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	<title>Karakum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karakum&amp;diff=50406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Falten-Jura: Die letzte Textänderung von ~2026-11778-43 wurde verworfen und die Version 263432616 von Nicowa wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-02-22T14:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-11778-43&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-11778-43&quot;&gt;~2026-11778-43&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263432616&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263432616&quot;&gt;263432616&lt;/a&gt; von Nicowa wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Wüste Karakum in Turkmenistan. &amp;#039;&amp;#039;Karakum&amp;#039;&amp;#039; ist auch die Bezeichnung eines Wüstengebiets nordöstlich des Aral-Sees, siehe [[Aralkum]].}} // Ausblendung. Dieses angebliche Synonym taucht bei [[Aralkum]] nicht auf. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seidenstrasse GMT Ausschnitt Zentralasien.jpg|mini|Zentralasien mit der Seidenstraße; die Karakum liegt östlich des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meers]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karakum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kara-Kum&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Каракумы|tk-Latn=Garagum|uz-Latn=Qoraqum|de=Schwarzer Sand}}) ist eine Wüste in [[Zentralasien]]. Zusammen mit den benachbarten Wüsten [[Kysylkum]] (‚Roter Sand‘) und [[Aralkum]] nimmt sie den größten Teil des inneren [[Tiefland von Turan|Tieflands von Turan]] ein. Sie gehört zu den [[Regenschattenwüste]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karakum liegt westlich des Flusses [[Amudarja]] und gehört fast vollständig zum Staatsgebiet von [[Turkmenistan]], lediglich an den nördlichen Randgebieten hat auch [[Usbekistan]] einen Anteil. Vom [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]] im Westen ist die Wüste durch die Gebirgszüge des [[Großer Balkan|Großen Balkan]] und des [[Kopet-Dag]] getrennt. Die Karakum nimmt etwa 90 % der Fläche Turkmenistans ein und hat eine Größe von über 400.000&amp;amp;nbsp;km². Die extrem wasserarme Region wird im Süden vom etwa 1445&amp;amp;nbsp;km langen [[Karakumkanal|Karakum-Kanal]] durchquert, mit dessen Bau 1950 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Takirs of Karakum Desert.jpg|mini|Die Karakum in Turkmenistan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Karakum war einst Heimat einer frühzeitlichen [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkultur]], die bislang als Oxus-Kultur oder Oxus-Zivilisation, zuweilen auch nur als „[[Oasenkultur]]“ bekannt ist. Diese eigenständige Kultur entstand zeitgleich mit den bekannten Hochkulturen am [[Nil]], in [[Mesopotamien]] und im [[Indus-Kultur|Indus-Tal]], im 4. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. Um 1700 v.&amp;amp;nbsp;Chr. verschwand die Kultur auf bislang ungeklärte Weise, als vermutlich eine Landflucht in Richtung [[Zweistromland]] einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange nachdem die Oasenkultur verschwunden war, verlief die [[Seidenstraße]] durch die Karakum. Die Oasenstadt [[Merw]] war wichtige Zwischenstation dieser Handelsroute des [[Altertum]]s und [[Mittelalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trans-Karakum-Eisenbahn.jpg|mini|Expresszug auf der Transkarakum-Strecke Aşgabat–Daşoguz zwischen den Oasen Yerbent und Bokurdak]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karakum790km.JPG|mini|Europastraße 003 im Norden von [[Aşgabat]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:E003-Karakum.jpg|mini|Europastraße 003 in der Karakum-Wüste]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 begann die turkmenische Regierung im Tal [[Karaschor]] nahe der Stadt [[Yaila (Turkmenistan)|Yaila]] mit der Anlage eines Sees in der Wüste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dovletli&amp;quot;&amp;gt;Nazar Dovletli: {{Webarchiv |url=http://centralasiaonline.com/en_GB/articles/caii/features/2009/07/28/feature-02 |text=&amp;#039;&amp;#039;Man-made lake appears in Karakum Desert&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20131213223216}} CentralAsiaOnline.com, 28. Juli 2009; abgerufen am 4. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Wasser floss nach der Vollendung des ersten Bauabschnitts am 15. Juli 2009 in die Anlage, die in Gegenwart von Regierungschef [[Gurbanguly Berdimuhamedow]] in Betrieb genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ocamagazine.com/project-to-go-down-in-history-in-turkmenistan |titel=Project to go down in history in Turkmenistan |werk=ocamagazine.com |hrsg=OCA |datum=2010-07-19 |sprache=en|archiv-url=https://web.archive.org/web/20111207120036/http://www.ocamagazine.com/project-to-go-down-in-history-in-turkmenistan |archiv-datum=2011-12-07|abruf=2011-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zuflusskanäle sollen eine Länge von über 2500 Kilometern erreichen, der See soll 100&amp;amp;nbsp;km lang und 19&amp;amp;nbsp;km breit werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dovletli&amp;quot; /&amp;gt; Die Fläche von 1900 Quadratkilometern entspricht fast drei Vierteln des [[Saarland]]s. Pro Jahr sollen 10 Milliarden Kubikmeter mineralisiertes Sickerwasser in das Reservoir fließen, das eine Gesamtkapazität von 132 Milliarden Kubikmeter besitzen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.turkmenistan.ru/?page_id=3&amp;amp;lang_id=en&amp;amp;elem_id=15218&amp;amp;type=event&amp;amp;sort=date_desc |titel=Water starts flowing into manmade Turkmen lake in Karakum desert |werk=turkmenistan.ru |datum=2009-07-09 |sprache=en |abruf=2011-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt sollte im Jahr 2020 vollendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dovletli&amp;quot; /&amp;gt; Das Projekt scheiterte aber, ein großer Teil des Wassers versickerte im Sand. Außerdem wurden die Zuflusskanäle kaum gepflegt, was zu Überflutungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Farid Tukhbatullin  |url=https://dialogue.earth/en/water/turkmenistan-fails-to-create-vast-lake-in-karakum-desert/ |titel=Turkmenistan fails to create vast lake in Karakum desert |werk=dialogue earth |datum=2020-11-12 |abruf=2025-11-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingleisige [[Bahnstrecke Aşgabat–Daşoguz]] wurde von 2000 bis 2006 durch die Wüste errichtet, seit 2022 gibt es auf ihr nur noch Güterverkehr. Die Bahn verläuft zum großen Teil parallel zur [[Europastraße 003]], die die Wüste zwischen [[Daşoguz]] und [[Aşgabat]] durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Tiefland von Turan erstreckt sich zwischen dem flachen Landrücken der [[Kasachische Schwelle|Kasachischen Schwelle]] mit dem [[Aralsee]] im Norden, dem stark aufgegliederten Hochgebirge von [[Pamir (Gebirge)|Pamir]] und [[Hindukusch]] im Osten, dem mäßig hohen [[Seismologie|seismisch aktiven]] [[Faltengebirge|Faltengebirgsstrang]] des [[Kopet-Dag]] im Süden und dem [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der kontinentalen Lage ist die Karakum extrem trocken. Daher finden sich hier je nach Gestaltung des Untergrunds harte Lehmwüste, trockene Kalktafeln oder von groben Gesteinsschuttmänteln umgebene vereinzelte Restberge. Den größten Teil des Gebiets nimmt jedoch [[Sandwüste]] ein, der jedoch nicht schwarz ist, auch wenn der Name „Schwarzer Sand“ dieses andeutet. Sie besteht aus dem Material, das dem Flusstal des [[Amudarja]] und zerfallendem Sandstein entstammt. Es sind dabei gewellte Sanddecken anstatt hoher [[Düne]]n zu finden. Hier herrscht in der Regel [[Erosion (Geologie)|Winderosion]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Diese Region ist vom [[Kontinentalklima]] geprägt. Im Sommer bewegen sich die Temperaturen im Mittel zwischen 27&amp;amp;nbsp;°C und 32&amp;amp;nbsp;°C. Bei hohen Mittagstemperaturen und wolkenlosem Himmel wird der Sand bis auf 70&amp;amp;nbsp;°C erhitzt. Nachmittags treten infolge der Hitze sehr häufig [[Sturm|Stürme]] auf. Die Winter sind meist kalt (die Januartemperatur liegt im Mittel zwischen −6&amp;amp;nbsp;°C und 5&amp;amp;nbsp;°C) und werden durch die Dauer der Fröste und die geringe Schneedecke bestimmt, die meist nur wenige Wochen liegen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der Niederschläge fällt im Frühjahr und Frühsommer, wobei der durchschnittliche Jahres[[niederschlag]] zwischen 100&amp;amp;nbsp;mm und 150&amp;amp;nbsp;mm beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MAKarakum6.jpg|mini|Kamele in der Karakum]]&lt;br /&gt;
Aus klimatischen Gründen (hohe Sommertemperaturen und kalte Winter) findet sich in der Karakum allenfalls [[Steppe#Flora|Steppenvegetation]] mit verschiedenen Grasarten und Halbsträuchern wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia (Gattung)|Artemisia]] kemrudica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. badhysi&amp;#039;&amp;#039;, aber auch der [[Saxaul]] ist hier beheimatet. Die Wüsten werden als Weiden für Schafe und Kamele genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Igor G. Rustamov |Hrsg=V. Fet, K. I. Atamuradov |Titel=Vegetation of the deserts in Turkmenistan |Sammelwerk=Biogeography and Ecology of Turkmenistan |Verlag=Kluwer Adademic Publisher |Ort= |Datum=1994 |ISBN=0-7923-2738-1 |Seiten=77-104 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind [[Karakal]], [[Sandkatze]], [[Mittelasiatische Kobra|Brillenschlange]], [[Vierzehenschildkröte]], Gecko und der bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;m lange [[Wüstenwaran]] heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodenschätze ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Darvasa gas crater panorama crop.jpg|mini|[[Krater von Derweze]], auch als Tor zur Hölle bekannt, in der Nacht]]&lt;br /&gt;
In der Karakum befinden sich bedeutende [[Erdöl]]- und [[Erdgas]]vorkommen, wie zum Beispiel der [[Krater von Derweze]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbc.com/reel/video/p08vxl52/how-the-soviets-accidentally-discovered-the-gates-of-hell- |titel=How the Soviets accidentally discovered the &amp;#039;Gates of Hell&amp;#039; |werk= |hrsg=[[British Broadcasting Corporation|BBC]] |datum=2020-10-22 |sprache=en |abruf=2021-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=39.881452 |EW=59.315324 |type=landmark |region=TM |dim=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4029624-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüste in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Turkmenistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Usbekistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seidenstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Falten-Jura</name></author>
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