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	<title>Karaikal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Indien&lt;br /&gt;
|Name= Karaikal&lt;br /&gt;
|Unionsterritorium= [[Puducherry (Unionsterritorium)|Puducherry]]&lt;br /&gt;
|Distrikt= [[Karaikal (Distrikt)|Karaikal]]&lt;br /&gt;
|lat_deg= 10 |lat_min= 55 |lat_sec= 47&lt;br /&gt;
|lon_deg= 79 |lon_min= 50 |lon_sec= 11&lt;br /&gt;
|Höhe= &lt;br /&gt;
|Fläche= &lt;br /&gt;
|Einwohner=86838&lt;br /&gt;
|Zensus=2011&lt;br /&gt;
|Einwohner_Quelle=[http://www.censusindia.gov.in/pca/SearchDetails.aspx?Id=750829 Census of India 2011.]&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karaikal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tamil]]: காரைக்கால் &amp;#039;&amp;#039;Kāraikkāl&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkaːɾai̯kːaːl}}]; auch &amp;#039;&amp;#039;Karaikkal&amp;#039;&amp;#039;, [[Französische Sprache|französisch]]  &amp;#039;&amp;#039;Karikal&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im Süden [[Indien]]s mit rund 86.000 Einwohnern (Volkszählung 2011). Die ehemalige [[Frankreich|französische]] Kolonie gehört heute zum [[Puducherry (Unionsterritorium)|Unionsterritorium Puducherry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karaikal main road.JPG|mini|links|Hauptstraße von Karaikal]]&lt;br /&gt;
Karaikal liegt rund 280 Kilometer südlich von [[Chennai]] (Madras) an der [[Koromandelküste]] am [[Golf von Bengalen]] im Mündungsdelta des [[Kaveri]]-Flusses. Direkt südlich der Stadt fließt der Arasalar, einer der zahlreichen Mündungsarme des Kaveri, ins Meer. Die nächste größere Stadt ist das rund acht Kilometer südlich gelegene [[Nagapattinam]], rund zwölf Kilometer nördlich liegt [[Tharangambadi]] (Tranquebar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaikal ist Verwaltungssitz des [[Karaikal (Distrikt)|Distrikts Karaikal]]. Dieser umfasst neben Karaikal einige Dörfer im Hinterland und wird vom Gebiet des Bundesstaats [[Tamil Nadu]] umgeben. Neben [[Puducherry (Distrikt)|Puducherry]], [[Mahe (Indien)|Mahe]] und [[Yanam]] ist Karaikal eine von vier räumlich nicht zusammenhängenden [[Exklave]]n des Unionsterritoriums Puducherry. Die Stadt [[Puducherry]], die Hauptstadt des Unionsterritoriums, liegt ebenfalls an der Koromandelküste 130 Kilometer nördlich von Karaikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Karikal FrIndia Map 1900.jpg|thumb|Das Territorium auf einer Karte von 1900.]]&lt;br /&gt;
Karaikal hat eine weit ins Altertum reichende Geschichte. Die Stadt ist der Heimatort der Hymnendichterin [[Karaikal Ammaiyar]] („Mutter aus Karaikal“), die um 550 n.&amp;amp;nbsp;Chr. lebte und von den Tamilen als eine von 63 [[Shivaismus|shivaitischen]] Heiligen (&amp;#039;&amp;#039;[[Nayanmar]]s&amp;#039;&amp;#039;) verehrt wird. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Periyapuranam]]&amp;#039;&amp;#039;, eine mittelalterliche Hagiografie, beschreibt Karaikal als eine prosperierende Hafenstadt mit hohen Gebäuden und reichen Händlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karikal rue de l&amp;#039;Église.jpg|mini|Ansicht von Karaikal (um 1910)]]&lt;br /&gt;
Die [[Frankreich|französische Kolonialzeit]] in Karaikal begann, als die Franzosen 1739 das Gebiet dem König von [[Thanjavur]] abkauften und einen Handelsstützpunkt in Karaikal errichteten. Während der [[Karnatische Kriege|Karnatischen Kriege]], in denen Frankreich und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] um die Vorherrschaft in Südindien rangen wurde Karaikal zweimal von den Briten erobert. Als Ergebnis der Kriege musste Frankreich 1763 im [[Frieden von Paris (1763)|Pariser Frieden]] den größten Teil seiner Besitzungen in Indien an Großbritannien abgeben. Karaikal blieb aber einer von fünf Handelsstützpunkten in französischer Hand. Nachdem die Stadt während der [[Koalitionskriege]] abermals von den Briten besetzt wurde, erhielt Frankreich erst 1817 wieder die totale Kontrolle über Karaikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Indien 1947 unabhängig geworden war, annektierte es 1954 die französischen Kolonien. Der Vertrag, in dem Frankreich seine Kolonien an Indien abtrat, wurde 1956 abgeschlossen, trat aber erst 1962 nach der Ratifizierung durch das französische Parlament &amp;#039;&amp;#039;de jure&amp;#039;&amp;#039; in Kraft. Im Jahr darauf wurde das Unionsterritorium Puducherry gegründet, zu dem auch Karaikal kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 hat Karaikal 86.838 Einwohner. 68 Prozent der Einwohner der Stadt sind [[Hinduismus|Hindus]], 21 Prozent sind [[Islam in Indien|Muslime]] und 11 Prozent [[Christentum in Indien|Christen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.censusindia.gov.in/2011census/C-01/DDW34C-01%20MDDS.XLS Census of India 2011: &amp;#039;&amp;#039;C-1 Population By Religious Community. Puducherry.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptsprache ist wie im benachbarten Tamil Nadu das [[Tamil]]ische, das nach der Volkszählung 2001 von rund 97 Prozent der Einwohner Karaikals als Muttersprache gesprochen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Census of India 2001: &amp;#039;&amp;#039;C-16 City : Population by Mother Tongue (Pondicherry),&amp;#039;&amp;#039; abgerufen unter [http://www.censusindia.gov.in/DigitalLibrary/TablesSeries2001.aspx &amp;#039;&amp;#039; Tabulations Plan of Census Year - 2001&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karaikal French house.JPG|mini|Französischer Kolonialbau in Karaikal]]&lt;br /&gt;
Der französische Einfluss ist in Karaikal immer noch spürbar, wenn auch nicht genauso stark wie in [[Puducherry]]. Die Innenstadt Karaikals hat ein regelmäßiges, schachbrettartiges Straßennetz. An die französische Herrschaftszeit erinnern eine Reihe von erhaltenen Kolonialbauten und der alte französische Friedhof. Sonstige Sehenswürdigkeiten in Karaikal-Stadt sind ein kleiner [[Hindutempel]] für die Dichterheilige Karaikal Ammaiyar im Stadtzentrum, ferner die Hauptmoschee samt gegenüberliegender [[Dargah]] ([[Sufismus|Sufi]]-Schrein) an der Stelle der Grabs des [[Islam|muslimischen]] Heiligen Syed Dawood, der 1829 in Karaikal verstarb, sowie die Kirche Our Lady of Angels (erbaut 1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Kilometer westlich von Karaikal befindet sich im Dorf [[Tirunallar]] ein bedeutendes Hindu-Pilgerziel. Der Tempel von Tirunallar gehört zu den [[Navagraha-Tempel]]n, einer Gruppe von neun Tempeln im Kaveridelta, die den Himmelskörpern gewidmet sind, und beherbergt einen Schrein für [[Shani]], den personifizierten Planeten [[Saturn (Planet)|Saturn]]. Ebenfalls nicht weit von Karaikal sind der muslimische Pilgerort [[Nagore]] und die christliche Wallfahrtsstätte [[Velankanni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
காரைக்கால் அம்மையார் திருக்கோயில்.JPG|Karaikal-Ammaiyar-Tempel&lt;br /&gt;
Karaikal-Grand Masjid.jpg|Hauptmoschee&lt;br /&gt;
Karaikal Church.jpg|Kirche Our Lady of Angels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karaikal port.jpg|mini|Schiff im Hafen Karaikal]]&lt;br /&gt;
Karaikal ist mit [[Puducherry|Pondicherry]] im Norden und dem nahegelegenen [[Nagapattinam]] im Süden über den parallel zur Küste verlaufenden National Highway 45A verbunden. Von Nagapattinam führt außerdem der National Highway 67 nach Westen in Richtung [[Thanjavur]] und [[Tiruchirappalli]]. Der Bahnhof von Karaikal ist Endpunkt einer Eisenbahnstrecke von Tiruchirappalli über Thanjavur und Nagapattinam. Der nächste Flughafen ist der [[Flughafen Tiruchirappalli]] in 160 Kilometern Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde zwölf Kilometer südlich der Stadt der [[Hafen Karaikal]] eröffnet. Er soll als Umschlagsplatz für die Güter Zentral-Tamil-Nadus dienen und so eine Alternative zu den bestehenden Seehäfen in [[Chennai]] und [[Thoothukudi]] bilden. 2011–2012 wurden 6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, was einen Anstieg von mehr als einem Viertel gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thehindu.com/business/article3284587.ece &amp;#039;&amp;#039;The Hindu,&amp;#039;&amp;#039; 5. April 2012: &amp;quot;Good show by MARG Karaikal Port&amp;quot;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geplant ist, die Kapazität bis 2017 auf 47 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.karaikalport.com/berthing-facilities.php |wayback=20120701204817 |text=Website des Hafens Karaikal. |archiv-bot=2022-03-07 17:45:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökonomisch profitiert Karaikal von seiner Zugehörigkeit zum Unionsterritorium Puducherry und den gegenüber dem benachbarten Tamil Nadu niedrigeren Steuersätzen. Vor allem die Alkoholsteuern sind in Puducherry deutlich niedriger, was zu Alkoholtourismus und -schmuggel zwischen Tamil Nadu und Karaikal führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thehindu.com/todays-paper/tp-national/tp-tamilnadu/article2095212.ece &amp;#039;&amp;#039;The Hindu,&amp;#039;&amp;#039; 11. Juni 2011: &amp;quot;Inter-state liquor smuggling keeps police on their toes&amp;quot;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://dsal.uchicago.edu/reference/gazetteer/pager.html?objectid=DS405.1.I34_V15_045.gif &amp;#039;&amp;#039;Imperial Gazetteer of India.&amp;#039;&amp;#039; London 1908. Stichtwort: &amp;#039;&amp;#039;Kārikāl&amp;#039;&amp;#039;. Band 15, S. 39 f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karaikal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4680025-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Puducherry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Kolonialgeschichte (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distrikt Karaikal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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