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	<title>Kara Kitai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:30:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kara_Kitai&amp;diff=107310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AFBorchert: Änderung 257217490 von AFBorchert rückgängig gemacht; jetzt führt die WL zum richtigen Artikel</title>
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		<updated>2025-06-21T10:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257217490&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257217490&quot;&gt;257217490&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AFBorchert&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AFBorchert&quot;&gt;AFBorchert&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; jetzt führt die WL zum richtigen Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KaraKhitaiAD1200.png|mini|Lage des Reiches der Kara Kitai um 1200]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kara Kitai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kara Chitai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[DIN 31635|DMG]] &amp;#039;&amp;#039;Qara Ḫitai&amp;#039;&amp;#039;, deutsch „schwarze Kitai“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westliche Liao-Dynastie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=西遼|p=Xī Liáo}}) waren eine Dynastie, die ein Großreich in [[Zentralasien]] – vom Süden des heutigen [[Kasachstan]]s bis zum heutigen [[Xinjiang]] – gründete und die Epoche von 1128 bis 1218 entscheidend mitgestaltete, bis ihr Reich von [[Dschingis Khan]] erobert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kara (d.&amp;amp;nbsp;h. Schwarzen) Kitai stammten von den [[Kitan]]-[[Nomaden]] ab, die zwischen 907 und 1125 das [[Liao-Dynastie|Liao-Reich]] in Nordostchina und der [[Mongolei]] gebildet hatten. Nach der Zerschlagung dieses Reichs durch die [[Dschurdschen]] im Jahr 1125 wurde ein Teil der Stämme nach Westen getrieben, wo sie sich als Kara Kitai neu formierten. Einige Historiker bezeichnen die Kara Kitai-Herrschaft daher als „Westliche Liao“ (Xi Liao) und die Epoche bis 1125 in Nordostchina demgegenüber als „Nördliche Liao“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Premongol.png|mini|Lage des Kara-Kitai-Reiches in Asien um 1200 vor der mongolischen Herrschaft]]&lt;br /&gt;
Sie wurden zunächst von den östlichen [[Karachaniden]] (d.&amp;amp;nbsp;h. „Schwarze [[Khan]]“) gegen nomadische Aufständische zur Hilfe gerufen, besiegten die Karachaniden aber bald selbst und besetzten große Teile [[Kaschgar (Regierungsbezirk)|Kaschgariens]] und des [[Siebenstromland]]s. Unter Khan [[Yelü Dashi]] (Yel-Lü-Tashih, reg. 1124–1143) erfolgte die Gründung eines neuen [[Steppenreich]]es im Siebenstromland, wobei die Verwaltung von Nomaden und Bauern streng getrennt wurde. Hauptstadt wurde [[Balasagun]] im heutigen [[Kirgisistan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es nach 1137 zu Angriffen auf die westlichen Karachaniden in [[Transoxanien]] kam, führte dies bald zum Zusammenstoß mit den [[Seldschuken]]. Diese wurden 1141 von den Kara Kitai in der [[Katwansteppe]] schwer geschlagen. Darauf erkannten sowohl die [[Choresm-Schahs]] als auch die (zu diesem Zeitpunkt nicht mehr relevanten) Karachaniden in Transoxanien die Oberhoheit der Kara Kitai an. Die Kara Kitai waren [[Altai]]er, ein Reitervolk aus der Steppe, dem die Berge als Platz der Toten unheimlich erschienen. „Sie verehrten einen Berg- und Kriegsgott und neben der Erdgöttin auch noch andere Götter. Der Hauptkult war der Sonne gewidmet. Die Kara Kitai hatten eine eigene Schrift und müssen eine entfaltete Literatur und Kunst besessen haben. Leider sind in den folgenden Jahrhunderten die Städte des Kitai-Staates in Kriegen und Aufständen verwüstet worden, und keine Bibliothek überdauerte die Fährnisse der Zeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Lazar Israelowitsch Albaum, Burchard Brentjes: &amp;#039;&amp;#039;Herren der Steppe.&amp;#039;&amp;#039; VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1978, S. 43 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Höhepunkt des Reiches um die Mitte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es gegen Ende des Jahrhunderts zu Kämpfen mit den Choresmiern, die sich aus der Oberhoheit der Kara Kitai befreit hatten und nach Aufständen in den Städten auch Transoxanien erobern konnten. 1210 wurden die Kara Kitai von den Choresmiern unter [[Muhammad II. (Choresmien)|Muhammad II.]] besiegt, woraufhin der am Hof beliebte [[Naimanen]]prinz [[Kütschlüg]] seinen Schwiegervater, den Khan Yelü Zhilugu (reg. 1178–1211), in einer Folge von Armeerevolten unter Hausarrest stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kütschlüg konnte sich noch bis 1218 behaupten, bevor sich die Bevölkerung seines Reiches aufgrund seiner Maßnahmen gegen die ansässigen Stämme &amp;lt;!-- (ständige Angriffe auf abtrünnige Nomaden wie z.&amp;amp;nbsp;B. Buzar in Almalyq) //--&amp;gt; und seiner Verfolgung der Muslime in [[Kaschgar (Stadt)|Kaschgar]] und [[Hotan|Chotan]] (er war ein zum [[Buddhismus]] übergetretener [[Nestorianismus|Nestorianer]]) freiwillig den anrückenden [[Mongolen]] &amp;lt;!-- unter Dschebe Noyan //--&amp;gt; unterwarf und er auf der Flucht getötet wurde. Mit [[Dschingis Khan]] verband ihn eine langjährige Rivalität, da er sich dessen Expansion entgegenstellt hatte, bevor er zu den Kara-Kitai fliehen musste &amp;lt;!-- (er war der Sohn des 1204 besiegten Naimanen-Chans) //--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kara Kitai existierten am Rand anderer Herrschaftsgebiete aber möglicherweise bis ins 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert weiter, als [[Timur Lenk]] von [[Samarkand]] aus das [[Tschagatai-Khanat]] eroberte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michal Biran |Titel=The Empire of the Qara Khitai in Eurasian History. Between China and the Islamic World |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge/New York |Jahr=2005 |ISBN=0-521-84226-3 |Sprache=en }}&lt;br /&gt;
* Denis Sinor: &amp;#039;&amp;#039;The Kitan and Kara Khitay.&amp;#039;&amp;#039; In: Muhammad Osimī, Clifford Edmund Bosworth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History of Civilizations of Central Asia, The Age of Achievement A.D. 750 to the End of the Fifteenth Century&amp;#039;&amp;#039; (History of Civilizations of Central Asia 4/1). Paris 1998, S. 227–242.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Karl August Wittfogel]], Chia-sheng Feng |Titel={{lang|en|History of Chinese Society. Liao 907–1125}} |Verlag=American Philosophical Society |Ort=Philadelphia |Jahr=1949 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EIr|qara-ketay|Autor=István Vásáry|Band=15|Titel=Qarā Ḵeṭāy|Datum=2013-12-17|Abruf=2014-10-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7520320-0|VIAF=235701994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Ethnie in China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liao-Dynastie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AFBorchert</name></author>
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