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	<title>Kar (Talform) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T08:38:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kar_(Talform)&amp;diff=165201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carsten Steger: Bild des Bisgletschers durch ein Bild ohne störende Schatten ersetzt.</title>
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		<updated>2025-08-12T09:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild des Bisgletschers durch ein Bild ohne störende Schatten ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Karsee|Weitere Bedeutungen siehe [[Karsee (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogelkarspitze bis Grabenkarspitze HQ.jpg|mini|Kare im Kamm der [[Nördliche Karwendelkette|Nördlichen Karwendelkette]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} und {{frS|cirque}}, ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;corrie&amp;#039;&amp;#039;}}), {{gdS|coire}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Kahr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kaar&amp;#039;&amp;#039; (von {{gohS|char|de=Trog}}, ‚Krug‘) bezeichnet man [[Talkessel|kesselförmige Eintiefungen an Berghängen]] unterhalb von Gipfel- und Kammlagen, die von sehr kurzen [[Gletscher]]n ([[Kargletscher]]n) ausgeschürft worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glacial Tarn Formation DE.svg|mini|Schnitt durch einen Kargletscher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Weisshorn and Bishorn (view from the east).jpg|mini|Der [[Bisgletscher]] ist ein typischer Kargletscher]]&lt;br /&gt;
Kare werden im Wesentlichen vom darin sich talwärts bewegenden Gletschereis und den von ihm an der Basis mitgeführten Gesteinsbrocken ([[Geschiebe]]) ausgeschürft ([[Exaration]]). Die Karrückwände werden vor allem durch Frostsprengung in der [[Randkluft]] versteilt, dem vom Eis nicht bedeckten Saum zwischen Felswand und Gletscher. Der hier durch Feuchtigkeit und häufigen [[Frostwechsel]] gelöste Schutt wird dann vom Gletscher abtransportiert. Besonders in seiner Mitte, wo die Mächtigkeit und die Bewegung des Eises am größten sind, wird der Grund ausgehobelt; es entsteht die &amp;#039;&amp;#039;Karmulde&amp;#039;&amp;#039;, die an der &amp;#039;&amp;#039;Karschwelle&amp;#039;&amp;#039; endet und in das umgebende Relief übergeht. Die Karschwelle fällt oft mit [[Endmoräne]]n des Kargletschers zusammen. Kare gehen somit vorwiegend auf Formungsprozesse im Abtragungsbereich eines Gletschers zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orographischer Kontext ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sniezne Kotly Old 08.jpg|mini|Typische NO-exponierte Kare im Mittelgebirge (&amp;#039;&amp;#039;[[Śnieżne Kotły|Schneegruben]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Hohes Rad (Riesengebirge)|Hohen Rad]], [[Riesengebirge]])]]&lt;br /&gt;
Kargletscher bilden sich dort, wo sich lokal mehr Schnee ansammelt als in der Umgebung. In stark reliefiertem Gelände kommen Kare daher vorwiegend in sonnenabgewandten Hängen vor. Bei größeren Gipfelplateaus häufen sich Kare auch in den [[Leeseite|Leelagen]], wo sich zusätzlich herangewehter Schnee akkumulieren kann. So sind in den Mittelgebirgen der nördlichen [[Westwindzone]] wie beispielsweise dem [[Schwarzwald]] die Kare vorwiegend nord- bis ostwärts ausgerichtet. [[Exposition (Geographie)|Expositionen]] in anderen als nordöstlichen Himmelsrichtungen sind gleichwohl nicht selten. Verschneiden sich im Laufe der Zeit die Rückwände gegenüberliegender Kare, entstehen Berggrate, deren höchste Partien zugeschärfte Bergspitzen sind wie das [[Matterhorn]], sogenannte [[Karling]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimatischer Kontext ===&lt;br /&gt;
Die Höhenlage von Karschwellen deckt sich erfahrungsgemäß nahezu mit der Höhenlage der jeweiligen [[Orographie|orographischen]] [[Schneegrenze]], so dass bei einer größeren Anzahl von heute eisfreien Karen in einem Gebiet auf frühere niedrigere Schneegrenzlagen geschlossen werden kann. Um die [[Exposition (Geographie)|expositionsunabhängige]] (klimatische) Schneegrenze zu ermitteln, sind die Karhöhen entgegengesetzter Himmelsrichtungen zu mitteln. Im umgekehrten Fall, wenn Kare unter dem Eis des [[Nährgebiet]]s größerer Gletscher verborgen sind, sind sie Zeugen [[holozän]]er Phasen mit geringerer Vergletscherung als heute. In Phasen sehr starker Vergletscherung sind Kargletscher dagegen seltener und dann von geringerer Bedeutung für die [[Paläoklimatologie]]. Gletscherfrei gewordene Kare gehören der [[Höhenstufe (Ökologie)|subnivalen Stufe]] an oder auch niedrigeren Höhenstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale typischer Kare ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thornton Lakes 25929.JPG|mini|Der Upper Thornton Lake im [[North Cascades National Park]] ist ein Karsee]]&lt;br /&gt;
Kare sind durch versteilte, lehnsesselförmige Karrückwände und eine Karmulde mit verebnetem Grund gekennzeichnet. Bei besonders markant ausbildeten Karen prägen Felswände die Karwand, und die Karmulde ist beckenartig übertieft. Außer bei durchlässigem Gesteinsuntergrund (Lockermaterial, verkarstete Gesteine) sind sie dann von &amp;#039;&amp;#039;Karseen&amp;#039;&amp;#039; gefüllt, die allerdings auch schon [[Sediment|zusedimentiert]] oder [[Moor|vermoort]] sein können. Der talseitige Abschluss kann durch eine felsige Karschwelle (&amp;#039;&amp;#039;Karriegel&amp;#039;&amp;#039;) oder durch Lockermaterial von [[Endmoräne]]n des einstigen Kargletschers gebildet sein. Die Abflüsse von Karseen mit stauenden Moränenwällen haben diese Wälle zuweilen schluchtartig zerschnitten oder sogar durchbrechen lassen, wonach die Karböden zur Gänze trocken gefallen sein können (Beispiel: [[Nonnenmattweiher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lehmige [[Grundmoräne]] des einstigen Gletschers dichtet den Untergrund des Kars oft ab, sodass auch in Karstgebieten Karseen vorkommen können. Von Feuchte geprägt sind auch viele nicht übertiefte Karböden, zum einen, weil dort das Hangwasser zusammenströmt, zum anderen, weil [[Quellhorizont]]e die Bildung von Karböden erleichtern. Im feinmaterialreichen Karkessel gibt es oft guten Weidegrund und offenes Wasser, weshalb Kare bevorzugte [[Alm (Bergweide)|Almstandorte]] sind, besonders in wasserarmer, etwa verkarsteter, Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umliegenden Steilhänge sind unterhalb der Felswände meist von Schutt und [[Blockhalde]]n bedeckt. Die in den Kessel hinabreichenden [[Schuttfuß|Schuttfüße]] vereinen sich in ihrem unteren Teil zu einer gemeinsamen Schuttfläche. Hier verharrt das Material meist stabil genug für die Bildung eines Schuttbodens &amp;#039;&amp;#039;([[Syrosem]])&amp;#039;&amp;#039; mit guten Bedingungen für Gehölzbewuchs. In den tieferen Lagen der Mittelgebirge sind Kare, ausgenommen Felshänge und grobblockige Schutthalden, überwiegend bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Geländeformen anderer Entstehung ==&lt;br /&gt;
Kare sind nach Abschmelzen des formenden Gletschers fossile Geländeformen. Spätere Überformung durch Verschüttung unter Blockhalden oder erosive Zerschneidung kann die typischen, den Unterschied zu [[Talkessel|Trichtertälern]] ausmachenden Reliefmerkmale verwischen. Ihre Formen bleiben in Mittelgebirgen mit ihrer etwas geringeren Formungsdynamik eher erhalten als im Hochgebirge. Auch Karstgestein, das das erosiv wirkende Oberflächenwasser unterirdisch abführt, trägt zur Erhaltung der Formen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Karen grundsätzlich zu unterscheiden sind ähnlich aussehende, jedoch meist größere Kesselformen, die weiter talwärts im Verlauf großer Gletscher entstehen, besonders dort, wo das Eis sich zu einer Gletscherzunge formiert oder dort, wo Eisströme zusammenfließen. Nach Abschmelzen des Gletschers bleiben im einen Fall markante &amp;#039;&amp;#039;[[Talschluss|Talschlüsse]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Trogtal|Trogtälern]] zurück oder im anderen Fall &amp;#039;&amp;#039;[[Talstufe]]n&amp;#039;&amp;#039; (sogenannte [[Konfluenzstufe]]n). In beiden Fällen erzeugt der Zusammenschub von Eismassen aus unterschiedlichen Richtungen einen Bereich erhöhter Tiefenerosion und Gletschermächtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Abfolge kleinerer Talstufen nicht immer leicht zu unterscheiden sind mehrstufige Kare. Bei ihnen haben sich in mäßig geneigten Oberhängen großer Kare während Phasen geringerer Vergletscherung kleinere Kare gebildet. Übergangsformen zwischen Kar- und Talgletscher können eine Abfolge von karartigen Mulden hervorbringen, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Treppenkare&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden aufgrund wechselnder Dynamiken und Erosionsleistungen des Eises, nicht aber aufgrund unterschiedlicher Mächtigkeiten aufeinandertreffender Gletscher gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seltenen Fällen können auch Formen des glazialen Aufschüttungsbereichs mit Karen verwechselbar sein, etwa bei  [[Gletscherendsee]]n am Fuß von Talstufen, [[Toteisloch|Toteislöchern]] (Sackungsmulden über verschütteten Gletscherresten) in Hanglage oder Hohlformen am oberen Rand von [[Bergsturz]]massen.&amp;lt;!--etwa am [[Schafberg (Salzkammergut)]], bild unten fehlt--&amp;gt; Es kommen auch Mischformen mit Karstformen wie [[Doline]]n vor (Beispiel: [[Lai da Gonda Grossa]] am [[Lischanagletscher]]) oder mit vulkanischen Formen wie etwa [[Vulkankrater|Nebenkratern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blaue Lacke.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Blaue Lacke (Stubaier Alpen)|Blaue Lacke]]&amp;#039;&amp;#039; in den Stubaier Alpen: kein Karsee, sondern ein [[Gletscherendsee|Endmoränenstausee]]&lt;br /&gt;
 Röthbachwasserfall 3 Fassung 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Fischunkel&amp;#039;&amp;#039; mit See und [[Röthbachfall]]: kein Kar, sondern ein [[Talschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kar&amp;#039;&amp;#039; ist wohl verwandt zu althochdeutsch {{lang|goh|&amp;#039;&amp;#039;char&amp;#039;&amp;#039;|de=Gefäß}}, ‚Geschirr‘. Es ist im bayrisch-tirolischen Bereich auch als &amp;#039;&amp;#039;Kår&amp;#039;&amp;#039;, [[Diminutiv]] &amp;#039;&amp;#039;Karl&amp;#039;&amp;#039; häufig. Das Wort steht tirolerisch auch für ‚Umgebung der Almhütte‘, aber auch ‚Bergscheitel‘, gegen Osten allgemein für ‚alpiner [[Talkessel]]‘, in Kärnten allgemein für ‚[[Weidegrund]]‘ oder sogar ‚[[Jagdbezirk|Jagdrevier]]‘ ([[Koralpe]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm-Kar&amp;quot;&amp;gt;Eintrag [GK01759 KAR, n.] In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1854–1960 (dwb.uni-trier.de)&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwandtschaft dürfte zum slowenischen Wort {{lang|sl|&amp;#039;&amp;#039;Kras&amp;#039;&amp;#039;}}, kroatisch {{lang|hr|&amp;#039;&amp;#039;Krš&amp;#039;&amp;#039;|de=dünner Boden}} bestehen, von dem sich das Wort [[Karst]] ableitet, aber auch mit ‚[[Sumpf]]‘, schottisch {{lang|gd|&amp;#039;&amp;#039;kair&amp;#039;&amp;#039;}}, isländisch {{lang|is|&amp;#039;&amp;#039;ker&amp;#039;&amp;#039;}}, dänisch {{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;kär&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kjär&amp;#039;&amp;#039;}}, norwegisch {{lang|no|&amp;#039;&amp;#039;kjerr&amp;#039;&amp;#039;}}, schwedisch {{lang|sv|&amp;#039;&amp;#039;kärr&amp;#039;&amp;#039;}}. Trotzdem mischt sich die Bedeutung mit einer frühen gesamteuropäischen Wurzel &amp;#039;&amp;#039;car&amp;#039;&amp;#039;, allgemein ‚[[Fels]]‘,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm-Kar&amp;quot; /&amp;gt; auf das der Bezug auf [[Schutthang|Schutthänge]], wie auch die Verwitterungsform [[Karre (Rinne)|Karre]] (meist dezimeterbreite, parallele Rinnen in den Oberflächen [[Karst|verkarstungsfähiger]] Gesteine) zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namentlich verwandt sind der [[Karwendel]] (wo sich die meisten Gipfelnamen von Karen darunter ableiten wie die [[Große Seekarspitze]]), die [[Koralpe]] oder in Südtirol der [[Karersee]] (kein Karsee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im [[Allgäu]] wird ein &amp;#039;&amp;#039;Kar&amp;#039;&amp;#039; auch als &amp;#039;&amp;#039;Gund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, in [[Vorarlberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Gunten&amp;#039;&amp;#039; und in der [[Ostschweiz]] als &amp;#039;&amp;#039;Gonten&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Gund&amp;#039;&amp;#039; ist ein Lehnwort aus dem [[Romanische Sprachen|Romanischen]], das letztlich auf das [[Keltische Sprachen|Keltische]] zurückgehen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steiner&amp;quot;&amp;gt;[[Thaddäus Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgäuer Bergnamen&amp;#039;&amp;#039;. [[Lindenberg im Allgäu|Lindenberg]]: [[Kunstverlag Josef Fink]], 2. Auflage, 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S.&amp;amp;nbsp;73).&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele für so bezeichnete Kare in den von [[Bayern]] aus zugänglichen Teilen der [[Allgäuer Alpen]] sind der &amp;#039;&amp;#039;Große Gund&amp;#039;&amp;#039; in der Südwestseite des [[Nebelhorn (Allgäuer Alpen)|Nebelhorns]], der &amp;#039;&amp;#039;Wildgund&amp;#039;&amp;#039; in der Südostseite des nach ihm benannten [[Vorderer Wildgundkopf|Vorderen Wildgundkopfs]] und der &amp;#039;&amp;#039;Kühgund&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Roßgundkopf|Rossgundkopf]] und [[Alpgundkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mummelsee mit Hornisgrindesattel cropped.jpg|mini|Luftbild des [[Mummelsee]]s an der [[Hornisgrinde]] (Nordschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
Kare sind für Hochgebirgszüge geradezu charakteristisch. Sie kommen aber auch in Mittelgebirgen vor. Eine [[Nordschwarzwald#Seen|große Kardichte]] gibt es im plateaureichen [[Nordschwarzwald]], dessen bekanntester Karsee der [[Mummelsee]] ist, ähnlich wie im höheren [[Südschwarzwald]] der [[Feldsee]]. Besonders tiefe Karseen sind der {{lang|fr|[[Lac Blanc]]|de=Weißer See}} in den [[Vogesen]] mit 60 Metern Tiefe und der {{lang|cs|[[Černé jezero]]|de=Schwarzer See}} im [[Böhmerwald]] mit 40 Metern Tiefe. Ein besonders typisches Kar in den nördlichen Mittelgebirgen ist das [[Kellwassertal|Steile-Wand-Kar]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Fritz Fezer |Titel=Eiszeitliche Erscheinungen im nördlichen Schwarzwald |Reihe=Forschungen zur deutschen Landeskunde |BandReihe=87 |Verlag=Bundesanstalt für Landeskunde |Ort=Remagen |Datum=1957 |DOI=10.23689/fidgeo-3794}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Harald Zepp |Titel=Geomorphologie. Eine Einführung |Reihe=UTB. Grundriss Allgemeine Geographie |BandReihe=2164 |Verlag=Ferdinand Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2017 |ISBN=978-3-8252-4740-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Ahnert |Titel=Einführung in die Geomorphologie |Reihe=UTB |BandReihe=8103 |Verlag=Eugen Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-8252-8627-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Roland Baumhauer, Stefan Winkler |Titel=Glazialgeomorphologie. Formung der Landoberfläche durch Gletscher |Verlag=Borntraeger |Ort=Stuttgart |Datum=2014 |ISBN=978-3-443-07151-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Cirque}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--hier weil Karsee BKL--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4163299-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flurname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oronym]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carsten Steger</name></author>
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