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	<title>Kapstelze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:26:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-13T18:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kapstelze&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Motacilla capensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl_von_Linné |Linnaeus]], 1766&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stelzen&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Stelzen (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Motacilla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Stelzen und Pieper&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Motacillidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Motacilla_capensis_-Fish_River_Canyon,_Namibia-8.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapstelze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Motacilla capensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Singvögel|Singvogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Stelzen und Pieper]]. Sie ist in großen Teilen [[Subsahara-Afrika]]s verbreitet, wo sie an Gewässern aller Art in der offenen und halboffenen Landschaft vorkommt. Südlich des [[Limpopo (Fluss)|Limpopos]] ist sie nicht selten in Siedlungsräumen und Städten anzutreffen. Sie ernährt sich vorwiegend von Insekten. Sie ist weitverbreitet und häufig wird von der [[IUCN]] als nicht bedroht eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kapstelze ist mit 17 bis 20,5&amp;amp;nbsp;cm knapp größer als eine [[Bachstelze]]. Sie wiegt zwischen 17 und 25&amp;amp;nbsp;g. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Adult]]kleid der [[Nominatform]] ist die gesamte Oberseite dunkel olivgrau. Der schmale [[Überaugenstreif]] ist beige, die Zügel sind dunkel. Die [[Iris (Auge)|Iris]] zeigt eine dunkelbraune Färbung, der Schnabel ist schwarz. Kinn und Kehle sind cremeweiß und werden von einem dunklen Brustband eingefasst, das auf der Brustmitte breiter wird. Die Brustseiten und die Flanken sind wie die Oberseite olivgrau, die übrige Unterseite ist gelblich bis cremeweiß. Die Unterschwanzdecken sind weiß. Das schwarzbraune Flügelgefieder zeigt beige bis graue Säume, auf der Flügelunterseite sind die Achselfedern grau, die Unterflügeldecken weißlich. Die [[Steuerfeder]]n sind bräunlich schwarz, wobei die beiden äußeren Paare überwiegend weiß, die beiden danebenliegenden weiß gesäumt sind und weiße Schwanzaußenkanten bilden. Die Beine zeigen eine schwarzgraue Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapstelzen im Jugendkleid sind kurzschwänziger und oberseits wärmer braun als adulte Vögel. Die Flügeldecken tragen beige Spitzen und die Unterseite ist gelblich überhaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Der Ruf ist ein lautes und hohes &amp;#039;&amp;#039;tziep&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;twiep&amp;#039;&amp;#039;, das manchmal auch zwei- oder dreisilbig vorgetragen wird. Der Gesang wird als zwitschernd beschrieben und kann finkenähnliche Töne enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Bestand ==&lt;br /&gt;
Die Kapstelze besiedelt große Teile Afrikas südlich der [[Sahara]]. Östlich des Regenwaldgürtels kommt sie in zwei Teilarealen im westlichen Teil des [[Ostafrikanischer Graben|Ostafrikanischen Grabens]] und östlich des [[Victoriasee]]s vor. Der Hauptteil der Verbreitung reicht von [[Angola]] und dem Südosten der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] südwärts bis zum [[Kap der Guten Hoffnung|Kap]] sowie ostwärts bis West-[[Mosambik]]. Größere Verbreitungslücken gibt es in der [[Namib (Wüste)|Namib]] und der [[Kalahari]] sowie in den Gebirgsregionen [[Sambia]]s und [[Simbabwe]]s. In Südafrika reicht die Verbreitung an der Ostküste nordwärts bis zum Limpopo, nördlich davon fehlt die Art weitgehend in einem breiten Gebiet entlang der ostafrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
[[Datei:Motacilla capensis, verspreidingskaart met subspp, a.png|mini|Verbreitungsgebiet der drei Unterarten]]&lt;br /&gt;
Die Kapstelze ist verbreitet und häufig und zählt in Südafrika zu den häufigsten Brutvogelarten. Selten ist sie nur am Rande des Regenwaldgürtels und im Hochland von Kenia. In den 1950er und 1960er Jahren waren die Bestände in Südafrika aufgrund des intensiven Einsatzes von Insektiziden rückläufig, haben sich aber seither wieder erholt. Die Art hat vermutlich wesentlich von der Anlage von Parks und Gärten sowie von künstlicher Bewässerung profitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Variation ==&lt;br /&gt;
Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;M. c. simplicissima&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich von der Nominatform durch oberseits olivgrünlicheres, unterseits durch gelblicheres Gefieder. Das Brustband ist auf einen Brustfleck begrenzt. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;M. c. wellsi&amp;#039;&amp;#039; ist oberseits recht dunkel, zeigt ein deutlich abgesetztes, sehr dunkles Brustband und eine leicht rötliche Unterseite. Die bisweilen beschriebenen Unterarten &amp;#039;&amp;#039;M. c. bradfieldi&amp;#039;&amp;#039; aus Namibia und &amp;#039;&amp;#039;M. c. beirensis&amp;#039;&amp;#039; aus Südmosambik werden heute der Nominatform zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. c. wellsi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[William Robert Ogilvie-Grant|Ogilvie-Grant]]}}, 1911 – vom Osten der Demokratischen Republik Kongo ostwärts bis ins südwestliche [[Uganda]] und das südwestliche [[Tansania]] sowie westliches und mittleres [[Kenia]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. c. simplicissima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Oscar Rudolph Neumann|Neumann]]}}, 1929 – Angola ostwärts bis in den Südosten der Demokratischen Republik Kongo, südwärts bis ins nordöstliche Namibia, das nördliche [[Botswana]] und [[Sambia]] sowie im Westen von Simbabwe bis zum [[Sambesi]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. c. capensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Linnaeus}}, 1766 – Westen und Süden von Namibia, südöstliches Botswana, der Großteil Simbabwes sowie vom Westen und Süden Mosambiks südwärts bis ins südliche [[Südafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Kapstelze besiedelt Orte mit unbewachsenen oder kurzrasigen Flächen in der Nähe von Gewässern aller Art. Man findet sie im südlichen Teil ihres Verbreitungsgebiets oft in Siedlungsnähe und sogar auf Rasenflächen innerhalb von Großstädten oder Dörfern, an baumbestandenen Flüssen, auf Überschwemmungsflächen, Weideland und Dünen sowie an sandigen oder felsigen Stränden. Nördlich des Limpopo tritt die Art kaum als [[Kulturfolger]] auf, sondern ist allenfalls in Siedlungsnähe in landwirtschaftlich genutzten Gebieten zu finden. Man findet sie hier vorwiegend am Rande von Feuchtgebieten, in Flusslandschaften, im Grasland und auf Waldlichtungen bis in 3000&amp;amp;nbsp;m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Die meisten Kapstelzen sind [[Standvogel|Standvögel]]. In Teilen Ostafrikas gibt es jedoch ziehende [[Population (Biologie)|Populationen]] und in Teilen Südafrikas und Sambias könnte die Art ein [[Teilzieher|Teil–]] oder sogar [[Langstreckenzieher]] sein. Bei vielen Zugbeobachtungen aus trockenen Wintermonaten handelt es sich möglicherweise um [[Dispersionszug]] oder um Fluchtbewegungen wegen anhaltender Trockenheit, regelmäßige Beobachtungen aus der [[Trockenzeit]] in Botswana deuten aber auf regelmäßige Wanderbewegungen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Bachstelze bilden Kapstelzen außerhalb der Brutzeit oft große Schlafgesellschaften von bis zu 100 Tieren. Nicht selten finden sich diese innerhalb von stark belebten Siedlungsräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Kapstelze ernährt sich vorwiegend von [[Insekten]] und deren Larvenstadien. Unter diesen finden sich zu einem großen Teil [[Zweiflügler]] wie [[Zuckmücken|Zuck-]] und [[Stechmücken]] sowie zudem [[Schmetterlinge]], [[Käfer]], [[Ameisen]], [[Libellen]] oder [[Termiten]]. Weiterhin zählen [[Milben]], [[Strandflöhe]], [[Schnecken]], [[Kaulquappen]] oder sogar kleine [[Fische]] zur Beute. Auch diverse Haushaltsabfälle werden angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrungssuche erfolgt oft auf schlammigen oder grasbestandenen Flächen, bisweilen zwischen weidendem Vieh. Wie bei anderen Stelzen wird die Nahrung laufend oder in kurzen Fangflügen gesucht, bisweilen wurden Fangflüge von Warten aus wie bei der [[Gebirgsstelze]] beobachtet. Außerhalb der Brutzeit sammeln sich manchmal Verbände bis zu 50 Individuen an nahrungsreichen Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Nach Ansicht einiger Autoren bildet die Kapstelze mit der [[Madagaskarstelze]] (&amp;#039;&amp;#039;M. flaviventris&amp;#039;&amp;#039;) eine [[Superspezies]], bisweilen werden die beiden Arten auch mit der [[Schafstelze]] und der [[Zitronenstelze]] zu einer Superspecies zusammengefasst. Untersuchungen der [[Mitochondriale DNA|mitochondrialen DNA]] konnten dies jedoch nicht bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott, [[David A. Christie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World&amp;#039;&amp;#039;. Volume 9: &amp;#039;&amp;#039;Cotingas to Pipits and Wagtails&amp;#039;&amp;#039;. Lynx Edicions 2004, ISBN 8487334695&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Motacilla capensis|Kapstelze}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22718371&lt;br /&gt;
| ScientificName = Motacilla capensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2009&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 10. Dezember 2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=4F2CC2933B4262F0|ScientificName=Motacilla capensis|CommonName=Kapstelze}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= capwag1 |Name= Kapstelze (&amp;#039;&amp;#039;Motacilla capensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Dendronanthus-indicus|ScientificName=Motacilla capensis|Name=Kapstelze}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45515061|Name=Cape Wagtail|Wissenschaftlich=Motacilla capensis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kapstelze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stelzen und Pieper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SeltsamerLauch</name></author>
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