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	<title>Kappelkinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:54:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kappelkinger&amp;diff=2890069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein: annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt</title>
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		<updated>2024-09-29T11:06:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Kappelkinger&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Kappelkinger 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarreguemines|Sarreguemines]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté d’agglomération Sarreguemines Confluences|Sarreguemines Confluences]]&lt;br /&gt;
|insee=57357&lt;br /&gt;
|cp=57430&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kappelkinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57357}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57357}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarreguemines]] und zum Gemeindeverband [[Communauté d’agglomération Sarreguemines Confluences|Sarreguemines Confluences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kappelkinger im Nordosten Lothringens liegt an der [[Albe (Fluss)|Albe]], einem Nebenfluss der [[Saar]], etwa 20 Kilometer südwestlich von [[Sarreguemines]]. Die Albe durchquert auf der Höhe von Kappelkinger ein hügeliges Terrain, während sie westlich und östlich des Dorfes durch ein flaches, früher sumpfiges Gelände fließt. Zwischen dem eigentlichen Dorf Kappelkinger am südlichen Ufer der Albe und dem heutigen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Uberkinger&amp;#039;&amp;#039; am Nordufer des Flusses bestand vor dem Bau einer ersten Brücke im Mittelalter eine Furt. Das waldlose Hügelland nördlich und südlich der Albe besteht aus Äckern, in den von Gräben durchzogenen Flussauen (&amp;#039;&amp;#039;Muehlbach, Rohrgraben, Kleinbach&amp;#039;&amp;#039;) dominieren Weiden und [[Grünland]]. Im Nordosten der Gemeinde wird mit {{Höhe|247|FR}} (&amp;#039;&amp;#039;Hinkenberg&amp;#039;&amp;#039;) der höchste Punkt erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Kappelkinger sind [[Hilsprich]] im Norden, [[Le Val-de-Guéblange]] im Osten, [[Hazembourg]] im Südosten, [[Vittersbourg]] im Süden, [[Insming]] im Südwesten, [[Nelling]] im Westen sowie [[Petit-Tenquin]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor 1150 war Kappelkinger Eigentum der [[Saargaugrafen]]. Der damalige Name des Dorfes – &amp;#039;&amp;#039;Curbera&amp;#039;&amp;#039; – entwickelte sich über &amp;#039;&amp;#039;Cungera&amp;#039;&amp;#039; allmählich zu &amp;#039;&amp;#039;Kinger&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1150 schenkte Graf Sigebert das Dorf samt dem [[Zehnt]]en und der [[Gerichtsbarkeit#Rechtsgeschichte|Gerichtsbarkeit]] der [[Abtei Wadgassen]]. Diese Schenkung wurde im Jahr 1179 von [[Alexander III. (Papst)|Papst Alexander III.]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1200 besaß Kappelkinger bereits eine Kapelle, die namengebend für den Ortsteil südlich der Albe bzw. für die heutige gesamte Gemeinde wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abtei Wadgassen verzichtete 1224 auf die Rechte an Kinger zugunsten des [[Grafschaft Werd|Grafen von Werd]] Sigebert III. und seines Sohnes Henry. Sie erhielt im Gegenzug die Hälfte der Zehnten des Nachbardorfes Val-de-Guéblange. Graf [[Heinrich I. (Zweibrücken)|Heinrich I. von Zweibrücken]], Herr Otto von Ochsenstein und dessen Bruder Eberhard von Greifenstein erteilten ihre Zustimmung. Zum Dorf Kinger gehörten damals neben &amp;#039;&amp;#039;Kappelkinger&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Überkinger&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Wentzviller, Audviller, Steinbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schweix&amp;#039;&amp;#039; (heute alle Ortsteile der Gemeinde [[Le Val-de-Guéblange]]). Sigebert III. starb 1228. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzverhältnisse in Kinger und unmittelbarer Umgebung häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1348 und 1349 wütete die Pest in Lothringen und Söldnerhaufen und Räuberbanden verwüsteten das Land. Von 1383 bis 1629 gehörte Kinger zur [[Burggrafschaft]] [[Albestroff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 erreichte der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] auch die Dörfer um Kinger. So wurde das [[Prior]]at [[Insming]], dessen Pfarrei für Kappelkinger und Überkinger zuständig war, vollständig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] ging nicht spurlos an Kinger vorbei: Bei den Kämpfen der Truppen [[Richelieu]]s, die mit den Schweden und den protestantischen deutschen Fürsten gegen den deutschen Kaiser verbündet waren, wurden in Verbindung mit einer grassierenden Hungersnot ganze Landstriche entvölkert. Viele Dörfer verschwanden für immer von der Landkarte, viele andere Dörfer – darunter Kinger – waren zerstört und für lange Jahre unbewohnbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] kam das Bistum Metz in Lothringen vertragsgemäß zu Frankreich. Der Gouverneur Marschall [[Henri de La Ferté-Senneterre]] unternahm erste Schritte zur Wiederbesiedlung der entvölkerten Gebiete. Aber erst Jahrzehnte später wanderten Siedler aus der Schweiz, aus Deutschland, aus Savoyen, Burgund, der Auvergne und der Picardie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kappelkinger erhielt 1727 eine eigene Pfarrei. Das Kloster Insming finanzierte 1724 den Abriss der alten baufälligen Kapelle und acht Jahre später den Bau der Pfarrkirche [[Jakobus der Ältere|St. Jakob]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Jacques-le-Majeur&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurden die alten französischen Provinzen abgeschafft und flächendeckend neue Départements, Arrondissements, Kantone und Gemeinden gegründet. 1790 kam Kappelkinger mit dem Ortsteil Uberkinger zum [[Kanton Sarralbe]] und zum [[Arrondissement Sarreguemines]]. Von 1800 bis 1802 lag Kappelkinger im nur drei Jahre existierenden Kanton Puttelange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1871 und dem Ende des Ersten Weltkrieges gehörte die Gemeinde Kappelkinger zum [[Kreis Forbach]] im deutschen [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges war Kappelkinger erneut Teil des Landkreises Forbach und für kurze Zeit Teil des [[Landkreis Sankt Avold|Landkreises Sankt Avold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2001 gehört Kappelkinger zusammen mit den anderen Gemeinden des Kantons Sarralbe wieder zum [[Arrondissement Sarreguemines]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.cc-albe-lacs.com/kappelkinger/histoire-de-kappelkinger.html|titel=Geschichte auf cc-albe-lacs.com|sprache=französisch|format=|zugriff=2013-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2010 || 2021&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 422 || 442 || 390 || 403 || 388 || 401 || 399 || 418&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1836 wurde mit 703 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=6887 Kappelkinger auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-57357 Kappelkinger auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche St. Jakobus (&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Jacques-le-Majeur&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1732&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Odilia (&amp;#039;&amp;#039;Chapelle Sainte-Odile&amp;#039;&amp;#039;) im Ortsteil Uberkinger&lt;br /&gt;
* Bauernhof mit Fachwerkelementen aus dem 17./18. Jahrhundert in der rue Saint-Jacques 9, [[Monument historique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00107070}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert in der rue Saint-Jacques 3, Monument historique&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00107069}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Kappelkinger}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Église Saint-Jacque de Kappelkinger (1743).jpg|Kirche St. Jakobus&lt;br /&gt;
Maison de Kappelkinger.jpg|Altes Fachwerkhaus&lt;br /&gt;
Kappelkinger Uberkinger chapelle.jpg|Kapelle St. Odilia in Uberkinger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind zehn Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Zucht von Pferden, Schafen und Ziegen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-kappelkinger.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben kleinen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben (Autowerkstatt, Restaurants) im Ort pendeln einige Bewohner in die großen Gewerbegebiete zwischen Sarralbe und Sarreguemines wie [[Smartville Hambach|Smartville]] oder [[Ineos]] (Petrochemie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Durch Kappelkinger führt die Fernstraße D 28 von [[Sarralbe]] nach [[Albestroff]]. Weitere Straßen führen in die Nachbargemeinden [[Hilsprich]], [[Hazembourg]] und [[Vittersbourg]]. Der nächste Bahnhof befindet sich in der nahen Kleinstadt Sarralbe. Von 1881 bis 1970 gab es in Kappelkinger einen Bahnhof an der nunmehr stillgelegten [[Bahnstrecke Champigneulles–Sarralbe]]. An diesen Bahnhof erinnert heute noch der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Rue de la Gare&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leuropevueduciel.com/consultation.php?commune=22446 Luftaufnahmen von Kappelkinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarreguemines}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7543835-5|LCCN=n2022004747|VIAF=83144647640915926523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kappelkinger| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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