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	<title>Kapitulant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: Formalia</title>
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		<updated>2023-12-11T15:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formalia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapitulant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in der [[Preußen|preußische]]n bzw. [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|deutschen kaiserlichen Armee]] bis 1918 ein freiwillig länger dienender [[Soldat]] bezeichnet. Grundlage war das „Gesetz über die Verpflichtung zum Kriegsdienst“ vom [[9. September]] [[1814]]. Nach Vollendung der regulären Pflichtdienstzeit (zwei bis drei Jahre) gab der Kapitulant seine freiwillige Weiterverpflichtung (Kapitulation) ab. Die Dienstzeit musste auf mindestens vier Jahre verlängert werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., Band 10, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; üblich waren bis zu 12 Jahre (sog. [[Zwölfender (Soldat)|Zwölfender]]). Der Kapitulant wurde zunächst mit dem zuletzt erreichten [[Dienstgrad]] weiterverpflichtet.&lt;br /&gt;
Aus dem Kreis der [[Freiwilliger (Militär)|Zeitfreiwillige]]n heraus wurden bevorzugt die Unteroffiziere des Regiments befördert. Um 1850 hielt jedes preußische [[Infanterie|Linieninfanterie]]-[[Bataillon]] 30 Planstellen für Kapitulanten bereit. Seit 1893 erhielten Soldaten, die sich erstmals für mindestens vier weitere Jahre (Kavallerie: fünf Jahre) weiterverpflichteten, eine Sonderprämie (&amp;quot;[[Handgeld|Kapitulationshandgeld]]&amp;quot;) von 100 [[Mark (1871)|Mark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Dienstgrade des Deutschen Heeres (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitulanten im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapitulanten waren Soldaten der Wehrmacht im [[Mannschaftsdienstgrad]], welche sich, in der Regel im zweiten Dienstjahr, freiwillig weiter verpflichteten, &amp;quot;kapituliert&amp;quot; hatten. Die Ernennung zum &amp;quot;Kapitulantenanwärter&amp;quot; erfolgte durch einen Vorschlag des [[Kompaniechef]]s oder des Bataillonskommandeurs. Ab dem Tag der Ernennung trugen die Kapitulanten ein Kapitulantenanwärter-Abzeichen. Nach Bewährung in der Rekruten- und Verbandsausbildung erfolgte die Ernennung zum [[Unteroffizieranwärter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rudolf Absolon: Schriften des Bundesarchivs – &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Harald Boldt Verlag, 1998, ISBN 3486410709&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mannschaftsdienstgrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachbegriff (Militärwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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