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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kapillaritron</id>
	<title>Kapillaritron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:01:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kapillaritron&amp;diff=1787016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Coronium: /* Aufbau */ Nutze Vorlage Patent, führe gleiche Referenzen zusammen</title>
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		<updated>2022-02-17T21:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau: &lt;/span&gt; Nutze Vorlage Patent, führe gleiche Referenzen zusammen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapillaritron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vorrichtung zum Erzeugen von Ionen- und Atomstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolframkapillaritron.png|thumb|right|Wolframkapillaritron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quarzkapillaritron.png|thumb|right|Quarzkapillaritron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quarzkapillaritron.Betrieb.jpg|thumb|right|Quarzkapillaritron im Vakuum in Betrieb: Links die glühende Kapillare mit dem Plasma bis zur Extraktionskathode und rechts dahinter der bläulich leuchtende Ionenstrahl.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapillaritron, dessen Grundkonzept 1981 veröffentlicht wurde, besteht aus einer feinen, gasdurchströmten [[Kapillare]] aus Metall als [[Anode]] und einer dazu [[konzentrisch]]en Extraktions[[kathode]] mit einer Austrittsöffnung. Ein Gasstrom durch die Kapillare wird bei angelegter [[Hochspannung]] (üblicherweise einige [[Volt|Kilovolt]]) durch freie [[Elektron]]en und [[Sekundärelektron]]en ionisiert, die in Richtung Anode beschleunigt werden (siehe auch [[Stoßionisation]]). Die positiv geladenen [[Ion]]en werden im [[elektrisches Feld|elektrischen Feld]] beschleunigt und bilden hinter der Öffnung der Extraktionskathode einen [[Ionenstrahl]]. Durch [[Rekombination (Physik)|Rekombination]] und Ladungsaustauschprozesse im [[Plasma (Physik)|Plasma]] besteht der Strahl zum Teil auch aus ungeladenen [[Atom]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapillare besteht in der Regel aus widerstandsfähigen [[Werkstoff]]en, wie zum Beispiel [[Wolfram]]. Eine Weiterentwicklung von 1992 stellt das Quarzkapillaritron dar. Hier besteht die Kapillare aus [[Quarz]], einem [[Nichtleiter|elektrisch isolierenden Material]], in die ein Metalldraht eingeführt wird, um das Anodenpotential erzeugen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE4242616&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=4242616| Code=C2| Titel=Verfahren zur Herstellung von Kapillaren sowie deren Verwendung für eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Strahls beschleunigter Ionen und/oder Atome| A-Datum=1992-12-14| V-Datum=1996-06-13| Anmelder=Markus Bautsch, Patrick Varadinek, S. Wege}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorteil besteht in der einfacheren, flexibleren und preiswerteren Herstellung von Quarzkapillaren mit vorgegebenem [[Durchmesser|Innendurchmesser]], die anders als Metallkapillaren nicht aufwendig [[Bohrer|gebohrt]], sondern [[Elektrochemisches Abtragen|elektrochemisch freigeätzt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DE4242616&amp;quot; /&amp;gt; oder von einem [[Glasbläser]] gezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Betriebsgase werden in der Regel [[Edelgas]]e verwendet, da diese nur eine geringe chemische Reaktion mit den anderen beteiligten Materialien eingehen. Ein Kapillaritron arbeitet aber auch mit [[Wasserstoff]], [[Stickstoff]] oder sogar [[Luft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ionenstrahlen werden [[elektrische Stromdichte|Stromdichten]] von bis zu 100&amp;amp;nbsp;[[Ampere (Einheit)|A]]/cm² und [[Strahlstrom (Teilchenphysik)|Strahlströme]] von mehreren Milliampere erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einsatzgebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Ionen- und Atomstrahlen können Oberflächen großflächig [[Sputtern|gesputtert]] werden. Mit Atomstrahlen können dabei auch isolierende Oberflächen bearbeitet werden. Bei der Verwendung von Ionenstrahlen würden sich solche Oberflächen [[elektrostatisch]] stärker aufladen, was die Ionen vor dem Auftreffen auf die Oberfläche abbremst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Brillanz (Strahlung)|Fokussierung]] mit [[Ionenoptik]]en können im [[Vakuum|Hochvakuum]] Strahlen mit sehr hohen [[Leistungsdichte]]n erzeugt werden, mit denen Oberflächen auch punktuell bearbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* John F. Mahoney, Julius Perel, A. Theodore Forrester: &amp;#039;&amp;#039;Capillaritron: A New, Versatile Ion Source.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Appl. Phys. Lett.&amp;#039;&amp;#039; 38, 1981, S. 320–322 ({{DOI|10.1063/1.92355}}).&lt;br /&gt;
* John F. Mahoney, Dan M. Goebel, Julius Perel, A. Theodore Forrester: &amp;#039;&amp;#039;A Unique Fast Atom Source for Mass Spectroscopy Applications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biomed. Mass. Spectrom.&amp;#039;&amp;#039; 10, 1983, S. 61–64 ({{DOI|10.1002/bms.1200100203}}).&lt;br /&gt;
* Markus Bautsch, Patrik Varadinek, Stephan Wege, [[Heinz Niedrig]]: &amp;#039;&amp;#039;A Compact and Inexpensive Quartz Capillaritron Source.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J. Vac. Sci. Tech. A.&amp;#039;&amp;#039; 12, Nr. 2, 1994, S. 591–593 ({{DOI|10.1116/1.578839}}).&lt;br /&gt;
* Markus Bautsch: &amp;#039;&amp;#039;Rastertunnelmikroskopische Untersuchungen an mit Argon zerstäubten Metallen.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 4: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Eigenschaften des Quarzkapillaritrons.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Köster, Berlin 1993, ISBN 3-929937-42-5 (Technische Universität Berlin, Dissertation, 1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plasmaphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschleunigerphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberflächenphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Coronium</name></author>
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