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	<title>Kaperei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaperei&amp;diff=22675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephanderpfeifer: Verlinkungen, Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2025-12-05T12:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkungen, Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|mehrzahl=1|1=&amp;#039;&amp;#039;Freibeuter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaperfahrt&amp;#039;&amp;#039;|2=Zur Literaturzeitschrift siehe [[Freibeuter (Zeitschrift)]], zur Punkband siehe [[Freibeuter AG]], zum Schiff siehe [[Freibeuter (Schiff, 1930)]], zum Lied siehe [[Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaperei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibeuterei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Gewalt]]akte und [[Plünderung]]en auf See von dazu staatlich beauftragten privaten Seefahrern bezeichnet. Vom [[Mittelalter]] bis Anfang des 19. Jahrhunderts war es eine international übliche Praxis, dass Staaten oder [[Souverän|Souveräne]] zur Unterstützung ihrer Seestreitkräfte in [[Krieg]]szeiten, aber auch im Frieden, private Seefahrer mittels &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaperbrief&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; autorisierten, in ihrem Namen Schiffe feindlicher oder konkurrierender [[Nation|Nationen]] zu kapern, zu plündern oder zu versenken. Kaperei war vor allem gegen den feindlichen Seehandel gerichtet ([[Handelskrieg]]). Anstatt eines [[Sold]]s erhielten diese Seefahrer das Recht, die [[Kriegsbeute]] (Prise) teilweise oder ganz einzubehalten. Mit Unterzeichnung der [[Pariser Seerechtsdeklaration]] vom 16. April 1856 begann die allmähliche internationale [[Ächtung]] der Kaperei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akteure der Kaperei heißen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freibeuter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaperer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaperfahrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Daneben existieren kontextabhängige Bezeichnungen wie Korsar, [[Bukanier]] und [[Flibustier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kaperei ist von der [[Piraterie]] zu unterscheiden. Der Pirat handelt ungesetzlich und eigenmächtig, indem er selbst entscheidet, welches Schiff welcher Nation er angreift und indem er frei über seine Beute verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselbegriffe und Etymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kapern&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lehnwort]] aus dem [[Friesische Sprache|Friesischen]], das über die [[niedersächsische Sprache]] und das [[Niederländische Sprache|Niederländische]] in die deutsche Sprache gelangte. Es ist abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;kapia&amp;#039;&amp;#039; (kaufen), vielleicht auch von &amp;#039;&amp;#039;kapen&amp;#039;&amp;#039; (Ausschau halten, auflauern) oder vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;capere&amp;#039;&amp;#039; (fangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Freibeuter&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von [[mittelniederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;vrībūter&amp;#039;&amp;#039; in derselben Bedeutung ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Freibeuter |titel=Freibeuter |werk=duden.de – Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft |abruf=2017-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Korsaren&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Entlehnung]] der romanischsprachigen Bezeichnung für Kaperfahrer ({{frS|corsaire}}, [[Provenzalische Sprache|provenzalisch]] &amp;#039;&amp;#039;corsari&amp;#039;&amp;#039;, {{esS|corsario}}). Im engeren Sinne wurden die im Mittelmeer beheimateten muslimischen Kaperfahrer so bezeichnet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Barbaresken-Korsaren]] und Malteser Korsaren)&amp;lt;ref&amp;gt;Adrian Tinniswood: &amp;#039;&amp;#039;Pirates of Barbary – Corsairs, Conquest, and Captivity in the Seventeenth Century&amp;#039;&amp;#039;. Riverhead Books, New York 2010, ISBN 978-1-101-44531-0, Kapitel 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Almut Hinz: &amp;#039;&amp;#039;Die „Seeräuberei der Barbareskenstaaten“ im Lichte des europäischen und islamischen Völkerrechts&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Verfassung und Recht in Übersee / Law and Politics in Africa, Asia and Latin America,&amp;#039;&amp;#039; Vol. 39, No.&amp;amp;nbsp;1 (1.&amp;amp;nbsp;Quartal 2006), S. 46–65, {{JSTOR|43239304}}, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Dieter Jopp, Roland Kaestner: &amp;#039;&amp;#039;Analyse der maritimen Gewalt im Umfeld der Barbaresken-Staaten vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Eine Fallstudie&amp;#039;&amp;#039;. PiraT-Arbeitspapiere zur Maritimen Sicherheit Nr. 5, Mai 2011, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Angus Konstam: &amp;#039;&amp;#039;Pirates. The Complete History from 1300BC to the present day&amp;#039;&amp;#039;. First Lyons Press, 2011, ISBN 978-0-7627-7395-4, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Eigenbezeichnung französischer Freibeuter lautete ebenfalls Korsar ({{frS|corsaire}}). Letztlich reicht der Begriff Korsar auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|cursus}}&amp;#039;&amp;#039; zurück: Es kann „Lauf“, aber auch „Streifzug“ oder „Beutezug“ bedeuten. Entsprechend ist lateinisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|cursor}}&amp;#039;&amp;#039; mit „Läufer“ übersetzbar, aber auch mit „Streifzügler“ oder „Beutemacher“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Husaren|Husar]], der in seiner ursprünglichen Bedeutung über Land ziehende (räuberische) Streifzügler bezeichnet, leitet sich ebenfalls von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|cursus}}&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spätere [[Volksetymologie]] brachte die Korsaren fälschlich mit der Insel [[Korsika]] in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtlicher Status ==&lt;br /&gt;
Unter Umständen wurde als formale Grundlage ein &amp;#039;&amp;#039;Kaperbrief&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Der Kaperbrief war ein Dokument, das eine Regierung einem Privatmann ausstellte, der dadurch zur &amp;#039;&amp;#039;Kaperfahrt&amp;#039;&amp;#039; berechtigt wurde. Dies bedeutet, dass der &amp;#039;&amp;#039;Kaperkapitän&amp;#039;&amp;#039; das Recht bzw. den Auftrag hatte, [[Schiff]]e einer bestimmten oder mehrerer Nationen &amp;#039;&amp;#039;aufzubringen&amp;#039;&amp;#039; (durch &amp;#039;&amp;#039;Kapern&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Enterung]] oder Versenkung). Der Kaperer handelte dabei offiziell im Auftrag des ausstellenden Staates. Das gewährte ihm, zumindest von Seiten des ausstellenden Staates, Rechtsschutz, etwa indem er in den Häfen der ausstellenden Nation frei anlegen konnte und nicht als Seeräuber belangt wurde. Im Gegenzug musste der Kaperkapitän einen Teil der Beute, der sogenannten [[Prisenrecht|Prise]], an den ausstellenden Staat abführen. An Bord wurde der Beuteanteil oder der Erlös daraus, das &amp;#039;&amp;#039;Prisengeld&amp;#039;&amp;#039;, nach einem festgelegten Schlüssel verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung von Kaperbriefen war häufig, aber nicht grundsätzlich, an das Vorliegen eines offiziellen Kriegszustandes geknüpft. Kriegführende Nationen erkannten die Kaperbriefe des Gegners in der Regel an und behandelten gefangene Kaperfahrer entsprechend dem damaligen Völkerrecht. Anders lag der Fall in Friedenszeiten: Mittels Kaperunternehmungen konnte, auch im Frieden, ein militärisch überlegener Konkurrent dank eines verdeckten [[Handelskrieg]]s geschädigt werden. Der Auftraggeber negierte offiziell jede Beteiligung an den Operationen seines Kaperfahrers, unterstützte oder dirigierte ihn aber insgeheim. Dem Kaperfahrer wurde dann seitens des Gegners die Anerkennung des Kaperbriefs und damit der [[Kombattantenstatus]] verweigert; bei Gefangennahme drohte dem Freibeuter die Aburteilung und Bestrafung als gewöhnlicher Seeräuber. Ein prominentes Beispiel war der von den Spaniern als Pirat geächtete [[Sir Francis Drake]], der seinen Verfolgern aber stets entkam. Eine Strafverfolgung seitens des eigenen Auftraggebers riskierte allerdings jener Kaperfahrer, der nicht anhand der erbeuteten Schiffspapiere nachwies, dass er keine Schiffe neutraler oder gar befreundeter Nationen aufgebracht hatte. So geschehen dem schottisch-englischen Freibeuter und als „Pirat“ [[Erhängen|gehenkten]] [[William Kidd (Pirat)|William Kidd]], dem das Aufbringen der von einem englischen Kapitän befehligten &amp;#039;&amp;#039;Quedagh Merchant&amp;#039;&amp;#039; zum Verhängnis geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lettre-de-marque2.png|mini|Französischer Kaperbrief, ausgestellt am 27. Februar 1809 auf den Ausrüster des 15-Tonnen-Schiffs &amp;#039;&amp;#039;Furet&amp;#039;&amp;#039;, später übertragen auf den Kapitän]]&lt;br /&gt;
Kaperbriefe entstanden im 12. Jahrhundert im Zuge der Regelung des bis dahin praktisch rechtsfreien Zustands auf See. Bis ins 19. Jahrhundert blieb die Kaperei ein akzeptierter Teil der [[Seekrieg]]sführung. Mit dem Kaperbrief wurde „Seekriegsführung im Auftrag“ von [[Piraterie]] abgegrenzt. Teilweise nutzten Kaperkapitäne aber den Kaperbrief aus, um nebenbei Piraterie zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaperschiff]]e operierten in erster Linie gegen [[Handelsschiff]]e. Typische weitere Aktionen eines [[Handelskrieg]]s waren die Eroberung, Plünderung und Zerstörung feindlicher Hafenstädte sowie die Blockade von Schifffahrtsrouten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaperbriefe wurden insbesondere dann ausgestellt, wenn Staaten kurzfristig ihre Seemacht verstärken wollten oder auch nur Geld brauchten. Ein typisches Beispiel ist das [[Elisabeth I.|elisabethanische England]], das, sogar in Friedenszeiten, Kapitäne wie Francis Drake und andere anwarb, um [[Spanien]] zu schwächen. Zudem dienten die Einnahmen zum Ausbau der damals noch kleinen englischen Kriegsflotte. Ein weiterer Effekt war, dass England mittels der ausgestellten Kaperbriefe [[Nautik|nautisch]] hochqualifizierte [[Kapitän]]e anderer Nationen an sich band. Fallweise konnten mittels der Vergabe von Kaperbriefen an bekannte Piraten diese von Angriffen auf eigene Schiffe abgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaperbriefe wurden insbesondere von [[Königreich Großbritannien|Großbritannien]], [[Frankreich]], den [[Hanse]]städten und den [[Vereinigte Staaten|USA]] ausgestellt. Die [[Verfassung der Vereinigten Staaten]] (Artikel&amp;amp;nbsp;1, Sektion&amp;amp;nbsp;8) weist die Kompetenz zur Ausstellung von Kaperbriefen ausdrücklich dem [[Kongress der Vereinigten Staaten|Kongress]] zu. Die &amp;#039;&amp;#039;legale&amp;#039;&amp;#039; Kaperei im Unabhängigkeitskrieg Nordamerikas kostete England mutmaßlich den Gegenwert von sechs Millionen [[Dollar]] an Handelsgütern. 1812 liquidierten 500 US-Kaperschiffe 13 Prozent des britischen Seehandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung von Kaperbriefen wurde international 1856 durch die [[Deklaration von Paris]] geächtet. Die USA, [[Spanien]] und [[Mexiko]] schlossen sich dieser Seerechtsdeklaration nicht an, im Fall der USA allerdings, weil sie eine weitergehende vollständige Abschaffung des Beuterechts wollten, was wiederum an Großbritannien scheiterte. Die Deklaration bedeutete nämlich nicht das Ende der Seekriegsführung gegen Handelsschiffe. Das [[Prisenrecht]] war von nun an lediglich auf reguläre Kriegsschiffe beschränkt.&lt;br /&gt;
Noch heute hat der [[Kongress der Vereinigten Staaten]] gemäß der [[Verfassung der Vereinigten Staaten|Verfassung]] das Recht (nach Abzeichnung durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten), Kaperbriefe auszustellen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://constitution.congress.gov/browse/article-1/section-8/clause-11/ Article I, § 8, clause 11 U.S. Constitution]&amp;lt;/ref&amp;gt; hiervon wurde zuletzt 1815 Gebrauch gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale und nationale Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
* [[Vitalienbrüder]]: im 14. Jahrhundert in Nord- und Ostsee tätige [[Blockadebrecher]], Freibeuter und Piraten&lt;br /&gt;
* [[Wassergeusen]]: während des [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieges]] (1568–1648) gegen die Spanier kämpfende niederländische Freibeuter&lt;br /&gt;
* [[Bukanier]]e: im 17. und frühen 18. Jahrhundert in der Karibik (bevorzugt [[Hispaniola]], [[Île de la Tortue|Tortuga]], [[New Providence (Bahamas)|New Providence]], [[Saint-Domingue|Santo Domingo]], [[Jamaika]]) beheimatete, [[ethnisch]] [[Heterogenität|heterogene]] [[Jäger]]- und Seefahrergemeinschaften. Anfangs französisch (häufig [[Hugenotten]]), dann englisch dominiert, doch immer mit einem namhaften französischen und niederländischen Anteil sowie entlaufenen Sklaven. Mit wechselnder Loyalität als staatlich legitimierte Freibeuter vor allem gegen Spanien tätig, aber auch als eigenmächtig handelnde Piraten gegen [[Kauffahrer]] aller Nationen.&lt;br /&gt;
* [[Flibustier]]e: zeitlich mit den Bukanieren aufkommende, wie diese in der Karibik ansässige und operierende ethnisch gemischte Seefahrergemeinschaften, jedoch französisch dominiert. Ebenfalls meist gegen Spanien agierend. Bald kaum noch von den Bukanieren unterscheidbar und darum begrifflich teils [[synonym]] benannt. Mit den Flibustieren und diversen Piraten formierten sie eine lose Koalition, genannt die „Küstenbrüder“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;Brethren of the Coast&amp;#039;&amp;#039;, frz. &amp;#039;&amp;#039;Frères de la côte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Korsaren: ursprüngliche die vorwiegend im Mittelmeer operierenden [[Barbaresken-Korsaren]], vor allem im 17. und 18. Jahrhundert aber auch die von Frankreichs Küsten aus agierenden Freibeuter. In der französischen Sprache wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;corsair&amp;#039;&amp;#039; allgemein als Bezeichnung für Kaperfahrer aller Nationen verwendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Kaperfahrer und Kaperschiffe ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
* [[Klaus Störtebeker]]  (um 1360–1401), [[Gödeke Michels]] († [[1401]]) und [[Magister Wigbold]] († [[1401]]), als einige der Anführer der Vitalienbrüder während des dänisch-mecklenburgischen Konflikts im späten 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Paul Beneke]] (* um 1440; † um 1480), [[Hansisch-Englischer Krieg]] (1469–1474)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== England ===&lt;br /&gt;
* Sir [[Francis Drake]] (um 1540–1596), auf der [[Galeone]] &amp;#039;&amp;#039;[[Golden Hinde]]&amp;#039;&amp;#039;, im englisch-spanischen Konflikt ab 1585, im Rahmen des [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieges]], vorher Piraterie unter Duldung der englischen Krone&lt;br /&gt;
* Sir [[Walter Raleigh]] (1552 oder 1554–1618), im englisch-spanischen Konflikt ab 1585, im Rahmen des Achtzigjährigen Krieges, als Reeder, betrieb persönlich keine Kaperei&lt;br /&gt;
* Sir [[Henry Morgan]] (um 1635–1688), zeitweiliger Anführer der Bukaniere, später Vizegouverneur von [[Jamaika]] und Piratenjäger&lt;br /&gt;
* [[Alexandre Olivier Exquemelin]] (* um 1645; † um 1707), Bukanier und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Woodes Rogers]] (um 1679–1732), zuletzt [[Gouverneur]] der [[Bahamas]] und Piratenjäger&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Hornigold]] (1680–1719), kurzzeitig Pirat, schließlich Piratenbekämpfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
* [[Jean Baptiste du Casse]] (1645–1715), Sklavenhändler, Korsar und Seeoffizier. Als Gouverneur von [[Saint-Domingue]] ([[Haiti]]) zeitweilig Anführer der Flibustier, doch auch Piratenjäger&lt;br /&gt;
* [[Jacques Cassard]] (1679–1740), Korsar und Seeoffizier&lt;br /&gt;
* [[François l’Olonnais]] (um 1639 bis etwa 1669), Bukanier&lt;br /&gt;
* [[Jean Bart]] (1650–1702), Korsar, dann Seeoffizier&lt;br /&gt;
* [[Claude de Forbin]] (1656–1733), Korsar, dann Seeoffizier&lt;br /&gt;
* [[René Duguay-Trouin]] (1673–1736), Korsar, dann Seeoffizier&lt;br /&gt;
* [[Robert Surcouf]] (1773–1827), Korsar, kurzzeitig auch Seeoffizier, zuletzt [[Reederei|Reeder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
* Giuseppe Bavastro (1760–1833), aus der [[Republik Genua]] stammender Korsar in Diensten [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]], dann Abenteuer, zuletzt Beamter unter Frankreichs „Bürgerkönig“ [[Louis-Philippe I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
* [[Amaro Pargo]] (1678–1747), Sklavenhändler und Korsar&lt;br /&gt;
* Antonio Riquer Arabí (1773–1846), auf [[Ibiza]] beheimateter Korsar und Seeoffizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Falsche“ Kaperfahrer ===&lt;br /&gt;
Fälschlicherweise werden manchmal Piraten, Seeoffiziere bzw. Kriegsschiffe, die Handelskrieg führten, als Kaperfahrer bezeichnet z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* [[Andrea Doria]] (1466–1560), „[[Graue Eminenz]]“ Genuas und Admiral in wechselnden, zuletzt kaiserlichen Diensten&lt;br /&gt;
* [[Piet Pieterszoon Heyn]] (1577–1629), Admiral der [[Niederländische Westindien-Kompanie|niederländischen Westindien-Kompanie]] (WIC), [[Achtzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Laffite]] (* um 1780–1826), französischer Pirat, Sklavenhändler und Schmuggler; kämpfte aber in der [[Schlacht von New Orleans]] (1815) aufseiten der Amerikaner gegen die Briten&lt;br /&gt;
* [[Felix Graf von Luckner|Graf Luckner]] (1881–1966), (genannt „Seeteufel“) auf dem [[Hilfskreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Seeadler (Schiff, 1888)|Seeadler]]&amp;#039;&amp;#039;, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Graf zu Dohna-Schlodien]] (1879–1956), Kommandant des Hilfskreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Möve (Schiff, 1914)|Möve]]&amp;#039;&amp;#039;, im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* Leichter Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1909)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039; (Deutschland), im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* der deutsche Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Pinguin (Schiff, 1936)|Pinguin]]&amp;#039;&amp;#039;, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Bohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Piraten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-48027-6.&lt;br /&gt;
* David Cordingly: &amp;#039;&amp;#039;Unter schwarzer Flagge. Legende und Wirklichkeit des Piratenlebens.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2001, ISBN 3-423-30817-6.&lt;br /&gt;
* Daniel Heller-Roazen: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Feind aller]]: Der Pirat und das Recht.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer Verlag, 2010, ISBN 3-10-031410-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Kammler: &amp;#039;&amp;#039;Up Eventur. Untersuchungen zur Kaperschifffahrt 1471 - 1512, vornehmlich nach Hamburger und Lübecker Quellen&amp;#039;&amp;#039;, St. Katharinen (Scripta-Mercaturae-Verlag) 2005 (Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Sachüberlieferung und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 37). ISBN 3-89590-156-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Letters of marque|Kaperei}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kaperbrief}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kaperfahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Seefahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piraterie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfskreuzer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrecht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Frühe Neuzeit)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephanderpfeifer</name></author>
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