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	<title>Kapelle Althof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Doberan Kapelle Althof1.jpg|mini|Neugotischer Westgiebel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Althof, Rückansicht.jpg|mini|Mittelalterliche Gotik]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapelle von Althof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Stil der [[Backsteingotik]] erbaut, der Westgiebel ist allerdings [[Neugotik|neugotisch]]. Sie ist die Wiege des [[Kloster Doberan|Klosters Doberan]] und steht auf einer Anhöhe am östlichen Ortsrand des [[Bad Doberan]]er Ortsteils [[Althof (Bad Doberan)|Althof]] in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kapelle gehört zur Kirchengemeinde Bad Doberan in der Propstei Rostock im Kirchenkreis Mecklenburg der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordkirche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist ein [[Kreuzrippe]]ngewölbter [[Mauerziegel#Backstein|Backsteinbau]]. Sie ist zwei[[Joch (Architektur)|joch]]ig mit östlichem 5/8 [[Chor (Architektur)|Chorabschluss]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Unterwerfung des Slawenfürsten [[Pribislaw (Mecklenburg)|Pribislaw]] durch [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]] ließ dieser sich 1164 taufen und wurde zum Bau von Klöstern in Mecklenburg verpflichtet. Die erste Klostergründung veranlasste der Schweriner Bischof [[Berno]]. Diese erfolgte am 1. März 1171 durch einen [[Konvent (Kirche)|Konvent]] von 12 [[Zisterzienser]]n aus dem [[Kloster Amelungsborn]] unter Führung von &amp;#039;&amp;#039;[[Abt Conrad]]&amp;#039;&amp;#039; im heutigen [[Althof (Bad Doberan)]]. Bau und Einrichtung des Klosters wurden von 25 [[Konversen]] (Laienbrüder) unterstützt. Dank großzügiger [[Schenkung]]en besaß das Kloster bald erheblichen Grundbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle wurde bereits als [[Grabmal|Grablege]] des mecklenburgischen Fürstenhauses genutzt. 1172 wurde [[Woizlawa]], die Gemahlin Pribislaws, dort bestattet. Nachdem Pribislaw am 30. Dezember 1178 nach einem unglücklichen Sturz während eines Turniers in [[Lüneburg]] starb, entbrannten neue Kriege und Unruhen in dem gerade christianisierten Land. Während dieser wurde am 10. November 1179 das Kloster in Althof verwüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|2|467|469|Berno|Ludwig Fromm|ADB:Berno}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Doberan Kapelle Althof.png|mini|Aussehen der Kapelle bis 1822]]&lt;br /&gt;
Die heute noch erhaltene Kapelle wurde im Kern wahrscheinlich im 14. Jahrhundert über dem Grab der Woizlawa errichtet, der Vorgängerbau wurde nach [[Friedrich Schlie|Schlie]] vermutlich um 1300 zerstört. Außer der Kapelle gibt es in Althof noch Reste der alten Klosterscheune. Die Neuansiedlung des Klosters erfolgte 1186 in Doberan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1522 wurde die verfallene Kapelle an dem „wilden Ort im Felde“ vom mecklenburgischen Herzog [[Heinrich V. (Mecklenburg)|Heinrich V.]] aufgesucht, der Spuren einer Inschrift fand, die auf Fürst Pribislaw hinwiesen. 1602 wurde von einem hier befindlichen Backhaus berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Geschichtsdenkmäler Mecklenburgs&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1899 S. 682&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Nutzung setzte sich bis 1820 fort. Am 9. August 1822 traf ein Blitz das Gebäude. Noch im gleichen Jahr veranlasste [[Großherzog]] [[Friedrich Franz I. (Mecklenburg)|Friedrich Franz I.]] den Wiederaufbau. Der bereits 1825 fertiggestellte Altar besteht aus einem dreiteilig gegliederten [[Altarretabel|Retabel]] mit drei gleich hohen Giebeln mit Maßwerk, Fialen und Kreuzblumen. Im Zentrum befindet sich ein Kruzifix, die Altarbilder zeigen die vier Apostel, die von [[Rudolph Suhrlandt]] ausgeführt wurden. Der Altaraufsatz ist das einzige ältere Ausstattungsstück der Kapelle. Er stammt aus dem [[Doberaner Münster]] und bildete ursprünglich den Baldachin eines dortigen Beichtstuhls oder eines [[Sedilien|Dreisitzes]]. Die Schnitzarbeit stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ein fast identischer Altar gleicher Doberaner Provenienz wurde zur selben Zeit für die [[St. Helena und Andreas (Ludwigslust)|katholische Kirche in Ludwigslust]] gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rudolph Suhrlandt (1781–1862). Grenzgänger zwischen Klassizismus und Biedermeier. Leben und Werk eines deutschen Hofmalers und Porträtisten des Bürgertums |Autor=Hela Baudis |Ort=Greifswald |Datum= |URN=nbn:de:gbv:9-000907-5 |Fundstelle=S. 128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 bis 1888 gab [[Gotthilf Ludwig Möckel]] der Kapelle ihr heutiges Aussehen. Seitdem finden hier wieder Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund akuter Einsturzgefahr wurde die Kapelle im Frühjahr 2009 gesperrt und anschließend saniert.&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 2010 wurde die Kapelle nach zweijährigen Sicherungs- und Sanierungsarbeiten feierlich wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostsee-Zeitung, Lokalausgabe Bad Doberan, 1. November 2010, {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg/index_artikel_komplett.phtml?SID=a051ee65d8cbcd7770a2f492e4546ee3&amp;amp;param=news&amp;amp;id=2942020 |text=digital}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Opferstein Kapelle Althof.jpg|miniatur|Sogenannter [[Opferstein]] vor der Kapelle]]&lt;br /&gt;
Vor der Kapelle befindet sich ein Opferstein, der Zeugnis des [[Slawen]]aufstandes von 1179 ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapelle Althof - Blick nach Westen.jpg|Innenraum der Kapelle&lt;br /&gt;
Kapelle Althof - Woizlawas Grab.jpg|Woizlawas Grab&lt;br /&gt;
Kapelle Althof - Altar.jpg|Altar&lt;br /&gt;
Kapelle Althof - Fenster4.jpg|Fenster&lt;br /&gt;
Kapelle Althof - Tafel von Friedrich Franz I.jpg|Tafel von Friedrich Franz&amp;amp;nbsp;I.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in der Propstei Rostock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Heider: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Althof – Von der Gründung des Klosters Doberan bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2021, ISBN 978-3-7319-1157-9&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Die Bezirke Neubrandenburg Rostock Schwerin&amp;#039;&amp;#039;, Akademie-Verlag, Berlin, 1980 S. 72&lt;br /&gt;
* Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Band 3: Die Amtsgerichtsbezirke Hagenow, Wittenburg, Boizenburg, Lübtheen, Dömitz, Grabow, Ludwigslust, Neustadt, Crivitz, Brüel, Warin, Neubukow, Kröpelin und Doberan. Schwerin 1896.&amp;#039;&amp;#039; S. 682 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|311800343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.08676|EW=11.93173|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Althof, Kapelle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bad Doberan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bad Doberan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Doberan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Althof]]&lt;/div&gt;</summary>
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