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	<title>Kapdoktor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kapdoktor&amp;diff=21447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KruegA: Verlinkung</title>
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		<updated>2024-11-21T18:15:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Das Tischtuchphänomen auf dem Tafelberg in Kapstadt im Januar 2024.jpg|mini|Das „Tischtuch-Phänomen“ am Tafelberg zu Kapstadt.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapdoktor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;The Cape Doctor&amp;#039;&amp;#039;}}, auch: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|South Easter}}&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Wind]] in der Umgebung von [[Kapstadt]] in [[Südafrika]]. Er wirkt ähnlich wie der [[Föhn]] als [[Fallwind]] und ist mild und trocken. Dieser zu den [[Passat (Windsystem)|Passatwinden]] zählende Wind weht meist aus Südosten, sehr konstant und gelegentlich böig. Hauptsächlich tritt der Kapdoktor während der Sommermonate der [[Südhalbkugel]], beginnend von August/September bis März/April, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Phänomen in Bezug auf den Menschen ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner Kapstadts nennen den Wind wegen seiner reinigenden Wirkung auf die Stadtluft „Kapdoktor“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Theodor Fritsch|Gustav Fritsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Südafrika bis zum Zambesi. I. Abteilung. Das Land mit seinen pflanzlichen und tierischen Bewohnern&amp;#039;&amp;#039;. (= Der Weltteil Afrika in Einzeldarstellungen, IV Südafrika) Leipzig / Prag 1885, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Einheimische und Touristen oft die durch den Kapdoktor bedingte Witterung auf dem [[Tafelberg (Südafrika)|Tafelberg]] unterschätzen, kommt es auf dem Massiv jährlich zu Todesfällen. Der South-Easter drückt die Wolken derart auf das Plateau, sodass nur einige wenige Meter Sichtweite bestehen und ein Abstieg unmöglich wird. Die Möglichkeit zu erfrieren hingegen ist gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bringt der Kapdoktor Regen mit, wird er zum &amp;#039;&amp;#039;Black-South-Easter&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Wetterumschwung war 1981 für die Flut von [[Laingsburg (Südafrika)|Laingsburg]], einer Stadt in der Provinz [[Westkap]], verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/wind-in-suedafrika-was-der-wind-mit-dem-alltag-in-kapstadt-macht/19282486.html|titel=Was der Wind mit dem Alltag in Kapstadt macht|werk=[[Tagesspiegel#Online|tagesspiegel.de]]|datum=2017-01-23|abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Wirkungen ==&lt;br /&gt;
An vielen Sommertagen überlappt die Wolkendecke den nördlichen Steilrand des Tafelbergmassivs. Die starke [[Insolation (Physik)|Sonneneinwirkung]] dieser Jahreszeit verursacht einen thermodynamischen [[Massenstrom|Aufstiegseffekt]] von Luftmassen über dieser Gebirgsstruktur. Die damit verbundene Sogwirkung zieht mit dem South-Easter-Wind feucht-warme Luftmassen vom [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] über die [[False Bay]] heran. Im Kontakt mit dem Tafelberg (bis 1085 m hoch) ereignet sich eine [[Adiabatische Zustandsänderung|adiabatischen Abkühlung]] um einen [[Gradient#Temperaturgradient|Gradienten]] von 5 bis 6 [[Kelvin|K]]. Bei einer Höhe von etwa 700 m kommt es zur Unterschreitung des [[Taupunkt]]es und die zur Wolkenbildung führende [[Kondensation]] beginnt. Es bildet sich die etwa 600 m mächtige Wolkendecke, die nun am Steilhang über dem Stadtgebiet einen Fallwind hin zum Atlantik und das Erscheinungsbild einer weißen „Decke“ erzeugt. Bei der Höhe von etwa 700 m löst sie sich wieder auf. Ein ähnlicher Vorgang vollzieht sich im Osten der False Bay über dem [[Kogelberg (Südafrika)|Kogelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Traugott Molter: &amp;#039;&amp;#039;Wasserhaushalt und Bewässerungsfeldbau im Kapland&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Länderkunde Afrikas&amp;#039;&amp;#039;, 3) [[Franz Steiner Verlag]], Wiesbaden 1966, S. 49–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fallwind bläst die Emissionen der Industrie und des Autoverkehrs auf das Meer hinaus. Dabei sehen die vom Tafelberg fallenden Wolken von Weitem so dicht aus, als könne man sie mit einem Schwung wegziehen.  Das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tablecloth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Tafeltuch“) kam so zu seinem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Winde und Windsysteme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Anonymus: [https://kapstadtmagazin.de/neues-aus-kapstadt/kapstadts-kapdoktor/172_22_17572 &amp;#039;&amp;#039;Kapstadts Kapdoktor&amp;#039;&amp;#039;]. auf &amp;#039;&amp;#039;www.kapstadtmagazin.de&amp;#039;&amp;#039; (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter und Klima Afrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KruegA</name></author>
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