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	<title>Kap Rodon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kap_Rodon&amp;diff=897461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-28T13:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kepi i Rodonit – Festung.jpg|mini|Die Spitze der Halbinsel mit der Festung]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kap Rodon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Skanderbeg-Kap&amp;#039;&amp;#039;, {{sqS|Kepi i Rodonit}}) ist ein [[Kap]] auf einer in die [[Adriatisches Meer|Adria]] hinauslaufenden, fast zehn Kilometer langen [[Landspitze]] in Mittel[[albanien]]. Die Landspitze ist das Ende des Hügelzugs &amp;#039;&amp;#039;Kodra e Gjatë&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(lange Hügel)&amp;#039;&amp;#039;, der sich zwischen [[Durrës]] und [[Tirana]] in nord-südlicher Richtung erstreckt und die Flüsse [[Erzen]] und [[Ishëm]] trennt. Das Kap liegt zwischen Durrës im Süden und [[Lezha]] im Norden. Südlich des Kaps liegt die Bucht &amp;#039;&amp;#039;Gjiri i Lalzit&amp;#039;&amp;#039;, östlich davon die Bucht &amp;#039;&amp;#039;Gjiri i Rodonit&amp;#039;&amp;#039;. Das Kap Rodon ist zudem der südliche Abschluss des [[Drin-Golf]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Kepi i Rodonit&amp;#039;&amp;#039; stammt vom [[Illyrer|illyrischen]] Gott &amp;#039;&amp;#039;Redon&amp;#039;&amp;#039;, dem Gott der Wanderer und Seefahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1417 hatte [[Skanderbeg]]s Vater [[Gjon Kastrioti I.]] am Kap einen Landeplatz für Schiffe aus [[Dubrovnik|Ragusa]] und aus [[Königreich Neapel|Neapel]] erstellt. Dort, nur wenige hundert Meter von der Spitze des Kaps entfernt, sind noch heute die Ruinen einer Festung des albanischen Fürsten Skanderbeg zu sehen, die 1467 von den [[Osmanisches Reich|Türken]] zerstört, später aber von den [[Republik Venedig|Veneziern]] wiederaufgebaut wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kepi i Rodonit – Kirche.jpg|mini|Kirche des Heiligen Antonius]]&lt;br /&gt;
Aus der vorosmanischen Zeit sind drei Kirchen bekannt. Einer dieser Kirchen, die nicht weit entfernt von der Festung lag, war einem Kloster zugehörig, das vermutlich dem [[Klarissen]]orden gehörte. Die Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück und wurde im 15. Jahrhundert im [[Romanik|römisch]]-[[Gotik|gotischen]] Stil umgebaut. Kloster und Kirche gingen später an die [[Franziskaner (OFM)]] über und sind heute nach [[Antonius von Padua|St. Antonius]] (&amp;#039;&amp;#039;Shën Antoni&amp;#039;&amp;#039; respektive &amp;#039;&amp;#039;Shën Ndoit&amp;#039;&amp;#039;) benannt. Vom Kloster sind aber nur einige Reste erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Restaurierungsarbeiten wurden in der [[Apsis]] [[Fresko|Fresken]] entdeckt, die einen Reiter mit Pferd sowie einen [[Doppeladler]] zeigen. Es dürfte sich um die älteste überlieferte Abbildung des Wappentiers [[Wappen Albaniens|Albaniens]] und der Familie Kastrioti handeln. Beim Reiter könnte es sich um Skanderbeg oder um eine weibliche Reiterin handeln. Letztere könnte Skanderbegs Schwester &amp;#039;&amp;#039;Mamica&amp;#039;&amp;#039; sein, die als [[Stiftung|Stifterin]] des Klosters gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kepi i Rodonit.jpg|mini|Luftaufnahme der Landspitze mit dem Kap Rodon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cape of Rodon.png|mini|Topographische Karte]]&lt;br /&gt;
Auf der Landzunge liegen die beiden Dörfer &amp;#039;&amp;#039;Shetaj&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Draç&amp;#039;&amp;#039;. Eine asphaltierte Straße, die sich meist auf dem Grat des Hügelzugs entlangwindet, führt heute bis fast zu den Kulturgütern an der Spitze der Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Auf den Trümmern der malerischen Ruine nahmen wir ein kleines kaltes Mahl ein und umritten dann im Meeressande die äußerste Spitze des weit hinausreichenden Caps, ein in pittoresker Hinsicht lohnendes Unternehmen; besonders schön und wild sind an der Spitze selbst die ausgewaschenen, an Farben und Formen mannichfaltigen, ziemlich hohen Felsenwände, voll tropfender Grotten, voll kleiner dunkler Verstecke, in denen die Seevögel ihr sicheres, nicht zu erklimmendes Nest bauen; überall glänzen die rothen marmorartigen Adern gleich hängen gebliebener Glut der sengenden Sonnenstrahlen; überall lösen sich bizarre Zacken wie Thürmchen und Baldachine …|[[Maximilian I. (Mexiko)|Maximilian I.]] |Quelle=Reiseskizzen VIII, 1856 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Maximilian I. |Titel=Reiseskizzen VIII, IX. (Galloafrika; Ein Stück Albanien) |Band=Vierter Band |Auflage=2 |Jahr=1867 |Ort=Leipzig |Verlag=Verlag von Duncker und Humblot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltschützer haben im Sommer 2012 an der Küste ums Kap Hunderte Säcke Müll gesammelt, der mehrheitlich vom Ishëm in den Drin-Golf getragen wurde und sich dann an den Stränden sammelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.smarttourist.al/reports/view/118|titel = Rodon Cape Guards – Voluntary Action to Clean Rodon Cape Adriatic Sea|sprache = en|werk = Smart Tourist Albania|datum = 2012-11-13|zugriff = 2013-07-20|zitat = Since the early days of August 2012, one hundred cape guards have cleaned 1.5 km of coastline and collected 400 bags of waste. A lot more needs to be done.|archiv-url = https://web.archive.org/web/20130323092536/http://smarttourist.al/reports/view/118|archiv-datum = 2013-03-23|offline = 1|archiv-bot = 2022-03-07 15:35:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Markus W. E. Peters: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirchenbauten in Albanien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Raunig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Albanien – Reichtum und Vielfalt alter Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Staatliches Museum für Völkerkunde, München 2001, ISBN 3-9807561-2-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Cape Rodon|Kap Rodon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tirana.diplo.de/Vertretung/tirana/de/06/Archiv/Kap__Rodon__Seite.html Deutsche Botschaft: &amp;#039;&amp;#039;Sicherung der Skanderbeg-Festung und Restaurierung der Kirche St. Antonius auf Kap Rodon.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/Rojet.e.Kepit.te.Rodonit &amp;#039;&amp;#039;Rodon Cape Guards&amp;#039;&amp;#039; auf Facebook]&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/93911835@N00/ Flickr.com: einige Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/35/03/N |EW=19/26/59/E |type=landmark |region=AL |dim=10000 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Albanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kap (Europa)|Rodonit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Durrës]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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