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	<title>Kap-herr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-10T17:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Kap-herr.jpeg|mini|Wappen der Freiherren von Kap-herr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kap-herr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines deutschen Adelsgeschlechts, das durch den [[Ludwig III. (Hessen-Darmstadt)|Großherzog von Hessen-Darmstadt]] 1868 in den erblichen [[Freiherr]]enstand erhoben wurde. Die Freiherren von Kap-herr sind seit dem 17. Jahrhundert in [[Mecklenburg]] sesshaft. Die eigentümliche Schreibweise des Namens wurde verwendet, um die falsche Aussprache (Kapher, vgl. [[Kaffer]]) zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Nachkomme der deutschen Linie, Hermann Christian von Kap-herr (1801–1877), emigrierte im frühen 19. Jahrhundert nach [[Sankt Petersburg]], wo der Bruder seines Vaters, Johan Christian von Kap-herr, bereits den Titel „Kaiserlich Russischer Staatsrat“ trug und somit viel Einfluss und hohes Ansehen genoss. Diesen verschaffte sich auch Hermann Christian, der in Sankt Petersburg zuerst Bankier war und später zum Kaiserlich Russischen Staatsrat, Ritter, Königlich Spanischen Konsul und Erblichen Russischen Ehrenbürger ernannt wurde. Er fungierte zeitweise als Repräsentant der &amp;#039;&amp;#039;[[Siemens|Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens &amp;amp; Halske]]&amp;#039;&amp;#039; in St. Petersburg. Diese Aufgabe übernahm von ihm anschließend der Bruder des Unternehmensgründers, [[Carl Heinrich Siemens]], der 1855 Kap-herrs Tochter Marie geheiratet hatte. Die Familie Carl und Marie von Siemens wurde auf dem III. Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchen-Gemeinde vor dem Halleschen Tor in Berlin-Kreuzberg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seine Frau Charlotte Dorothea 1866 verstarb, erwarb Kap-herr das Schloss [[Lockwitz]] bei [[Dresden]]. Er zog 1867 nach Dresden in das [[Palais Kaskel-Oppenheim|Oppenheimsche Palais]], welches er erwarb,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/76377/398/ Bürgerwiese 5 u. 6: E (Eigentümer) Kappherr, Herm. Chst., K. Span. Generalconsul und Banquier, (Petersburg)], in Adreß- und Geschäftshandbuch der königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden, Band 14., 1868, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; so wie auch die Schlösser in [[Bärenklause]] und [[Prohlis]]. 1868 wurde er zum erblichen hessischen Freiherrn erhoben. Hermann Christian Freiherr von Kap-herr verstarb 1877 in dem von den [[Semper-Nicolai-Schule|Semperschülern]] Carl Kirsten und Otto Kreyssig erbauten [[Palais Kap-herr]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais Kap-herr wurde im Februar 1945 zerstört, das [[Schloss Prohlis]] fiel 1980 einem Brand zum Opfer und wurde 1985 abgerissen. Erhalten sind das Kap-herrsche Mausoleum und das Schloss Lockwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben die Freiherren von Kap-herr weltweit verstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;115&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lockwitz.png|Schloss und Kirche Lockwitz (1856)&lt;br /&gt;
Am Viertelacker Dresden Mausoleum Familie Kap-Herr 3.JPG|Das Mausoleum oberhalb von Lockwitz&lt;br /&gt;
Schloss Prohlis Hinweistafel.jpg|Erinnerungstafel Schloss Prohlis&lt;br /&gt;
Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen II 334.jpg|Rittergut Bärenklause&lt;br /&gt;
Dresden Palais Kap-herr, Außenfassade - Helas 1991, S. 53 Bildnr. 97, S. 205 um 1875.jpg|Palais Kap-herr um 1875&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Lockwitz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlosskirche Lockwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1349 ist [[Schloss Lockwitz]] der Mittelpunkt des gleichnamigen Ortes. Das Schloss wechselte zwischen 1349 und 1945 13-mal seine Besitzer. 1866 kaufte Carl Johann Freiherr von Kap-herr das 265 Hektar große und mit dem Kirchenpatronat verbundene Rittergut. Er ließ es unverzüglich von Otto Kreyssig und Carl Kirsten vergrößern und neu gestalten. Mitte der 1920er Jahre betrug die Fläche des Rittergutes nach dem standardisierten Adressbuch der Rittergüter des Freistaates Sachsen konkret 289 ha, davon 26 ha Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Ullrich, Ernst Seyfert |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band IX. 1925. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Güter und Wirtschaften im Freistaat Sachsen. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter bis zur Größe von ungefähr 15 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, der Grundsteuereinheiten, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts, der einzelnen Kulturen |Hrsg=Mit Unterstützung der Ldw. K. des Freistaates Sachsen und anderer Behörden, nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben |Sammelwerk=Standardwerk der Land-und Forstwirtschaft |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1925 |Seiten=166 |Online=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=91894&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=198 |Abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 richtete Carl Johanns Enkel, Richard von Kapp-herr (1889–1961), Rechtsritter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gesamtliste der Mitglieder des Johanniter-Ordens nach dem Stand vom September 1957 |Hrsg=Balley Brandenburg des Ritterlichen Orden St. Johannis vom Spital zu Jerusalem |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=1957 |Seiten=56 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=HEBIS&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fcbsopac.rz.uni-frankfurt.de%2FDB%3D2.1%2FCHARSET%3DUTF-8%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FCOOKIE%3DU203%2CK203%2CI251%2CB1999%2B%2B%2B%2B%2B%2B%2CSN%2CNDefault%2Blogin%2CD2.1%2CE55788243-0%2CA%2CH%2CR129.13.130.211%2CFY%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=25aYpBixEFRYAoEOAY9d6dkkPvS_DGBaJa2BoB8yLDY&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  des [[Johanniterorden]]s und letzter Schlossherr, im Speisesaal ein Heimatmuseum ein. Im Herbst 1945 wurde das Schloss mitsamt dem anhängenden Rittergut durch die [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] enteignet und die Familie Kap-herr wurde nach [[Rügen]] deportiert, von wo aus ihren Mitgliedern später die Flucht in den Westen gelang. Das enteignete Schloss wurde als staatliche Feuerwehrschule und ab den 1960er Jahren als Betriebsberufsschule und Internat des VEB Kombinat Geodäsie und Kartographie, Betrieb Dresden genutzt, von 1990 bis 2001 als Vermessungsschule des Landesvermessungsamtes Sachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Herrmann: {{Webarchiv |wayback=20230103091312 |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Lockwitz/Schloss_Lockwitz/schloss_lockwitz.html |text=Schloss Lockwitz}}, dresdner-stadtteile.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Mausoleum}} Das Mausoleum der Freiherren von Kap-herr ===&lt;br /&gt;
Das Mausoleum liegt nordöstlich des Krähenhügels oberhalb von Schloss Lockwitz, in dem Gebiet, das heute Krähenwald genannt wird. Es ist ein sandsteinumwölbter Gruftbau mit 48 Grabkammern, der im griechischen Tempelstil errichtet wurde. 1945 wurden die Kammern vollständig geplündert und 1994 schließlich versiegelt. Ein Nachfahre der Freiherren von Kap-herr kaufte später den Krähenwald mitsamt dem Mausoleum, dessen Instandsetzung daraufhin vorgenommen wurde, zurück. Fälschlich wird das Mausoleum manchmal mit einem anderen früher danebenstehenden, aber vergessenen Gebäude verwechselt und &amp;#039;&amp;#039;Krähenhütte&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Prohlis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Prohlis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss Prohlis war ein 1887/88 als Umbau aus einem Gehöft entstandenes Schloss im heutigen Dresdner Stadtteil [[Prohlis]]. Es wurde 1985 abgerissen, nachdem es 1980 bei einem Feuer stark beschädigt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian von Kap-herr kaufte 1868 den Hof Hänichen. Während langjähriger Umbauten auf dem weitläufigen Gut entstand 1887/88 das Hauptgebäude im [[Neorenaissance]]-Stil. Durch Ankauf des Hofes, in dem [[Johann George Palitzsch]] gelebt hatte, vergrößerte sich 1884 der Grundbesitz auf 63 [[Hektar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] besetzte die [[Rote Armee]] das Gelände. 1947 wurde das Hauptgebäude an die Kirchgemeinde [[Leubnitz-Neuostra]] verpachtet und 1948 starb Viktor von Kap-herr. 1952 übernahm die Stadt Dresden das Schlossareal treuhänderisch. 1978 erfolgte die baupolizeiliche Sperrung des Hauptgebäudes. Die Nebengebäude waren bereits dem noch heute so genannten Neubaugebiet gewichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde die Erbengemeinschaft Kap-herr wieder Besitzer des Geländes, auf dem seit 2007 eine Gedenktafel an die Vergangenheit erinnert.&lt;br /&gt;
Fragmente des Schlosses sind erhalten und zum Teil im [[Palitzsch-Museum]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Bärenklause ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Kreischa#Bärenklause}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bärenklause#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palais Kap-herr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Palais Kap-herr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais Kap-herr wird in vielen Büchern als der kostbarste Privatbau Dresdens bezeichnet. Neben dem 1845 bis 1848 von [[Gottfried Semper]] für [[Martin Wilhelm Oppenheim]] errichteten [[Palais Kaskel-Oppenheim|Palais Oppenheim]] (seit 1869 Palais Kaskel-Oppenheim) gehörte es zu den stattlichsten Villen in Dresden. Das Palais Kap-herr wurde von 1872 bis 1874 nach Entwürfen von [[Bernhard Schreiber]], einem Schüler Sempers, errichtet. Der Bauherr des Palais war Hermann Christian Freiherr von Kap-herr, welcher durch seine Stellung als Kaiserlich Russischer Staatsrat und Bankier in Russland zu großem Reichtum gekommen war. Der Zweck des mit über 4000 Quadratmeter Nutzfläche verhältnismäßig monumentalen Palais war hauptsächlich ein repräsentativer. 1945 wurde das Palais durch die [[Luftangriffe auf Dresden]] zerstört und brannte völlig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen in Mecklenburg ==&lt;br /&gt;
Mit Klein Vielen besaß das Adelsgeschlecht auch eine Begüterung in Mecklenburg. Karl Freiherr von Kapp-herr (1827–1887) begründete dort mit Lockwitz verbunden sogleich einen [[Familienfideikommiss]], mit festgelegter Erbfolge. Hauptwohnsitz des Erben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kgl. Badkommisariat |Titel=Kurliste von Bad Kissingen |Nummer=25. 974 |Verlag=Druck und Verlag T. A. Schachenmayer |Ort=Bad Kissingen |Datum=1895-05-21 |Seiten=1–2 |Online=https://www.google.de/books/edition/Kurliste_von_Bad_Kissingen_und_Kissinger/BQbI2IGHSz8C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kapp-herr+Klein+Vielen&amp;amp;pg=PP119&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiherr Hermann Kapp-herr (1854–1929) blieb aber Schloss Lockwitz bei Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich v. Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / B (Briefadel nach 1400 nobilitiert) 1963 |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv e. V. |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2015 |Band=III |Nummer=31 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1963 |ISSN=0435-2408 |Seiten=223–232 |Online=http://d-nb.info/456719768 |Abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gutshof im heutigen Ortsteil Klein Vielen lebten 1910 gezählte 211 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Klein Vielen |val=KLELENJO63MK |abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor der großen Wirtschaftskrise 1928/1929 umfasste das Rittergut Klein Vielen mit Hartwigshof der Gebrüder Freiherren von Kapp-herr konkret 1108 ha, davon 151 ha Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV, Mecklenburg |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Letzte Ausgabe |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbuch G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=200 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937/1938&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch des Adels 1979 |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv e. V. |Sammelwerk=GHdA von 1951 bis 2015 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1979 |Seiten=342 |Online=https://www.google.de/books/edition/Genealogisches_Handbuch_des_Adels/xUJmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Klein+Vielen+Herbert+Bennecke&amp;amp;dq=Klein+Vielen+Herbert+Bennecke&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verkauften die von Kap-herr das Gut an den Landwirt Herbert Bennecke-Löbnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Deutsches Geschlechterbuch]] 1996 |Sammelwerk=DGB |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1996 |Seiten=39 |Online=https://www.google.de/books/edition/Deutsches_Geschlechterbuch/BkdmAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Klein+Vielen+Herbert+Bennecke&amp;amp;dq=Klein+Vielen+Herbert+Bennecke&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Klein Vielen war von je her ein [[Allod]]ialgut, die einstigen Nebenbesitzungen wie Adamshof, Brustorf und Liepen dagegen [[Lehnswesen|Lehngüter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin |TitelErg=Amtliche Beilage. No. 15 |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachungen |Band=II. Abtheilung |Nummer=No. 14 |Auflage=1886 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Schwerin |Datum=1886-05-29 |Seiten=90 |Online=https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/hxCxAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kapp-herr+Klein+Vielen&amp;amp;pg=RA3-PA90&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
=== Egon Freiherr von Kap-herr ===&lt;br /&gt;
1877 wurde der Schriftsteller [[Egon von Kapherr|Egon Freiherr Kap-herr]] in Bärenklause bei [[Kreischa]] geboren. Er arbeitete als Förster und Landwirt in Livland. Nach einem bewegten Leben, in dem er mehr als 50 Bücher verfasste, setzte er sich mit seiner dritten Frau Maria in einem einer Burg gleichenden Anwesen zur Ruhe. Sein letztes Werk trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Die Heideleute von Babenhusen&amp;#039;&amp;#039;. Die Familiensage besagt, dass Egon „noch beim Beten log“. So ist zum Beispiel seine Geschichte über ein Mammut, welches er in Sibirien gefangen und nach China verfrachtet haben wollte, noch in aller Munde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.altwarp.info/index.php/hagenshoehe.html |wayback=20180310010600 |text=Hagenshöhe}}, altwarp.info; {{Webarchiv|url=http://heimatverein-prohlis.de/seiten/daten/herbstfest13_2004egon_v_kap-herr.pdf |wayback=20180310010725 |text=Egon Freiherr von Kap-herr}}, heimatverein-prohlis.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großmutter und Enkelin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Scholtz Großmutter mit Enkelkind.jpg|mini|Charlotte Dorothea Freifrau von Kap-herr mit ihrer Enkelin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses großformatige Gemälde ist als Teil der [[Galerie Neue Meister]] im [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] in Dresden zu sehen. Es ist eines der Meisterstücke des Malers [[Julius Scholtz]] und zeigt die [[Stammmutter]] der Freiherren von Kap-herr, Charlotte Dorothea, mit ihrer Enkelin. Hermann Christian von Kap-herr hat Julius Scholtz (1801–1877) im Jahr 1863 beauftragt, ein Gemälde seiner Gemahlin mit deren Enkelin Charlotte Maria Julia zu entwerfen. Auf diesen Auftrag folgten noch fünf andere, welche Familienmitglieder der Freiherren von Kap-herr zeigen. Die letzte Ruhe fand Charlotte Dorothea im Mausoleum der Familie zu Lockwitz. Es ist nicht viel über ihre Person bekannt, außer dass sie lange Zeit ihres Lebens in Krankheit verbrachte und schließlich im Alter von 60 Jahren gestorben ist. Auf ihrem Grabstein steht geschrieben: „Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ (1.Cor.13,13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang von Kap-herr]] (1898–1970), deutscher Oberst i. G. der Wehrmacht und Automobilclubpräsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Freiherrlichen Häuser 1870&amp;#039;&amp;#039;. Zwanzigster Jahrgang, [[Justus Perthes]], Gotha 1869. [https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_taschenbuch_d/m4YPAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kapp-herr+Gotha+Taschenbuch&amp;amp;pg=PA412&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil B (Briefadel). 1939&amp;#039;&amp;#039;. Justus Perthes, Gotha 1938.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow|Jürgen von Flotow-Stuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1963&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Band 31 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1963, S. 223 ff.  {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], Friedrich Wilhelm Euler: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1976&amp;#039;&amp;#039;. Band VI, Band 62 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1976, S. 190 f. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160402103540 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-0.htm |text=Das Mausoleum derer von Kap-herr}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160304103449 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-5.htm |text=Schloss Lockwitz}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20170114093012 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-6.htm |text=Das Palais Kap-herr}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160201042642 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-11.htm |text=Schloss Prohlis}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160331112904 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-1.htm |text=Die Geschichte der Freiherren von Kap-herr in Dresden}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20160228202232 |url=http://www.prohlis-online.de/heimatverein/seiten/daten/inhalt6-2.htm |text=Großmutter und Enkelin/Die Stammmutter der Freiherren von Kap-herr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.disy-magazin.de/unsere-magazine/disy-dresden/sinn/spaziergang-mit/spaziergang-mit-moritz-von-crailsheim Spaziergang mit Moritz von Crailshaim], Disy Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1227781679|VIAF=12161390775758262398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresdner Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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