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	<title>Kap-Blessmull - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kap-Blessmull&amp;diff=668215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab: Rechtschreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kap-Blessmull&amp;diff=668215&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T17:08:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kap-Blessmull&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Georychus capensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Peter Simon Pallas|Pallas]], 1778)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Blessmulle&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Georychus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Johann Karl Wilhelm Illiger|Illiger]], 1811&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Sandgräber&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Bathyergidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Hystricognathi&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Stachelschweinverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Hystricomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Nagetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rodentia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Georychus capensis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kap-Blessmull&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigentlicher Blessmull&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kap-Mullratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Georychus capensis&amp;#039;&amp;#039;) ist der einzige Vertreter der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blessmulle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Georychus&amp;#039;&amp;#039;). Das Verbreitungsgebiet der Tiere ist auf [[Südafrika]] begrenzt. Wie alle Sandgräber leben sie unterirdisch und graben mit Hilfe ihrer auffälligen Schneidezähne Gangsysteme in den Boden. Sie leben im Gegensatz zu den [[Graumulle]]n und dem [[Nacktmull]] nicht in Kolonien, sondern sind territoriale Einzelgänger, die sich vor allem von unterirdischen Wurzeln und Knollen ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmulls erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 8,5 bis 23,1 Zentimetern bei den Männchen und 13,1 bis 18,1 Zentimetern bei den Weibchen, das Gewicht beträgt etwa 80 bis 270 Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt; Damit handelt es sich um eine mittelgroße bis große Art innerhalb der Sandgräber. Es ist nur ein kurzer Schwanz mit einer [[Schwanzlänge|Länge]] von etwa 2 Zentimetern Länge vorhanden, und die [[Hinterfußlänge]] beträgt 25 bis 30 Millimeter. Ein [[Sexualdimorphismus]] liegt nicht vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper ist zylindrisch mit flachem Rücken. Er oberseits rotbraun bis braun gefärbt, die Bauchseite ist deutlich heller silbrig-grau gefärbt. Das Fell ist dicht und wollig. Der Stirnbereich und der Bereich unterhalb der Augen ist dunkelbraun bis schwarz, die Ohren und die Augen sowie die rosafarbene Nase sind von weißen Flecken umrandet, die eine auffällige Gesichtszeichnung bilden und auch die Lippen umfassen. Der Kopf ist groß und stumpf mit einer hufeisenförmigen Nase. Die Zähne sind sehr markant ausgeprägt, die Ohren bestehen nur aus einer runden Öffnung ohne Ohrmuscheln. Die Augen sind klein und schwarz mit einem großen weißen Augenring. Die Gesichtsschnurrhaare sind länger als die des Rumpfes, und kurze steife Haare entspringen vom Mund, dem kurzen Schwanz und den Außenkanten der Füße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; Die Gliedmaßen sind kurz und kräftig, die Füße relativ groß mit ledrigen Sohlen. Vorderpfoten und Hinterpfoten sind in der Regel weiß. Der Schwanz ist rosa mit einer fächerförmigen Reihe von groben weißen Haaren, die von ihm ausgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hoden]] der Männchen liegen im [[Abdomen|Abdominalbereich]], der [[Penis]] ist von einer Hülle umschlossen. Bei den Weibchen ist die [[Vagina der Säugetiere|Vagina]] vom [[Anus]] durch einen Y-förmige [[Perineum|Damm]] getrennt. Sie besitzen drei Paar [[Zitze|Zitzen]], davon zwei Paare im Brustbereich und eines in der Leistengegend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädelmerkmale ===&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|1|0|1|3|P=1|Gesamt=20|Titel=[[Zahnformel]] des Kap-Blessmulls}}&lt;br /&gt;
Der Schädel erreicht eine Länge von etwa 38 bis 51 Millimetern, die Breite beträgt etwa 25 bis 37 Millimeter im Bereich der [[Jochbogen|Jochbögen]] und 15 bis 18 Millimeter im Bereich des [[Schädel#Die Knochen des Schädels|Hirnschädels]]. Er ist [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|dorsoventral]] abgeflacht, und ausgewachsene Tiere haben einen ausgeprägten [[Scheitelkamm|Sagittal-]] und Nackenkämme. Der [[Jochbogen]] ist stark ausgezogen, das [[Foramen infraorbitale|Infraorbitalfenster]] (Foramen infraorbitale) ist klein und abgerundet. Der [[Unterkiefer]] hat eine Länge von etwa 29 bis 42 Millimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; Im Vergleich zu &amp;#039;&amp;#039;[[Bathyergus]]&amp;#039;&amp;#039; ist der Schädel weniger kräftig gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere besitzen im Oberkiefer und im Unterkiefer pro Hälfte einen zu einem [[Nagezahn]] ausgebildeten [[Schneidezahn]] (Incisivus), dem eine Zahnlücke ([[Diastema (Zoologie)|Diastema]]) folgt. Hierauf folgen je ein [[Prämolar]] sowie drei [[Molar (Zahn)|Molaren]]. Insgesamt verfügen die Tiere damit über ein Gebiss aus 20 Zähnen. Die auffälligen [[Schneidezahn|Schneidezähne]] sind weiß und im Gegensatz zu denen verwandter Arten ungekerbt, die Zahnwurzeln reichen bis hinter die [[Pterygoid]]region und sind entsprechend hinter den Mahlzähnen verwurzelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013a&amp;quot; /&amp;gt; Im Gegensatz zu anderen Sandgräbern besitzen Kap-Blessmulle auch als ausgewachsene Tiere [[Molar (Zahn)|molariforme]] Mahlzähne im Oberkiefer mit einer äußeren und einer inneren Falte; bei verwandten Arten sind diese als einfache, eiförmige Zähne vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013a&amp;quot; /&amp;gt; Die Unterkiefer sind nicht [[Ankylose|ankylosiert]], was die Trennung der Spitzen der Schneidezähne ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; Die Schneidezähne des Kap-Blessmulls wachsen kontinuierlich und werden abgenutzt, während das Tier sie zum Graben nutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das [[Genom]] besteht aus einem [[Diploidie|diploiden]] [[Chromosom]]ensatz aus 2n=54 Chromosomen (FN=104).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl die Art als monotypisch betrachtet wird, also keine Unterarten unterschieden werden, deuten Unterschiede der [[Mitochondriale DNA|mitochondrialen DNA]] und [[Allozym]]-Sequenzen auf seit längerer Zeit getrennte [[Population (Biologie)|Populationen]] im Umland von Kapstadt gegenüber denen in KwaZulu-Natal oder sogar eigenständige Arten hin. Die genetischen Unterschiede der [[Cytochrom b|Cytochrom-b-Sequenzen]] zwischen den südlichen und nördlichen Populationen betragen bis 13,7 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ingram et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgrenzung zu verwandten Arten ===&lt;br /&gt;
In Größe und Gewicht ähnelt der Kap-Blessmull dem teilweise [[Sympatrie|sympatrisch]] vorkommenden [[Damara-Graumull]] (&amp;#039;&amp;#039;Fukomys damarensis&amp;#039;&amp;#039;), unterscheidet sich von diesem jedoch deutlich durch die ausgeprägte Gesichtszeichnung. Zudem besitzt er keine Fühlhaare am Körper, wie diese beim Damara-Graumull vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Kap-Strandgräber]] (&amp;#039;&amp;#039;Bathyergus suillus&amp;#039;&amp;#039;) ist größer als der Kap-Blessmull und unterscheidet sich in der Färbung deutlich. Sein Fell ist zimtbraun, das häufig von einem dunklen Rückenband markiert ist. Die auffällige Gesichtszeichnung fehlt, und die Schneidezähne sind deutlich gekerbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Afrikanischer Graumull|Afrikanische Graumull]] (&amp;#039;&amp;#039;Cryptomys hottentotus&amp;#039;&amp;#039;) ist im Vergleich deutlich kleiner und ebenfalls anders gefärbt. Bei diesem ist das Fell rehbraun bis grau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Kap-Blessmulls ist auf das südliche Afrika beschränkt, er kommt nur in der [[Republik Südafrika]] vor: in Teilen der Provinzen [[Westkap]] und [[Ostkap]] sowie in isolierten [[Population (Biologie)|Populationen]] in [[KwaZulu-Natal]] und [[Mpumalanga]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt; Die Verbreitung ist auf Gebiete mit mittelfeuchten Böden und meist mit jährlichen Niederschlagsmengen über 500 Millimetern eingegrenzt; in einigen Gebieten, etwa [[Nieuwoudtville]], [[Citrusdal]], [[Moorreesburg]] und [[Worcester (Südafrika)| Worcester]], kann diese jedoch niedriger sein. Das Verbreitungsgebiet reicht nach Norden bis Nieuwoudtville in der Nordkap-Provinz und nach Osten über [[Port Elizabeth]] bis [[Bathurst (Ostkap)|Bathurst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Fossilfunde wird angenommen, dass die Art früher eine viel größere Verbreitung hatte, die sich während des [[Quartär (Geologie)|Quartärs]] verkleinerte. Die Populationen in den Provinzen Mpumalanga und KwaZulu-Natal könnten daher geografische Relikte sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Im südlichen KwaZulu-Natal entlang der Grenze zu [[Lesotho]] und im zentralen Mpumalanga gibt es mehrere weitere isolierte Subpopulationen der Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt ist die Verbreitung des Kap-Blessmulls auf einzelne lokale Regionen beschränkt, und über das Gesamtverbreitungsgebiet verteilt ist er eher selten anzutreffen. Regional kann er allerdings Populationszahlen von mehr als 30 Individuen pro Hektar erreichen, vor allem in der Region um Kapstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Georychus capensis (1911).gif|mini|Darstellung des Kap-Blessmulls von 1911]]&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull ist ein vor allem unterirdisch lebendes und Gänge grabendes Nagetier, das selten auch außerhalb der Baue an der Oberfläche anzutreffen ist. Die [[Biom|Lebensräume]] des Kap-Blessmulls sind [[Semiarides Klima|semiaride]] Zonen in Südafrika mit bevorzugt lockerem und sandigem bis lehmigem Boden und Niederschlagsmengen von mindestens 500 Millimetern pro Jahr. Es wird angenommen, dass es sich ursprünglich um einen Habitat-Spezialisten handelt, der Gebiete mit lockerer Steppenvegetation in unmittelbarer Nähe von Flüssen benötigt und vor allem im südafrikanischen [[Fynbos]] vorkommt. Er wird heute jedoch häufig in vom Menschen veränderten und bewässerten Umgebungen wie Golfplätzen, Gärten oder auch auf dem Hauptcampus der [[Universität Kapstadt]] nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Visser et al. 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere leben im Gegensatz zu den [[Graumulle]]n und dem [[Nacktmull]] nicht in Kolonien mit mehreren Tieren, sondern sind [[Territorialverhalten|territoriale]] Einzelgänger, die sich vor allem von unterirdischen Wurzeln und Knollen ernähren. Sie legen ihre Baue dicht unter der Erdoberfläche an. Die Gangsysteme sind 50 bis 130 Meter lang und haben ein leicht &amp;#039;&amp;#039;hypoxisches&amp;#039;&amp;#039; (sauerstoffarmes) Mikroklima mit 20,4 % [[Sauerstoff]], 1,2 bis 12 % [[Kohlendioxid]] und einer Feuchte von etwa 95 %. Die Tiere selbst sind [[Gleichwarmes Tier|homöothermisch]] mit einer gleichmäßig auf 36° Celsius regulierten [[Körpertemperatur]] bei einer Umgebungstemperatur von nur 12 bis 32° Celsius im Gangsystem.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull ist außerhalb der Paarungszeit ein territorialer Einzelgänger, der die Grenzen seines Reviers aggressiv gegen Artgenossen verteidigt. Die Kommunikation mit anderen Tieren der gleichen Art erfolgt durch Trommeln der Hinterbeine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabtätigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Schneidezähne werden beim Graben im harten Boden abgenutzt und dadurch geschärft, dabei wachsen sie kontinuierlich nach. Wenn die Kiefer während des Grabens vollständig geöffnet sind, drücken steife orale Borsten Bodenpartikel zur Seite und verhindern, dass diese in den Rachen gelangen. Zwei Hautlappen hinter den Schneidezähnen verhindern das Eindringen von Erde in die Speise- und Luftröhre und damit das Ersticken. Die Krallen der Vorderpfoten lockern den Boden und schaufeln ihn rückwärts unter das Tier, um dann von den Hinterpfoten eingesammelt zu werden. Die Sohlen der Hinterfüße sind ledrig und weich mit einem Rand aus steifen Haaren an den Außenkanten. Sobald sich ein Haufen hinter einem Tier angesammelt hat, schiebt er diesen mit seinem kleinen Schwanz und dessen Fächer aus steifen Haaren rückwärts den Tunnel hinunter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Wasseraufnahme ===&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull ist, wie alle Sandgräber, pflanzenfressend  ([[Herbivorie|herbivor]]) und seine Nahrung besteht vor allem aus unterirdischen Pflanzenteilen von [[Geophyt]]en wie [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]], [[Zwiebel]]n und [[Pflanzenknolle|Knollen]], nur etwa 6 % der Nahrung sind oberirdisch wachsende Pflanzenteile. Zu den Pflanzen, die das Nahrungsspektrum darstellen, gehören vor allem Arten der [[Hyacinthaceae]] ([[Albuca]], [[Lachenalia]] und [[Ornithogalum]]), der [[Iridaceae]] ([[Homeria]], [[Micranthus]] und [[Scheinkrokusse|Romulea]]) und der [[Oxalidaceae]] ([[Oxalis]]). Darunter befinden sich auch Arten mit für Nutztiere und andere Herbivoren giftigen Inhaltsstoffen wie [[Herzglykoside]]n, die der Kap-Blessmull ohne Probleme aufnehmen kann. Die Tiere suchen ihre Nahrung grabend im Boden, wo sie Futtertunnel mit einem Durchmesser von 7 bis 8 Zentimetern ausheben. In eigens angelegten Vorratsräumen sammeln die Tiere zudem selektiv größere Pflanzenteile verschiedener Arten, wobei die Lager mehr als 5.000 Einzelteile beinhalten können. Die eingelagerten Pflanzen werden vor allem gefressen, wenn die Weibchen Jungtiere haben oder die Nahrungssuche aufgrund ungünstiger Umstände und Trockenheiten mit harten Böden schwierig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasser nehmen die Tiere nicht zu sich, sämtliche benötigte Flüssigkeit beziehen sie über ihre Nahrung. Geophyten haben einen hohen Feuchtigkeitsgehalt von 70 bis 80 %. Sie besitzen in der Regel eine faserige Außenhülle, die beim Fressen entfernt werden muss. Dies geschieht, indem die Tiere die Pflanzenteile zwischen den Vorderfüßen festhalten und mit den Füßen und Zähnen die Schichten der Schale zur Spitze hin abschälen. Die Verdauung der [[Zellulose]] findet vor allem im [[Blinddarm|Blind-]] und [[Enddarm]] statt, wo der Darm von zelluloseverdauenden [[Endosymbiont]]en wie Bakterien, Protozoen und Pilzen besiedelt ist ([[Caecotrophie]]). Die so anverdauten [[Kot]]pillen werden von den Tieren ausgeschieden und durch [[Koprophagie]] wieder aufgenommen, um die Nährstoffe und [[Aminosäuren]] zu nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Paarungs- und Fortpflanzungszeit der Tiere ist saisonal und liegt im August bis Dezember.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;  Während die Tiere außerhalb der Paarungszeit ihre Reviere aggressiv gegen Artgenossen verteidigen, ändert sich zur Paarungszeit das Kommunikationsverhalten. Zu Beginn der Paarungszeit trommeln Männchen und Weibchen mit den Hinterbeinen in unterschiedlichen Frequenzen und signalisieren so ihre Paarungsbereitschaft. Bei den Männchen steigt der [[Testosteron]]spiegel im Blut, und die [[Hoden]] sowie die [[akzessorische Geschlechtsdrüse|akzessorischen Geschlechtsdrüsen]] schwellen an. Das Trommeln durch die Männchen wird extrem schnell, jeder Trommelimpuls dauert dabei etwa 2 Minuten mit einer einzelnen Schlaglänge von 0,035 Sekunden. Das Trommeln ist über dem Boden bis zu 10 Meter von der Quelle entfernt zu hören. Die Weibchen trommeln nicht so schnell mit einer Schlaglänge von etwa 0,05 Sekunden. Die Balz wird in der Regel vom Männchen initiiert, und die Paarung ist kurz. Sie besteht aus mehreren kurzen Kopulationen von je zwei oder drei Stößen pro Sekunde, die durch kurze Zeiträume unterbrochen werden, in denen die Tiere sich und vor allem ihre Genitalien [[Soziale Körperpflege|groomen]] und reinigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen gebären nach einer [[Tragzeit]] von 44 bis 48 Tagen einen Wurf von drei bis zehn Jungtieren, die durchschnittliche Wurfgröße beträgt sechs Jungtiere. Die Tiere werden vor allem im südafrikanischen Frühling und Sommer zwischen August und Dezember geboren, wobei ein einzelnes Weibchen maximal zwei Würfe pro Saison produziert. Die Weibchen nehmen während der Tragzeit bis zu etwa 40 % an Körpergewicht zu. Das Geschlechterverhältnis der Jungtiere beim Vergleich Männchen zu Weibchen beträgt etwa 2:1. Die Neugeborenen sind 3 bis 4 Zentimeter lang und wiegen 5 bis 12 Gramm. Sie sind bei der Geburt nackt und blind, nach 7 Tagen entwickelt sich das Fell und zeigt bereits die arttypische Fellzeichnung. Am neunten Tag öffnen sie die Augen, und ab dem 17. Tag nehmen sie neben der [[Muttermilch]] erste feste Nahrung zu sich. Nach etwa vier Wochen werden die Jungtiere von der Mutter [[Absetzen (Tierzucht)|entwöhnt]], etwa nach 35 Tagen entwickeln die Tiere ihr Territorialverhalten, und ab dem 50. Tag verlassen sie den mütterlichen Bau und verstreuen sich ober- oder unterirdisch in die Umgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der Sandgräber und des Nacktmulls&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ingram et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
       |label2=&lt;br /&gt;
       |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;[[Nacktmull]] (&amp;#039;&amp;#039;Heterocephalus glaber&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
         |label2=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FFFFFF&amp;quot;&amp;gt;N.N.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
               |1=&amp;amp;nbsp;[[Silbergrauer Erdbohrer]] (&amp;#039;&amp;#039;Heliophobus argenteocinereus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
               |label2=&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FFFFFF&amp;quot;&amp;gt;N.N.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
               |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                     |1=&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;[[Graumulle]] (&amp;#039;&amp;#039;Fukomys&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     |2=&amp;amp;nbsp;[[Afrikanischer Graumull]] (&amp;#039;&amp;#039;Cryptomys hottentotus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                     |1=&amp;amp;nbsp;[[Strandgräber]] (&amp;#039;&amp;#039;Bathyergus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     |2=&amp;amp;nbsp;Kap-Blessmull (&amp;#039;&amp;#039;Georhychus capensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  }}&lt;br /&gt;
               }}&lt;br /&gt;
        }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull wird als eigenständige und einzige Art der Gattung der Blessmulle (&amp;#039;&amp;#039;Georychus&amp;#039;&amp;#039;) zugeordnet. Die [[Erstbeschreibung|wissenschaftliche Erstbeschreibung]] stammt von [[Peter Simon Pallas]], der ihn 1778 in seinem Werk „Novae species Quadrupedum e Glirium ordine, cum illustrationibus varies complurium ex hoc ordine Animalium“ als &amp;#039;&amp;#039;Mus capensis&amp;#039;&amp;#039; vom [[Kap der Guten Hoffnung]] in Südafrika beschrieb und den [[Mäuse]]n zuordnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pallas 1778&amp;quot; /&amp;gt; 1811 beschrieb [[Johann Karl Wilhelm Illiger]] die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Georychus&amp;#039;&amp;#039; und ordnete den Kap-Blessmull gemeinsam mit dem ebenfalls von Pallas beschriebenen [[Nördlicher Mull-Lemming|Nördlichen Mull-Lemming]] (&amp;#039;&amp;#039;Mus talpinus&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Ellobius talpinus&amp;#039;&amp;#039;) in diese ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Illiger 1811&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; 1832 beschrieb [[Johannes Smuts]] die Art in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Strandgräber|Bathyergus]]&amp;#039;&amp;#039;, heute gilt sie jedoch wieder als einzige Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Georychus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden aktuell keine Unterarten unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Basis von Unterschieden molekularbiologischer Merkmale wird allerdings diskutiert, ob die Populationen in KwaZulu-Natal und in Westkap eigenständige Arten darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Name der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Georychus&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Erdbeweger und leitet sich von der unterirdisch grabenden Lebensweise ab. Der [[Epitheton|Artname]] &amp;#039;&amp;#039;capensis&amp;#039;&amp;#039; deutet auf die [[Terra typica|Typuslokalität]] am Kap der Guten Hoffnung hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull wird von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039;, LC) eingestuft, und die Bestände werden als stabil eingeschätzt. Begründet wird dies durch das regelmäßige Vorkommen mit stabiler Population; bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In der Region um [[Kapstadt]] kommt die Art regional mit Bestandsdichten von mehr als 30 Individuen pro Quadratkilometer vor. In den [[Montane Höhenstufe|montanen]] Lebensräumen in KwaZulu-Natal und Mpumalanga wurden natürlich fragmentierte Subpopulationen identifiziert; möglicherweise gibt es weitere Zwischenpopulationen, die bislang nicht entdeckt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kap-Blessmull wird teilweise als Landwirtschafts- und Gartenschädling eingestuft. Die Art kommt in mehreren südafrikanischen Naturschutzgebieten vor und ist dadurch geschützt. So lebt sie in der Westkap-Provinz im [[West-Coast-Nationalpark]] an der [[Saldanha Bay]] und in KwaZulu-Natal in den Schutzgebieten [[Kamiesberg]] und [[Mgeni Vlei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot;&amp;gt;R.L. Honeycutt: „Cape Mole-Rat &amp;#039;&amp;#039;Georychus capensis&amp;#039;&amp;#039;“ In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&amp;#039;&amp;#039; (HMW, Band 6), Lynx Edicions, Barcelona 2016; S. 367–368. ISBN 978-84-941892-3-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013a&amp;quot;&amp;gt;Nigel C. Bennett: &amp;#039;&amp;#039;Genus Geomys - Cape Mole-Rat&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume III. Rodents, Hares and Rabbits.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 662; ISBN 978-1-4081-2253-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett 2013b&amp;quot;&amp;gt;Nigel C. Bennett: &amp;#039;&amp;#039;Geomys capensis - Cape Mole-Rat (Blesmol)&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume III. Rodents, Hares and Rabbits.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 663–664; ISBN 978-1-4081-2253-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennett et al. 2006&amp;quot;&amp;gt;Nigel C. Bennett,  Sarita Maree,  Chris G. Faulkes: &amp;#039;&amp;#039;Georychus capensis.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 799, 9 August 2006; S. 1–4 {{DOI|10.1644/799.1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2019|ID= 9077|ScientificName= Georychus capensis |YearAssessed= 2008|Assessor=S. Maree, J. Visser, N.C. Bennett, J. Jarvis|Download= 23. September 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=13400027 Georychus capensis].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Visser et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;J.H. Visser, N.C. Bennett, B. Jansen van Vuurena: &amp;#039;&amp;#039;Distributional range, ecology, and mating system of the Cape mole-rat (Georychus capensis) family Bathyergidae.&amp;#039;&amp;#039; Canadian Journal of Zoology 95(10), 2017: S. 713–726. {{DOI|10.1139/cjz-2017-0016}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ingram et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;Colleen M. Ingram, Hynek Burda, Rodney L. Honeycutt: &amp;#039;&amp;#039;Molecular phylogenetics and taxonomy of the African mole-rats, genus Cryptomys and the new genus Coetomys Gray, 1864.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 31 (3), 2004; S. 997–1014. {{DOI|10.1016/j.ympev.2003.11.004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pallas 1778&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Simon Pallas]]: &amp;#039;&amp;#039;Novae species quadrupedum e glirium ordine, cum illustrationibus varies complurium ex hoc ordine animalium.&amp;#039;&amp;#039; W. Walther, Erlangen 1778; S. 172–174. ([https://books.google.de/books?id=2TtfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA172 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Illiger 1811&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Karl Wilhelm Illiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Prodromus systematis mammalium et avium additis terminis zoographicis utriusque classis, eorumque versione germanica.&amp;#039;&amp;#039; Berolini [Berlin]: sumptibus C. Salfeld, 1811; S. 81. ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/188747#page/109/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rodney L. Honeycutt: „Cape Mole-Rat &amp;#039;&amp;#039;Georychus capensis&amp;#039;&amp;#039;“ In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&amp;#039;&amp;#039; (HMW, Band 6), Lynx Edicions, Barcelona 2016; S. 367–368. ISBN 978-84-941892-3-4.&lt;br /&gt;
* Nigel C. Bennett: &amp;#039;&amp;#039;Genus Geomys - Cape Mole-Rat&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Geomys capensis - Cape Mole-Rat (Blesmol)&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume III. Rodents, Hares and Rabbits.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 662–664; ISBN 978-1-4081-2253-2.&lt;br /&gt;
* Nigel C. Bennett,  Sarita Maree,  Chris G. Faulkes: &amp;#039;&amp;#039;Georychus capensis.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 799, 9. August 2006; S. 1–4 {{DOI|10.1644/799.1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Georychus capensis}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2019|ID= 9077|ScientificName= Georychus capensis |YearAssessed= 2008|Assessor=S. Maree, J. Visser, N.C. Bennett, J. Jarvis|Download= 23. September 2019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandgräber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier Südafrikas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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