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	<title>Kanton Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:42:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kanton_Mainz&amp;diff=2175099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-01T17:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanton Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{FrS|&amp;#039;&amp;#039;Canton de Mayence&amp;#039;&amp;#039;}}) war eine von zehn [[Verwaltungseinheit]]en, in die sich das [[Arrondissement de Mayence|Arrondissement Mainz]] im [[Département du Mont-Tonnerre]] gliederte und ab 1816 ein [[Kanton (Großherzogtum Hessen)|Kanton]] in der [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]] des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Außengrenze ===&lt;br /&gt;
Der Kanton umfasste den Hauptort [[Mainz]] mit den Gemeinden [[Mainz-Kastel|Kastel]] und [[Mainz-Kostheim|Kostheim]] auf der rechten Rheinseite. Abgesehen davon war die östliche Grenze der [[Rhein]] und die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], später die [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]] des Großherzogtums Hessen. Nördliche Grenze war wiederum der Rhein und das [[Herzogtum Nassau]], das auch die beiden rechtsrheinischen Gemeinden umschloss. Die westliche Grenze bildete der [[Kanton Oberingelheim]] und die südliche der [[Kanton Nieder-Olm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Gliederung ===&lt;br /&gt;
Der Kanton Mainz gliederte sich zunächst in drei [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;hesse1835&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* den [[Mainz-Altstadt|historischen Kern]] der Stadt Mainz,&lt;br /&gt;
* den [[Mainz-Kastel|Brückenkopf Kastel]] und&lt;br /&gt;
* [[Mainz-Kostheim|Kostheim]] mit der zu Kostheim gehörenden Insel [[Maaraue]].&lt;br /&gt;
* Ab 1805 trat noch das nach Mainz eingemeindete [[Zahlbach (Mainz)|Zahlbach]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftliche Nutzfläche ===&lt;br /&gt;
Im Historisch-statistischen Jahrbuch des Departements vom Donnersberg für die Jahre 9 und 10 der „Fränkischen Republik“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Lehne]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistisches Jahrbuch des Departements vom Donnersberge für das Jahr 9&amp;#039;&amp;#039; [1801] &amp;#039;&amp;#039;der fränkischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Pfeiffer, Mainz [1801]; Friedrich Lehne: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistisches Jahrbuch des Departements vom Donnersberge für das Jahr 10&amp;#039;&amp;#039; [1802] &amp;#039;&amp;#039;der fränkischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Craß, Mainz [1801].&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die landwirtschaftliche Nutzfläche folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Terres labourables (Ackerfelder): 173,76 Hektar&lt;br /&gt;
* Prés (Grünland): 50,88 Hektar&lt;br /&gt;
* Vignes (Rebfläche): 21,12 Hektar&lt;br /&gt;
* Forêts (Wälder): keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor der [[Okkupation|Besetzung]] des [[Linkes Rheinufer|linken Rheinufers]] im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]] gehörte das Gebiet des Kantons Mainz überwiegend zu [[Kurmainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Speyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Karte der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Speyer, 2. Aufl. 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanton war in den Jahren 1798 bis 1814 Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (1798–1804) und des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] (1804–1814).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Stadt Mainz#Unter Napoleon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Belagerung von Mainz (1814)]] wurde das Département Donnersberg und damit auch der Kanton Mainz vorübergehend von der [[Gemeinschaftliche Landes-Administrations-Kommission|Österreichisch-baierischen Gemeinschaftlichen Landes-Administrations-Commission]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der K.K.-Österreichischen und K.-Baierischen Gemeinschaftlichen Landes-Administrations-Commission zu Kreuznach&amp;#039;&amp;#039;, 1816, S.&amp;amp;nbsp;368 ([http://books.google.de/books?id=rRw_AAAAcAAJ&amp;amp;dq=Kanton%20Kusel&amp;amp;pg=PA374 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Artikel 47 der [[Wiener Kongress]]akte gelangte der [[Kanton (Großherzogtum Hessen)|Kanton]] an das Großherzogtum Hessen und wurde in dessen [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]] mit der Provinzhauptstadt Mainz eingegliedert. Anlässlich der Besitzergreifung durch Großherzog [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludewig I.]] traf dieser die wichtige Aussage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nur besondere Rücksichten des allgemeinen Besten werden uns zu Änderungen bestehender und durch Erfahrung erprobter Einrichtungen bewegen […] Das wahrhaft Gute, was Aufklärung und Zeitverhältnisse herbeigeführt, wird ferner bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Dietrich Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Rheinhessische Druckwerkstätte, Alzey 1985. ISBN 3-87854-047-7, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war der dauerhafte Bestand des französischen Rechts- und Verwaltungssystems – und auch des Kantons Mainz – erst einmal gesichert. 1835 kam es aber doch zu einer Gebiets- und Verwaltungsreform, die die Strukturen des Großherzogtums rechts und links des Rheins anglich: Die 12 Kantone der Provinz Rheinhessen wurden hinsichtlich ihrer Funktion als staatliche Verwaltungsbezirke in fünf [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreise]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die fünf Kreise [[Landkreis Alzey|Alzey]], [[Landkreis Bingen|Bingen]], [[Landkreis Mainz|Mainz]], Stadt Mainz und [[Landkreis Worms|Worms]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengefasst, die Kantone als Einrichtungen der Verwaltung abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00041.html &amp;#039;&amp;#039;Edict, die Organisation der Regierungsbehörden in Rheinhessen betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 4. Februar 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6 vom 6. Februar 1835, S. 37–44; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00053.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Bildung der Kreise in der Provinz Rheinhessen betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 16. Februar 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8 vom 23. Februar 1835, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Kanton Mainz bildete nun den überwiegenden Teil des (Stadt-)Kreises Mainz. Aber sein territorialer Bestand bildete weiter den [[Gerichtsbezirk]] des [[Friedensgericht Mainz I|Friedensgerichts Mainz I]]. Erst mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877, das Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlichte, entfiel auch diese letzte Funktion des Kantons zum 1. Oktober 1879.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 2 [http://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ab Mainz begann die direkte Fernstraßenverbindung ([[Kaiserstraße (Saarland und Rheinland-Pfalz)|Pariser- oder Kaiserstraße]]) über die Pfalz und Saarbrücken nach Paris, die damals der Präfekt [[Jeanbon St. André]] von dem „Ingénieur en chef“ [[Eustache de Saint-Far]] auf Veranlassung von Kaiser [[Napoleon]] errichten ließ. Nach Abbruch der [[Martinsburg (Burg)|Martinsburg]] wurde unter Verwendung der dort gewonnenen Steine eine Schiffswinterung direkt beim Zollamt am ehemaligen [[Kurfürstliches Schloss (Mainz)|Kurfürstlichen Schloss]] errichtet. In Mainz wurden gerade verlaufende Prunkboulevards wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwigsstraße (Mainz)|Grand Rue Napoléon]]&amp;#039;&amp;#039; und die [[Große Bleiche]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde der [[Hauptfriedhof Mainz]] errichtet um Beerdigungen an den Kirchen im innerstädtischen Bereich zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1806 begann der Bau des &amp;#039;&amp;#039;Hospice Josephine&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach [[Joséphine de Beauharnais]], Napoleons Gemahlin, der jedoch nie vollendet wurde. Es sollte eines der wenigen Beispiele der [[Revolutionsarchitektur]] auf dem Gebiet des späteren Deutschland darstellen. Die Medizinische Fakultät der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität]] sollte in eine &amp;#039;&amp;#039;[[Grande école|École spéciale de médicine]]&amp;#039;&amp;#039; transformiert werden, für die ein neues Gebäude anstelle der [[Welschnonnenkirche (Mainz)|Welschnonnenkirche]] geplant war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärbauten ==&lt;br /&gt;
Das [[Fort Montebello]], zur Zeit des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] in &amp;#039;&amp;#039;Fort Großherzog von Hessen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, war ein Festungswerk bei [[Mainz-Kastel]]. Es war Teil des äußeren Gürtels um die [[Festung Mainz]]. Das auf dem rechten Ufer des Rheins liegende Fort hatte die Aufgabe, als Außenwerk im Verbund mit den Forts Kastel, Mars und Petersaue zur Deckung der [[Schiffsbrücke (Mainz)|Schiffbrücke]] beizutragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20010385878 Pierer’s Universal-Lexikon], Band 10. Altenburg 1860, S. 746–748; &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la conversation et de la lecture&amp;#039;&amp;#039;, Band 37. Belin-Mandar, Paris, 1837, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau des Forts begann 1805 und war 1813 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hesse1835&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessen in seiner Entwickelung von 1798 bis Ende 1834 | ein statistisch-staatswirthschaftlicher Versuch&amp;#039;&amp;#039;, Mainz, Verlag Kupferberg, 1835, S.&amp;amp;nbsp;13 ([https://books.google.de/books?id=l2MAAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Kanton%20Mainz&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA13 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Arrondissements im Département du Mont-Tonnerre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanton (Rheinhessen)|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger französischer Kanton|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1798|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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