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	<title>Kanovsko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-01T20:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                       = Kanovsko&lt;br /&gt;
| Wappen                    = kein&lt;br /&gt;
| Kraj                      = Olomoucký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link                 =&lt;br /&gt;
| Beschriftung              = left&lt;br /&gt;
| Okres                     = Přerov&lt;br /&gt;
| Gemeinde                  = Vlkoš u Přerova{{!}}Vlkoš&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 254&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 198&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 49/23/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 17/25/24/E&lt;br /&gt;
| Ortsteilnummer     = 184047&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 137&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl              = 751 19&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen           = M&lt;br /&gt;
| Straßen                   = [[Vlkoš u Přerova|Vlkoš]] – [[Říkovice]]&lt;br /&gt;
| Schienen                  =&lt;br /&gt;
| Flughafen                 =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt               =&lt;br /&gt;
| Ortsteile                 =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister             =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum        =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße           =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt              =&lt;br /&gt;
| Website                   =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanovsko,_kaple.jpg|mini|rechts|alternativtext=Kapelle der heiligen Cyrill und Method auf dem Dorfanger (erbaut 1863)|Kapelle der heiligen Cyrill und Method auf dem Dorfanger (erbaut 1863)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanovsko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kanowsko&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vlkoš u Přerova|Vlkoš]] in [[Tschechien]]. Er liegt sieben Kilometer südlich von [[Přerov]] und gehört zum [[Okres Přerov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kanovsko befindet sich linksseitig des Mlýnský náhon (&amp;#039;&amp;#039;Mühlbach&amp;#039;&amp;#039;) in der Obermährischen Senke (&amp;#039;&amp;#039;Hornomoravský úval&amp;#039;&amp;#039;). Einen knappen Kilometer östlich des Dorfes fließt die [[Moštěnka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Věžky u Přerova|Věžky]] und Záhatí im Norden, [[Horní Moštěnice]] im Nordosten, [[Dobrčice]] und [[Přestavlky u Přerova|Přestavlky]] im Osten, [[Stará Ves u Přerova|Stará Ves]] und [[Říkovice]] im Südosten, [[Žalkovice]] und Břestský Mlýn im Süden, Polňák, [[Kyselovice]], [[Chropyně]] und [[Záříčí]] im Südwesten sowie [[Vlkoš u Přerova|Vlkoš]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von Kanovsko erfolgte im Jahre 1261, als [[Ottokar II. Přemysl]] das zum Gut [[Stará Ves u Přerova|Stará Ves]] untertänige Dorf zusammen mit weiteren Gütern des [[Hulín|Hulleiner]] Gebietes dem Olmützer Bischof [[Bruno von Schauenburg]] für seine treuen Dienste schenkte. Nach dessen Tode bildete dieser Teil ein Lehngut des [[Bistum Olmütz|Bistums Olmütz]]. 1431 ließ Herzog [[Albrecht II. (HRR)|Albrecht V.]] nach seiner Belagerung von [[Přerov]] das zwischen Věžky und Kanovsko gelegene Dorf Tršany niederbrennen. Im Jahr danach erwarben Smil von Moravany auf Milotice und dessen Brüder die Herrschaft [[Kroměříž|Kremsier]] mit allem Zubehör, darunter auch Kanovsko. Nach Smils Tode erbte dessen Sohn Zbyněk den Besitz. Ab 1498 gehörte Kanovsko zu den Besitzung der Herren von Ludanitz auf Chropyně. Im Jahre 1500 gelangte die Herrschaft Kremsier einschließlich Kanovsko an das Bistum zurück. Gepfarrt war das Dorf nach [[Vlkoš u Přerova|Vlkoš]]. 1568 bildeten sich in Kanovsko wie auch den umliegenden Ortschaften Gemeinden der Mährischen Brüder. Nachdem Wenzel von [[Haugwitz]] auf Chropyně in Vlkoš wieder einen katholischen Geistlichen eingesetzt hatte, führte die zu einem Aufruhr der Untertanen in den Pfarrdörfern Kyselovice, Věžky und Kanovsko. 1601 wurde ein Lutheraner zum Pfarrer von Vlkoš ernannt, ihm folgte nach dessen Weggang ab 1615 wieder ein Katholik.&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Dreißigjährigen Kriegs überfielen im Jahr 1618 aufständische Walachen das Dorf und 1623 die Truppen [[Gábor Bethlen]]s. Im August 1643 besetzten die Schweden die Gegend und errichteten auf dem [[Švédské šance (Horní Moštěnice)|Zahnonny-Berg]] ihr Hauptlager. Das Dorf wurde dabei ausgeplündert. Während der Türkenkriege flohen die Bewohner mit ihrem Vieh für 11 Wochen auf den [[Hostýn]], in dieser Zeit quartierten sich kaiserliche Truppen im Ort ein. Das älteste Ortssiegel stammt von 1684 uns trägt die Umschrift &amp;#039;&amp;#039;OBECNY PECZET DIEDINI KANOVSKA&amp;#039;&amp;#039;. 1748 wurde mit Václav Macháček eine Erbrichter eingesetzt, der das Schankrecht für herrschaftliche Getränke erhielt. Václavs Sohn Josef Macháček errichtete in Kanovsko eine Schankwirtschaft. Ab 1790 erfolgte die Einsetzung eines Vogtes aus den Reihen der untertänigen Bauern. Im Jahre 1794 bestand das Dorf aus 34 Häusern und hatte 246 Einwohner. Nach der [[Schlacht bei Austerlitz]] fielen 1805 Napoleonische Truppen ein und pressten den Bewohnern von Vlkoš und Kanovsko 300 Rheinische Gulden ab. Nach deren Abzug folgte russisches Militär, das zahlreiche Pferde und Fuhrwerke mitnahm. 1835 lebten in den 37 Häusern von Kanovsko 222 Personen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb der Ort immer den bischöflichen Gütern [[Kroměříž]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Kanovsko&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft [[Kroměříž|Kremsier]]. 1859 zerstörte ein Großfeuer das gesamte Dorf. Seit 1880 gehört die Gemeinde zum Bezirk [[Přerov|Prerau]]. Kanovsko bestand 1910 aus 43 Häusern und hatte 267 Einwohner. 1921 erreichte das Dorf mit 290 Einwohnern seine höchste Bevölkerungszahl. 1951 wurde Kanovsko nach Vlkoš eingemeindet. Im Jahre 1980 wurde die Gemeinde Vlkoš mit Bochoř und Věžky zusammengeschlossen. Mit Wirkung vom 24. November 1990 bildet Vlkoš mit dem Ortsteil Kanovsko wieder eine eigene Gemeinde. Am 8. Juli 1997 wurde Kanovsko von einem Jahrhunderthochwasser der Moštěnka und des Mlýnský náhon überflutet. Die Fluten erreichten dabei eine Höhe bis zu zwei Metern. Nachdem die Überflutung am 12. Juli im Wesentlichen wieder abgeklungen war, schwollen am 18. Juli sowohl die [[Bečva]] als auch die Moštěnka wieder an, wobei letztere am nächsten Tage wegen des Rückstaus einen halben Meter über die noch aufgeweichten Dämme stieg. Nach dem Rückgang der Pegel wurde am 22. Juli 1997 die Hochwasserwarnung aufgehoben. Beim Zensus von 1991 41 Häuser und 119 Einwohner gezählt. Im Jahre 2001 lebten in den 47 Häusern des Dorfes 137 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle der hll. Cyrill und Method auf dem Dorfanger, errichtet 1863 anstelle eines wahrscheinlich 1859 beim Ortsbrand vernichteten hölzernen Glockenturmes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.obecvlkos.cz/index.php?nid=1893&amp;amp;lid=CZ&amp;amp;oid=1495685 Geschichte von Kanovsko]&lt;br /&gt;
* [http://www.obecvlkos.cz/index.php?nid=1893&amp;amp;lid=CZ&amp;amp;oid=1496497 Chronologie des Jahrhunderthochwassers vom Juli 1997]&lt;br /&gt;
* [http://www.obecvlkos.cz/index.php?nid=1893&amp;amp;lid=CZ&amp;amp;oid=1495022 Beschreibung der Kapelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1261]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vlkoš u Přerova]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1951]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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