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	<title>Kanonenjagdpanzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kanonenjagdpanzer&amp;diff=150556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Link Richtschütze und Ladeschütze in Infobox</title>
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		<updated>2026-01-21T17:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link Richtschütze und Ladeschütze in Infobox&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox AFV&lt;br /&gt;
| Name = Kanonenjagdpanzer&lt;br /&gt;
| Bild = Bundesarchiv B 145 Bild-F027425-0001, Kanonenjagdpanzer (KanJPz) - Jagdpanzer Kanone 90 mm.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung = Kanonenjagdpanzer auf dem Truppenübungsplatz Munster&lt;br /&gt;
| Besatzung = 4 (Kommandant, Fahrer, [[Richtschütze]], [[Ladeschütze]])&lt;br /&gt;
| Länge = 8,75 m (mit Kanone), 6,24 m (nur Wanne)&lt;br /&gt;
| Breite = 2,98 m&lt;br /&gt;
| Höhe = 2,00 m&lt;br /&gt;
| Gewicht = 25,7 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]]&lt;br /&gt;
| Panzerung = 8–50 mm Panzerstahl&lt;br /&gt;
| Hauptbewaffnung = 1 × 90-mm-Rheinmetall-Kanone L/40,4 (51 Schuss)&lt;br /&gt;
| Sekundärbewaffnung = 1 × [[MG3]] als Blenden-MG&lt;br /&gt;
1 × [[MG3]] als Fla-MG&lt;br /&gt;
| Motor = [[Achtzylinder]]-[[Vielstoffmotor]] [[Daimler-Benz]] MB 837 Aa-500; Hubraum: 29,9 l&lt;br /&gt;
| Leistung = 500 [[Pferdestärke|PS]] (368 kW)&lt;br /&gt;
| Federung = Drehstab&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 70 km/h (Straße)&lt;br /&gt;
| KGR = 19,5 PS/Tonne&lt;br /&gt;
| Reichweite = ca. 390 km&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanonenjagdpanzer Prototype.jpg|mini|Prototyp des Kanonenjagdpanzers von Henschel mit sechs Laufrollen im [[Deutsches Panzermuseum|Panzermuseum Munster]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampfraumtrainer-KJgPz in der WTS-02.jpg|mini|Schnittmodell Kanonenjagdpanzer Kampfraumtrainer in der [[WTS-Koblenz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampfraumtrainer-KJgPz in der WTS-01.jpg|mini|Schnittmodell Kanonenjagdpanzer Kampfraumtrainer in der WTS-Koblenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanonenjagdpanzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Jagdpanzer, Kanone 90 mm&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kanonenjagdpanzer 4–5&amp;#039;&amp;#039;, genannt, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;KanJPz&amp;#039;&amp;#039;, war der zweite [[Jagdpanzer]] der [[Bundeswehr|deutschen Bundeswehr]], aber der einzige mit Rohrbewaffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] setzte die 1955 gebildete Bundeswehr auf eine „bewegliche Verteidigung“, die unter anderem den Einsatz von [[Panzerjägertruppe (Bundeswehr)|Panzerjägern]] vorsah. Diese sollten die [[Infanterie]] bei der Abwehr feindlicher [[Panzer]] unterstützen. Dazu beschaffte die Bundeswehr ab 1961 den [[HS 30|Raketenjagdpanzer 1]] und dann ab 1965 den Kanonenjagdpanzer, der bis 1968 die in den Panzerjägerkompanien und den Panzerjägerzügen der Panzergrenadierbataillone eingesetzten [[USA|US-amerikanischen]] Modelle [[M41 Walker Bulldog|M41]], [[M47 Patton|M47]] und [[M48 Patton|M48]] ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Kanonenjagdpanzers begann 1960 und gründete sich auf den Erfahrungen der [[Wehrmacht]] im Zweiten Weltkrieg&amp;amp;nbsp;– der Kanonenjagdpanzer stellte eine Weiterentwicklung des [[Jagdpanzer IV|Jagdpanzers IV]] dar. Der Auftrag zur Fertigung wurde den Rüstungsunternehmen [[Henschel-Werke|Henschel]] und [[Ruhrstahl]] (später [[Rheinstahl]]-[[Hanomag]]) erteilt, die jeweils zwölf Prototypen fertigten, die sich nur in der Anzahl der Laufrollen unterschieden. Henschel favorisierte bei seinem Prototyp HK&amp;amp;nbsp;3/1 sechs Laufrollen je Seite, wogegen Rheinstahl-Hanomag beim Prototyp RU 332 auf fünf Laufrollen setzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Anweiler, Rainer Blank: &amp;#039;&amp;#039;Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr 1956 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens ein Prototyp mit der Bezeichnung [[Mowag Gepard|Gepard]] wurde auch von der Firma MOWAG angefertigt und steht heute im [[Schweizerisches Militärmuseum Full|Schweizerischen Militärmuseum Full]]. Für den Gepard waren zwei verschiedene Zweitakt-Dieselmotoren verfügbar, ein Fünfzylinder Typ M5 DU MOWAG Motor mit 6,7 Liter Hubraum und 270 PS (199&amp;amp;nbsp;kW) bei 2100/min und ein Motor mit 13,5 Liter Hubraum und 540 PS (397&amp;amp;nbsp;kW).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wasilij Saizev |url=https://www.youtube.com/watch?v=1DgY3JyMu-g&amp;amp;feature=youtu.be |titel=Jagdpanzer-Kanone Gepard MOWAG. Schweizerisches Militärmuseum |datum=2019-05-20 |abruf=2019-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Truppenversuchen durch das deutsche [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] war die Erprobung im Jahr 1963 abgeschlossen. Es wurde die Version von Rheinstahl-Hanomag ausgewählt, von der in den Jahren 1965 bis 1967 durch beide Konzerne 770 Jagdpanzer gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Einsatz ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein turmloses Vollkettenfahrzeug in [[Kasematte#Kasemattgeschütz|Kasemattbauweise]] mit einer 90-mm-L/40,4-Kanone von Rheinmetall, aus der (theoretisch) sämtliche 90-mm-NATO-Patronenmunitionsarten verschossen werden konnten.&lt;br /&gt;
Die Panzerung des Kanonenjagdpanzers bestand&amp;amp;nbsp;– außer der gegossenen Blende für die Bordkanone (BK)&amp;amp;nbsp;– aus legierten Walzblechen und war abgeschrägt. Die Bordkanone war zusammen mit dem Blendenmaschinengewehr um 15° nach beiden Seiten, 15° nach oben und 8° nach unten schwenkbar. Als Munitionsarten waren hauptsächlich [[Hohlladung]] und [[Quetschkopf]] vorgesehen; daneben gab es Nebel(WP)- und später auch Leuchtmunition. Die Besatzung bestand aus [[Kommandant]], [[Richtschütze]], [[Ladeschütze]] und [[Fahrer|Kraftfahrer]]. Einsatzgrundsatz war der Kampf aus Stellungen bei Kampfentfernungen bis zu 1800 m mit Hohlladungsgeschossen gegen gepanzerte und bis 2000 m mit Quetschkopfgeschossen gegen leicht- und ungepanzerte Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz ===&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuge wurden im Heer in den Panzerjägerkompanien der Panzergrenadierbrigaden, in den schweren Kompanien der [[Panzergrenadiertruppe (Bundeswehr)|Panzergrenadier-]], [[Jägertruppe (Bundeswehr)|Jäger-]] und [[Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)|Gebirgsjägerbataillone]], sowie später in den Panzerjägerbataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die sowjetischen [[T-64]]- und [[T-72]]-Kampfpanzer erwies sich die Bewaffnung als zu schwach, da solche Ziele nicht mehr frontal, sondern nur seitlich durchschlagen werden konnten, und eine brauchbare Trefferleistung auf in Querfahrt befindliche Ziele war nur auf Entfernungen unter 1000 m zu erwarten. Die Firma [[Rheinstahl|Rheinstahl-Sonderanfertigung]] (Kassel) stellte in den 1970er Jahren ein Konzept zur Kampfwertsteigerung / Umbau des &amp;#039;&amp;#039;Kanonenjagdpanzer mit einer [[Royal Ordnance L7|105-mm-PzK]]&amp;#039;&amp;#039; vor. Da sich zu diesem Zeitpunkt der Raketenjagdpanzer [[Jaguar (Jagdpanzer)|Jaguar 1]] im Zulauf befand und Ziele über höhere Kampfentfernung (4000 m) nun frontal und nicht wie bisher flankierend bekämpfen konnte, wurde das Konzept nicht weiter verfolgt. Ab 1983 wurden daher alle Kanonenjagdpanzer aus den Verbänden des [[Feldheer]]es herausgelöst und in das [[Territorialheer]] ([[Heimatschutzbrigade|Heimatschutzbrigaden, Heimatschutzregimenter]]) zur weiteren Nutzung abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Hilmes |Titel=Jagdpanzer der Bundeswehr |Hrsg=Motorbuch Verlag |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1 |Verlag= |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-613-03805-9 |Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1983 wurden 162 Kanonenjagdpanzer zum Jagdpanzer Jaguar 2 mit dem Waffensystem [[TOW (Panzerabwehrlenkwaffe)|TOW]] umgebaut und in Panzerjägerkompanien der Panzergrenadierbrigaden eingesetzt. Weitere 486 Fahrzeuge wurden zu Beobachtungspanzern bzw. zu Beobachtungs- und Führungspanzern umgerüstet. Dazu wurde die Kanone aus der Blende entfernt, die aus Gewichtsverteilungsgründen am Fahrzeug verbleiben musste, und die Öffnung verschlossen. Sie dienten als [[Vorgeschobener Beobachter|VB]]-Panzer in den [[Artillerietruppe (Bundeswehr)|Artilleriebataillonen]] sowie in den [[M113 Panzermörser 120 mm|Panzermörserkompanien]] der Panzergrenadierbataillone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1991 waren Kanonenjagdpanzer noch in nichtaktiven Panzerjägerkompanien und Panzerjägerzügen der Heimatschutzregimenter im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzerstaaten ==&lt;br /&gt;
{{DEU-1949}} – 770 Stk. bis 1991 als KanJPz, 1996 als [[Jaguar (Jagdpanzer)|Jaguar 2]] und bis 2003 als [[Artilleriebeobachter|Beobachtungs- und Befehlspanzer]] (ohne Kanone)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BEL}} – 80 Stk. bis Anfang der 1990er Jahre, jedoch mit leistungsschwächerem Motor MB 837 Aa sowie verbessertem Laserentfernungsmesser und Feuerleitrechner der Fa. SABCA&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Panzermodelle nach 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Anweiler, Rainer Blank| Titel= Die Rad- und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr | TitelErg= 1956 bis heute |Auflage=1. Auflage |Verlag=Weltbild Verlag GmbH |Ort= Augsburg |Datum=1998 |ISBN=3-8289-5331-X |Seiten=316-318}}&lt;br /&gt;
* André Deinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Panzergrenadiere – eine Truppengattung im Kalten Krieg: 1960 bis 1970.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2011, ISBN 978-3-48670464-8.&lt;br /&gt;
* 3. überarbeitete Ausgabe des Kataloges des Panzermuseums Munster, 1992, Hrsg. Stadt Munster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kettenfahrzeuge Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpanzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kettenfahrzeug der Bundeswehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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