<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kandrich</id>
	<title>Kandrich - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kandrich"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kandrich&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T11:00:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kandrich&amp;diff=895692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerwahreStinkstiefel: /* Militärische Nutzung */ Linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kandrich&amp;diff=895692&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T22:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärische Nutzung: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Kandrich von Hochsteinchen zoom mittel.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom Aussichtsturm [[Hochsteinchen]] zum Kandrich&amp;lt;br /&amp;gt;mit [[Windpark]] und [[Sendemast]]&lt;br /&gt;
|HÖHE= 638.6 &amp;lt;!--siehe starke Vergrößerung der RP-LANDIS-Karte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}}&lt;br /&gt;
|LAGE= nahe [[Daxweiler]]; [[Landkreis Bad Kreuznach]], [[Rheinland-Pfalz]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Binger Wald]] ([[Hunsrück]])&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 3.5&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 192&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Hochsteinchen]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE= Wirtschaftsweg etwa 2,6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Dichtelbach]]{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}}&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 49/59/38/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/43/41.8/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-RP&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= Waldwege&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kandrich07.JPG|miniatur|Blick &amp;lt;!--vom/von ???--&amp;gt; über den [[Rhein]], [[Rheindiebach]] und [[Oberdiebach]] zum Kandrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kandrich3 enercon e-70.JPG|miniatur|Kandrichplateau mit [[Windkraftanlage|WKA]] (Typ E-70); Blick nach Nordosten zum Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kandrich sendemast.JPG|miniatur|[[Sendemast]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kandrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahe [[Daxweiler]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bad Kreuznach]] ist mit {{Höhe|638.6|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}} die höchste Erhebung im [[Binger Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Kandrich liegt im Nordzipfel des Landkreises Bad Kreuznach und gehört zum Gemeindegebiet von [[Daxweiler]]. Er befindet sich etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km nordnordwestlich dieser Ortsgemeinde und 3,7&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich von [[Seibersbach]]. Im benachbarten [[Rhein-Hunsrück-Kreis]] liegen das 3&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Dichtelbach]] im Nordwesten und das 4,2&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Rheinböllen]] im Westnordwesten (je [[Luftlinie]]). Südwestlich vorbei am Berg verläuft der [[Nahe (Rhein)|Nahe]]-Zufluss [[Guldenbach]]. Der Nordostausläufer des Kandrichs ist der &amp;#039;&amp;#039;Ohligsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|604.1}}) und sein Südwestausläufer der &amp;#039;&amp;#039;Hammerberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|583.6}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg liegen Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Rheingebiet von Bingen bis Koblenz&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;323852; 1978 ausgewiesen; 403,28&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Kandrich gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Hunsrück]] (Nr.&amp;amp;nbsp;24) und in der Haupteinheit [[Soonwald]] (240) zur Untereinheit [[Binger Wald]] (240.0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die militärische Nutzung des Kandrich begann am 20. Mai 1963. Durch die [[US-Streitkräfte]] wurde auf der Nordseite des Kandrich eine Flugabwehreinheit mit [[MIM-14 Nike Hercules]]-Raketen stationiert.&lt;br /&gt;
Am Fuße des Kandrich entstand eine Raketenstation, in etwa der Mitte des Berges ein Kasernengebäude und auf dem Bergkopf eine [[Radar]]station. Diese Einheit wurde außer Dienst gestellt und die komplette Anlage im Oktober 1982 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutz für die neu aufgestellte [[Wüschheim Air Station]] wurde ab 1986 auf dem Kandrich von der [[United States Army|U.S. Army]] eine Flugabwehrraketenstellung mit [[MIM-104 Patriot]]-Flugabwehrraketen stationiert.&lt;br /&gt;
Für die Lagerung der Raketen wurden acht [[Hardened Aircraft Shelter]] auf dem Gipfel gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der allgemeinen Entspannung zwischen den Machtblöcken ([[Kalter Krieg]]) und der damit verbundenen Abrüstung wurde die Einrichtung 1991 aufgegeben.&lt;br /&gt;
Die militärische Ausrüstung wurde zurückgebaut und die gesamte Anlage am 3. September 1992 an die [[Bundeswehrverwaltung]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kaserne und die Raketenstation wurde als [[Mobilmachungsstützpunkt]] umgebaut und von der [[Bundeswehr]] bis 2006 genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windpark und Sendemast ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Windpark Kandrich}}&lt;br /&gt;
Auf dem unbewaldeten Gipfelplateau und dem Ohligsberg befindet sich ein großer, in den letzten Jahren stetig weiter gewachsener Windpark. Die erste Anlage vom Typ [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-66|Enercon E-66/15.66]] mit 1,5&amp;amp;nbsp;Megawatt (MW) Nennleistung wurde am 17.&amp;amp;nbsp;August 1999 offiziell von der &amp;#039;&amp;#039;GEDEA-Ingelheim GmbH &amp;amp; Co. WKA Ingelheimer Wald / Kandrich KG&amp;#039;&amp;#039; (kurz: Kandrich KG) in Betrieb genommen, die zweite Anlage des Typs [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-66|Enercon E-66/18.70]] am 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 2000. Diese besitzt eine im Vergleich zur älteren Anlage gesteigerte Nennleistung von 1,8&amp;amp;nbsp;MW. Im Oktober 2005 ging die dritte Anlage vom Typ [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-70|Enercon E-70]] in Betrieb. Alle drei Anlagen wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Gedea-EnergieMix GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co Windkraftanlagen Ingelheimer Wald / Kandrich KG&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2012 wurde mit der Erweiterung des Windparks mit zunächst zwei [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-101|Enercon E-101]] begonnen. Diese Anlagen besitzen eine Nennleistung vom 3,05&amp;amp;nbsp;MW und überragen mit insgesamt 185&amp;amp;nbsp;Höhe die drei älteren Anlagen deutlich. Im Frühjahr 2013 wurden diese ebenfalls von der &amp;#039;&amp;#039;Kandrich KG&amp;#039;&amp;#039; errichteten und betriebenen Anlagen fertiggestellt. Geplant waren ursprünglich Anlagen des Typs [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-126|Enercon E-126]], der weltweit leistungsstärksten Serienanlage, welche im benachbarten [[Windpark Ellern]] verwendet werden, ein wirtschaftlicher Betrieb mit Anlagen dieser Größe am Kandrich stellte sich jedoch als nicht rentabel dar.&lt;br /&gt;
Anfang 2013 startete der Bau von weiteren zwei [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-101|Enercon E-101]], die jedoch im Gegensatz zu den bereits fertiggestellten eine größere Nabenhöhe von 149&amp;amp;nbsp;m besitzen. Sie gehörten zu den ersten gebauten Anlagen des Typs mit dieser Nabenhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Erweiterung fand jedoch 2014 statt. Im als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftswindpark&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesenen Windpark Kandrich wurden von der [[GEDEA-Ingelheim GmbH]], [[Thüga|Thüga erneuerbare Energien]] und dem regionalen Energieversorger [[Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH]] insgesamt neun weitere Anlagen der [[Liste der Windkraftanlagentypen von Enercon#E-101|Enercon E-101]] errichtet. Diese Erweiterung ging am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2014 offiziell in Betrieb. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den kommunalen Partnern Stadt [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]], Stadt [[Bingen am Rhein|Bingen]] und Gemeinde [[Oberdiebach]] erfolgreich realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kandrich stehen nun 16 Windkraftanlagen mit 44,6&amp;amp;nbsp;MW Gesamtleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem steht rund 60&amp;amp;nbsp;m südwestlich des Berggipfels ein [[Sendemast]] ({{Coordinate|text=⊙|NS=49/59/35.4/N|EW=7/43/39.4/E|type=landmark|region=DE-RP|name=Lage: Sendemast auf dem Kandrich}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Im unteren Bereich der Südwestflanke des Kandrichs führt oberhalb des Guldenbachs die [[Bundesautobahn 61]] entlang. Jenseits davon verläuft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;214 (Rheinböllen–[[Stromberg (Hunsrück)|Stromberg]]), von der die über die Westflanke verlaufende [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;35 ([[Rheinböllen#Rheinböllerhütte|Rheinböllerhütte]]–Dichtelbach) abzweigt. Von Dichtelbach aus kann man auf Waldwegen zum Gipfelplateau spazieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Waldalgesheim]] aus kommend führt die K&amp;amp;nbsp;29 überwiegend nordwestwärts zum nahe dem [[Salzkopf]] befindlichen Forsthaus &amp;#039;&amp;#039;Lauschhütte&amp;#039;&amp;#039;, wo sie auf {{Höhe|583.4}}{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}} Höhe nach Süden abknickt und kurz darauf in die südsüdwestwärts nach Daxweiler verlaufende K&amp;amp;nbsp;36 übergeht. Von der &amp;#039;&amp;#039;Lauschhütte&amp;#039;&amp;#039; hat man nach Westen eine etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km lange Waldwegstrecke bis zum Gipfel zurückzulegen. Von dem Forsthaus führen ausgeschilderte Wege unter anderem auch zum Salzkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich vorbei am Kandrich und am &amp;#039;&amp;#039;Ohligsberg&amp;#039;&amp;#039; führt der [[Europäischer Fernwanderweg E8|Europäische Fernwanderweg&amp;amp;nbsp;E8]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nach einer 1862 in der Novelle &amp;#039;&amp;#039;Schein oder Sein&amp;#039;&amp;#039; von [[Gustav Pfarrius]] (1800–1884) literarisch umrissenen Theorie verschrieb der wahrscheinlich auf der [[Fustenburg]] beim nahen [[Stromberg (Hunsrück)|Stromberg]] gebürtige [[Johann Georg Faust|Johann Georg Sabellicus Faustus]] (um 1480–um 1541) –&amp;amp;nbsp;das historische Urbild des Dr.&amp;amp;nbsp;Faust&amp;amp;nbsp;– seine Seele dem teuflischen [[Mephistopheles]] in der Bergeinsamkeit des Kandrichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kandrich.de Windkraftwerk Kandrich] (kandrich.de)&lt;br /&gt;
* [http://www.stromberg.de/downloads/1_2_kandrich.pdf Kandrich Wanderwege] (stromberg.de; PDF-Datei; 3,98 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kandrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Bad Kreuznach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Hunsrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daxweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtelbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerwahreStinkstiefel</name></author>
	</entry>
</feed>