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	<title>Kandersteg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-09T06:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Kandersteg&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Kandersteg 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE_Kandersteg_COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Kandersteg von Allmenbahn.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von der Allmenalp-Bahn aus. Dahinter das Tal zum [[Oeschinensee]].&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental|Frutigen-Niedersimmental]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental&lt;br /&gt;
| BFS = 0565&lt;br /&gt;
| PLZ = 3718&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH KAN&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.496664&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.674719&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1174&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 134.58&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gemeindekandersteg.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kandersteg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Berner Oberländisch|berneroberländisch]] &amp;#039;&amp;#039;der Chanderstääg&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|dər ˈxɑndərˌʃtæːg}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Ortsnamenbuch des Kantons Bern]].&amp;#039;&amp;#039; Band I/2: &amp;#039;&amp;#039;G – K/CH.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern 1987, S.&amp;amp;nbsp;412.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Bern]]. Sie liegt im [[Berner Oberland]] und gehört zum [[Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort Kandersteg liegt am Ende des [[Kandertal (Schweiz)|Kandertals]] auf {{Höhe|1174|CH}} In der Gemeinde leben rund 1&amp;#039;300 Einwohner auf einer Fläche von 134,58&amp;amp;nbsp;km², womit Kandersteg bezüglich der Fläche die fünftgrösste Gemeinde im Kanton Bern ist. Allerdings sind aufgrund der alpinen Lage nur etwa 30 % der Fläche nutzbar.&lt;br /&gt;
Höchster Punkt: [[Balmhorn]], 3&amp;#039;698&amp;amp;nbsp;m, tiefster Punkt: Bühl, 1&amp;#039;150&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung für das Dorf hat seit Anfang der 2020er Jahre der &amp;#039;&amp;#039;Spitze Stein&amp;#039;&amp;#039; südlich des [[Oeschinensee]]s. Die instabile Flanke des Berges zeigt eine stark erhöhte Aktivität. In vielen Bereichen werden Bewegungen von mehreren Metern pro Jahr verzeichnet. Häufige Steinschlagereignisse und Felsstürze sind ein klares Zeichen für die hohe Aktivität am Berg. Als Folge der starken und teilweise tiefgründigen Bewegungen drohen zukünftig grosse Felsabbrüche mit Volumen von 100&amp;#039;000 bis einigen Millionen Kubikmetern, mit entsprechender weiträumiger Gefährdung unterhalb des Spitzen Steins.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/sendungen/dok/spitzer-stein-bei-kandersteg-broeckelnde-alpen-besuch-beim-bestueberwachten-berg-der-schweiz &amp;#039;&amp;#039;«Wenn es nur bald vorbei wäre»&amp;#039;&amp;#039;.] SRF, 26. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindekandersteg.ch/ |titel=Gemeinde Kandersteg {{!}} Aktualitäten und Informationen für Bürgerinnen und Bürger |abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||1764 ||1799 || 1818 ||1880 ||1900 ||1920 ||1940 ||1950 ||1970 ||1980 ||1990 ||2000 ||2010 ||2015 ||2022 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 197|| 244|| 206|| 406|| 445|| 777||835|| 913||957||959||1062||1131||1273||1328||1298&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Sprache ist Deutsch, genau genommen das [[höchstalemannisch]]e &amp;#039;&amp;#039;Chanderstägertütsch,&amp;#039;&amp;#039; ein Dialekt des [[Berner Oberländisch]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfession ===&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|Reformierte]] – 88,50 %&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|Römisch-Katholische]] – 11,50 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Legislative ist die zweimal jährlich stattfindende [[Gemeindeversammlung]], welche vom Gemeindepräsidenten geleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exekutive ist der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] mit sieben ehrenamtlichen Mitgliedern inkl. [[Gemeindepräsident|Gemeinderatspräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Kandersteg (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 44,44 % (+2,66), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,92 % (+0,74), [[Grünliberale Partei|glp]] 11,89 % (−0,66), [[Die Mitte|Mitte]] 9,82 % (−4,45), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 6,72 % (+1,50), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 6,16 % (+0,09), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 2,53 % (+1,50), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 1,40 % (−0,50), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,71 % (+0,01).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunsteisbahngenossenschaft Kandersteg 1993.jpg|mini|Genossenschaftsanteile-Zertifikat der Kunsteisbahngenossenschaft Kandersteg vom 1. September 1993]]&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich ist Kandersteg ganzjährig vom Tourismus geprägt. Daneben existieren landwirtschaftliche und baugewerbliche Betriebe sowie die Lötschbergbahn als Verkehrsbetrieb. Die Erwerbstätigen sind auf folgenden Sektoren beschäftigt: Land- und Forstwirtschaft (5 %), Handwerk und Baugewerbe (21 %) und Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen (74 %).&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Regionalporträts 2015 Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/02/key.html |wayback=20120730095546}}. [[Bundesamt für Statistik]], abgerufen am 29. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Oeschinensee.png|mini|links|Die Region Kandersteg mit Oeschinensee]]&lt;br /&gt;
Der Tourismus in Kandersteg ist besonders auf Familien ausgerichtet. Kandersteg hat 19 Hotels mit rund 1&amp;#039;000 Betten und 800 Ferienwohnungen mit 2&amp;#039;000 Betten, einen Campingplatz und 22 Restaurants. 1850 genügte noch ein Hotel mit 5 Betten als Durchgangsquartier für Händler, die ihre Ware über den [[Gemmipass]] brachten. Um 1900 herum standen in Kandersteg 20 Hotels.&lt;br /&gt;
Eines der ältesten Hotels im Dorf ist das Hotel «Ritter», das 1798 erbaut wurde und heute zusammen mit dem [[Belle Époque|Belle-Époque]]-Hotel «Victoria» geführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hotel-victoria.ch Website des Hotels «Victoria»]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer sind mehrere Bergbahnen in Betrieb. Zahlreiche Wandermöglichkeiten über bequeme Wanderwege bis hin zu hochalpinen Klettersteigen stehen Gästen und Einheimischen offen. Zahlreiche Mountainbike-Routen runden das Freizeitangebot ab. Der Ort selbst bietet ein geheiztes Schwimmbad, Tennisplätze, Wellness-Angebote und eine Kletterwand.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftseilbahn Kandersteg-Stock (Gemmi) AG 1950.jpg|mini|Aktie der Luftseilbahn Kandersteg-Stock (Gemmi) AG vom 31. Dezember 1950, die die Seilbahn nach Sunnbüel betreibt.]]&lt;br /&gt;
Im Winter stehen in der Skiregion Kandersteg sechs Transportanlagen (Oeschinen und Sunnbüel) und 100&amp;amp;nbsp;km Langlaufloipen zur Verfügung. Die beiden Schlepplifte auf der Sunnbüel wurden bis 2023 abgebrochen, so dass ein alpiner Ski- und Snowboardbetrieb (abgesehen von Touren) dort nicht mehr möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beliebtesten Ausflugsziele sind der [[Oeschinensee]], [[Sunnbüel]] (Gemmipass), das [[Gasterntal]] (Kandergletscher), [[Allmenalp]], [[Ueschinen]] und der [[Blausee (Berner Oberland)|Blausee]] (Fischzucht; auf dem Gebiet der Gemeinde Kandergrund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandersteg gehört zum erweiterten UNESCO-Weltnaturerbe [[Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2010 wurde Kandersteg während einer Woche im Januar zu einem Treffpunkt für Belle-Époque-Fans. Auch Einheimische machen mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Yann Cherix: [https://www.bernerzeitung.ch/belle-epoque-in-kandersteg-ein-bergdorf-dreht-die-zeit-zurueck-983791287409 &amp;#039;&amp;#039;Kleider, Frisuren und Sitten: Ein Bergdorf dreht die Zeit zurück.&amp;#039;&amp;#039;] In: BZ (bernerzeitung.ch), 27. Januar 2024, abgerufen am 30. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kandersteg Bahnhof 2019.jpg|mini|Bahnhof Kandersteg]]&lt;br /&gt;
Auf der Strasse gelangt man von [[Spiez]] (Autobahn A6 von [[Bern]]) über [[Frutigen]] nach Kandersteg. Hier besteht eine Verbindung per Autoverlad nach [[Goppenstein]] im [[Kanton Wallis]] sowie während der Ferienzeiten nach [[Iselle]] in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenbahnanschlüsse nach Bern und [[Brig]] bestehen mit der [[Lötschberg-Bergstrecke|Lötschbergbahn]], die auch eine wichtige Alpentransitstrecke für den [[Güterverkehr]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandersteg verfügt über einen Ortsbus und eine Busverbindung nach Frutigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Olympia 2026 ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der im Juni 2018 zurückgezogenen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/sport/weitere/das-wallis-sagt-nein-zu-sion-2026-olympia-kandidatur-2026-gescheitert-132670679 &amp;#039;&amp;#039;Das Wallis sagt Nein zu «Sion 2026»: Olympia-Kandidatur 2026 gescheitert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aargauer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schweizer Bewerbung um die Ausrichtung der [[Olympische Winterspiele 2026|Olympischen Winterspiele 2026]] war beabsichtigt, in Kandersteg das [[Skispringen]] von der [[Normalschanze]] und die [[Nordische Kombination]] auszurichten. Hierzu hatte die Gemeindeversammlung am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2018 mehrheitlich einen Kredit von 1,2 Millionen Franken für den Ausbau der Zufahrtsstrasse zur Sprungschanze bewilligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Kandersteg sagt Ja zu Olympia-Skispringen |werk=[[20 Minuten]] |url=https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Kandersteg-sagt-Ja-zu-Olympia-Skispringen-13133626 |datum=2018-06-08 |abruf=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-32099-B.tiff|mini|Kandersteg, zwischen 1893 und 1924, aufgenommen von [[Eduard Spelterini]]]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf einen alten Übergang über die [[Kander (Aare)|Kander]] zurück, der zum [[Gemmipass|Gemmi-]] und [[Lötschberg|Lötschenpass]] führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnb&amp;quot; /&amp;gt; Diese Pässe ermöglichten bereits den [[Römisches Reich|Römern]] die Alpenüberquerung vom Wallis ins [[Berner Oberland]]. Die früheste erhaltene Erwähnung findet Kandersteg 1336,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnb&amp;quot; /&amp;gt; dann 1374 als Übernachtungsgelegenheit an der von Italien über den Lötschenpass kommenden Gewürzhandelsroute. Vom Handelsverkehr über die Gemmi zeugt auch das Zollhaus im &amp;#039;&amp;#039;Schwarenbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der ersten Dorfkirche wurde 1511 begonnen. Das berühmteste Haus im [[Kandertal (Schweiz)|Kandertal]] ist das reichverzierte &amp;#039;&amp;#039;Ruedi-Haus&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1753 für den Landsvenner Peter Germann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kandersteg gehörte bis 1850 zur Gemeinde [[Frutigen]] und bildete danach mit [[Kandergrund]] die Gemeinde Kandergrund. 1908 wurde Kandersteg eine eigenständige Gemeinde, das ursprüngliche Gemeindegebiet Kandergrund von total 16&amp;#039;665&amp;amp;nbsp;ha wurde aufgeteilt: 3&amp;#039;207&amp;amp;nbsp;ha gingen an Kandergrund und 13&amp;#039;458&amp;amp;nbsp;ha erhielt Kandersteg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des [[Lötschbergtunnel]]s von 1906 bis 1913 schuf eine wichtige Nord-Süd-Verbindung und bildete die Grundlage für den noch heute viel genutzten Autoverlad der [[Lötschberg-Bergstrecke|Lötschbergbahn]]. Der Anschluss an das Bahnnetz förderte den Tourismus; viele der heutigen Hotels und Pensionen wurden in dieser Zeit gebaut. Vor dem Ersten Weltkrieg verfügte Kandersteg bereits über 30&amp;amp;nbsp;Hotels und Pensionen mit insgesamt mehr als 1&amp;#039;300 Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 gründete der Pfadfinderweltverband [[World Organization of the Scout Movement|WOSM]] mit dem [[Kandersteg International Scout Centre|Pfadfinderzentrum Kandersteg]] eine der ersten dauerhaften internationalen Begegnungsstätten für [[Pfadfinder]]. Auf dem Gelände des Zentrums treffen heutzutage jedes Jahr rund 10&amp;#039;000 Pfadfinder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Marienkirche (Kandersteg)|Marienkirche]] wurde 1927 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren wurde der Schweizer [[Unterirdische Führungsanlage|Regierungsbunker]], genannt [[Führungsanlage K20]] &amp;#039;&amp;#039;(Kaverne&amp;amp;nbsp;20)&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Gebiet der Gemeinde Kandersteg errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Soukop: [https://www.spiegel.de/politik/ausland/schutz-vor-atomkrieg-tief-im-schweizer-bunkerberg-a-570501.html &amp;#039;&amp;#039;Schutz vor Atomkrieg: Tief im Schweizer Bunkerberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 26. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde in Kandersteg das [[theravada]]-[[Buddhismus|buddhistische]] Kloster &amp;#039;&amp;#039;[[Dhammapala]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spycher Eggenschwand.JPG|mini|Der Spycher im Eggenschwand]]&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Spycher im Eggenschwand&amp;#039;&amp;#039; neben der Talstation der Sunnbüel-Bahn ist das älteste landwirtschaftliche Gebäude Kanderstegs. Eine [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchung der Balken ergab, dass die Balken des Spychers in den Jahren 1510 bis 1512 geschlagen wurden. Eine Schätzung im Bauinventar des Kantons Bern datiert den Spycher ins 18. Jahrhundert. Der Speicher diente zur Lagerung von Getreide und anderem [[Säumer]]gut, später wurde er als Stall genutzt, heute ist er Teil des Heimatmuseums Kandersteg. 1967 wurde der Spycher durch den Regierungsrat des Kantons Bern ins Inventar der geschützten Kunstaltertümer aufgenommen. 2011 wurde das Gebäude restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kantonsmuseum.be/wsp/de/objekte/spycher/ Das «andere» Kantonsmuseum Bern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Kandersteg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Impressionen aus Kandersteg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ruedihus in August 2012.jpg|Gasthof «Ruedihus» von 1753&lt;br /&gt;
 Kandersteg-Cafe.jpg|Café «Schweizerhof»&lt;br /&gt;
 AHOK Schweizerhof Kandersteg.jpg|Seniorenzentrum Schweizerhof und Steinbogenbrücke über einen Zufluss zur Kander&lt;br /&gt;
 Kandersteg-Kirche-R.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
 Kandersteg in Winter.jpg|Kandersteg im Winter&lt;br /&gt;
 Kandersteg Zentrum.jpg|Im Zentrum&lt;br /&gt;
 Eggeschwand, Kandersteg BE 20220712-jag9889.jpg|Blick auf die Talstation Sunnbüel von der Zufahrt ins [[Gasterntal]]&lt;br /&gt;
 Wandern bei Oeschinensee in Kandersteg (2015).jpg|Wandern beim Oeschinensee&lt;br /&gt;
Klettersteig Kandersteg-Allmenalp 02.jpg|Klettersteig Kandersteg-Allmenalp &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Ogi]] (* 1942), Bundesrat von 1987 bis 2000 (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Albert Rösti]] (* 1967), Bundesrat (SVP), wuchs in Kandersteg auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|323|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* AG Heimatbuch: &amp;#039;&amp;#039;Kandersteg Natur – Geschichte – Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Altels Verlag, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kandersteg|Kandersteg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeindekandersteg.ch/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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