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	<title>Kampischer Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:40:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kampischer_Hof&amp;diff=1109663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiegels: Navigationsleiste ergänzt</title>
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		<updated>2023-08-26T17:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Navigationsleiste ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kampischer Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines unter [[Denkmalschutz]] stehenden Gebäudekomplexes im [[Stadtgebiete und Stadtteile in Stralsund|Stadtgebiet]] [[Altstadt (Stralsund)|Altstadt]] der Stadt [[Stralsund]]. Er befindet sich in der [[Mühlenstraße (Stralsund)|Mühlenstraße]] (Nr. 23).&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, Mühlenstraße 23, Kampischer Hof (2012-04-07) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|mini|Kampischer Hof (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampischer Hof Stralsund Modell im Dielenhaus Mühlenstrasse 3.jpg|mini|Modell des Kampischen Hofes im [[Dielenhaus (Stralsund)|Dielenhaus]] in der Mühlenstraße 3.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Kampische Hof diente als [[mittelalter]]liche Stadtniederlassung des [[Kloster Neuenkamp|Klosters Neuenkamp]], von dem der Gebäudekomplex seinen Namen erhielt. Das Grundstück kam 1257 in den Besitz der [[Zisterzienser]]mönche, die seit 1233 in ihrem Kloster nahe Stralsund lebten. Die Mönche errichteten einen Hof, der ihnen als Warenspeicher und als Unterkunft bei Reisen in die Stadt diente. Infolge der Aufhebung von Kloster Neuenkamp siedelte dessen letzter Abt [[Johann Molner]] im Sommer 1535 in den Kampischen Hof über und wohnte dort bis zu seiner Ausweisung, Ende des Jahres. Nach der [[Reformation]] kam der Kampische Hof zunächst in den Besitz der pommerschen Herzöge, später in den Besitz der Stadt. Diese vermietete den Komplex an die schwedischen Landesherren. Nach 1945 wurde das Gebäude als Lager genutzt. Nach 1990 war vorgesehen, den Kampischen Hof als Domizil des [[Baltisches Orgel-Centrum|Baltischen Orgel-Centrums]] (BOC) herzurichten. Dazu bedarf es allerdings einer kompletten Sanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kern stammt der um einen Innenhof angelegte dreiflüglige Komplex noch aus dem 13. Jahrhundert. Das Quergebäude steht mit seiner Rückwand auf der [[Stralsunder Stadtbefestigungen|Stralsunder Stadtmauer]] zum [[Stralsunder Stadtteiche|Knieperteich]] hin. Die verputzte [[barock]]e Fassade dieses Gebäudeteils sowie das Rundbogenportal stammen aus einer im 18. Jahrhundert durchgeführten Umbaumaßnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Flügelbauten mit [[Backstein]]fassade dagegen sind noch weitgehend in ihrer mittelalterlichen Form erhalten. Der Nordflügel ist zweigeschossig angelegt und diente als Wirtschafts- und Gästehaus. Sein zur Mühlenstraße gewandter [[Giebel]] erhielt im 17. Jahrhundert einen veränderten Umriss. 1721 wurde die innere Holzkonstruktion erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der viergeschossige Südflügel diente als [[Speicher (Gebäude)|Speicher]]. Seine oberen Geschosse wurden im Barock durch übergreifende Rundbogenblenden zusammengefasst, auch wurde auf seinem [[Walmdach]] ein zurückspringender [[Fachwerkhaus|Fachwerkaufbau]] errichtet. Der Keller des Südflügels weist ein [[Gewölbe|Kreuzrippengewölbe]] auf, das aus dem 14. Jahrhundert stammt. Anhand der verwendeten verschiedenen Steinsorten und Verfugungen werden Untersuchungen zum Langzeitverhalten der Steine durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampische Hof liegt im Kerngebiet des von der [[UNESCO]] als [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe]] anerkannten Stadtgebietes des Kulturgutes „[[Historische Altstädte Stralsund und Wismar]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friederike Thomas, Dietmar Volksdorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Altstadtinsel Stralsund – Illustrierte Denkmalliste. Die Baudenkmale der Altstadt in Text und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bauamt der Hansestadt Stralsund. Selbstverlag, Stralsund 1999, {{DNB|987697757}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kampischer Hof Stralsund|Kampischer Hof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/cms2/LAKD1_prod/LAKD1/de/Landesdenkmalpflege/_Service/Bisherige_Denkmale_des_Monats/2012/02_-_Der_Kampische_Hof_-_kloesterliches_Erbe_in_der_Hansestadt_Stralsund/index.jsp Landesamt für Kultur und Denkmalpflege MV: Der Kampische Hof - Denkmal des Monats Februar 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baudenkmale in der Mühlenstraße in Stralsund}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/18/52.11632/N |EW=13/5/12.1645/E |type=landmark |dim=1000 |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4751189-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstädte von Stralsund und Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speichergebäude in Stralsund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiegels</name></author>
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