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	<title>Kampehl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:46:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kampehl&amp;diff=108893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carol.Christiansen: Änderungen von MeineBuxhatBremzstreifen (Diskussion) auf die letzte Version von Josef J. Jarosch zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-06T20:54:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/MeineBuxhatBremzstreifen&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/MeineBuxhatBremzstreifen&quot;&gt;MeineBuxhatBremzstreifen&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:MeineBuxhatBremzstreifen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:MeineBuxhatBremzstreifen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Josef_J._Jarosch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Josef J. Jarosch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Josef J. Jarosch&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kampehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Neustadt (Dosse)]] im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]] in [[Brandenburg]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Kampehl.JPG|mini|[[Dorfkirche Kampehl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-06-09 Mumie Ritter Kahlbutz in Kampehl anagoria 02.jpg|mini|Mumie des Christian Friedrich von Kahlbutz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der ursprüngliche Name „Campiel“ bedeutet Bad und weist auf die benachbarten Flüsse [[Dosse]] und Schwenze hin. Um 1490 gehörte Kampehl zur im Kern [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Herrschaft Ruppin]] der Grafen von [[Lindow-Ruppin]]. Bereits 1491 wird in alten Urkunden die Familie [[Kahlbutz (Adelsgeschlecht)|von Kalebuz]] als ansässig benannt und 1525 auch als begütert aufgeführt. Ein Visitationsprotokoll von 1541 erwähnt den Namen „Kampil“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=350 Jahre Neustadt (Dosse), Stadt der Pferde. Ein Streifzug durch Geschichte und Gegenwart |Hrsg=Stadt Neustadt Dosse |Verlag=Selbstverlag Stadt Neustadt (Dosse) |Ort=Neustadt (Dosse) |Datum=2014 |DNB=1110913494 |Seiten=1–80 |Online=https://www.google.de/books/edition/350_Jahre_Neustadt_Dosse_Stadt_der_Pferd/Kov5swEACAAJ?hl=de |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kampehl befindet sich in der Gruft der [[Dorfkirche Kampehl|Dorfkirche]] aus dem 13. Jahrhundert die Mumie des [[Christian Friedrich von Kahlbutz|Ritters Kahlbutz]], der berühmteste Vertreter dieses Geschlechtes. Der Ritter Kahlbutz soll der Sage nach den Schäfer Pickert erschlagen haben. Bei der Gerichtsverhandlung, in der er mangels Beweisen einen Entlastungseid leistete (und die Gerichtsverhandlung daraufhin als freier Mann verließ), soll er gesagt haben: „Wenn ich doch der Mörder bin gewesen, dann wolle Gott, soll mein Leichnam nie verwesen.“ Im Jahr 1702 starb Kahlbutz und wurde in der Gruft beerdigt. Als man die Gruft der Kirche 1794 wieder öffnete, fand man in ihr neben zahlreichen verwesten Leichen die unverweste Leiche des Ritters Kahlbutz. Bis heute ist nicht geklärt, warum die Leiche des Ritters Kahlbutz nicht verweste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war es der Ort der Kleeblattregion (eines gemeinsamen kommunalen Kooperationsraums von [[Kyritz]], [[Neustadt (Dosse)]], [[Wusterhausen/Dosse]] und [[Gumtow]]), in dem die ersten &amp;#039;&amp;#039;Schöller-Festspiele&amp;#039;&amp;#039; stattfanden. Zwischen 2005 und 2015 organisierte der damalige Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Neustadt-Köritz-Kampehl zudem hier die &amp;#039;&amp;#039;Kalebuz-Kultur&amp;#039;&amp;#039;-Veranstaltungen. Unter Anderen traten dort [[Karsten Troyke]], [[Peter Ensikat]] und [[Schwarze Grütze]] mit Musik, Lesungen oder [[Kabarett]]programmen auf. Jeweils zum Geburts- und Todestag des Ritters Kahlbutz gab zu dieser Zeit [[Hans Marquardt (Musiker)|Hans Marquardt]] ein Konzert mit Liedern von [[Georg Kreisler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kalebuz.de/veranstaltung.htm | wayback=20140222134008 | text=Kalebuz-Kultur: Wie alles begann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Kampehl war ein alter Gutsort, das Rittergut im Besitz von alten Adelsfamilien, teils auch in bürgerlicher Hand. Einige Generation stellte die Familie von Kahlbutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[George Adalbert von Mülverstedt]] |Titel=Ein verschollenes Adelsgeschlecht der Oberlausitz in Preussen nebst einigen Gedanken über die Nationalität alter oberlausitzircher Adelsgeschlechter |Hrsg=Richard Jecht |Sammelwerk=[[Neues Lausitzisches Magazin]] |Band=LXVII. Separat-Abdruck |Verlag=Selbstverlag [[Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften]] |Ort=Görlitz |Datum=1891 |Seiten=21–22 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8610105?query=Kahlbutz |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Gutsbesitzer, dann wohl zum Anteil kurzzeitig um 1524&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Schmidt (Genealoge)|Georg Schmidt]] |Titel=Das Geschlecht von Bismarck |Hrsg=Johannes Penzler |Sammelwerk=Geschichte des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen |Band=I. 5. Kapitel |Nummer=Der Güterbesitz des Geschlechts. Kampehl |Verlag=Eduard Trewendt |Ort=Berlin |Datum=1908 |Seiten=234–319 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8936209?query=Kampehl |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Bismarck (Adelsgeschlecht)|von Bismarck]], mit Freidank von Bismarck. Nachfolgend erwarben es Mitte des 16. Jahrhunderts die [[Kröcher (Adelsgeschlecht)|von Kröcher]]. Die Familienlinie von Kröcher-Kampehl geht seit 1567 auf Jürgen von Kröcher zurück, verheiratet mit Elisabeth von Grambow, dann ihr Sohn Joachim von Kröcher-Barsikow, sowie der Enkel Hans Mathias von Kröcher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]] |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter. 1877 |Band=Kröcher |Verlag=Buschak &amp;amp; Irrgang |Ort=Brünn, Wien |Datum=1876-11 |Seiten=430–431 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8220765?query=Kampehl |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1785 ist Hans Ernst Wilhelm vön Kröcher der Gutsherr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Friedrich Klöden |Titel=Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts der Herren von Kröcher aus Urkunden, Archivalien, und Familiennachrichten |Band=Vierter Abschnitt. Unterabtheilung von Lippold&amp;#039;s Linie. |Nummer=114. Hans Ernst Wilhelm von Kröcher |Verlag=[[Julius Sittenfeld]] |Ort=Berlin |Datum=1852-10-27 |Seiten=181–183 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7960715?query=Kampehl |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So weist das 1879 erstmals veröffentlichte General-Adressbuch der Rittergutsbesitzer eine Familie Krell als Eigentümer der 246 ha Fläche aus. Zum Gut gehörte eine Brennerei, die aber zu jener Zeit außer Betrieb war. Familie Krell betrieb das Gut nicht selbst, sondern verpachtete es an die örtliche Brauerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=154–155 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=2022-07-23 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre hatte Kampehl eine Gutsherrin, Wanda, verwitwete Fürstin Blücher von Wahlstatt, geborene Prinzessin [[Radziwiłł]] (1877–1966), dritte Ehefrau des 1916 verstorbenen 3. Fürsten Blücher von Wahlstatt [[Gebhard Leberecht Blücher von Wahlstatt]], mit Witwensitz auf [[Schloss Kampehl]]. Den Gutsbetrieb leitete ein Inspektor F. Bauske. Zum Rittergut gehörten noch 268 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hofgrefe |Titel=Niekammer`Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, VII, Provinz Brandenburg. 1929. Verzeichnis der Rittergüter, Güter und Höfe über 20 ha, nach amtlichen Angaben |Sammelwerk=Letzte Ausgabe der Reihe Paul Niekammer |Band=Reg. - Bezirk Potsdam |Nummer=Kreis Ruppin |Auflage=4 |Verlag=Niekammer Adressbuch G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=100 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=141 |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den [[Gothaischer Hofkalender|Gothaischen Genealogischen Hofkalendern]] gehörte Gut Kampehl schon vor 1919 der Fürstin Blücher. Sie bewohnte das Anwesen mit ihren beiden Töchtern Elisbarth und Wanda, zu Beginn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaischer Hofkalender. Genealogisches Taschenbuch der Fürstlichen Häuser. 1929 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=III. Abt. A (Uradel) |Nummer=Blücher von Wahlstatt. Bezug Kampehl |Auflage=166 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1928-11 |Seiten=339–340 |Online=https://www.google.de/books/edition/Gothaischer_Hofkalender/G6RHE_KkkToC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Bl%C3%BCcher+Kampehl&amp;amp;pg=PA340&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch mit dem Sohn Graf Hubert Blücher, über 1941 hinaus. Fürstin Blücher legte 1945 noch Einspruch wider der Enteignung von Gut Kampehl ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Einspruch der Wanda Fürstin Blücher v. Wahlstatt gegen die Enteignung des Rittergutes Kampehl |Hrsg=[[Brandenburgisches Landeshauptarchiv]] |Sammelwerk=BLHA. Kampehl; 1939-1945 (Akte) |Band=Rep. |Nummer=250 Ruppin 2057 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Kampehl, Potsdam |Datum=1945 |Seiten=1f. |Online=https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1006726 |Abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie ging danach nach England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.brandenburg-info.com/ostprignitz/kampehl.htm Private Infoseite zum Landkreis Ostprignitz-Ruppin]&lt;br /&gt;
* [http://www.nathusius-r.de/Bilder/Deutschland/Brandenburg/OstprignitzRuppin/Schloss_Kampehl_20070609104_view.htm. Schloss Kampehl]&lt;br /&gt;
* [http://www.royaltyguide.nl/images-families/radziwill/rad-4/1877%20Wanda.jpg Wanda Fürstin Blücher von Wahlstatt-Kampehl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/52/2.6/N |EW=12/27/33.7/E |type=city |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Neustadt (Dosse)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7737696-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neustadt (Dosse))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Kampehl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carol.Christiansen</name></author>
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