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	<title>Kamminke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:04:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kamminke&amp;diff=32397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Palastwache: präzisiert, Hinterpommern wurde brandenburgisch</title>
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		<updated>2023-11-03T10:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;präzisiert, Hinterpommern wurde brandenburgisch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/52/9/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14/12/21/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Kamminke in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt = Usedom-Süd&lt;br /&gt;
|Höhe = 2&lt;br /&gt;
|PLZ = 17419&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 038376&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075056&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband = Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;17406 Usedom&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.amtusedom.de/?page_id=71 amtusedom.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Uwe Hartmann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Port Kamminke 1.jpg|mini|hochkant=1.4|Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kamminke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und gehört dem [[Amt Usedom-Süd]] mit Sitz in der Stadt [[Usedom (Stadt)|Usedom]] an. Bis 2005 gehörte die Gemeinde zum [[Amt Ahlbeck bis Stettiner Haff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamminke zählt zu den ältesten Fischerdörfern auf der Insel Usedom. Reetgedeckte Häuser und die Steilküste bestimmen das Flair des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC limit}}&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kamminke im östlichen Teil der Insel [[Usedom]] liegt im &amp;#039;&amp;#039;Achterland&amp;#039;&amp;#039;, direkt am Nordufer des [[Stettiner Haff]]s. Der [[Golm (Usedom)|Golm]], die mit 69 m ü. [[Normalnull|NN]] höchste Erhebung der Insel, bietet eine weite Aussicht bis nach Swinemünde. Unmittelbar am östlichen Rand der Gemeinde verläuft die [[Oder-Neiße-Grenze|Grenze zu Polen]], sechs Kilometer nördlich liegt das Seebad [[Heringsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kamminke ist ein langgestrecktes Straßendorf am Fuße des Kliffs Golm–Kamminke. Dieses ist in der Ortslage bis zu 28,8&amp;amp;nbsp;m hoch. Ein Aussichtspunkt ist vom Ort über eine Treppe erreichbar. Ein Teil des Ortes befindet sich auch oberhalb des Kliffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Wüstungen und Wohnplätze&lt;br /&gt;
* [[Paprotno (Świnoujście)|Friedrichsthal]] (Wohnplatz)&lt;br /&gt;
* Golm (Wüstung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kamminke ===&lt;br /&gt;
Die Gegend um Kamminke weist frühe Besiedlungsspuren auf. Neben dem zum Ort gehörenden bronzezeitlichen Hügelgrab (1800 bis 600 vdZ) westlich von Kamminke, liegen auf dem Golm sowohl weitere Hügelgräber, als auch ein gleichzeitiger Burgwall und ein davor gelagerter Abschnittswall. Diese gehören aber zur Gemarkung Garz. Am Friedhof des Ortes befindet sich ein frühdeutscher Turmhügel (ab 1230). Das alles belegt eine frühe und durchgehende Besiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleichsetzung Kamminkes mit dem 1263&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 1. Abteilung, PUB Nr. 742.&amp;lt;/ref&amp;gt; urkundlich erwähnten [[Camik]] gilt heute als überholt. Anhand der Quellenlage konnte Zietlow diesen Ort, und damit den Stammsitz [[Kameke (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlechtes von Kameke]], westlich von [[Pudagla]] am [[Achterwasser]] lokalisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Georg Heinrich Zietlow: &amp;#039;&amp;#039;Das Prämonstratenser Kloster auf der Insel Usedom von seiner Gründung um d. Jahr 1150 bis zu seiner Aufhebung i. J. 1535.&amp;#039;&amp;#039; W. Dietze, Anklam 1858, S. 105 ([http://books.google.de/books?id=psEGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1242 hatte das [[Kloster Dargun]] Besitzansprüche am benachbarten [[Garz (Usedom)|Garz]] sowie dem wenige Kilometer östlich gelegenen [[Karsibór|Kaseburg]] und damit wohl auch auf das Gebiet des heutigen Kamminke erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 1. Abteilung, PUB Nr. 402. &amp;#039;&amp;#039;[[Mecklenburgisches Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. Band: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden des Klosters Dargun.&amp;#039;&amp;#039; MUB Nr. 31. (Unsicher bleibt, ob Kamminke mit einem der beiden in der Urkunde erwähnten Dörfer namens &amp;#039;&amp;#039;Gardis&amp;#039;&amp;#039; - „duas villas sub uno nomine Gardis dictas“ - gleichzusetzen ist.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemeyer erwähnt die Erstnennung nur mit 1618 in der Lubinschen Karte als „Camincke“. Dann aber folgt eine fortlaufende Erwähnung, wobei bis 1911 eine Schreibung mit „C“ erfolgte, dann erst zu „K“ wechselte. Der Name wird mit „Stein“ oder „Steinberg“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] im Jahr 1648 wurde Kamminke wie ganz Vorpommern schwedisch und nach dem [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] von 1720 preußisch. Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Kamminke zur preußischen [[Provinz Pommern]] und gehörte von 1818 bis 1945 zum [[Landkreis Usedom-Wollin]]. Von 1945 bis 1952 bildete die Gemeinde, mit dem nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin, den Landkreis Usedom im [[Land Mecklenburg]], welcher 1952 im [[Kreis Wolgast]] im [[Bezirk Rostock]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört seit 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Von 1994 bis 2011 gehörte sie zum [[Landkreis Ostvorpommern]], der am 4. September 2011 im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. März 1945 bombardierten amerikanische Bomber die in der Nähe liegende Stadt [[Swinemünde]]. Die dabei getöteten 23.000 Menschen wurden auf dem Golm und in dessen Nähe beerdigt. 1975 wurde auf dem Golm eine Gedenkstätte errichtet. Am 13. März 2005 wurde die neu erbaute Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge durch den Bundespräsidenten [[Horst Köhler]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wurde der Ortskern mit Hilfe der [[Städtebauförderung]] umfassend saniert. Dabei wurde auch der Hafen für Fahrgastschiffe und Freizeitboote wesentlich ausgebaut und modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Friedrichsthal (Wohnplatz) ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Paprotno (Świnoujście)}}&lt;br /&gt;
Friedrichsthal war bereits vor 1880 lt. MTB vorhanden. Der Ort bestand aus zwei Teilen, der Oberförsterei jenseits des Torfgrabens (jetzt Grenzgraben zu Polen) und dem zugehörigen Wohnplatz am Kamminker Kliff gegenüber dem Forsthof. Vor 1835 bestand im jetzigen Wohnplatz Forst ein Forsthaus, das bei der Einrichtung der Oberförsterei aufgegeben und in ein normales Wohnhaus gewandelt wurde. Als 1945 der Ort getrennt wurde, hieß die Oberförsterei Friedrichsthal „Wydrzany“ und der bei Deutschland verbliebene Teil „Forst“. Letzterer ist aber inzwischen voll nach Kamminke integriert und hat keine Ortsteilberechtigung. Bei diesem Wohnplatz befindet sich die Hohlweg-Auffahrt auf das Kliff und die Hochfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Golm (Wüstung) ====&lt;br /&gt;
Golm wurde 1690 erstmals als „Golim“ genannt. 1906 wurde der Wohnplatz im Ortsverzeichnis als „Golm“ aufgeführt. Golm wird vom Namen her als „Berg“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern I&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 1: Usedom. (= &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 16 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ortschaft bzw. dem Wohnplatz ist die Ansiedlung des Restaurants auf dem Berg [[Golm (Usedom)|Golm]] gemeint. 1943 wurde es für den Aufbau einer kompakten Flakstellung zum Schutz der Stadt Swinemünde abgerissen. Damit wurde der Ort zur Wüstung. Heute liegt die Stelle in der Gemeinde [[Garz (Usedom)]], wie auch der gesamte Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE KAMMINKE * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amtusedom.de/ortsrecht/or_kamminke/kamminke-hauptsatzung-2019.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.3] (PDF; 786&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamminke 45.jpg|mini|Eines von vielen [[Reetdach]]häusern in Kamminke]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Kamminke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Golm (Usedom)|Gedenkstätte Golm]] (einer der größten Kriegsopferfriedhöfe in Deutschland)&lt;br /&gt;
* Burgwall, Hügelgräber und Aussichtspunkt nach Swinemünde auf dem Golm&lt;br /&gt;
* Mühle am &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Haff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Häuser mit [[Reetdach|Reetdächern]]&lt;br /&gt;
* Hafen – Ausflugsschiffe und Marina&lt;br /&gt;
* Turmhügel „Kellerberg“ am Friedhof&lt;br /&gt;
* Kliff Kamminke mit dem Aussichtspunkt über den Ort zum Grenztal - Torfgraben&lt;br /&gt;
* Strand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 110]] nördlich der Gemeinde ist mit einer Brücke über den Torfkanal versehen, der die Grenze zu Polen bildet. Hier gibt es einen Übergang für Autos, Fußgänger und Fahrradfahrer. Kamminke ist an das Busliniennetz der [[Usedomer Bäderbahn]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ubb-online.com/nahverkehr/liniennetz-nahverkehr/ |titel=Liniennetz Regionalbus UBB |werk= |hrsg=Usedomer Bäderbahn |datum= |abruf=2019-05-05 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190505095111/https://www.ubb-online.com/nahverkehr/liniennetz-nahverkehr/ |archiv-datum=2019-05-05 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-24 15:04:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reederei fährt zwei bis drei Mal am Tag von [[Ueckermünde]] nach Kamminke, Fahrräder werden an Bord genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grenzorte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amtusedom.de/?page_id=71 Gemeinde Kamminke] auf den Seiten des Amtes Usedom Süd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4794265-4|VIAF=241888515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1618]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Palastwache</name></author>
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