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	<title>Kammersrohr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;D’Azur am 18. Januar 2026 um 22:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Kammersrohr&lt;br /&gt;
|BILD = Ortsschild Kammersrohr Mai 2011.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Ortseingang von Kammersrohr&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Kammersrohr 2011.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Kammersrohr-blason.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Lebern|Lebern]]&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Lebern&lt;br /&gt;
|BFS = 2549&lt;br /&gt;
|PLZ = 4535&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.253611&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.593345&lt;br /&gt;
|HÖHE = 600&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.95&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammersrohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im lokalen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Chammersrohr&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Lebern]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]]. Das am [[Jurasüdhang]] gelegene Dorf ist mit {{EWZ CH|CH-SO|2549}} Einwohnern und 0,95 [[Quadratmeter#Quadratkilometer|Quadratkilometern]] in Bezug auf seine Fläche und Einwohnerzahl die kleinste Gemeinde des Kantons. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kammersrohr (neben [[Rebévelier]] im [[Kanton Bern]]) auch die kleinste Gemeinde der Schweiz. Bereits in der [[Jungsteinzeit]] hielten sich auf dem Gebiet von Kammersrohr Menschen auf, wie Funde aus dieser Zeit bezeugen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1374 und 1840 wurde das Dorf als eigenständige Gemeinde anerkannt. Markantestes Gebäude der [[Streusiedlung]] ist ein unter [[Denkmalschutz]] stehendes [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kammersrohr liegt auf {{Höhe|600|CH}}, etwa 6,5 Kilometer Luftlinie nordöstlich des Kantonshauptortes [[Solothurn]]. Die aus einzelnen Höfen bestehende Gemeinde erstreckt sich an aussichtsreicher Lage am Südhang der vordersten Jurakette, in der Region [[Unterer Leberberg|Unterleberberg]] rund 170 Meter über der Ebene des Solothurner [[Mittelland (Schweiz)|Mittellandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des nur 0,95 Quadratkilometer grossen Gemeindegebiets umfasst einen kleinen Abschnitt des Jurasüdhangs. Die westliche Grenze verläuft entlang des [[Teuffelenbach]]s und des [[Mettlenbach]]s, die das Gebiet zur [[Siggern]], einem linken Seitenbach der [[Aare]], entwässern. Nach Nordosten erstreckt sich der Gemeindeboden an den Südhang der [[Weissenstein (Jura)|Weissensteinkette]] und erreicht im Wald unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Reckenackers&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|755|CH}} die höchste Erhebung von Kammersrohr. Im Jahr 2011 entfielen 2,1 % der Gemeindefläche auf Siedlungen, 39,4 % auf Wald und Gehölze und 58,5 % auf Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/02/daten.html | title=Statistik Schweiz, Regionalporträts: Gemeinden. Daten und Erläuterungen | accessdate=2012-09-18 | author=Bundesamt für Statistik | offline=yes | archiveurl=https://web.archive.org/web/20121114144838/http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/02/daten.html | archivedate=2012-11-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solothurnische Nachbargemeinden von Kammersrohr sind das südlich gelegene [[Hubersdorf]] und [[Günsberg]] im Westen und Norden. Im Osten grenzt die zum Kanton Bern gehörende Gemeinde [[Attiswil]] an Kammersrohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 32 Einwohnern (Stand Ende 2019)&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/bevoelkerung.assetdetail.13707291.html |title=Ständige Wohnbevölkerung nach Alter, Kanton, Bezirk und Gemeinde, 2010-2019  |accessdate=2021-05-01 |publisher=Bundesamt für Statistik}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Kammersrohr bevölkerungsmässig die kleinste Gemeinde des Kantons Solothurn und auch die kleinste Gemeinde der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.coopzeitung.ch/freizeit/2021/das-kleine-paradies-314950/ |title=Das kleine Paradies |accessdate=2021-04-29 |author=Franz Bamert |date=2021-04-26 |work=Coop-Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Stand von 2000 waren 95,0 % der Bewohner deutschsprachig. Eine Person war englischsprachig und eine sprach polnisch (je 2,5 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.pxweb.bfs.admin.ch/Dialog/varval.asp?ma=px-d-40-3B03&amp;amp;ti=Wohnbev%F6lkerung+nach+Wohnsitztyp%2C+Region%2C+Hauptsprache+und+Nationalit%E4t%2C+2000&amp;amp;path=../Database/German_40%20-%20Eidgen%F6ssische%20Volksz%E4hlung/40.3%20-%202000/&amp;amp;lang=1&amp;amp;prod=40&amp;amp;openChild=true&amp;amp;secprod=3 | title=Wohnbevölkerung nach Wohnsitztyp, Region, Hauptsprache und Nationalität, 2000 | accessdate=2011-07-31 | work=STAT-TAB: Die interaktive Statistikdatenbank | author=Bundesamt für Statistik | archivebot=2022-03-07 09:25:06 InternetArchiveBot | offline=yes | archiveurl=https://web.archive.org/web/20130922021411/http://www.pxweb.bfs.admin.ch/Dialog/varval.asp?ma=px-d-40-3B03&amp;amp;ti=Wohnbev%F6lkerung+nach+Wohnsitztyp%2C+Region%2C+Hauptsprache+und+Nationalit%E4t%2C+2000&amp;amp;path=..%2FDatabase%2FGerman_40%20-%20Eidgen%F6ssische%20Volksz%E4hlung%2F40.3%20-%202000%2F&amp;amp;lang=1&amp;amp;prod=40&amp;amp;openChild=true&amp;amp;secprod=3 | archivedate=2013-09-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bevölkerungszahl von Kammersrohr belief sich 1850 auf 68 Einwohner, 1900 auf 51 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wb1850-2000&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://www.so.ch/fileadmin/internet/fd/fafaa/pdf/statistik_allgemein/wohnbevoelkerung-vz-2000-1850_ktso.pdf | title=Wohnbevölkerung in den Gemeinden 1850–2000 | accessdate=2011-08-01 | work=Eidg. Volkszählung 2000 | publisher=Kanton Solothurn | format=PDF; 264 kB| archiveurl=https://web.archive.org/web/20150120010424/http://www.so.ch/fileadmin/internet/fd/fafaa/pdf/statistik_allgemein/wohnbevoelkerung-vz-2000-1850_ktso.pdf| archivedate=2015-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl im Bereich zwischen 35 (Tiefststand nach der Erhebung von 1941) und 53 Einwohnern (Höchststand, 1990).&amp;lt;ref name=&amp;quot;wb1850-2000&amp;quot; /&amp;gt; Kammersrohr hat nur geringe Wachstumsmöglichkeiten, da die in der [[Juraschutzzone]] gelegene Gemeinde praktisch über kein Bauland verfügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagblatt&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=https://www.bernerzeitung.ch/region/solothurn/Von-der-Steuerhoelle-ins-Steuerparadies/story/13469887 | title=Von der Steuerhölle ins Steuerparadies | accessdate=2011-06-04 | author=Martin Kaiser| date=2009-09-09 | work=[[Solothurner Tagblatt]] | publisher=Berner Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seiner geringen Einwohnerzahl hat Kammersrohr 958 [[Bürgerort|Ortsbürger]], von denen jedoch keine in der Gemeinde wohnhaft sind (Stand 2010).&amp;lt;ref name=&amp;quot;staatskalender&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kammersrohr |Sammelwerk=Solothurner Jahrbuch |WerkErg=Staatskalender |Verlag=Vogt-Schild |Ort=Solothurn |Datum=2010 |Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unterer Leberberg#Schulen|titel1=Schulen im Unteren Leberberg}}&lt;br /&gt;
Kammersrohr verfügt über keine eigene Schule, so dass der [[Kindergarten]] und die [[Primarschule]] der Nachbargemeinde Günsberg besucht werden. Im Bereich der [[Schweizer Bildungssystem#Sekundarstufe I|Sekundarstufe I]] gehört die Gemeinde dem Zweckverband &amp;#039;&amp;#039;Kreisschule Unterleberberg&amp;#039;&amp;#039; an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1151|Autor=Urs Zurschmiede}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der in Hubersdorf eine Oberstufe betreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gsu-so.ch/ Gemeinsame Schule Unterleberberg], abgerufen am 6. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 30 Einwohnern ab 15 Jahren hatten mit dem Stand der [[Volkszählung in der Schweiz|eidgenössischen Volkszählung]] des Jahres 2000 als höchste abgeschlossene Ausbildung: Vier Personen ein universitäres [[Studium]], drei eine [[höhere Fachschule (Schweiz)|Höhere Fachschule]], vier eine höhere Fach- und Berufsausbildung ([[Tertiärer Bildungsbereich|Tertiärstufe]]), eine Person die [[Matura]] und zwölf eine [[Duale Ausbildung|Berufslehre]] ([[Sekundarstufe II]]). Fünf Personen hatten nur die [[Schulpflicht|obligatorische Schule]] besucht und eine verfügte über keine abgeschlossene Ausbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;erwerb-ausbildung&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/lexikon/lex/1.Document.70378.xls | title=Kammersrohr: Erwerbsleben und Ausbildung | accessdate=2011-07-31 | date=2000 | publisher=[[Bundesamt für Statistik]] | format=[[Microsoft Excel|XLS]], 132 [[Byte|kB]] | offline=yes | archiveurl=https://web.archive.org/web/20140202191954/http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/lexikon/lex/1.Document.70378.xls | archivedate=2014-02-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Stand der Volkszählung 2000 gehörten von 39 Einwohnern 14 der [[Schweizer Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierten Kirche]] und 18 der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] an, während sieben Einwohner konfessionslos waren. Andere Kirchen und Religionsgemeinschaften waren nicht vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.so.ch/fileadmin/internet/fd/fafaa/pdf/statistik_allgemein/religion_diffusion.pdf | title=Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden, nach Religionszugehörigkeit | accessdate=2011-06-02 | work=Eidg. Volkszählung 2000 | publisher=Kanton Solothurn | pages=5 | format=PDF; 115 kB | archivebot=2019-04-22 00:48:09 InternetArchiveBot | offline=yes }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kammersrohr gehört zur römisch-katholischen Pfarrei St. Pantaleon Günsberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.pfarreiimweb.ch/pfarreien.php?typ=adresse&amp;amp;pfarrei=436 | title=Adressdaten der Pfarrei Günsberg | accessdate=2011-06-02 | work=Pfarrei im Web | offline=yes | archiveurl=https://web.archive.org/web/20160304073131/http://www.pfarreiimweb.ch/pfarreien.php?typ=adresse&amp;amp;pfarrei=436 | archivedate=2016-03-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Solothurn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.solothurnref.ch/uploads/media/Gemeindeordnung_2013.pdf | title=Gemeindeordnung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Solothurn | accessdate=2016-05-06 | format=PDF; 109 kB | offline=yes | archiveurl=https://web.archive.org/web/20160506183349/http://www.solothurnref.ch/uploads/media/Gemeindeordnung_2013.pdf | archivedate=2016-05-06 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center; background-color:#D2D2D2;&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Stärke der Parteien bei den Nationalratswahlen in Kammersrohr&amp;lt;ref name=&amp;quot;bfs-allgemein&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/01.html | title=Wahlen: Detaillierte Daten, Übersicht | accessdate=2012-09-19 | date=2012-08-03 | publisher=[[Bundesamt für Statistik]] | archiveurl=https://web.archive.org/web/20120925194158/http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/01.html | archivedate=2012-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/sq/a515be8d-69c5-4756-bf64-7fec9c31555d |title=Nationalratswahlen (Parteistimmen und Parteistärke seit 1971: Bezirke und Gemeinden) |accessdate=2021-05-01 |work=STAT-TAB |publisher=Bundesamt für Statistik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei !! 2019 !! 2015 !! 2011 !! 2007 !! 2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[FDP. Die Liberalen|FDP]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 23,15 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 52,63 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 56,00 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 32,03 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 38,46 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 24,07 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 25,26 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 14,29 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 41,18 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 35,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweizerische Volkspartei|SVP]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 11,11 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 13,68 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}9,71 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}9,80 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 15,38 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}7,41 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}1,05 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}6,29 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}9,15 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}5,49 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10,19 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}1,05 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,57 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}3,92 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}5,49 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Evangelische Volkspartei|EVP]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}3,92 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grünliberale Partei|GLP]] {{FN|a}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10,19 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}2,29 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] {{FN|b}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,93 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}6,32 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 0,47 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweizer Demokraten|SD]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 11,11 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Übrige&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| {{0}}1,85 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10,29 %&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| —&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&lt;br /&gt;
 {{FNZ|a|Partei besteht im Kanton Solothurn seit 2008.}}&lt;br /&gt;
 {{FNZ|b|Partei besteht im Kanton Solothurn seit 2009.}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Schweizer Parlamentswahlen 2011|Nationalratswahlen 2011]] erhielt die [[FDP. Die Liberalen]] in Kammersrohr 56 % der abgegebenen Stimmen. Zweitstärkste Partei war die [[Christlichdemokratische Volkspartei]] (CVP) mit 14,3 % der Stimmen. 10,3 % gingen an «Übrige» (beim [[Bundesamt für Statistik]] nicht näher aufgeschlüsselt). Danach folgten die [[Schweizerische Volkspartei]] (SVP) mit 9,7 %, die [[Grüne Partei der Schweiz|Grünen]] mit 6,3 % und die [[Grünliberale Partei]] (GLP) mit 2,3 % sowie die [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratische Partei]] und die [[Bürgerlich-Demokratische Partei]] (BDP) mit je 0,6 %. Die Wahlbeteiligung betrug 61,9 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bfs-nr-2011&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/05/03.Document.153697.xls | title=Nationalratswahlen 2011: Stärke der Parteien, Wahlbeteiligung und fiktive Wählende, nach Gemeinden | accessdate=2012-09-19 | date=2011 | publisher=[[Bundesamt für Statistik]] | format=[[Microsoft Excel|XLS]], 1986 [[Byte|kB]] | archiveurl=https://web.archive.org/web/20130929074834/http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/05/03.Document.153697.xls | archivedate=2013-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Schweizer Parlamentswahlen 2015|Nationalratswahlen 2015]] erhielt die FDP 52,6 % der abgegebenen Stimmen, während sich bei den anderen Parteien grössere Änderungen ergaben: Die CVP als immer noch zweitstärkste Partei erhielt 25,3 % der Stimmen, die SVP 13,7 %, die BDP 6,3 % und SP und Grüne je 1,1 %. Auf andere Parteien entfielen keine Stimmen mehr, insbesondere auch nicht mehr auf «Übrige». Die Wahlbeteiligung betrug noch 45,7 % (16 Wählende von 35 Wahlberechtigten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bfs-nr-2015&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/07/03.Document.200142.xls | title=Nationalratswahlen 2015: Stärke der Parteien und Wahlbeteiligung nach Gemeinden | accessdate=2016-05-07 | date=2015 | publisher=[[Bundesamt für Statistik]]|format=[[Microsoft Excel|XLS]], 1013 [[Byte|kB]] |archiveurl=https://web.archive.org/web/20160603075135/http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/data/07/03.Document.200142.xls |archivedate=2016-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]], die [[Exekutive]] von Kammersrohr, besteht aus drei Mitgliedern. Die [[Legislative]] der Gemeinde ist die [[Gemeindeversammlung]]. Nach dem überraschenden Tod des langjährigen [[Gemeindepräsident]]en Terry Spillmann am 22. Dezember 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.gedenkzeit.ch/Traueranzeige/Terry-Spillmann-Eberhardt | title=Todesanzeigen: Terry Spillmann-Eberhardt | accessdate=2016-01-27| work=Gedenkzeit.ch }}&amp;lt;/ref&amp;gt; sollte am 5. Juni 2016 ein neuer Gemeindepräsident oder eine Gemeindepräsidentin gewählt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/in-kammersrohr-kommen-jetzt-die-ersatzleute-zum-zug-130019149 | title=In Kammersrohr kommen jetzt die Ersatzleute zum Zug | accessdate=2016-01-27 | author=rm | date=2016-01-27 | work=Solothurner Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich jedoch nur ein einziger Kandidat, der Landwirt Ueli Emch, für das Amt gemeldet hatte, wurde der Wahlgang abgesagt und Emch Ende April 2016 in [[Stille Wahl|stiller Wahl]] zum Gemeindepräsidenten erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/ueli-emch-ist-kammersrohrs-neuer-gemeindepraesident-130226152 | title=Ueli Emch ist Kammersrohrs neuer Gemeindepräsident | accessdate=2016-05-07 | author=Urs Byland | date=2016-04-25 | work=Solothurner Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kammersrohr ist immer noch ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Der [[Ackerbau]] und der [[Obstbau]] sowie die [[Viehzucht]] haben einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Ausserhalb des primären Sektors gibt es keine Arbeitsplätze im Dorf. Kammersrohr verfügt weder über Läden noch über eine eigene Poststelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagblatt&amp;quot; /&amp;gt; Einige Erwerbstätige sind Wegpendler, die hauptsächlich in der Region Solothurn arbeiten. Kammersrohr weist mit 65 % den niedrigsten [[Steuerfuss]] des Kantons Solothurn auf, danach folgt [[Feldbrunnen-St. Niklaus]] mit 72 % (Stand 2020).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://so.ch/verwaltung/finanzdepartement/amt-fuer-finanzen/statistikportal/oeffentliche-finanzen/steuerfuesse/ |title=Steuerfüsse |accessdate=2021-05-01 |work=Statistikportal |publisher=Kanton Solothurn, Amt für Finanzen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 lag Kammersrohr noch gleichauf mit Feldbrunnen-St. Niklaus mit einem Steuerfuss von je 60 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Frech |Titel=Die Steuerfüsse schrumpfen laufend |Sammelwerk=[[Solothurner Zeitung]] |Datum=2011-05-16 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung wird von der Gemeinde Kammersrohr selbst betrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagblatt&amp;quot; /&amp;gt; während die Stromversorgung von der [[AEK Energie]] geleistet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.aek.ch/ueber-aek/versorgungsgebiet | title=Versorgungsgebiet | accessdate=2021-05-01 | author=AEK Energie | archiveurl=https://web.archive.org/web/20210430223846/https://www.aek.ch/ueber-aek/versorgungsgebiet | archivedate=2021-04-30 | offline=yes | archivebot=2022-11-24 14:59:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen; die Hauptzufahrt verläuft von [[Hubersdorf]]. In Hubersdorf befindet sich mit der Bushaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Siggern&amp;#039;&amp;#039; der Linie von [[Solothurn]] nach [[Balm bei Günsberg]] auch der nächstgelegene Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Zu Fuss ist Kammersrohr von dieser Haltestelle aus in ca. 30 Minuten zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kammersrohr Blick auf Alpen Mai 2011.jpg|mini|links|Feld in Kammersrohr mit Blick auf die [[Berner Alpen]]]]&lt;br /&gt;
Jungsteinzeitliche Funde (Scherben, Holzkohle), die in den 1950er Jahren gemacht wurden, bezeugen, dass sich bereits zu [[Urgeschichte|vorgeschichtlicher]] Zeit Menschen im Gebiet von Kammersrohr aufhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Müller |Titel=Prähistorisch-archäologische Statistik des Kantons Solothurn; 31. Folge (1957) |Sammelwerk=Jahrbuch für solothurnische Geschichte |Band=31 |Nummer= |Datum=1958 |Seiten=252-253 |DOI=10.5169/seals-324096}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Scherben wurden der [[Bronzezeit]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch&amp;quot; /&amp;gt; Funde aus der Römerzeit oder dem Frühmittelalter wurden in Kammersrohr bisher nicht gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kully401&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Max Kully |Titel=Solothurnische Ortsnamen |TitelErg=Die Namen des Kantons, der Bezirke und der Gemeinden |Verlag=Drucksachenverwaltung/Lehrmittelverlag Kanton Solothurn |Ort=Solothurn |Datum=2003 |ISBN=3-905470-17-9 |Seiten=401 |Kommentar=Solothurnisches Namenbuch; 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war Kammersrohr ein [[Steckhof]], also ein Hof, der keiner Gemeinde angehörte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und unterstand ab etwa 1050 der [[Balm bei Günsberg#Geschichte|Herrschaft Balm]] des Adelsgeschlechts [[Balm (Adelsgeschlecht)|von Balm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem [[Rudolf II. von Balm]] sich 1308 an der Ermordung des Königs [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] beteiligt hatte, wurde 1309 gegen ihn die [[Reichsacht]] verhängt und die gesamte Herrschaft konfisziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls2&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|19596|Balm, von|Autor=Franziska Hälg-Steffen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herrschaft Balm und damit Kammersrohr kam danach als [[Reichslehen]] an [[Otto von Strassberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer9&amp;quot; /&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Kammersrohr erfolgte 1374 als &amp;#039;&amp;#039;ze Rore&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Erwähnungen waren &amp;#039;&amp;#039;Ror&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rore&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hof ze Ror&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer9&amp;quot; /&amp;gt; Nach verschiedenen Besitzerwechseln gelangte die Siedlung 1414 an die Stadt [[Solothurn]], die bereits 1411 die angrenzenden Herrschaften [[Bipp]], [[Erlinsburg]] und [[Wiedlisbach]] erworben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer10-11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit 1344 hatte die Stadt die hohe Gerichtsbarkeit über Kammersrohr inne. Der Hof &amp;#039;&amp;#039;Rore&amp;#039;&amp;#039; wurde mehrmals Bürgern von Solothurn zum [[Lehnswesen|Lehen]] gegeben. 1428 entspann sich ein Rechtsstreit zwischen einem &amp;#039;&amp;#039;Heini Kammer&amp;#039;&amp;#039; von Rore und dem Solothurner Bürger &amp;#039;&amp;#039;Jakob von Wengen&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Folge Kammer, der den halben Hof als Erblehen derer von Wengen besass, seine Lehenschaft verlor, da er den Hof unerlaubt weiterverliehen hatte. Der heutige Gemeindename leitet sich von der Familie Kammer ab,&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer17-18&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=17-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist aber erst in Dokumenten aus dem 16. Jahrhundert nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer9&amp;quot; /&amp;gt; Der Namenforscher [[Rolf Max Kully]] stellt in &amp;#039;&amp;#039;Solothurnische Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039; die Möglichkeit zur Diskussion, dass der Name der Familie &amp;#039;&amp;#039;Kammer&amp;#039;&amp;#039; mit dem im Kanton Solothurn verbreiteten Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Kamber&amp;#039;&amp;#039; gleichzusetzen und von den oberhalb Kammersrohrs auf Günsberger Boden liegenden Felsen &amp;#039;&amp;#039;Chambenflüe&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet sein könnte. Andererseits könnten laut Kully die &amp;#039;&amp;#039;Chambenflüe&amp;#039;&amp;#039; auch als &amp;#039;&amp;#039;Kamm(b)erflühe&amp;#039;&amp;#039; zu verstehen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kully403&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Max Kully |Titel=Solothurnische Ortsnamen |TitelErg=Die Namen des Kantons, der Bezirke und der Gemeinden |Verlag=Drucksachenverwaltung/Lehrmittelverlag Kanton Solothurn |Ort=Solothurn |Datum=2003 |ISBN=3-905470-17-9 |Seiten=403 |Kommentar=Solothurnisches Namenbuch; 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kammersrohr mattenhof 18Jahrhundert.jpg|mini|Mittlerer Mattenhof im 18. Jahrhundert, Kopie einer Vedute, ca. 1800–1830]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert unterstand das Dorf der Vogtei Balm, ab 1487 war es Teil der Vogtei [[Flumenthal]]. Um die Grenze zwischen Kammersrohr und dem bernischen Attiswil beziehungsweise dem Amt Bipp kam es dabei immer wieder zu Unklarheiten und Streitigkeiten. Von der letzten grossen Grenzbereinigung 1762 zeugen erhalten gebliebene Grenzsteine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer15&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 und dem folgenden Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte Kammersrohr während der [[Helvetik]] zum Verwaltungsbezirk Solothurn und ab 1803 zum Bezirk Lebern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts blieb vorerst ungeklärt, ob die Ortschaft Kammersrohr als Gemeinde gelten sollte. Aus der [[Mediation (Geschichte)|Mediationszeit]] liegt einerseits ein Entscheid des solothurnischen [[Kleiner Rat|Kleinen Rats]] vor, in dem von der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Kammersrohr&amp;#039;&amp;#039; gesprochen wird, andererseits hielt er in einem anderen Entscheid fest, dass Kammersrohr keine eigentliche Gemeinde sei. [[Urs Peter Strohmeier]] behandelte in seiner Beschreibung des Kantons Solothurn 1836 Kammersrohr zusammen mit Hubersdorf unter Flumenthal. In dieser Zeit wurde mehreren Personen vom Rat das [[Bürgerort|Bürgerrecht]] von Kammersrohr bewilligt. Nachdem 1839 anlässlich eines weiteren Einbürgerungsgesuchs diskutiert wurde, ob Kammersrohr Bürger aufnehmen dürfe, wurden schliesslich die Verhältnisse zwischen Hubersdorf und Kammersrohr geklärt und Kammersrohr 1840 ausdrücklich als selbständige Gemeinde anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer31-32&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=31-32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge waren die Einbürgerungen in Kammersrohr zahlreich, da die Einbürgerungswilligen so zu verhältnismässig geringen Kosten das Solothurner Kantonsbürgerrecht erlangen konnten. Da die Stadt Solothurn für die Einbürgerung von Kantonsbürgern deutlich niedrigere Gebühren verlangte als für Fremde, wurde dadurch die Erlangung des begehrten Bürgerrechts der Stadt Solothurn wesentlich verbilligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer42&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1904 schrieb das [[Geographisches Lexikon der Schweiz|Geographische Lexikon der Schweiz]]: «Hier pflegen sich der billigen Gebühren wegen oft Fremde einzubürgern».&amp;lt;ref&amp;gt;{{GeoLexikonSchweiz|Band=2|Seite=720|Stichwort=Kammersrohr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 1. Januar 1901 sollte auf Beschluss des Solothurner [[Kantonsrat (Solothurn)|Kantonsrats]] Kammersrohr nach Hubersdorf [[Eingemeindung|eingemeindet]] werden, da weder die [[Bürgergemeinde|Bürger-]] noch die [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] Kammersrohr mehr in der Lage waren, gesetzeskonforme Gemeindegremien zu bestellen. Gegen diesen Beschluss ergriffen die Bürger- und Einwohnergemeinde Hubersdorf gemeinsam staatsrechtliche [[Beschwerde (schweizerisches Recht)|Beschwerde]] an das [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]], die sich «in der Hauptsache gegen die für die Bürgergemeinde Hubersdorf möglichen nachteiligen Folgen mit Bezug auf den Unterhalt der Armen» richtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bge&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/pdf/c1027324.pdf | title=BGE 27 I 324 | accessdate=2011-08-03 | format=PDF; 400 kB | author=Bundesgericht}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesgericht hiess den Rekurs gut und hob den Beschluss des Kantonsrats auf, da eine Vereinigung ohne die Zustimmung der beteiligten Gemeinden nicht mit Artikel 53 der [[Verfassung des Kantons Solothurn]] von 1887 vereinbar sei, wonach Gemeinden nur auf Verlangen der Beteiligten verändert werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bge&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer38-42&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=38-42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Fusion der Bürger- und der Einwohnergemeinde im Jahr 1995 ist Kammersrohr die erste [[Einheitsgemeinde]] des Kantons Solothurn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende April 2015 gab der Gemeinderat von Kammersrohr bekannt, dass er auf Anfang 2016 eine Fusion mit [[Hubersdorf]], [[Günsberg]] oder der nicht direkt benachbarten Gemeinde [[Feldbrunnen-St. Niklaus]] anstrebe, da es an Interessierten fehle, die sich künftig für den Gemeinderat zur Verfügung stellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rahel Meier |Titel=«Wir sind eine reizvolle Braut» |Sammelwerk=Solothurner Zeitung |Datum=2015-04-30 |Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Anfrage Kammersrohrs, die einen sehr gedrängten Zeitplan für die Abklärung des Fusionsprojekts vorsah, zeigten sich die [[Gemeindepräsident]]en der drei potentiellen Fusionspartner überrascht. In der [[Gemeindeversammlung]] vom 22. Juni 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christof Ramser |Titel=«Finanziell wäre es eine Bereicherung» |Sammelwerk=Solothurner Zeitung |Datum=2015-05-02 |Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Gemeinderat zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit Feldbrunnen, Günsberg und Hubersdorf mandatiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/kammersrohrer-gemeinderat-darf-fusions-verhandlungen-aufnehmen-129270793 | title=Kammersrohrer Gemeinderat darf Fusions-Verhandlungen aufnehmen | accessdate=2015-07-26 | author=Rahel Meier | date=2015-06-23  | work=Solothurner Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2015 wurden diese Verhandlungen vorläufig abgebrochen, da eine Abstimmung mit einer Auswahl aus drei Gemeinden gesetzlich nicht vorgesehen sei. Gemeindepräsident Spillmann erklärte, dass das Fusionsprojekt nicht vom Tisch, aber in den Hintergrund getreten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Urs Byland |Titel=Fusionsprojekt wird abgebrochen |Sammelwerk=Solothurner Zeitung |Datum=2015-09-09 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Kammersrohr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kammersrohr Blick Richtung Guensberg 2011 a.jpg|mini|Mittlerer Mattenhof, Blick Richtung Niederwil und Günsberg]]&lt;br /&gt;
Ein markanter Hof ist der &amp;#039;&amp;#039;Mittlere Mattenhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Odilo Bläsi |Titel=Der Mattenhof zu Kammersrohr |Sammelwerk=Jahrbuch für solothurnische Geschichte |Band=32 |Datum=1959 |Seiten=183-191 |DOI=10.5169/seals-324139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit seinem unter Schutz stehenden&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.appl.so.ch/appl/rrb/daten/rrb2004/0621/000000076882_2004_1247.pdf|author=Regierungsrat des Kantons Solothurn|title=Regierungsratsbeschluss Nr. 2004/1247: Kammersrohr: Änderung Zonenplan &amp;quot;Mittlerer Mattenhof&amp;quot; / Genehmigung|accessdate=2011-06-02|date=2004-06-21|format=PDF; 49 kB|archivebot=2019-04-22 00:48:09 InternetArchiveBot|offline=0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Herrenhaus. Die Benennung der drei &amp;#039;&amp;#039;Mattenhöfe&amp;#039;&amp;#039; in Kammersrohr geht auf den Kauf der Höfe durch Urs Zurmatten im Jahre 1576 zurück, wonach sie zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Zurmattenhöfe&amp;#039;&amp;#039; bekannt waren. Zurmatten liess das bereits bestehende, als &amp;#039;&amp;#039;Lusthaus&amp;#039;&amp;#039; bekannte Gebäude umbauen. Er errichtete auch eine dem Heiligen [[Servatius von Tongern|Servatius]] geweihte Kapelle, die um 1860 in verwahrlostem Zustand abgerissen wurde. Weitere Umbauten des Herrenhauses erfolgten durch die spätere Besitzerfamilie Settier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;studer20-21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981 |Seiten=20-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Mattenhöfe ursprünglich nur aus dem Vorderen und dem Hinteren Mattenhof bestanden und der jetzige &amp;#039;&amp;#039;Hintere Mattenhof&amp;#039;&amp;#039; später abgetrennt wurde, ist der mittlere auch weiterhin als &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Mattenhof&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Das Wohnhaus weist eine für den Kanton Solothurn einmalige Treppenkonstruktion auf. Ein grosser Saal im zweiten Stock erstreckt sich über die ganze Breite des Hauses. Die Giebelfassade zeichnet sich durch grosse Fensteröffnungen und gotische Profile aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buergerhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edgar Schlatter |Titel=Kanton Solothurn |Sammelwerk=Das Bürgerhaus in der Schweiz |Band=21 |Verlag=Orell Füssli |Ort=Zürich |Datum=1929 |Seiten=LVI |Kommentar=Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Zurmatten in Kammersrohr&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen von Kammersrohr wurde mit einem Beschluss der Gemeindeversammlung vom 26. Januar 1941 festgelegt. Die [[Blasonierung]] lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Weiss auf grünem Dreiberg zwei grüne Schilfrohre mit je zwei Blättern und schwarzen Kolben, überhöht von sechsstrahligem rotem Stern.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;galliker&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Melchior Galliker |Titel=Die Gemeindewappen des Kantons Solothurn |Sammelwerk=Schweizer Wappen und Fahnen |Band=Heft 7 |Verlag=Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen |Ort=Zug |Datum=2004 |ISBN=3-908063-07-8 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es leitet sich von einem Siegel von 1819 ab, in dem die gleichen Figuren ohne Farbangaben zu finden sind. Auf Feuereimern von 1843 findet sich das Wappen in einer Version ohne Stern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galliker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Charles Studer |Titel=Die Geschichte von Kammersrohr |Verlag=Einwohnergemeinde Kammersrohr |Ort=Kammersrohr |Datum=1981}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Edgar Schlatter |Titel=Kanton Solothurn |Sammelwerk=Das Bürgerhaus in der Schweiz |Band=21 |Verlag=Orell Füssli |Ort=Zürich |Datum=1929 |Seiten=LVI |Kommentar=Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Zurmatten in Kammersrohr&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1151|Autor=Urs Zurschmiede}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lebern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|13. August 2011|92031729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;D’Azur</name></author>
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