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	<title>Kammerspielfilm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kammerspielfilm&amp;diff=1400279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serienfan2010: Link fix</title>
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		<updated>2025-06-28T10:55:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammerspielfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im engeren Wortsinn ein Subgenre des [[Stummfilm]]s in Deutschland zur Zeit der [[Weimarer Republik]] und hatte seine Blütezeit zwischen 1921 und 1925. Er steht durch [[Psychologie|psychologische]] Ausformung von Figuren und Situationen in [[Realismus (Philosophie)|realistischer]] und [[Naturalismus (Philosophie)|naturalistischer]] Weise im Gegensatz zum [[Expressionismus (Film)|expressionistischen Film]]. Im weiteren Wortsinn wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kammerspiel(film)&amp;#039;&amp;#039; auf solche Filme aus verschiedenen Zeiten und Ländern angewandt, in denen wesentliche Merkmale eines [[Kammerspiel]]s auf der Bühne in Spielfilmen oder [[Fernsehfilm]]en verwendet werden, z.&amp;amp;nbsp;B. auf den Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Freunde (2021)|Freunde]]&amp;#039;&amp;#039; (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/medien/freunde-rick-ostermann-ulrich-matthes-justus-von-dohnanyi-das-erste-1.5443747 |titel=Was für Männer |autor=Claudia Tieschky |hrsg=Süddeutsche Zeitung (sueddeutsche.de) |datum=2021-10-19 |abruf=2021-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tatortreiniger]]&amp;#039;&amp;#039; (2011–2018)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Hannemann |titel=So sauber, dass man sich drin spiegeln kann |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/serien/der-tatortreiniger-so-sauber-dass-man-sich-drin-spiegeln-kann-15946622.html  |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2018-12-18 |abruf=2022-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Reinhardt]] führte den Begriff des Kammerspiels als Gattungsbegriff für die psychologisch genauen, in intimen Rahmen spielenden Dramen von [[Henrik Ibsen]] oder [[August Strindberg]] in die deutsche Kulturwelt ein. Der Film übernahm die Grundabsicht des Kammerspiels, Abläufe des Innenlebens der Figuren, ihre Gefühle und Leidenschaften abzubilden; [[Siegfried Kracauer]] sprach deshalb vom &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Triebfilm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Kammerspielfilme spielen oft in [[kleinbürger]]lichem Milieu; die Protagonisten tragen oft keine Eigennamen, um sie als universelle Vermittler der Probleme ihrer Klasse zu präsentieren. Im Gegensatz zum [[Pathos]] des expressionistischen Films verzichten die Schauspieler auf übertriebene Gestik und Mimik, ihr Spiel ist zurückhaltend und naturalistisch. Die Regisseure des Kammerspielfilms arbeiten deshalb oft mit [[Einstellungsgröße|nahen und halbnahen Einstellungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die realistisch abgebildeten Elemente der dinglichen Welt werden zu Sinnbildern psychologischer Situationen, etwa die Drehtür des Hotels in [[Friedrich Wilhelm Murnau|Murnaus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der letzte Mann (1924)|Der letzte Mann]]&amp;#039;&amp;#039; (1924) als Symbol für die Zerstörung der sicher geglaubten Lebenssituation des Portiers. Der Einsatz von [[Zwischentitel]]n wird in den Kammerspielfilmen stark zurückgefahren oder es wird ganz darauf verzichtet, wie in [[Lupu Pick]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sylvester (1924)|Sylvester]]&amp;#039;&amp;#039; (1924). Statt zur Vermittlung von Informationen dienen sie lediglich als dramaturgisches Mittel, psychologische Akzente zu setzen, wie etwa die Selbstanklage des Bahnwärters &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin ein Mörder“&amp;#039;&amp;#039;, der einzige Zwischentitel in &amp;#039;&amp;#039;[[Scherben (Film)|Scherben]]&amp;#039;&amp;#039; (1921).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lupu Picks &amp;#039;&amp;#039;Scherben&amp;#039;&amp;#039; gilt als Beginn des Kammerspielfilms. Das Drehbuch stammte, wie die meisten Bücher für Kammerspielfilme, von [[Carl Mayer (Drehbuchautor)|Carl Mayer]]. Mayer gab in seinen Drehbüchern bereits genaue Anweisungen für [[Einstellung (Film)|Einstellungswechsel]], Kamerabewegungen und Lichtsituationen vor. In Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;Scherben&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hintertreppe (1921)|Hintertreppe]]&amp;#039;&amp;#039; (1921) wird die Kamera vom statischen Beobachter zum beweglichen Chronisten der Befindlichkeiten der Protagonisten, gipfelnd in der [[Entfesselte Kamera|Entfesselten Kamera]] [[Karl Freund (Kameramann)|Karl Freunds]] in Murnaus &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Mann&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Siegfried Kracauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Caligari zu Hitler – Eine psychologische Geschichte des deutschen Films.&amp;#039;&amp;#039; suhrkamp taschenbuch wissenschaft 479, Frankfurt/Main 1974, ISBN 3-518-28079-1&lt;br /&gt;
*[[Lotte Eisner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die dämonische Leinwand.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/Main 1990  ISBN 3596236606&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilm|!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serienfan2010</name></author>
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