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	<title>Kammerspiele Bremen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HB 2016-0607 photo20 Haus Atlantis.jpg|miniatur|Das Haus Atlantis in der Böttcherstraße diente ab 1946 als Sitz der Kammerspiele Bremen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammerspiele Bremen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein Theater in [[Bremen]] in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]]. Die privat geführte Spielstätte bestand von Februar 1946 bis Mai 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Initiiert und gegründet wurden sie 1946 als private Spielstätte von Walter Koch und [[Heinz Suhr (Schauspieler)|Heinz Suhr]], zwei ehemaligen Mitgliedern des [[Theater Bremen#Geschichte|Schauspielhauses]]. Die beiden Kulturschaffenden ließen einen ausgebrannten Saal im &amp;#039;&amp;#039;[[Haus Atlantis]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Böttcherstraße (Bremen)|Böttcherstraße]] renovieren. Zwar war die so geschaffene Spielstätte sehr provisorisch – so fehlten beispielsweise ein Dekorations- und ein Kostümfundus –, doch immerhin bot der Saal 250&amp;amp;nbsp;Zuschauern Platz. Am 21.&amp;amp;nbsp;Februar 1946 weihte man die Kammerspiele mit [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessings]] &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.radiobremen.de/ueber_uns/chronik/chronik_1946.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Bremer Chronik 1946&amp;#039;&amp;#039;}} von [[Radio Bremen]] ([[PDF]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der ersten Spielzeit verließen der Spielleiter Suhr und der Dramaturg Koch die Kammerspiele. Ersterer tat dies allerdings nicht freiwillig: Er wurde verhaftet, weil er einen [[Entnazifizierung]]s-Fragebogen gefälscht und seine Mitgliedschaften in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], in der [[Sturmabteilung|SA]] sowie in der [[Reichsfilmkammer]] verschwiegen hatte. Die künstlerische Leitung wechselte anschließend mehrfach. Zunächst oblag sie [[Bernhard Wilfert]], der zur Spielzeit 1947/1948 von Erich-Fritz Brücklmeier als Intendant abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Dramaturg [[Gert Westphal]] kennzeichnete die Programmplanung im Juli 1946 wie folgt: &amp;#039;&amp;#039;„Wir wollen die Stimmen aller Völker aufnehmen“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1946/21/theater-in-bremen &amp;#039;&amp;#039;Theater in Bremen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 21/1946&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurden weniger Klassiker, als vielmehr englische und US-amerikanische Werke des 20. Jahrhunderts aufgeführt, aber auch [[Surrealismus|surrealistische]] und [[Existentialismus|existentialistische]] französische Dramen. Zum [[Ensemble (Theater)|Ensemble]] der Kammerspiele gehörten unter anderem [[Eberhard Fechner]], [[Elfriede Kuzmany]] und [[Margot Trooger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform 1948]] gerieten die Kammerspiele in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Zu Beginn der Spielzeit 1948/1949 übernahm [[Ernst Karchow]] die Intendanz, konnte allerdings die stetig rückläufigen Besucherzahlen nicht wieder erhöhen. Im Mai 1949 wurde mit &amp;#039;&amp;#039;Der Kopf in der Schlinge&amp;#039;&amp;#039; das letzte Stück inszeniert, bevor das Theater geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;August des gleichen Jahres gliederte man die vormals selbstständigen Kammerspiele an die neugegründete &amp;#039;&amp;#039;Theater der Freien Hansestadt Bremen GmbH&amp;#039;&amp;#039; an und fortan fungierten sie als kleines Haus des [[Theater Bremen|Bremer Theaters]]. Über Jahrzehnte dienten die Kammerspiele nun als Spielstätte für Schauspielproduktionen. Gegen Ende der 1970er-Jahre kam jedoch im Ensemble Unmut über die beengten Verhältnisse im &amp;#039;&amp;#039;Haus Atlantis&amp;#039;&amp;#039; auf. Nach mehreren Protestveranstaltungen, der erfolglosen Suche nach einer Ersatzspielstätte, Subventionskürzungen und der drohenden Schließung der Schauspielsparte beschloss der [[Senat der Freien Hansestadt Bremen]] den Bau eines Neubaus, des &amp;#039;&amp;#039;[[Theater_Bremen#Kleines_Haus|Neuen Schauspielhauses]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit dessen Eröffnung im Jahre 1984 wurden die Kammerspiele geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Frank Schümann: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Theater 1913–2007&amp;#039;&amp;#039;. [[Schünemann Verlag]], Bremen 2007, ISBN 978-3-7961-1903-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theater in Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Theater (Deutschland)|Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1949]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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