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	<title>Kamilavkion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:28:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kamilavkion&amp;diff=224382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Formalie</title>
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		<updated>2025-09-26T08:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Priest with a black hat in Greece.jpg|mini|Priester mit schwarzem Kamilavkion in Griechenland]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kamilavkion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kamelaukion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine aus der [[Spätantike]] stammende [[Kopfbedeckung]], die auch heute noch in den [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen Kirchen]] und manchen [[Katholische Ostkirchen|Katholischen Ostkirchen]] Verwendung findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die griechische Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Kamelaukion&amp;#039;&amp;#039; ist schon [[Spätantike|spätantik]] belegt. Das griechische Wort τὸ καλυμμαύχιον ist ein [[Komposition (Grammatik)|Kompositum]] aus τὸ κάλυμμα „Bedeckung“ (zum Verb καλύπτω „verbergen“) und ὁ αὐχήν „Nacken“ und bedeutet eigentlich „Nackendecke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neugriechische &amp;#039;&amp;#039;Kamilavkion&amp;#039;&amp;#039; bzw. der russische Name &amp;#039;&amp;#039;Kamilawka&amp;#039;&amp;#039; stammen von der späteren Angleichung „aus Kamelhaar“ und ist slawische [[Volksetymologie]]. Sie ist insofern darin begründet, dass diese Bedeckung der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Geistlichen im Laufe ihrer späteren Geschichte auch aus Kamelhaar gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamelaukion in Byzanz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Crown of Constance of Aragon - Cathedral of Palermo - Italy 2015.JPG|mini|Beispiel eines Kamelaukion byzantinischen Stils, heute verwahrt im Domschatz von Palermo.]]&lt;br /&gt;
Das Kamelaukion ist aus einer Haube mit Nackenbinde in der späteren Zeit des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]] entstanden und war die [[Kaiserkrone#Byzantinische Kaiserkronen|Krone]] der [[Liste der byzantinischen Kaiser|byzantinischen Kaiser]]. Es war eine prachtvolle Haube, verziert mit Perlen und Edelsteinen und seitlich herabhängenden [[Pendilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nackenbinde des Vorgängers des Kamelaukions hatte ursprünglich als Anhängsel der Krone die Aufgabe, den nackten Nacken des [[Basileus]] zu verdecken, denn Nacken zeigten nur Unterworfene. Die Kamelaukien selbst hatten keine solche Nackenbinden mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen byzantinischen Kamelaukien ist lediglich das Exemplar der [[Konstanze von Aragón]] erhalten geblieben, welches jedoch nicht unmittelbar einem byzantinischen Herrscher gehörte, sondern am Hofe Siziliens Verwendung fand, der den byzantinischen Hof in vielfacher Hinsicht nachgeahmt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamilavkion in der römisch-katholischen Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Camauro}}&lt;br /&gt;
Das päpstliche Kamilavkion wird als [[Camauro]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kamilavkion in orthodoxen Kirchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartolomew I.jpg|mini|Patriarch [[Bartholomäus I.]] mit einem Kamilavkion]]&lt;br /&gt;
In den [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirchen]] ist das Kamilavkion die [[Kopfbedeckung]] der Weltgeistlichen und der [[Mönch]]e und Bischöfe (letztere beiden tragen zusätzlich darüber noch einen [[Schleier]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kamilavkion ist zylinderförmig und in den Kirchen griechischer Tradition schwarz und für Nicht-Mönche mit Krempe, während Mönche – und somit auch die stets dem Mönchsstand angehörenden [[Bischof|Bischöfe]] – bei offiziellen Anlässen über dem Kamilavkion einen nach hinten fallenden Schleier (griech. [[Epanokalimavkion|ἐπικαμηλαύκιον]]) tragen, der in der russischen Tradition in der Regel fest mit dem Kamilavkion verbunden ist und nicht abgenommen wird. Diese monastische Kopfbedeckung heißt im Russischen &amp;#039;&amp;#039;[[Klobuk (Kopfbedeckung)|Klobuk]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der griechischen Tradition alle Diakone und Priester im Alltag und auch zu vielen Teilen des Gottesdienstes das Kamilavkion tragen, ist die russische „&amp;#039;&amp;#039;Kamilavka&amp;#039;&amp;#039;“ eine Auszeichnung für besonders geehrte Priester und Diakone. Sie ist auch nicht einfach schwarz, sondern aus rot-violettem Samt gefertigt und ohne Krempe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache russisch-orthodoxe Priester, Diakone und Mönche tragen eine faltbare, zumeist schwarze Mütze, genannt &amp;#039;&amp;#039;[[Skuphos|Skufja]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese wird in der Regel jedoch nur außerhalb des Gottesdienstes getragen. Das Recht, die Skufja auch zu bestimmten Teilen innerhalb des Gottesdienstes zu tragen, ist für Priester bereits die unterste der Ehrungen in der Russisch-Orthodoxen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitende Bischöfe einiger Kirchen tragen einen weißen Schleier über dem Kamilavkion beziehungsweise einen weißen Klobuk (so z.&amp;amp;nbsp;B. jeweils in der russischen und in der rumänischen Tradition die Patriarchen). Ursprung dessen ist die spätbyzantinische Sitte, nach der Patriarchen, die vor ihrer Wahl nicht Mönche waren, statt des schwarzen ein weißes Kamilavkion trugen. In Russland wurde daraus, gestützt durch die »Legende vom Weißen Klobuk«, eine Auszeichnung der Erzbischöfe von [[Weliki Nowgorod|Novgorod]], ab 1564 auch der Metropoliten (später Patriarchen) von [[Moskau]] und schließlich aller slavischen Metropoliten&amp;lt;ref&amp;gt;F. Thomson: &amp;#039;&amp;#039;The intellectual difference between Muscovy and Ruthenia in the 17th century&amp;#039;&amp;#039;. In: Slavica Gandensia 22 (1995) 63–107, hier 79–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in [[Deutschland]] seit 2019 des »orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland« [[Mark Arndt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kamelaukion.JPG|Russische Kamilavka (Schematische Skizze)&lt;br /&gt;
Eastern Orthodox man in Jerusalem by David Shankbone.jpg|Orthodoxer Geistlicher aus [[Jerusalem]] mit Kamilavkion&lt;br /&gt;
Amvrosiy.jpg|[[Ambrosius von Optima]] (1812–1891), ein Heiliger der russisch-orthodoxen Kirche mit Kamilavkion&lt;br /&gt;
Patriarch Daniel of Romania.jpg|Patriarch [[Daniel Ciobotea]] mit weißem Kamilavkion&lt;br /&gt;
Putin and mitropolit Kirill.jpg|Patriarch [[Kyrill I.]] mit weißem Kamilavkion 2006 in Moskau&lt;br /&gt;
Holy Sepulchre parvis.jpg|Orthodoxer Geistlicher mit einem Kamilavkion mit Krempe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karel C. Innemée, Heinzgerd Brakmann: Art. &amp;#039;&amp;#039;Kamelaukion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, Hiersemann Verlag, Stuttgart 2003, Sp. 1241–1248.&lt;br /&gt;
* {{cite book | last=Philippi | first=Dieter | title=Sammlung Philippi – Kopfbedeckungen in Glaube, Religion und Spiritualität | year=2009 | publisher=St. Benno Verlag, Leipzig | isbn=978-3-7462-2800-6}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dieter-philippi.de/de/sammlung-philippi/kopfbedeckungen-1 Sammlung Philippi – Modelle, Ausführungen, Varianten und Farben]. Bilder, Informationen und Literaturhinweis zu Kamilavkion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mütze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtstracht (christliche Geistliche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaftsinsigne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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