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	<title>Kalzinierte Knochen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:24:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalzinierte_Knochen&amp;diff=1512506&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18076-48: Es gab keinen Link auf Knochen, was irgendwie schade war</title>
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		<updated>2026-03-23T11:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es gab keinen Link auf Knochen, was irgendwie schade war&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalzinierte Knochen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstehen bei der Verbrennung von Lebewesen. In weiten Teilen [[Europa]]s wurden in vorgeschichtlicher Zeit die Toten verbrannt. Die Hitze des [[Scheiterhaufen]]s erreichte oftmals Temperaturen über 600&amp;amp;nbsp;°C. Dabei verbrannten die Weichteile des Körpers genau so wie auch das organische [[Collagen]], das in [[Knochen]] eingelagert ist. Zurück blieben die ausgebrannten Gebeine, die nur mehr aus dem mineralischen Gerüst ([[Hydroxylapatit]]; [[Calciumphosphat]]) bestanden und als [[Kalzinierung|kalzinierte]] Knochen bezeichnet werden. Wegen der zumeist kreideweißen Farbe heben sich diese Knöchelchen gut vom Erdboden ab und können somit relativ leicht aufgespürt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch auf [[Heiligtum|Heiligtümern]] verbrannte man Teile der geopferten Tiere auf mächtigen Scheiterhaufen, so dass auch deren Knochen kalzinierten. Daher lassen sich die beinernen Überreste sowohl von Grabstätten wie auch von Brandopferplätzen auf erstem Blick nur schwer unterscheiden. Da die Knochen wegen des Ausbrennens der organischen Bestandteile stark schwinden und zudem in zahlreiche Fragmente zerplatzen, ist eine Bestimmung der Art – sogar ob es Mensch oder Tier ist – selbst für Spezialisten, wie [[Anthropologie|Anthropologen]] oder [[Zoologie|Zoologen]], oft schwierig bis unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Wahl, Gerhard Wesselkamp: &amp;#039;&amp;#039;Karies, Kampf u. Schädelkult. 150 Jahre anthropologische Forschung in Südwestdeutschland&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2007, ISBN 3806221324&lt;br /&gt;
* Jörg Scheidt: &amp;#039;&amp;#039;Das Beinhaus von Oppenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oppenheimer Hefte 40&amp;#039;&amp;#039;, Oppenheim 2011, S. 17–41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18076-48</name></author>
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