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	<title>Kaltreserve - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:12:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaltreserve&amp;diff=1391568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltreserve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus dem Betrieb von [[Kraftwerk]]en bzw. [[Kraftwerksblock|Kraftwerksblöcken]]. Kraftwerksblöcke, die sich in Kaltreserve befinden, sind längerfristig außer Betrieb genommen (dazu werden gewisse Konservierungsmaßnahmen vorgenommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article197847/E-on-reaktiviert-alte-Kraftwerke.html E.on reaktiviert alte Kraftwerke]&amp;lt;/ref&amp;gt;, engl. &amp;#039;&amp;#039;mothballing&amp;#039;&amp;#039;) und können nur nach einer gewissen Vorlaufzeit wieder in Betrieb genommen werden. In manchen Fällen ist eine Abstimmung mit Behörden erforderlich. Stilllegung heißt dagegen, dass die Betriebsgenehmigung für die Anlage erloschen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;co2-handel.de: {{Toter Link |datum=2025-09 |url=http://www.co2-handel.de/lexikon-100.html |text=„Kaltreserve“ |archivebot=2025-09-26 14:49:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktivierungsgründe ==&lt;br /&gt;
Gründe dafür, in Kaltreserve befindliche Kraftwerke zu reaktivieren, können u.&amp;amp;nbsp;a. sein:&lt;br /&gt;
* Wirtschaftswachstum und damit verbundener erhöhter Strombedarf,&lt;br /&gt;
* der unerwartete Ausfall großer Kraftwerke durch Defekte, Störfälle oder andere unvorhergesehene Ereignisse wie das [[Atom-Moratorium]] oder sommerlicher Kühlwassermangel in Flüssen&lt;br /&gt;
* Revisionsarbeiten an anderen Kraftwerken&lt;br /&gt;
* Änderung der Brennstoffkosten zulasten anderer Kraftwerksarten&lt;br /&gt;
* Kälteperioden im Winter und damit verbundener erhöhter Strom- und/oder Wärmebedarf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[E.ON Energie]] schickte 2001 und 2005 etwa 1.800 MW Kraftwerksleistung in die Kaltreserve.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;/&amp;gt; Als Grund gab das Unternehmen an, dass diese Anlagen in den vergangenen Jahren angesichts niedriger Erlöse am Strommarkt nicht die Kosten des Betriebs decken konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;/&amp;gt; „Kaltreserve ist ein gutes Instrument, um bei minimalen Kosten die Option zu erhalten, Blöcke bei Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und als Risikovorsorge später wieder einzusetzen [...]. Die Anlagen wurden also ganz bewusst nicht stillgelegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;/&amp;gt; 2006 wurde mit Emden 4 eines der zuvor in die Kaltreserve geschickten Gaskraftwerke wieder aktiviert, nachdem E.ON zum Ergebnis kam, das Kraftwerk zur Spitzenlastdeckung wieder profitabel betreiben zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während der [[Kältewelle in Europa Januar 2017|Kältewelle in Europa im Januar 2017]] wurden deutsche Kraftwerke aus der Kaltreserve hochgefahren, um die Versorgungssicherheit in Frankreich gewährleisten zu können. Dort waren durch den Ausfall einer Reihe von [[Kernkraftwerk]]en sowie durch hohen Strombedarf infolge einer Kältewelle die Versorgungssicherheit gefährdet. Da in Frankreich sehr viele Elektroheizungen installiert sind, steigt dort mit jedem Grad tieferer Temperatur die Stromnachfrage um ca. 2,4 GW.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/franzoesischer-winter-macht-dem-deutschen-stromnetz-zu-schaffen-14733049.html &amp;#039;&amp;#039;Französischer Winter macht dem deutschen Stromnetz zu schaffen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2017. Abgerufen am 24. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Diskussion 2011 ==&lt;br /&gt;
Seit der [[Nuklearkatastrophe von Fukushima]] und der Verkündung des [[Atom-Moratorium]]s im März 2011 wird die deutsche [[Energiepolitik]] revidiert. Im Zuge der Diskussion, ob es möglich und politisch gewollt ist, die sieben ältesten Atomkraftwerke sowie [[Kernkraftwerk Krümmel]] abgeschaltet zu lassen und ob eine [[Stromausfall]]-Gefahr („Blackout“) besteht, regte Wirtschaftsminister [[Philipp Rösler]] am 28. Mai an, eine Kaltreserve von ein oder zwei Atomkraftwerken zu erwägen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/artikel/S32436/wirtschaftminister-roesler-wir-sollten-eine-kaltreserve-erwaegen-30388044.html Interview vom 28. Mai 2011] Frage: &amp;#039;&amp;#039;Wie sollte die drohende Versorgungslücke kurzfristig ausgeglichen werden?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Rösler: &amp;quot;Wir müssen etwas Ähnliches wie eine Kaltreserve in unsere Überlegungen mit einbeziehen. Das würde bedeuten, dass ein bis zwei Kraftwerke für eine gewisse Zeit im kalten Stand-by-Modus bleiben und nicht sofort rückgebaut werden. Sie bleiben heruntergefahren, erhalten sich aber die Fähigkeit, innerhalb kurzer Zeit wieder hochgefahren zu werden. Die [[Atomaufsicht]] muss prüfen, ob das Sicherheitsrisiko dieser Kernkraftwerke geringer wäre. Die Sicherheit für unsere Energieversorgung und damit unsere Volkswirtschaft wäre jedenfalls um ein Vielfaches höher.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Zeitung bezifferte die Kosten einer Kaltreserve von zwei Reaktoren auf jährlich etwa 50 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/politik/deutschland-ohne-atom_aid-13439101 siehe letzter Satz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 2011 verkündete die Bundesregierung ihr neues Energiekonzept.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=bundesregierung.de 30. Mai 2011: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Energie der Zukunft&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/05/2011-05-30-energiewende-energiekonzept.html |wayback=20110603101209 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bundeskanzlerin Merkel sagte bei der Pressekonferenz am 30. Mai 2011: „Uns ist es wie Herrn Seehofer lieber, es findet sich eine konventionelle kalte Reserve, die dafür eingesetzt werden kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=letzter Satz |url=http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/05/2011-05-30-pk-bk-bm-energiekonzept.html |wayback=20110603064031 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. August 2011 verkündete die [[Bundesnetzagentur]], dass sie „auf die Nutzung eines stillgelegten Atomkraftwerks als Reserve für mögliche Stromengpässe im Winter“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tagesschau.de/wirtschaft/reservekraftwerk100.html|wayback=20111005025136|text=Im Notfall soll der Strom aus Kohle kommen}}, [[tagesschau.de]], 31. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; verzichtet. Als Kaltreserve sollen der [[Grosskraftwerk Mannheim|Block 3 des Großkraftwerks Mannheim]], das [[Kraftwerke Mainz-Wiesbaden|Kraftwerk 2 Mainz-Wiesbaden]], Block C des [[Kraftwerk Ensdorf|Steinkohlekraftwerks in Ensdorf]] sowie das [[Heizkraftwerk Freimann]] in München genutzt werden. Im Oktober 2011 teilte das [[Regierungspräsidium Karlsruhe]] mit, dass Block 3 des Großkraftwerks Mannheim (GKM) ab November 2011 rund 1300 Betriebsstunden während der [[Heizperiode]]n in den beiden kommenden Winterhalbjahren als Reserve genutzt werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]]: {{Webarchiv|url=http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Kohlekraftwerk-Mannheim-darf-Kaltreserve-sein;art7943,2283332   |text=Kohlekraftwerk Mannheim darf Kaltreserve sein |archive-is=20120802112859}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Darmstädter Echo: {{Webarchiv|url=http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/rhein-neckar/GKM-Mannheim-erhaelt-Genehmigung-fuer-Kaltreserven-Block;art1252,2283361   |text=GKM Mannheim erhält Genehmigung für Kaltreserven-Block |archive-is=20120729020704 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Februar 2012, während der [[Kältewelle in Europa 2012]], wurde Großkraftwerk 3 Mannheim angesichts des frostigen Winters und der Lieferengpässe für Erdgas für 5 Tage in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mannheimer Morgen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/32016_Mannheim:_Gro%DFkraftwerk_nimmt_Kaltreserve_ans_Netz.html |text=Großkraftwerk nimmt Kaltreserve ans Netz |archivebot=2018-04-18 14:07:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mannheimer Morgen: {{Webarchiv|url=http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/32098_Mannheim:_Block_3_des_Gro%DFkraftwerks_bis_Freitag_am_Netz.html |wayback=20120211100832 |text=Block 3 des Großkraftwerks bis Freitag am Netz }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mannheimer Morgen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.morgenweb.de/nachrichten/wirtschaft/20120211_mmm0000002862176.html |text=Mehr deutscher Strom für Frankreich |archivebot=2018-04-18 14:07:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mannheimer Morgen: {{Webarchiv|text=Kaltreserve erneut angefahren |url=http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/32229_Mannheim:_Kaltreserve_erneut_angefahren.html |wayback=20120216205835 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mannheimer Morgen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/32333_Mannheim:_Block_3_des_GKM_als_Kaltreserve_vom_Netz_.html |text=Block 3 des GKM als kaltreserve vom Netz |archivebot=2018-04-18 14:07:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monitoring ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesnetzagentur]] beobachtet – auch vor dem Hintergrund der [[Energiewende]] – unter anderem die Entwicklung des Kraftwerksparks in Deutschland. Sie veröffentlicht vierteljährlich eine umfassende Tabelle, aus der ersichtlich ist, welche Kraftwerke Kaltreserve sind, welche endgültig abgeschaltet wurden und welche neu hinzukamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1932/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/Kraftwerksliste/kraftwerksliste-node.html Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kapazitätsreserve, Netzreserve, Sicherheitsbereitschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Stromerzeugung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzstart]]&lt;br /&gt;
* [[Grundlast]]&lt;br /&gt;
* [[Mittellast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DKE VDE: [https://teamwork.dke.de/specials/7/Wiki-Seiten/Kaltreserve-Leistung.aspx „Kaltreserve-Leistung“ ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiewirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerkstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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