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	<title>Kaltern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaltern&amp;diff=102344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:00 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Kaltern an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Caldaro sulla strada del vino&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 7664&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 91,55&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}7,93&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,51&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/24/50.24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/14/44.86/E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 212&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 1856&lt;br /&gt;
| HöheZ = 425&lt;br /&gt;
| Fläche = 47,96&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 20,0&lt;br /&gt;
| Fraktionen = [[Altenburg (Kaltern)|Altenburg]], [[Dorf (Kaltern)|Dorf]], [[Mitterdorf (Kaltern)|Mitterdorf]], [[Oberplanitzing]], [[St. Anton-Pfuß]], [[St. Josef am See]], [[St. Nikolaus (Kaltern)|St. Nikolaus]], [[Unterplanitzing]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Amblar-Don]], [[Cavareno]], [[Eppan]], [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Pfatten]], [[Ruffrè-Mendola]], [[Sarnonico]], [[Tramin]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]], [[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39052&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0471&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021015&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 80006090213&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Christoph Pillon&lt;br /&gt;
| Karte = Kaltern in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = ITA Caldaro sulla Strada del Vino COA.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltern an der Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈkaltɐn}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Caldaro sulla Strada del Vino&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] in [[Südtirol]] mit {{EWZ|IT|021015}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021015}}). Kaltern liegt im [[Überetsch]] an der [[Südtiroler Weinstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KalternUndSeeVonPenegal.jpg|miniatur|links|Kaltern und See im Hintergrund vom [[Penegal]] aus gesehen mit Blickrichtung Südost]]&lt;br /&gt;
Die [[Marktgemeinde]] Kaltern liegt im Süden Südtirols wenige Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt [[Bozen]]. Die 47,96&amp;amp;nbsp;km² große Gesamtfläche umfasst die südliche Hälfte des [[Überetsch]] – einer [[Orographisch links und rechts|orografisch rechts]] über dem [[Talboden]] der [[Etsch]] erhöhten [[Hügelland]]schaft, in der sich die Siedlungszentren der Gemeinde befinden – sowie einen Abschnitt des westlich davon aufragenden [[Mendelkamm]]s und kleine Teile des [[Südtiroler Unterland|Unterlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindezentrum Kalterns breitet sich am Überetscher Hangfuß des Mendelkamms aus. Die einstmals getrennten alten Ortskerne von Kaltern, nämlich [[Dorf (Kaltern)|Dorf]] (auch Markt oder früher Unterdorf genannt), [[Mitterdorf (Kaltern)|Mitterdorf]] sowie etwas höher gelegen [[St. Anton-Pfuß|St.&amp;amp;nbsp;Anton-Pfuß]] und [[St. Nikolaus (Kaltern)|St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus]], sind im Laufe des 20. Jahrhunderts nahezu zusammengewachsen (von etwa 400 bis auf {{Höhe|600|IT|link=true}}). Im Westen überragt werden die Siedlungsflächen durch den von Norden nach Süden streichenden Mendelkamm, der die Grenze zum [[Trentino]] trägt. Eingeschnitten wird der Kammverlauf durch den [[Mendelpass]] ({{Höhe|1363}}) hoch über St.&amp;amp;nbsp;Anton, einen die Dorfansicht beherrschenden Gipfel findet er im [[Penegal]] ({{Höhe|1737}}) etwas nördlich des Passes. Im Osten an der Gemeindegrenze zu [[Pfatten]] hin liegt der u.&amp;amp;nbsp;a. durch das [[Frühlingstal]] gegliederte Höhenzug des [[Mitterberg (Etschtal)|Mitterbergs]], der das Überetsch von der Sohle des [[Etschtal]]s trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden stößt Kaltern – jenseits der beiden [[Fraktion (Italien)|Fraktionen]] [[Oberplanitzing]] ({{Höhe|500}}) und [[Unterplanitzing]] ({{Höhe|430}}) – an die Überetscher Nachbargemeinde [[Eppan]]. Südlich des Hauptorts sinkt das Gelände sanft zum drei Kilometer entfernten [[Kalterer See]] ({{Höhe|215}}) mit der Fraktion [[St. Josef am See|St.&amp;amp;nbsp;Josef am See]] hin ab. Weiter südlich ragt das Gemeindegebiet ein Stück in den flachen Talboden des Unterlands hinein, wo Kaltern an [[Tramin]] und [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]] grenzt. Im Südwesten des Gemeindegebiets – auf einem [[Mittelgebirgscharakter|Mittelgebirgsplateau]] hoch über dem Kalterer See – liegt [[Altenburg (Kaltern)|Altenburg]] ({{Höhe|610}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kalterer Gemeindegebiet war schon in allerfrühester Zeit besiedelt. Im Ortsteil Klavenz fand man Steinkammergräber aus der [[Steinzeit]]. Die Tuiflslammer war im [[Jungsteinzeit|Neolithikum]] ein Rastplatz für Jäger, ehe in der Bronzezeit eine relativ große Siedlung gebaut wurde. Zahlreiche Funde aus allen Epochen wurden bei den Grabungen 1929 freigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hubert Steiner |Titel=Die Tuiflslammer in Oberplanitzing/Kaltern |Sammelwerk=Archäologie des Überetsch |Seiten=277-321 |Online=https://www.academia.edu/43383931/Arch%C3%A4ologie_des_%C3%9Cberetsch_Archeologia_dellOltradige |Abruf=2021-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Falzig am Abhang Richtung Pfatten wurden mehrere prähistorische [[Wallburg]]en ausfindig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist erstmals im sogenannten [[Vigiliusbrief]] aus dem 11. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Caldare&amp;#039;&amp;#039;, 1184 als &amp;#039;&amp;#039;Caltarn&amp;#039;&amp;#039; und 1519 als &amp;#039;&amp;#039;Kaltern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kalthern&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. 1439 ist ein eigenes Kalterer und Traminer [[Erbbaurecht|Leiherecht]] als &amp;#039;&amp;#039;„usus et consuetudo terre Caldary et cappelle Trameni“&amp;#039;&amp;#039; ([[Gewohnheitsrecht|Rechtsgewohnheiten]] des Kaltern-Traminer Gebiets) bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=88–89, Nr. 1008| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Administrativ war Kaltern Mittelpunkt eines eigenen [[Landgericht]]s ab dem 13. Jahrhundert, das unter der Herrschaft der [[Grafen von Tirol]] dem [[Hochstift Trient]] entfremdet und zunächst den Herren von [[Rottenburg (Adelsgeschlecht)|Rottenburg]], sodann nach deren Entmachtung im frühen 15. Jahrhundert dauerhaft landesfürstlichen Amtsträgern übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Politisch-historische Landesbeschreibung von Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Viertel an der Etsch&amp;#039;&amp;#039; (Schlern-Schriften 40). Innsbruck: Wagner 1938, S. 190ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche repräsentative Bauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind vom sogenannten [[Überetscher Stil]], einem hybriden [[Spätrenaissance]]stil, bestimmt. Schon die Landesbeschreibung von Marx Sittich von Wolkenstein aus der Teit um 1600 berichtet, Kaltern weise, im Gegensatz zur ländlichen Umgebung, &amp;#039;&amp;#039;„stattheuser“&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landesbeschreibung von Südtirol: verfaßt um 1600, erstmals aus den Handschriften herausgegeben von einer Arbeitsgemeinschaft von Innsbrucker Historikern.&amp;#039;&amp;#039; Festgabe zu Hermann Wopfners sechzigstem Lebensjahr, 21. Mai 1876. (Schlern-Schriften 34). Innsbruck: Wagner 1936, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1657 wurde Kaltern zur [[Marktgemeinde]] erhoben. Im Jahr 1900 hatte Kaltern 1586 (als Gemeinde 4539) Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; &amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Kaltern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 10. Leipzig/Wien 1907, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-010-0498 S. 498.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Niederlage [[Österreich-Ungarn]]s im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und des [[Vertrag von Saint-Germain|Vertrages von Saint-Germain]] kam der Ort zusammen mit Südtirol 1920 zum [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Kaltern&amp;#039;&amp;#039; geht möglicherweise auf ein [[Romanische Sprachen|romanisches]] &amp;#039;&amp;#039;caldara&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Kessel, Heizkessel“, eventuell übertragen „warme Geländesenke“ zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Band 1: Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gemeinden, Fraktionen und Weiler.&amp;#039;&amp;#039; Bozen: Athesia 1991, ISBN 88-7014-827-0, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1971 trägt die Gemeinde den werblichen Zusatz „an der [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]]“ im amtlichen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/als-suedtirol-seine-weinstrasse-bekam|titel=Wie Südtirol seine Weinstraße bekam|hrsg=[[Südtirol Online]]|autor=Flora Brugger|datum=2021-09-13|zugriff=2021-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anton Gratl: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Siegfried Sölva: 1956–1965&lt;br /&gt;
* Arthur Atz: 1965–1969&lt;br /&gt;
* Robert Morandell: 1969–1970&lt;br /&gt;
* Hermann Sölva: 1970–1980&lt;br /&gt;
* Wilfried Battisti Matscher: 1980–2010&lt;br /&gt;
* Gertrud Benin Bernard: 2010–2025&lt;br /&gt;
* Christoph Pillon: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Kaltern unterhält eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit&lt;br /&gt;
* der deutschen Kreisstadt [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]] im [[Landkreis Bergstraße]] ([[Hessen]])&lt;br /&gt;
* der deutschen Stadt [[Tegernsee (Stadt)|Tegernsee]] in [[Oberbayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Kaltern ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09|archiv-datum=2021-12-29|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211229023228/https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 94,34 %&lt;br /&gt;
| 93,92 %&lt;br /&gt;
| 93,06 %&lt;br /&gt;
| 92,61 %&lt;br /&gt;
| 91,55 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 5,48 %&lt;br /&gt;
| 5,74 %&lt;br /&gt;
| 6,64 %&lt;br /&gt;
| 7,03 %&lt;br /&gt;
| 7,93 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,18 %&lt;br /&gt;
| 0,35 %&lt;br /&gt;
| 0,30 %&lt;br /&gt;
| 0,36 %&lt;br /&gt;
| 0,51 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Tourismus und die Landwirtschaft, im Speziellen [[Obstbau|Obst-]] und [[Weinbau]], sind die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist das Gemeindegebiet in erster Linie durch die [[Südtiroler Weinstraße]] erschlossen, zudem vermittelt die [[Strada Statale 42 del Tonale e della Mendola|SS&amp;amp;nbsp;42]] eine Verbindung über den [[Mendelpass]] ins [[Nonstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mendelbahn]] verbindet den Ortsteil [[St. Anton-Pfuß|St. Anton]] mit dem Mendelpass. Zwischen 1898 und 1974 verband zudem die [[Überetscher Bahn]] Kaltern mit Bozen. Heute dient die aufgelassene Trasse in weiten Teilen der [[Radroute 7 „Bozen–Kaltern“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Kaltern gibt es drei [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]]: in [[Dorf (Kaltern)|Dorf]] (Gebäude errichtet 1908 nach Plänen von Wilhelm Anton Linke und Hugo Rütter), in [[Oberplanitzing]] und in [[St. Josef am See|St.&amp;amp;nbsp;Josef]]. Weiters besteht eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] in [[Mitterdorf (Kaltern)|Mitterdorf]]. Die vier Einrichtungen zusammen bilden einen gemeinsamen deutschsprachigen [[Schulsprengel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003361|hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]]|titel=Schulsprengel Kaltern|zugriff=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Kaltern|Liste der Naturdenkmäler in Kaltern}}&lt;br /&gt;
* [[Südtiroler Weinmuseum]], dem „Kalterer“ (Wein) und der Weinstraße gewidmet&lt;br /&gt;
* [[Maria Himmelfahrt (Kaltern)|Pfarrkirche Maria Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[St. Vigil (Altenburg)|St. Vigil]] und [[St. Peter (Altenburg)|St. Peter]] in Altenburg&lt;br /&gt;
* [[Mendelbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Sallegg]] in Mitterdorf&lt;br /&gt;
* Kirche von St. Nikolaus&lt;br /&gt;
* Freibad Kaltern: technisch komplexe, formal ambitionierte Architektur, erbaut 2006 vom Wiener Architekturbüro „the next ENTERprise“ (Marie-Therese Harnoncourt und Ernst Fuchs)&lt;br /&gt;
* [[Galerie Gefängnis Le Carceri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und Sport ==&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Kaltern und seine nähere Umgebung verfügt über zahlreiche gut markierte Wanderrouten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rundweg um den Kalterer See:&amp;#039;&amp;#039; leicht begehbarer Panoramaweg, führt durch das größte erhaltene [[Feuchtgebiet]] zwischen [[Poebene]] und Alpen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg nach Altenburg:&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|615|IT}}), von St. Josef ({{Höhe|228|IT}}), zwei Wegvarianten: Nr. 14 über St. Peter oder Nr. 1 durch die [[Rastenbachklamm]], Rückweg über den „Friedensweg“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Großer Montiggler See|Großer]] und [[Kleiner Montiggler See]]:&amp;#039;&amp;#039; vom Nordufer des Kalterer Sees oder von Kaltern, Wege Nr. 19 und 20&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalterer Höhenweg:&amp;#039;&amp;#039; von Altenburg zur Göllerwiese (1510&amp;amp;nbsp;m), von dort entweder Abstieg nach Söll bei [[Tramin]] und zum Seerundweg oder zum [[Roen]] (2116&amp;amp;nbsp;m) und zur [[Überetscher Hütte]]&lt;br /&gt;
* Steilere Wanderungen auf die Mendel (Roen 2116&amp;amp;nbsp;m, [[Penegal]] 1740&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Trasse der ehemaligen [[Überetscher Bahn]] (Rad- und Wanderweg bis Bozen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalterer See ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kalterer See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wassertemperatur des Kalterer Sees beträgt im Sommer bis zu 28&amp;amp;nbsp;Grad (gilt als der wärmste Badesee der Alpen), damit beginnt die Badesaison meist schon Mitte Mai. Der See eignet sich weiters zum Fahren mit Ruder- und Tretbooten, zum Segeln und Windsurfen sowie im Winter zum Eislaufen. Neben dem im Jahr 2006 neu errichteten Freischwimmbad befindet sich auch ein [[Beach-Volleyball]]feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|2011-04-07 15-52-11 Italy Trentino-Alto Adige Castelvecchio.jpg|1000|Panorama-Ansicht des Kalterer Sees}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* [[Matthias Alban]] (1634–1712), Geigen- und Lautenbauer&lt;br /&gt;
* [[Anton Sepp]] (1655–1733), Missionar des Jesuitenordens&lt;br /&gt;
* [[Josef Valentin von Morandell]] (1770–1843), Mitstreiter Andreas Hofers&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musiklexikon.ac.at:8000/oebl/oebl_M/Morandell_Josef-Valentin_1770_1843.xml Lebensdaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Maria von Mörl]] (1812–1868), Mystikerin&lt;br /&gt;
* [[Karl Atz]] (1832–1913), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Maria Anna von Buol-Berenberg]] (1861–1943), Volksschriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Petrus Klotz]] (1878–1967), Erzabt und Reiseschriftsteller, kam in [[Mitterdorf (Kaltern)|Mitterdorf]] zur Welt&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Lutterotti]] (1892–1955), Benediktiner, Prior und Archivar der Benediktinerabtei Grüssau in Niederschlesien&lt;br /&gt;
* [[Fritz Ranzi]] (1909–1977), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Psenner]] (1912–1995), Zoologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Beziehung zu Kaltern ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Six]] (1909–1975), deutscher SS-Brigadeführer und NS-Funktionär; verbrachte seinen Lebensabend in Kaltern&lt;br /&gt;
* [[Kurt Brand (Schriftsteller)|Kurt Brand]] (1917–1991), deutscher Science-Fiction-Autor; lebte und verbrachte seinen Lebensabend in Kaltern&lt;br /&gt;
* [[Sabina Florian]] (* 1983), italienische Eishockeyspielerin&lt;br /&gt;
* [[Andreas Seppi]] (* 1984), italienischer Tennisspieler; lebt in Kaltern&lt;br /&gt;
* [[Anton Bernard]] (* 1989), Eishockeyspieler der italienischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Andreas Bernard (Eishockeyspieler)|Andreas Bernard]] (* 1990), italienischer Eishockey Nationaltorwart, Torhüter in der 1. finnischen Liga (Liiga)&lt;br /&gt;
* [[Raphael Andergassen]] (* 1993), Eishockeyspieler der italienischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Lisa Fissneider]] (* 1994), italienische Schwimmerin; lebt in Kaltern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
KalternMarktplatzPano.jpg|Panorama Marktplatz Kaltern&lt;br /&gt;
Kaltern0808.jpg|Kaltern, Dorf&lt;br /&gt;
Kaltern0804.jpg|Kaltern, Dorf&lt;br /&gt;
KaltererSeePanoVonAltenburg.jpg|Kalterer See, von [[Altenburg (Kaltern)|Altenburg]] aus&lt;br /&gt;
Mendelbahn Talstation.jpg|Talstation der Mendelbahn&lt;br /&gt;
Kaltern vom Mendelpass.jpg|Blick auf Kaltern vom Mendelpass&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Andergassen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Kaltern – Geschichte, Kult und Kunst. In Erinnerung an den Bau der Pfarrkirche vor 200 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Pfarrgemeinde Kaltern 1992.&lt;br /&gt;
* Arnold Dissertori: &amp;#039;&amp;#039;Kaltern am See&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 1989 ([http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22550/1 online])&lt;br /&gt;
* Hubert Felderer: &amp;#039;&amp;#039;Häuser in Kaltern: ein Beitrag zur Häusergeschichte der Marktgemeinde Kaltern mit Schwerpunkt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 74–97.&lt;br /&gt;
* [[Franz-Heinz Hye]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Marktgemeinde Kaltern: Aspekte ihrer älteren Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Schlern 81, 2007, S. 4–15.&lt;br /&gt;
* Anton Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Kaltern&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, München 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die tirolischen Weisthümer&amp;#039;&amp;#039;, IV. Theil, Erste Hälfte, Wien 1888, [https://books.google.de/books?id=mGcNAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA294 S. 294–321.]&lt;br /&gt;
* Hartmann O. Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Kalterer Mundart&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaltern an der Weinstraße|Kaltern}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.kaltern.bz.it/ Offizielle Website der Marktgemeinde Kaltern]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|30|Kaltern}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4029374-9|LCCN=n85380119|VIAF=138453707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonsberggruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Südtirol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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