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	<title>Kalterer See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 14. April 2026 um 17:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
| NAME = Kalterer See&lt;br /&gt;
| BILD = KaltererSeePanoVonAltenburg.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Kalterer See, von [[Altenburg (Kaltern)|Altenburg]] aus&lt;br /&gt;
| LAGE = [[Südtirol]]&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 1.47&lt;br /&gt;
| VOLUMEN = 6000000&lt;br /&gt;
| UMFANG = &lt;br /&gt;
| MAX-TIEFE = 5.6&lt;br /&gt;
| MED-TIEFE = 4&lt;br /&gt;
| ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
| ABFLUSS = &lt;br /&gt;
| POSKARTE = Italien Südtirol&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.3793&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 11.2643&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = IT-BZ&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG = IT&lt;br /&gt;
| HÖHE = 215&lt;br /&gt;
| UFERORT = [[St. Josef am See]], [[Klughammer (Pfatten)|Klughammer]]&lt;br /&gt;
| NAHERORT = [[Kaltern]], [[Tramin]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalterer See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lago di Caldaro&amp;#039;&amp;#039;) ist ein See am Übergang vom [[Überetsch]] ins [[Südtiroler Unterland|Unterland]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See ist 1,8&amp;amp;nbsp;km lang, 0,9&amp;amp;nbsp;km breit und an der tiefsten Stelle 5,6&amp;amp;nbsp;m tief. Die Fläche beträgt 1,47&amp;amp;nbsp;km². Er liegt auf einer Höhe von {{Höhe|215|IT|link=1}} in einer Senke, einem Überbleibsel eines alten Flussbetts der [[Etsch]], in der Gemeinde [[Kaltern]] etwa 14&amp;amp;nbsp;km südlich der Stadt [[Bozen]]. Westseitig bieten sanfte Hänge der Kalterer [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktion]] [[St. Josef am See]] Platz, ehe das Gelände steil zum [[Mendelkamm]] ansteigt. Ostseitig befindet sich die kleine zur Gemeinde [[Pfatten]] gehörende Ortschaft [[Klughammer (Pfatten)|Klughammer]], die unmittelbar vom [[Mitterberg (Etschtal)|Mitterberg]] am [[Kreiter Sattel]] überragt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalterer See ist einer der größten Seen Südtirols (das allerdings an Seen eher arm ist) und gilt&amp;amp;nbsp;– mit dem [[Klopeiner See]]&amp;amp;nbsp;– als der wärmste Badesee der [[Alpen]]. Die Wassertemperatur beträgt im Sommer bis zu 28&amp;amp;nbsp;°C, die Badesaison ist von Mai bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristisch erschlossen sind hauptsächlich Ost- und Westufer, das Südufer ist verschilft. Als Sportarten werden neben dem Baden auch das Fahren mit Ruder- und Tretbooten sowie Segeln und Windsurfen betrieben. Letztere profitieren von der vorherrschenden [[Berg- und Talwind-Zirkulation]] und der nachmittäglich auftretenden [[Ora (Wind)|Ora]]. Motorboote sind nicht zugelassen. Zudem existiert um den See ein ausgeschilderter und leicht begehbarer Rundwanderweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfauna ==&lt;br /&gt;
Der Kalterer See wird vom Fischereiverein Kaltern (&amp;#039;&amp;#039;Associazione pesca di Caldaro&amp;#039;&amp;#039;) bewirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fischereivereinkaltern.it/ Fischereiverein Kaltern]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das warme und sehr nährstoffreiche Gewässer bietet zahlreichen Fischarten ideale Lebensbedingungen. Im Kalterer See kommen [[Karpfen]] sowie [[Graskarpfen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.provinz.bz.it/forst/fischerei/1403.asp |text=Graskarpfen in Südtirol |wayback=20170128063821}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Silberkarpfen]], [[Marmorkarpfen]], [[Schleien]], [[Rotauge]]n, [[Rotfeder]]n, [[Karausche]]n und [[Brasse (Fisch)|Brassen]] vor. Als Raubfische findet man hauptsächlich die wärmeliebenden Spezies wie [[Forellenbarsch]]e und [[Sonnenbarsch]]e sowie [[Hecht]]e, [[Zander]] und [[Flussaale|Aale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen jungen See, der nach der letzten [[Letzte Kaltzeit|Eiszeit]] als [[Toteissee]] entstanden ist und dessen Alter sich demzufolge auf 12.000 Jahre schätzen lässt. Noch vor der [[Würm-Eiszeit]] floss die [[Etsch]] durch das Lavason-Tal und durch das Gebiet des heutigen Sees südwärts. Ursprünglich war die Wasserfläche des Sees um das Ausmaß des Schilfgürtels größer und verlandete mit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See wurde schon im [[Vigiliusbrief]] (frühes 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) mit der Lagebezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Adlacum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; I. Abt.: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Innsbruck: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 1937, S. 7, Nr. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Starke Niederschläge führten zur Überschwemmung der Umgebung und daher entschloss man sich schon im 13. Jahrhundert zum Bau eines künstlichen Abzugsgrabens, der bei Vill ([[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]]) in die Etsch mündete und 1242 in der Lagebezeichnung &amp;#039;&amp;#039;in pertinencia Caldarii in loco de Mvndevein ad Fosse&amp;#039;&amp;#039; (in der Kalterer Gegend in Mundewein beim Graben) urkundlich bezeugt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans von Voltelini]], Franz Huter (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Südtiroler Notariats-Imbreviaturen des 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2 (Acta Tirolensia 4). Innsbruck: Wagner 1951, S. 177, Nr. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahrzehnte später wurde die Mündung weiter nach Süden verschoben, da bei Rückstau sich das Etschwasser in den See ergoss. Diese Lösung erwies sich noch nicht als optimal, da immer noch zu wenig Gefälle war. Nach einer großen Überschwemmung wurde unter der Regierungszeit der Kaiserin [[Maria Theresia]] entschieden, einen großen Abzugsgraben von 5&amp;amp;nbsp;m Breite und etwa 20&amp;amp;nbsp;km Länge zu bauen, der erst bei [[San Michele all’Adige|San Michele]] in die Etsch mündete. Die dem See am nächsten liegende Stelle an der Etsch liegt 6&amp;amp;nbsp;m höher als der Seespiegel. Der zuletzt gebaute Graben existiert noch als „Großer Graben“, der frühere Graben ist noch zu sehen („Alter Graben“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um 1600 ist bei Klughammer ein Wirtshaus bezeugt. 1978 wurde der Schilfgürtel unter Schutz gestellt, da er wichtiger Rastplatz für Zugvögel, beliebter Nistplatz für Vögel und Standort für seltene Sumpfpflanzen ist. 1979 wurde eine Ringkanalisation in Betrieb genommen. Auch eine [[Schlammkatze]] (Gerät zum Entschlammen des Bodens) und eine Schilfmähmaschine wurden gekauft, um den See zu pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt geologische Hinweise, dass vor langer Zeit am südlichen Mitterberg ein See existierte, dessen Spiegel um einige Dutzend Meter höher war als der des heutigen Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Der See ist Namensgeber für den in der Umgebung angebauten [[Wein]] aus der [[Vernatsch]]-Traube. Die Weine mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kalterer See&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalterersee&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kalterer&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Lago di Caldaro}} oder &amp;#039;&amp;#039;Caldaro&amp;#039;&amp;#039;) besitzen seit 1970 eine „kontrollierte [[Herkunftsbezeichnung]]“ (Denominazione di origine controllata – [[Denominazione di origine controllata|DOC]]), die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prod&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ismeamercati.it/flex/AppData/Redational/pdf/Lago%20di%20Caldaro%20o%20Caldaro.pdf |titel=Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung) |werk=ismeamercati.it |datum=2017-11-27 |format=PDF |sprache=it |abruf=2018-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weine werden aus den Vernatsch-Varietäten Großvernatsch oder Kleinvernatsch und Grauvernatsch hergestellt. Höchstens 15 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Südtirol]] oder im benachbarten Trentino zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prod&amp;quot; /&amp;gt; Der Wein darf in Südtirol in den Gemeinden Kaltern, [[Eppan]], [[Kurtatsch]], [[Margreid]], [[Tramin]] und [[Pfatten]] sowie im Trentino in den Gemeinden [[Roveré della Luna]] und [[Mezzocorona]] produziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prod&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2017 wurden von 323 [[Hektar]] Rebfläche 29.000 [[Hektoliter]] DOC-Wein hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feder&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.federdoc.com/new/wp-content/uploads/2019/05/vqprd-ed2018.pdf |titel=Weinbau in Zahlen 2018 |werk=V.Q.P.R.D. d’Italia 2018 |hrsg=federdoc.com |datum= |format=PDF |sprache=it |abruf=2019-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1989 wird hier jährlich im Mai der [[Kalterer See Triathlon]] ausgetragen. Bei diesem Wettbewerb über die olympische Distanz haben die teilnehmenden Athleten 1,5&amp;amp;nbsp;km Schwimmen, 40&amp;amp;nbsp;km Radfahren und 10&amp;amp;nbsp;km Laufen zu absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen und Legenden ==&lt;br /&gt;
Dort, wo sich der Kalterer See befindet, stand einst eine Stadt, deren Bewohner boshaft und unbarmherzig waren. Lediglich ein Haus war von einer gutmütigen Familie bewohnt. Genau dort machte Christus Halt, als er mit seinen Jüngern auf Reisen war, um für Wasser und Brot zu bitten. Doch aufgrund seiner Armut konnte der alte Mann ihm nur Wasser anbieten. So ging Petrus in die Stadt, um Essen zu bitten, doch er kehrte mit leeren Händen zurück, da keiner der Stadtbewohner bereit war, das Brot mit ihm zu teilen. Darüber erbost verschüttete Christus das Wasser, welches sich in einen reißenden Strom wandelte, die Stadt überschwemmte und den See entstehen ließ, in welchem der gutherzige Mann von nun an fischen konnte und reich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Endriß: &amp;#039;&amp;#039;Vom Obst- und Weinbau in Südtirol und besonders am Kalterer See.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Geographische Gesellschaft München|Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in München]] 53, 1968, S. 109–121.&lt;br /&gt;
* Karl F. Zani: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Kalterer-See-Grabens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Schlern]] 56, 1982.&lt;br /&gt;
* Bruno Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Kaltern und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1979.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis Südtiroler Mittelschullehrer: &amp;#039;&amp;#039;Naturkundliche Wanderungen 3.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1990.&lt;br /&gt;
* Ivo Maran, Stefan Morandell: &amp;#039;&amp;#039;Vernatscher, Traminer, Kalterersee Wein. Neues aus Südtirols Weinbaugeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften zur Weingeschichte. 188). Gesellschaft für Geschichte des Weines, Wiesbaden 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ÜberetschTraminKaltererSeeBozenDolomiten2017-07-15-13-50-17.jpg|Der Kalterer See von Süden&lt;br /&gt;
KaltererSee.jpg|Kalterer See&lt;br /&gt;
KalternUndSeeVonPenegal.jpg|Kaltern und See, vom [[Penegal]] aus&lt;br /&gt;
Kalterer See.JPG|Sommerabend am Kalterer See&lt;br /&gt;
Kalterer See Leuchtenburg.JPG|Blick über den Kalterer See auf die Ruine [[Leuchtenburg (Südtirol)|Leuchtenburg]]&lt;br /&gt;
Kalterer See von Kreit.jpg|Kalterer See von [[Kreiter Sattel|Kreit]] aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://umwelt.provinz.bz.it/wasser/zustand-suedtiroler-seen.asp?news_action=4&amp;amp;news_article_id=551015 Landesagentur Umwelt der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol]&lt;br /&gt;
* 360° Fotos [http://www.suedtirol-360.com/de-k20070812080000.html Kalterer See von Osten], [http://www.suedtirol-360.com/de-k20090530092500.html Kalterer See Steg Pizzeria Geier], [http://www.suedtirol-360.com/de-k20090530094000.html Kalterer See Lido], [http://www.suedtirol-360.com/de-k20090530095500.html Kalterer See Steg Gretl am See]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4801452-7|VIAF=239667609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Etsch|SKalterersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbaugebiet in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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