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	<title>Kalteiche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalteiche&amp;diff=889741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TabellenBot: 2 Einzelnachweise mit mittelhessen.de-Link formatiert</title>
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		<updated>2024-03-02T20:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 Einzelnachweise mit mittelhessen.de-Link formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Kalteiche von Wilden (Dell).JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Kalteiche von [[Wilden (Wilnsdorf)|Wilden]] betrachtet (Juni 2007);&amp;lt;br /&amp;gt;gut sichtbar ist ein [[Windbruch]] nach [[Kyrill (Orkan)|Kyrill]] (Januar 2007)&lt;br /&gt;
|HÖHE= 581.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Karten gröberen Maßstabs ist die Kalteiche mit 581,0&amp;amp;nbsp;m angegeben. Die [[Deutsche Grundkarte]] von 2009 gibt dies jedoch nicht her. Auch im [[Digitales Geländemodell|digitalen Geländemodell]] wird keine Höhenlinie oberhalb von 579&amp;amp;nbsp;m angezeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Wilgersdorf]]; [[Kreis Siegen-Wittgenstein]], [[Nordrhein-Westfalen]], ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rothaargebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50.80016&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8.13599&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 6.3&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 75.1&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Haincher Höhe]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = &amp;lt;!-- auf 506,2 m --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Saalgrube&amp;#039;&amp;#039;, südöstlich von [[Wilgersdorf]] (zur Haincher)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalteiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wilgersdorf]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]) ist ein {{Höhe|581.3|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Digitales Geländemodell]], Maßstab 1:10.000&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher [[Berg]] des [[Rothaargebirge]]s, und damit die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Gemeinde Wilnsdorf. Bekanntheit erlangt das Gebiet durch das gleichnamige Industriegebiet Kalteiche, das sich aber auf [[Haiger]]er – und damit hessischer – Seite befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte namens Kalteiche ==&lt;br /&gt;
Rund 800&amp;amp;nbsp;Meter (m) südöstlich vom Gipfel des Bergs „Kalteiche“ grenzt der gleichnamige Bergrücken „Kalteiche“ an, der sich auf der Grenze zum Nachbarbundesland [[Hessen]] befindet, am „Hirschstein“ bis {{Höhe|562.9}} hoch ist und Teil der [[Wasserscheide]] zwischen [[Lahn]] und [[Sieg (Fluss)|Sieg]] ist. So benannt sind auch der hiesige [[Naturraum]] &amp;#039;&amp;#039;Kalteiche (mit Haincher Höhe)&amp;#039;&amp;#039;, der „Staatswald Kalteiche“, das sich südlich des Bergs anschließende Gewerbe- und Industriegebiet „Haiger-Kalteiche“ und die „Talbrücke Kalteiche“, eine 500&amp;amp;nbsp;m lange [[Autobahnbrücke]] der dort verlaufenden [[Bundesautobahn 45|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;45]] („Sauerlandlinie“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Berg Kalteiche liegt als Südteil des Rothaargebirges im Osten des Kreises Siegen-Wittgenstein in Nachbarschaft zum [[Lahn-Dill-Kreis]] in [[Hessen]]. Er erhebt sich knapp 12&amp;amp;nbsp;Kilometer (km) ([[Luftlinie]]) südöstlich von [[Siegen]] zwischen [[Wilgersdorf]] (Nordnordosten; alle [[Nordrhein-Westfalen|NW]]), [[Dillbrecht]] (Ostnordosten), [[Fellerdilln]] (Ostsüdosten), [[Steinbach (Haiger)|Steinbach]] (Südosten), [[Seelbach (Haiger)|Seelbach]] (Südsüdosten; alle [[Hessen|HE]]), [[Würgendorf]] (Süden), [[Burbach (Siegerland)|Burbach]] und [[Gilsbach]] (Südwesten), [[Wilden (Wilnsdorf)|Wilden]] (Westnordwesten) und [[Wilnsdorf]] (Nordwesten; alle NW). Sein Gipfel erhebt sich rund 750&amp;amp;nbsp;m nordwestlich der hessischen Grenze, und etwa 30&amp;amp;nbsp;m westlich davon liegt ein [[trigonometrischer Punkt]] ({{Höhe|579.3}}).{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} Südlich des Gipfels liegt jenseits der [[Bundesstraße 54|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;54]] das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Landeskroner Weiher]], Wiebelhausen&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;322403),{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} das 1991 ausgewiesen wurde und 8&amp;amp;nbsp;km² groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die westfälischen Teile des Bergrückens Kalteiche zum [[Siegerland]] gehören, zählen seine Süd- und Südostflanke zum hessischen [[Naturpark Lahn-Dill-Bergland]]. Auf dem Berg und Bergrücken liegt der „Staatswald Kalteiche“, der etwa 283&amp;amp;nbsp;ha groß ist und auf zirka 430 bis {{Höhe|579.9}} Höhe liegt. An den Bergrücken schließen sich nordöstlich die [[Haincher Höhe]] (bis {{Höhe|609.0}}) und südwestlich [[Die Höh]] (bis {{Höhe|597.4}}) bei Burbach an, wobei letzterer das Bindeglied vom Rothaargebirge im Norden zum [[Westerwald]] im Süden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kalteiche&amp;#039;&amp;#039; gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Süderbergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;33), in der Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;[[Rothaargebirge]] (mit [[Hochsauerland]])&amp;#039;&amp;#039; (333) und in der Untereinheit [[Rothaargebirge#Dill-Lahn-Eder-Quellgebiet|Dill-Lahn-Eder-Quellgebiet]] (333.0) zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Kalteiche (mit Haincher Höhe)&amp;#039;&amp;#039; (333.00). Die Landschaft fällt nach Norden in der Haupteinheit [[Siegerland (Naturraum)|Siegerland]] (331) und in der Untereinheit [[Nordsiegerländer Bergland]] (331.0) in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Südliches Siegener Bergland&amp;#039;&amp;#039; (331.04) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-124&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fließgewässer ===&lt;br /&gt;
Etwa 400&amp;amp;nbsp;m nordnordöstlich des Kalteichegipfels liegt die Quelle des [[Breitenbach (Weiß, Wilgersdorf)|Breitenbachs]] und 1,2&amp;amp;nbsp;km östlich jene der [[Weiß (Sieg)|Weiß]]. 1,4&amp;amp;nbsp;km südöstlich entspringt der [[Steinbach (Krummbach)|Steinbach]], 650&amp;amp;nbsp;m südöstlich der [[Wiebelhäuser Bach]], 1,2&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich der [[Wildebach]] &amp;#039;&amp;#039;(Wildenbach)&amp;#039;&amp;#039; und 900&amp;amp;nbsp;m westlich der [[Eisernbach]] (&amp;#039;&amp;#039;Heckenbach&amp;#039;&amp;#039;). Zudem liegt etwa 2,2&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich am [[Donnerhain]] die Quelle der [[Heller (Sieg)|Heller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon um [[Christi Geburt]] lebten [[Kelten]] im Wald an der Kalteiche. Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1344 wird der Berg „Kaltenaich bi Sigen“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SUrkunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] (1792–1799) bzw. der [[Revolutionskriege]] (1792–1802) trafen am 4. Juli 1796 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht an der Kalteiche]]&amp;#039;&amp;#039; französische und österreichische Truppen bei Wilnsdorf aufeinander, wobei die Franzosen unter der Führung [[Jean-Baptiste Jourdan]]s standen. Für die Ortschaften an der Kalteiche brachte dies erhebliche Nachteile, weil die Bürger die Truppenverpflegung aufbringen mussten. Nach der Schlacht an der Kalteiche gab es Hunderte Tote und Verwundete, die von den Bürgern der nahen Orte versorgt und begraben wurden. Zudem fanden Plünderungen durch die Truppen statt. Auch in späteren Jahren haben Kriege große Opfer der Bürger gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Windräder auf der Kalteiche - im Bau 26.07.2009.jpg|mini|links|Seit Ende August 2009 drehen sich auf der Kalteiche drei Windräder. Hier während des Baus Ende Juli 2009.]]&lt;br /&gt;
Seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde an den Hängen der Kalteiche nach Erz gegraben. Die Grube [[Ratzenscheid]] (später &amp;#039;&amp;#039;Landeskrone&amp;#039;&amp;#039;) wurde im Jahr 1298 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1789 werden die Gestellsteinbrüche am Südhang erwähnt. Erst wurde im Tagebau, später im Stollenbau gefördert. 1881 wurden aus drei Stollen 26&amp;amp;nbsp;t Gestellsteine, 31&amp;amp;nbsp;t Kuppelsteine und 2&amp;amp;nbsp;t Puddelofensteine gebrochen. Die geförderten Steine wurden im gesamten Siegerland verwendet. 2006 wurde der Obere Stollen hergerichtet, gesichert und mit einer Hinweistafel versehen und ist nun Teil des Wilnsdorfer Wanderwegs „Wandern auf Bergmannspfaden“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BergmPf&amp;quot; /&amp;gt; auf dem man an 14&amp;amp;nbsp;Zeugnissen der Bergbaugeschichte auf der Kalteiche vorbei wandert. Die Gruben [[Grube Marie|Marie]] und Löwenstern am Südhang förderten zwischen 1867 und 1918 Blei-, Kupfer- und Zinkerze. Die Grube [[Grube Neue Hoffnung (Siegerland)|Neue Hoffnung]] auf Wilgersdorfer Gebiet war zwischen 1883 und 1913 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollvereins]] 1833/34 und der Umsetzung im Siegerland zum 12.&amp;amp;nbsp;Januar 1836 wurde das als Nebenzollamt eingerichtete Gebäude, gelegen an der heutigen B&amp;amp;nbsp;54 und der Abzweigung nach Wilgersdorf, überflüssig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDango&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1838 wurde es als Forsthaus genutzt, welches im Jahr 1968 abbrannte und nicht wieder errichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OArnold&amp;quot; /&amp;gt; Noch heute erinnern eine große Grünfläche mit alten Bäumen an das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1902 und 1921 stand auf der Kalteiche ein hölzerner Aussichtsturm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESchneider&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDango&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Januar 2007 wütete der Orkan [[Kyrill (Orkan)|Kyrill]] auch auf der Kalteiche. Besonders am Berggipfel wurde eine großflächige Fichtenanpflanzung entwurzelt oder abgeknickt. Die Verwüstung ist noch Jahre danach sichtbar. Die Schäden wurden größtenteils beseitigt und es wachsen aber wieder neue Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 wurden auf Gilsbacher Gebiet am westlichen Hang der Kalteiche zwei Windräder aufgestellt. Diese wurden Ende August in Betrieb gesetzt und haben bei einer Gesamthöhe von 150&amp;amp;nbsp;m je eine Leistung von 2,5&amp;amp;nbsp;Megawatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ17072009&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2011 stehen drei Windräder auf dem Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industriegebiet Kalteiche ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Industriegebiet Kalteiche liegt auf der hessischen Seite der Kalteiche direkt am Autobahnanschluss Haiger/Burbach an der [[Bundesautobahn 45|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;45]]. Das Gebiet hat eine Bruttofläche von 710.000&amp;amp;nbsp;m²&amp;lt;ref name=&amp;quot;IndKaltDatFak&amp;quot; /&amp;gt; und ist im Jahr 2011 60&amp;amp;nbsp;Hektar groß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH???&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2011 arbeiteten rund 1000 Menschen im Industriegebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH???&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 beschloss der Haigerer Stadtrat, dass das Industriegebiet um 17,9&amp;amp;nbsp;Hektar erweitert werden soll, um weiteren Firmen eine Ansiedlung in Haiger zu ermöglichen. Die Ausdehnung soll in Richtung Bundesstraße&amp;amp;nbsp;54 und Haiger-Seelbach stattfinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH???&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 2000 und 2003 führte das Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Münster Grabungen, unter der Leitung von Dr. Frank Verse durch. Anhand von Funden konnte eine Besiedelung seit der Hallstattzeit und eine gewerbliche Nutzung bis ins Mittelalter nachgewiesen werden. Es fanden sich unter anderem [[Rennofen|Verhüttungsplätze, Grubenmeiler und Hügelgräber]]. Eine angrenzende, eisenzeitliche Siedlung wurde schon im Jahr 1903, vom damaligen haigerer Forstmeister Heinrich Behlen entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 steht auf der Kalteiche weithin sichtbar der 35&amp;amp;nbsp;m hohe frühere Förderturm der [[Zeche Westerholt]], Schacht [[Polsum]], um den herum ein Schulungszentrum errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20110222032539/http://www.siemag-tecberg.com:80/html/neuer-foerderturm-in-kalteiche-225.html?lng=de &amp;#039;&amp;#039;Auf der Kalteiche steht wieder ein Förderturm&amp;#039;&amp;#039;], Siemag Tecberg am 20. Oktober 20a0 (Archiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 wurde eine dritte Erweiterung (Kalteiche III) begonnen. Damit wächst das Industriegebiet weiter in Richtung Süden. Für die Erschließung des Gebiets nahe dem sog. „Shell-Kreuz“ sind fünf Millionen Euro vorgesehen. Da das Areal abfällig ist, müssen Terrassen angelegt werden. Der dritte Abschnitt ist etwa neun Hektar groß&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-%E2%80%9EKalteiche-III%E2%80%9C-ist-in-vollem-Gange-_arid,1328798.html | date=2024-03-02 | bot=2024-03-02 21:06:52 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der dritte Bauabschnitt soll mit einem Kreisel an den Einmündungsbereich B 54/B 277 angeschlossen werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Neuer-Kreisel-auf-der-Kalteiche-_arid,1069435.html | date=2024-03-02 | bot=2024-03-02 21:06:53 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Firmen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bekannte Firmen im Industriegebiet auf der Kalteiche sind unter anderem [[SMS Siemag|Siemag]] Tecberg und Ingersoll Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Vor der Erschließung im Jahr 2000 gab es vor allem in den Ortschaften Haiger-Allendorf und Haiger-Seelbach Bürgerproteste, was zur Gründung der Bürgerinitiative NLA (Natürlich Leben und Arbeiten) geführt hatte. Der Partei gelang auf Anhieb der Sprung ins Haigerer Stadtparlament. Am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2010 löste sich die Partei wieder auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH29042012&amp;quot; /&amp;gt; Viele NLA-Politiker schlossen sich den Freien Wählern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei starken Regenfällen kommt es nach dem Bau des Industriegebiets im Ortsteil Kalteiche vermehrt zu Überflutungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH01092012&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Bewohner des Ortes Burbach-[[Würgendorf]] verbinden die vermehrten Überflutungen der [[Heller (Sieg)|Heller]] mit dem Industriegebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ2009&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt [[Haiger]] hat aber alle Auflagen wie den Bau eines Rückhaltebeckens erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Über den Bergrücken Kalteiche verlaufen Abschnitte der [[Bundesautobahn 45|Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;45]] („Sauerlandlinie“) und [[Bundesstraße 54|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;54]], wobei erstere auf maximal {{Höhe|504}} und letztere auf maximal {{Höhe|566.9}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} Höhe führt. Etwa 800&amp;amp;nbsp;m ostsüdöstlich vor der höchsten Stelle der B&amp;amp;nbsp;54 zweigt die nach [[Wilgersdorf]] führende [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;904 ab. Über die Kalteiche führt der [[Rothaarsteig]], rund um den Berg der oben erwähnte [[Lehrpfad]] „Wandern auf Bergmannspfaden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BergmPf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
Die Jugendmannschaften des Süd-West-Regionalligisten [[TSV Steinbach Haiger]] spielen in der JSG Kalteiche. In den 2000er-Jahren haben sich die Sportvereine aus Allendorf, Haigerseelbach und Steinbach im Jugendbereich zu der Jugendspielgemeinschaft JSG Kalteiche zusammengeschlossen. Zum 1. Juli 2016 hat sich der SV Rodenbach als geographischer Nachbar dieser Spielgemeinschaft angeschlossen, die nun von diesen vier Vereinen repräsentiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.jsg-kalteiche.de/index.php/informationen/traegervereine&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Jugendspielgemeinschaft laufen in der Saison 2018/2019 insgesamt 14 Teams von den A-Junioren bis zu den G-Junioren auf. Zudem besteht eine Mädchenmannschaft (F-Juniorinnen)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.jsg-kalteiche.de/index.php/manschaften&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-124&amp;quot;&amp;gt;Heinz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;124]] Siegen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1972. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/124.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SUrkunde&amp;quot;&amp;gt;Siegener Urkundenbuch Band I, [[Siegen]], 1887, S. 174, Nr. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;BergmPf&amp;quot;&amp;gt;Flyer &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.siegen-wittgenstein.de/doc.cfm?seite=813&amp;amp;urlDoc=pfaddownloads/813downloads/Flyer_SiWi_Wilnsdorf_134.pdf | wayback=20090425224558 | text=Wandern auf Bergmannspfaden}}&amp;#039;&amp;#039;, auf archive.org, aus siegen-wittgenstein.de (PDF&amp;amp;nbsp;3,02&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDango&amp;quot;&amp;gt;Franz Dango: &amp;#039;&amp;#039;Wilnsdorf – Geschichte und Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Vorländer, Siegen 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OArnold&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Otto Arnold Photographie 1927–1938, Siegerländer Landschaften&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Arnold, Siegen 1986, S.&amp;amp;nbsp;53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESchneider&amp;quot;&amp;gt;Elmar Schneider: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Wilnsdorf 1185-1985&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag, Wilnsdorf 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ17072009&amp;quot;&amp;gt;Artikel &amp;#039;&amp;#039;Stahl vor blauem Himmel&amp;#039;&amp;#039; der Siegener Zeitung vom 17.&amp;amp;nbsp;Juli 2009 (Lokalteil, Seite 5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IndKaltDatFak&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kalteiche.com/Daten___Fakten/daten___fakten.html |wayback=20120113085613 |text=&amp;#039;&amp;#039;Technologiepark Kalteiche: Übersicht, Daten und Fakten&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-12-11 12:43:45 InternetArchiveBot }}, auf kalteiche.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH???&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2016-06-05 |offline=ja | titel=Die Kalteiche wächst weiter | url=http://www.mittelhessen.de/lokales/region_dillenburg/haiger/469729_die_kalteiche_waechst_weiter.html}}, auf mittelhessen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH29042012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2016-06-05 |offline=ja | titel=NLA hat sich aufgelöst | url=http://www.mittelhessen.de/lokales/top_news_aus_regionen/top_news_region_dillenburg/159312_NLA_hat_sich_aufgeloest.html}}, abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;April 2012, auf mittelhessen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH01092012&amp;quot;&amp;gt;Artikel {{Internetquelle |abruf=2016-06-05 |offline=ja | titel=Haiger: Starkregen setzt Kalteiche unter Wasser | url=http://m.mittelhessen.de/news-detail/artikel/haiger-starkregen-setzt-kalteiche-unter-wasser.html}}, vom 1.&amp;amp;nbsp;September 2012, auf mittelhessen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ2009&amp;quot;&amp;gt;Artikel {{Webarchiv|url=http://www.siegener-zeitung.de/a/610835/furcht-vor-dem-hochwasser |archive-is=20130212100938 |text=&amp;#039;&amp;#039;Furcht vor dem Hochwasser&amp;#039;&amp;#039;}}, vom auf siegener-zeitung.de, vom Jahr 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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