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	<title>Kalserbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Geiserich77 am 15. September 2025 um 17:59 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-15T17:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Osttirol]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Donau&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Isel//Drau//Donau//Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 166.4&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;{{HydrographischeBeitraegeOesterreich |nr=59 |seite=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 21.36&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= 1951–2010&lt;br /&gt;
| PEGEL4 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt; Spöttling / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt; 12.02 / 47&amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt; .001 / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;22.03.2002  /.24 &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / 2.33 / 18.4 / 45.0 / 17.08.1966&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref&amp;gt;{{HydrographischesJahrbuchOesterreich|jahr=2010|seite=OG&amp;amp;nbsp;327}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Abfluss&lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Dorfersee]] im [[Kalser Dorfertal|Dorfertal]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 1990&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= AT&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= &lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= AT-7&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= 10&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Huben (Osttirol)|Huben]] in die [[Isel]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 790&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= AT&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 46.92715&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12.589955&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= AT-7&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= 10&lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Teischnitzbach]], [[Ködnitzbach]], [[Lesachbach]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= [[Dorfersee]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Kals am Großglockner]]&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| BILD= Kalser Dorfertal.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Kalserbach im Dorfertal&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BREITE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEISE= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalserbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kalser Bach&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Bach in [[Bezirk Lienz|Osttirol]] und gehört neben dem [[Tauernbach (Isel)|Tauernbach]] und der [[Schwarzach (Isel)|Schwarzach]] zu den wichtigsten Zuflüssen der [[Isel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalserbach entspringt als Abfluss des Dorfersees im [[Kalser Dorfertal]] und durchfließt neben diesem Tal auch das [[Kalser Tal]]. Der Bach liegt dabei zur Gänze im Gemeindegebiet von [[Kals am&amp;amp;nbsp;Großglockner]] und entwässert mit einem Einzugsgebiet von 166,4&amp;amp;nbsp;km² beinahe die ganze Gemeinde. Bei [[Huben (Osttirol)|Huben]] mündet der Kalserbach schließlich nach 21,36&amp;amp;nbsp;km und der Überwindung von 1200 Höhenmetern in die Isel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Kalserbach durchfließt im Oberlauf Schichten aus [[Granit]]en und Granit[[gneis]]en. Danach folgen kristalline [[Schiefer]], und im Mittellauf eine Zone aus [[Metamorphose (Geologie)|metamorphen]] [[Kalkstein|Kalkgesteinen]]. Erst im Mündungsgebiet treten wieder vermehrt Granite und Granitgneise auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Der Kalserbach, im Oberlauf auch Seebach genannt, entspringt im [[Kalser Dorfertal]] am 1990 Meter hoch gelegenen Dorfersee und fließt bis zur Mündung des Laperwitzbaches durch grobblockiges Material einer [[Moräne]]nlandschaft. Durch das [[Trogtal]] des Dorfertales fließend bildet der Kalserbach ab hier abschnittsweise naturnahe Furkationsstrecken (Verzweigungen), die sich mit Ausnahme kurzer Steilstufen bis zur schluchtartigen Talverengung der Daberklamm reichen. Danach erreicht der Kalserbach das Kalsertal in einer kleinflächigen Verebnung (Spöttling/Taurer), die weitgehend landwirtschaftlich genutzt wird. Danach folgt erneut eine Schluchtenstrecke bis zur Ortschaft Burg und geht danach in eine Strecke mit eingetieftem Bachbett und stärkeren Gefällestufen über. Durch den Großdorfer [[Schwemmkegel]] wird der Kalserbach in diesem Bereich an die rechte Talseite gedrängt. Danach erreicht der Kalserbach das weite Talbecken von Kals mit dem Hauptort Ködnitz, das bis zum Ausschotterungsbereich des Lesachbaches reicht. Es folgt eine fast 2 Kilometer lange, weitgehend unzugängliche [[Schlucht]] bis [[Oberpeischlach]], bevor der Kalserbach im Mündungsbereich bei [[Unterpeischlach (Dorf, Gemeinde Kals am Großglockner)|Unterpeischlach]] einen Ausschotterungsbereich bildet.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Nebenflüsse des Kalser Bachs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Fauna und Flora ===&lt;br /&gt;
Wichtigste Landschaftsformen am Kalserbach sind [[Nadelwald|Nadelwälder]] und landwirtschaftliche Produktionsflächen. Von besonderer Bedeutung sind jedoch die für den Naturschutz wichtigen Schluchtenwälder im Unterlauf. Entstanden als Relikt einer [[Eiszeitalter|nacheiszeitlichen]] Wärmeperiode finden sich hier [[Ulmen]] und [[Linden (Botanik)|Linden]], denen auch [[Kiefern|Föhren]] beigemischt sind. Ähnlich bedeutende Schluchtenwälder finden sich in der gegenüberliegenden Defreggerklamm. Außerdem sind die im Aufweiterungsbereich unterhalb von Kals befindlichen [[Auwald|Aulandschaften]] von Bedeutung, in denen es auch einen ausgedehnten Bestand der bedrohten [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&amp;#039;&amp;#039;Myricaria germanica&amp;#039;&amp;#039;) gibt. Zudem treten vereinzelt natürliche [[Sanddorn]]bestände auf. Der Talboden des Dorfertals wird großteils [[Alm (Bergweide)|almwirtschaftlich]] genutzt, wobei auch die Aubereiche teilweise beweidet werden. Daneben prägen [[Fichten]], [[Lärchen]] und [[Zirbelkiefer|Zirben]] das Landschaftsbild. Oberhalb der Mündung des Laperwitzbaches herrschen [[Chamaephyt|Zwergstrauchheiden]] und alpinen Rasengesellschaften vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
Von der Daberklamm flussaufwärts liegt der Kalserbach in der Außen- und Kernzone des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]]. Dem Oberlauf und den Nebengewässern des Kalserbaches werden auch aus naturschutzfachlicher Sicht ein sehr hohes bzw. hohes Potential attestiert. Obgleich auch der Unterlauf des Baches zu den seltenen Fließgewässertypen zählt, wird sein Zustand auf Grund der intensiven energiewirtschaftlichen Nutzung lediglich als partiell hoch eingestuft. Des Weiteren befinden sich im Unterlauf erhebliche [[Hydrologie|hydrologische]] Beeinflussungen. Umland und [[Hydromorphologie|Morphologie]] sind jedoch nur in den stärker besiedelten Bereichen beeinträchtigt, der Verbauungsgrad bis zum Eingang in das Dorfertal aber erheblich. Insgesamt wird dem Kalserbach im Naturschutzplan des [[Tirol (Bundesland)|Landes Tirols]] in über 80 % der Strecke eine sehr hohe (v.&amp;amp;nbsp;a. Oberlauf) bis hohe naturschutzfachliche Wertigkeit attestiert. Von den Nebengewässern wird insbesondere der Lesachbach als wertvoll eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Uferzustand und Verbauungsmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kals Koednitz.jpg|mini|250px|Hauptort Ködnitz, im Hintergrund der Kalserbach]]&lt;br /&gt;
Der Oberlauf des Kalserbaches vom Dorfersee bis zum Ende der Daberklamm ist weitgehend unverbaut. Punktuelle Sicherungen dienen vor allem dem Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen. Nach dem Eintritt des Kalserbachs ins [[Kalser Tal]] sind nur noch die wenigen Gefällsabschnitte und kurze Streckenabschnitte in der Verebnung bei Taurer unverbaut oder gering verbaut. Hier wurde der Kalserbach insbesondere im Bereich von Großdorf stärker verbaut. Grund sind hier der durch den [[Schwemmkegel]]&lt;br /&gt;
eingeengte Bachlauf, das starke Längsgefälle und der hohe Siedlungsdruck (Sportanlagen, Siedlung). Unterhalb von [[Lesach]] bis Haslach blieb insbesondere die linke Uferseite unverbaut. Hier finden sich aber auch die am stärksten verbauten Abschnitte, wobei vor allem rechtsufrige Ufersicherungen in Form von [[Buhne]]n (T-Buhnen) die benachbarte [[Kalser Straße]] sichern. In der danach folgenden Schluchtenstrecke präsentiert sich der Kalserbach schließlich wieder gänzlich unverbaut. Im Mündungsbereich ist der Kalserbach zwar durch einen [[Deich|Damm]] vom Umland getrennt, ein breiter Ausschotterungsbereich und der starke Uferbewuchse schaffen aber in diesem Bereich eine nur wenig beeinflusste Gewässerstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässergüte ===&lt;br /&gt;
Im Oberlauf des Kalserbaches ist die Wasserqualität ausgezeichnet, im Unterlauf liegt die [[Gewässergüteklasse]] bei I-II. Während die Wasserqualität oberhalb von [[Oberlesach|Ober]]- bzw. [[Unterlesach]] sogar Güteklasse I erreicht, weisen kurze Abschnitte unterhalb von Kals lediglich die Güteklasse von II-III auf. Ursache hierfür sind eine hohe Anzahl von Abwassereinleitungen, die in den Kalserbach münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaftliche Nutzung ===&lt;br /&gt;
Der Kalserbach wird sowohl im Oberlauf als auch im Unterlauf energiewirtschaftlich genutzt. Wichtigstes [[Kraftwerk]] ist dabei das Kraftwerk Huben-Kien der [[TIWAG]] im Unterlauf. Hier werden etwa 40 % der Gesamtwassermenge entnommen und etwa 1.100 Meter nach der Mündung wieder eingeleitet. Die Restwasserstrecke umfasst dabei eine Gesamtlänge von 3.874 Metern. Umweltschützer kritisieren jedoch eine zeitweise Austrocknung des Kalserbaches im Unterlauf. Am Oberlauf (Seebach) findet sich des Weiteren ein Kleinkraftwerk unterhalb des [[Kalser Tauernhaus]]es, das zur Energieversorgung des Hauses und der dortigen [[Alm (Bergweide)|Gemeinschaftsalm]] betrieben wird. Die knapp unterhalb entnommene Wassermenge beträgt in diesem Abschnitt 30–40 % der Gesamtwassermenge und wird nach 350 Metern wieder in den Bach eingeleitet. Darüber hinaus befinden sich im Mittellauf fünf [[Wasserrad|Wassermühlen]] („Mühlenweg“); die entnommene Wassermenge ist jedoch gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/naturschutz/downloads/nsp-fg-osttirol-190204.pdf Naturschutzplan der Fliessgewässerräume Tirols]&lt;br /&gt;
* [http://www.wasser-osttirol.at/page9/page13/files/page13-1000-full.html Netzwerk Wasser Osttirol - Foto des ausgetrockneten Kalserbaches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Osttirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kals am Großglockner)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Matrei in Osttirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geiserich77</name></author>
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