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	<title>Kalotina - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:56:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalotina&amp;diff=1387290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-11T10:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
 |Name=&lt;br /&gt;
 |LokalerName=Калотина&lt;br /&gt;
 |Wahlspruch=&lt;br /&gt;
 |WahlspruchDeutsch=&lt;br /&gt;
 |Wappen=&lt;br /&gt;
 |Karte=&lt;br /&gt;
 |Oblast=Sofia&lt;br /&gt;
 |ISO3166-2=08&lt;br /&gt;
 |Einwohner=275&lt;br /&gt;
 |EinwohnerDatum=13. Sept. 2005&lt;br /&gt;
 |Fläche=&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitengrad=42 &lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitenminute=59&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitensekunde=42&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängengrad=22 &lt;br /&gt;
 |KoordinateLängenminute=52&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängensekunde=10&lt;br /&gt;
 |Höhe=621&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl=2212&lt;br /&gt;
 |Telefonvorwahl=07174&lt;br /&gt;
 |KFZ-Kennzeichen=	СО (Сф)&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister=Lidia Boschilowa&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterDatum=&lt;br /&gt;
 |Partei=&lt;br /&gt;
 |WWW=&lt;br /&gt;
 |E-Mail=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:S8301027.JPG|miniatur|Ausblick auf Kalotina]]&lt;br /&gt;
[[Datei:S8301034.JPG|miniatur|Brücke über den Nischawa-Fluss in Kalotina]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalotina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bulgarische Sprache|bulg]]. {{lang|bg|Калотина}}) ist ein Dorf im äußersten Westen [[Bulgarien]]s, in der [[Oblast Sofia]], in der [[Gemeinde Dragoman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Kilometer westlich des Dorfes liegt der gleichnamige [[Grenzübergang Kalotina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalotina liegt 54 km nordwestlich von [[Sofia]], 20 km nordwestlich von [[Sliwniza]] und 10 km nordwestlich von [[Dragoman (Bulgarien)|Dragoman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an den westlichen Ausläufern des [[Balkangebirge]]s in einem Talkessel, der von den Gipfeln Gabor, Rawniza Gradischte und Goli Wrach umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Dorfes stammt von einer Festung, die in der Nähe lag und zur Bewachung eines Gebirgsüberganges diente. „[[Kale (Ortsname)|Kale]]“ heißt auf Türkisch Festung oder Burg. Das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] hat 500 Jahre lang, bis zum [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|russischen Befreiungskrieg]] (1878), das heute zu Bulgarien zählende Territorium beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nischawa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dorf fließt das Flüsschen Nischawa, das an den Ausläufern des Balkangebirges, östlich des Gipfels [[Kom (Bulgarien)|Kom]] entspringt. Der erste Abschnitt des Flüsschens wird auch als Ginska-Fluss bezeichnet. In der Nähe des serbischen Dorfes Sukovo vereinigt sich der Fluss [[Erma (Fluss)|Erma]] mit der Nischa. Westlich von Kalotina fließt die Nischa von Bulgarien nach Serbien über die Grenze, um später in die südliche [[Morawa]] zu fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf mündet das kleinere Flüsschen Eschowiza in die [[Nišava (Fluss)|Nischawa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Meter oberhalb des Flüsschens Nischawa, in der Schlucht Tupaniza gibt es inmitten von fast unzugänglichen nackten Felsen mehrere Höhlen. In dieser Schlucht wurde im 18. oder 19. Jahrhundert ein Felsenkloster erbaut und die Kalksteinhöhlen zu Klosterzellen ausgebaut und untereinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend gibt es mehrere Felsenklöster und Felsenkirchen:&lt;br /&gt;
* 2 Kilometer westlich des Dorfes Rasboischte (bulg. село Разбоище) liegt die Kirche Sweto Wawedenie Bogoroditschno (bulg.  Свето Въведение Богородично) aus dem 4. bis 6. Jahrhundert;&lt;br /&gt;
* das relativ neue Kloster Swete Petka (bulg. Св. Петка) liegt ca. 1 km vom Dorf Tscheparlinzi (bulg. село Чепърлинци) entfernt;&lt;br /&gt;
* die mittelalterliche Kirche Sweti Petar i Pawel (bulg. Св. Петър и Павел) aus dem 14. Jahrhundert liegt in der Nähe des Dorfes Berende (bulg. село Беренде), ca. 1 km von Kalotina entfernt; die Kirche wurde zum [[Kulturdenkmal]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Von Sofia führt die Nationalstraße 8 über Boschurischte, [[Sliwniza]] und [[Dragoman (Bulgarien)|Dragoman]] nach Kalotina und in Serbien als [[Autoput A4|Autobahn A4]] weiter nach [[Dimitrovgrad (Serbien)|Dimitrovgrad]], [[Pirot]] und [[Niš]]. Diese Strecke (Sofia – Niš) ist Teil der [[Europastraße 80]] und bildet zugleich den Zweig C des [[Paneuropäischer Verkehrskorridor X|Paneuropäischen Verkehrskorridors X]]. Der serbische Teil dieses Zweigs ist seit der vollständigen Eröffnung des A4 2019 komplett als Autobahn befahrbar. Der bulgarische Abschnitt wird aktuell zur neuen [[Awtomagistrala Europa|&amp;quot;Europa&amp;quot;-Autobahn (A6)]] ausgebaut. Die Freigabe der gesamten Strecke von Sofia bis zum Grenzübergang Kalotina ist für Ende 2021 geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überreste einer Festung in der Nähe des Dorfes zeugen davon, dass die [[Thraker]] die ersten Bewohner des Talkessels waren. Bei Bauarbeiten wurde zufällig ein römisches Grab in der Gegend Gramada entdeckt, das von der Zeit der römischen Herrschaft zeugt, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. In der Nähe des Dorfes verlief die [[Römerstraße]] [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]], auch Via Diagonalis genannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Curkvata cv.Nikola.JPG|miniatur|Kirche „Sweti Nikola“]]&lt;br /&gt;
Im Dorf gibt es die mittelalterliche [[Bojaren]]-Kirche „[[Nikolaus von Myra|Sweti Nikola]]“ im Viertel Diwina. Wie eine Inschrift besagt, wurde die Kirche im 14. Jahrhundert, während der Herrschaft von Zar [[Iwan Alexander]] von örtlichen Feudalherren erbaut – wahrscheinlich in den Jahren 1331 bis 1334 (oder bis 1337). Die Kirche ist klein und unansehnlich (ein Schiff, dreieckige [[Apsis]]), jedoch reich mit Wandmalereien dekoriert, die aber nur schlecht erhalten sind. In der Kirche sind Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert erhalten, unter anderem Porträts der Kirchen[[stifter]] (in der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirche]] werden diese als [[Ktitor]] bezeichnet). Über die Stifter ist nichts Genaues mehr bekannt, es handelt sich um einen gewissen Dejan und seine Ehefrau Wladislawa. Eine außen angebrachte Inschrift ist nicht mehr zu entziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Serbisch-Bulgarischer Krieg|Serbisch-Bulgarischen Krieges]] von 1885/86 wurde das Dorf von serbischen Truppen der Donau-Division besetzt und nach der entscheidenden [[Schlacht bei Sliwniza]] von den Bulgaren zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf war 1900 das Zentrum einer Gemeinde, die sieben Dörfer umfasste, und hatte 582 Einwohner. 1905 wurde ein weiteres Dorf (Gradine) in die Gemeinde Kalotina eingegliedert. Gradine liegt heute am westlichen Dorfrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 hatte Kalotina 282 Einwohner. Seit 2013 ist der Ort Namensgeber für die Insel [[Kalotina Island]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Stiftung AWO Bulgarien der [[Arbeiterwohlfahrt|AWO]] Sachsen-Anhalt unterstützte 1998 als Hilfsprojekt ein Kinderheim in Kalotina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://bgphoto.net/Photos.aspx?UserId=4586&amp;amp;AlbumId=51717 Wandmalereien in der Kirche Sweti Nikola]&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kalotina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Sofia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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