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	<title>Kalonymiden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalonymiden&amp;diff=555601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-18T08:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalonymiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine jüdische Familie, die ursprünglich aus [[Lucca]] in Italien stammt und später in der [[Provence]] und in Deutschland ansässig wurde. Die Herkunft des Namens ist ungeklärt. &amp;#039;&amp;#039;Kalonymos&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Καλώνυμος}}) bedeutet „guter Name“; es könnte sich dabei um eine Übersetzung des hebräischen „Schem-Tov“ handeln. [[Leopold Zunz]] weist auf eine Entsprechung mit dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Cleonymus&amp;#039;&amp;#039; hin.&amp;lt;ref&amp;gt;In der „Zeitschrift“ von [[Abraham Geiger]]. Band II, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein genauer Zeitpunkt, wann Teile des Familienverbandes nach Deutschland zogen, kann nicht eindeutig festgestellt werden. Nach einem Bericht des [[Thietmar von Merseburg]] rettete ein Jude mit Namen Kalonymus das Leben [[Otto II. (HRR)|Kaiser Ottos II.]] in der [[Schlacht am Kap Colonna]] mit den Sarazenen im Jahre 982. Vom 11. bis zum 13. Jahrhundert war sie eine der führenden jüdischen Familien im deutschen Rheingebiet ([[Worms]], [[Speyer]] und [[Mainz]]). Wichtige religiöse und kulturelle Führungspersönlichkeiten dieser Zeit waren Kalonymiden. Sie waren vor allem die bekanntesten Vertreter des [[Chasside Aschkenas|deutschen Chassidismus]]. Die Vertreter der Familie brachten italienische Traditionen mit in ihre neue Heimat. Wahrscheinlich waren sie es, die den [[Pijjut]] in den jüdischen Gottesdienst in Deutschland einführten. Der erste uns bekannte [[Pajtan]] aus dem Familienverband der Kalonymiden war Mosche ben Kalonymus, dessen Arbeiten zum siebten Tag des Pessach in mehrere [[Machsor|jüdische Gebetbücher]] Eingang fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihren bekannten Vertretern gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[David von Münzenberg|David (ben Kalonimos) von Münzenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Eleasar ben Juda ben Kalonymos|Eleazar ben Jehuda meWorms]]&lt;br /&gt;
* [[Juda ben Samuel|Jehuda ben Samuel he-Chasid]]&lt;br /&gt;
* [[Kalonymos ben Meschullam]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jewishencyclopedia.com/articles/9174-kalonymus-ben-meshullam Kalonymos ben Meschullam] in der Jewish Encyclopedia&amp;lt;/ref&amp;gt; war bis [[1096]] Vorsteher der jüdischen Gemeinde in [[Mainz]]. Als durchsickerte, dass die [[Deutscher Kreuzzug von 1096|Kreuzfahrer]] in Frankreich [[Pogrom]]e an den Juden begangen hatten, schickte er einen Boten zu Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] nach Italien, der daraufhin allen weltlichen und geistlichen Fürsten befahl, die Juden zu schützen. Obwohl die meisten versuchten, dies auch zu tun, kam es zu den [[Judenverfolgungen zur Zeit des Ersten Kreuzzugs]], die in der jüdischen Kultur als [[Gezerot Tatnu]] bekannt sind.&lt;br /&gt;
* [[Kalonymus ben Kalonymus]], ein Vertreter der Familie aus der Provence&lt;br /&gt;
* [[Meschullam ben Kalonymos]] (Meschullam der Große)&lt;br /&gt;
* [[Samuel ben Kalonymus he-Chassid]]&lt;br /&gt;
* Jehuda ben Kalonymus ben Meir meSpeyer&lt;br /&gt;
* Jehuda ben Kalonymus ben Moshe meMainz&lt;br /&gt;
* Kalonymus ben Gerschom, Richter in Worms am Ende des 12. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;Ephraim Kanarfogel: &amp;#039;&amp;#039;The Intellectual History and Rabbinic Culture of Medieval Ashkenaz&amp;#039;&amp;#039;. Wayne State University Press, Detroit 2013, ISBN 978-0-8143-3024-1, S. 40, 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kalonymus ben Isaak&lt;br /&gt;
* Kalonymus ben Jehuda&lt;br /&gt;
* Kalonymus ben Me’ir, Banker von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] (Barbarossa)&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Josef Barzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taqqanot Qehillot Šum. Die Rechtssatzungen der jüdischen Gemeinden Mainz, Worms und Speyer im hohen und späten Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände = Monumenta Germaniae Historica. Hebräische Texte aus dem mittelalterlichen Deutschland, Band 2. Harrasowitz, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-447-10076-2, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kalonymus ben Mosche meLucca&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenspatrone für eine wissenschaftliche Zeitschrift ==&lt;br /&gt;
Die vom [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]] herausgegebene Zeitschrift [[Kalonymos]] wurde nach den Kalonymiden benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Die Weisen von Speyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalonymiden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelle Familie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Mainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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