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	<title>Kalocsa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:22:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalocsa&amp;diff=181310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JasN: Akt., erg. + form.</title>
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		<updated>2024-11-14T23:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Akt., erg. + form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Ungarn&lt;br /&gt;
|Wappen              = Coa_Hungary_Town_Kalocsa.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg = 46 | lat_min = 31 | lat_sec = 31.25&lt;br /&gt;
|lon_deg = 18 | lon_min = 58 | lon_sec = 55.85&lt;br /&gt;
|Beschriftung        = &lt;br /&gt;
|Komitat             = Bács-Kiskun&lt;br /&gt;
|Kleingebiet         = Kalocsa&lt;br /&gt;
|Kreis               = Kalocsa&lt;br /&gt;
|Gemeindeart         = Stadt&lt;br /&gt;
|Gliederung          = &lt;br /&gt;
|Höhe                = &lt;br /&gt;
|Fläche              = 53.18&lt;br /&gt;
|Postleitzahl        = 6300&lt;br /&gt;
|KSH                 = 06442&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl      = 78&lt;br /&gt;
|Bürgermeister       = [[Zoltán Bagó]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vtr.valasztas.hu/onk2024/valasztopolgaroknak/varmegyek-telepulesek/varmegyek/03/telepulesek/056?tab=results&amp;amp;filter=representative |titel=Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Kalocsa |hrsg=Nemzeti Választási Iroda |datum=2024-08-02 |sprache=hu en |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand  = 2024&lt;br /&gt;
|Partei              = Kalo Lokálpatrióta Egyesület&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße     = Szent István király út 35&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt        = 6300 Kalocsa&lt;br /&gt;
|Webpräsenz          = www.kalocsa.hu&lt;br /&gt;
|Schutzpatron        = &lt;br /&gt;
|Stadtfest           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalocsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkɒloʧɒ}}] ({{deS|Kollotschau}}, {{HrS|Kaloča}}) ist eine [[Ungarn|ungarische]]  [[Stadt]] im  [[Kreis Kalocsa|gleichnamigen Kreis]] im [[Komitat Bács-Kiskun]]. Sie ist eine der ältesten ungarischen Städte überhaupt und von großer historischer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kalocsa liegt 120 km südlich von [[Budapest]] am östlichen Ufer der [[Donau]]. Durch Kalocsa verläuft in Nord-Süd-Richtung die Hauptstraße Nr. 51. Auf diese treffen in der Stadt die Landstraßen Nr. 5106, Nr. 5301 und Nr. 5308. Der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke nach [[Kiskőrös]] wurde im Jahr 2007 eingestellt. Nordwestlich der Stadt befindet sich ein kleiner Flughafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1001 gründet [[Stephan I. (Ungarn)|König Stephan I.]] im Rahmen der Etablierung eines Klerus bei seiner Christianisierung Ungarns ein [[Erzbistum Kalocsa-Kecskemét|Bistum in Kalocsa]], erster Bischof wird [[Astrik|Astrik-Anastas]]. 1135 erhält das Bistum den Rang eines Erzbistums. Rund 100 Jahre später errichtet Erzbischof Benedikt ein erstes steinernes Schloss (der ursprüngliche Bau war aus Holz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 zerstörten die türkischen Truppen die Stadt vollständig. Die bischöfliche Burg wurde als Festung weiter genutzt und 1602 sogar renoviert, die Stadt aber blieb verfallen, noch 1664 berichtet der türkische Reisende [[Evliya Çelebi]] nur von „einer Moschee, drei Krämerläden und einem kleinen Gasthof“.&lt;br /&gt;
Bei ihrer Vertreibung 1686 brannten die Türken die bischöfliche Burg nieder, [[Leopold Karl von Kollonitsch|Erzbischof Kollonich]] begann den Wiederaufbau mit der Renovierung der gotischen Kapelle, seine Nachfolger erweiterten den Bau bis zu seinem Abriss und dem Bau der neuen Residenz ab dem 24. Mai 1775. Zugleich belebte sich auch die Stadt wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 gründete Erzbischof [[Adam Patachich|Ádám Patachich]] aus den teils mittelalterlichen Buchbeständen des Klosters und seiner über 17.000 Bände umfassenden Privatsammlung die bischöfliche Bibliothek, die, von seinen Nachfolgern weiter ausgebaut, heute über 140.000 Bände umfasst, darunter auch unschätzbar wertvolle Kodizes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Lajos Haynald]] gründete das [[Jesuitenkolleg]] und versah es 1877 mit einer Sternwarte ([[Haynald-Observatorium]]), die bis 1950 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 wurden große Teile der Stadt bei einem Feuer zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais erlitt im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] starke Schäden, die bis heute noch nicht vollständig wieder ausgebessert wurden. Nach wie vor aber ist Kalocsa Sitz eines der bedeutendsten ungarischen Bistümer. Die Bevölkerungszahl von Kalocsa ist fallend, 1999 hatte die Stadt noch 17.807 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kalocsa, érseki székesegyház 2020 02.jpg|[[Kathedrale von Kalocsa|Kathedrale]]&lt;br /&gt;
Kalocsa, érseki palota a Szentháromság-szoborral 2022 01.jpg|Domplatz mit Bischofspalast&lt;br /&gt;
Bibliothek kalocsa.jpg|Bibliothek im Bischofspalast&lt;br /&gt;
Kalocsa - Archiepiscopal palace.jpg|Erzbischöfliche Residenz in Kalocsa&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Kalocsa ist das Zentrum einer agrarisch orientierten Region. Anfang des 20. Jahrhunderts löste Kalocsa [[Szeged]] als Zentrum der ungarischen [[Paprika]]-Industrie ab und ist bis heute das weltgrößte Anbaugebiet für Paprika. Weitere bedeutende Standbeine der Region sind [[Wein]], [[Obst]], [[Gemeiner Lein|Flachs]], [[Hanf]] und [[Getreide]], aber auch der Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalocsa ist zunehmend auch ein touristisches Ziel, vor allem für Kurzausflügler von Donaukreuzfahrten. Auch in diesem Sinne wurde im Jahr 2002 ein Thermalbad eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Neben dem „[[Paprika]]-Museum“ sind der Domplatz mit den Domherrenhäusern, die [[Kathedrale von Kalocsa|Kathedrale Mariä Himmelfahrt]] mit der Orgel, auf welcher [[Franz Liszt]] des Öfteren spielte, und vor allem das [[Erzbistum Kalocsa-Kecskemét|erzbischöflichen Palais]] von Bedeutung. Im Palais sind neben der Bibliothek vor allem der Prunksaal, das Oratorium sowie die Deckenfresken beachtenswert. Der ehemals bischöfliche Park ist heute öffentlich zugänglich und birgt zahlreiche [[Dendrologie|dendrologische]] Raritäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist Sitz von Priester- und Lehrerseminaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Jurjewitsch Katschanowski|Alexander Katschanowski]] (* 1984), russischer Biathlet&lt;br /&gt;
* [[Tibor Kovács (Archäologe)|Tibor Kovács]] (1940–2013), Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Ágnes Lakatos]] (* 1962), Jazz-Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Schöffer]] (1912–1992), französischer Bildhauer und Plastiker ungarischer Herkunft&lt;br /&gt;
* Imre Szendrei (1924–1983), Pianist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Tamas Ungvary]] (1936–2024), ungarisch-schwedischer Dirigent, Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[János Bárd]] (1908–1982), Bischof, philosophischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Zoltán Bagó]] (* 1975), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kalocsa.hu/kalocsa-testvervarosai/ |titel=Kalocsa testvérvárosai &amp;amp;#091;Partnerstädte von Kalocsa&amp;amp;#093; |werk=kalocsa.hu |abruf=2024-11-14 |sprache=hu}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Altino]], [[Italien]]m seit 2017&lt;br /&gt;
* {{PSE|#}} [[Bethlehem]], [[Palästinensische Autonomiegebiete]], seit 2010&lt;br /&gt;
* {{ROM|#}} [[Cristuru Secuiesc]], [[Rumänien]], seit 2000&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Kirchheim unter Teck]], [[Deutschland]], seit 1990&lt;br /&gt;
* {{SRB|#}} [[Kula (Kula)|Kula]], [[Serbien]], seit 2010&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Poljarnyje Sori]], [[Russland]], seit 2019&lt;br /&gt;
* {{CHN|#}} [[Shenzhen]], [[Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[Totana]], [[Spanien]], seit 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 besteht ein Schüleraustausch mit dem Ratsgymnasium Goslar (Deutschland). Gleichfalls besteht ein Schüleraustausch mit der Freihof-Realschule in Kirchheim unter Teck (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Balázs Dercsényi u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirchen in Ungarn.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hegyi &amp;amp; Társa, Budapest 1991, S. 205–209, 278 f.&lt;br /&gt;
* Terézia Kerny: &amp;#039;&amp;#039;Kalocsa – Erzbischöfliche Residenz.&amp;#039;&amp;#039; Kalocsa 1996, ISBN 963-554-065-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.kalocsa.hu |titel=Kalocsa város weboldala |titelerg=Offizielle Webseite |sprache=hu |abruf=2024-11-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.nemzetijelkepek.hu/onkormanyzati-cimer/kalocsa-varos |titel=Kalocsa város |titelerg=Wappen von Kalocsa |werk=Nemzeti Jelképek |sprache=hu |abruf=2024-11-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=&lt;br /&gt;
http://mek.niif.hu/00000/00060/html/054/pc005470.html#2 |titel=Kalocsa |werk=[[A Pallas Nagy Lexikona]] |sprache=hu |abruf=2024-11-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Kalocsa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4096919-8|LCCN=n82081249|VIAF=139577003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Batschka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JasN</name></author>
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