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	<title>Kallnach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-12T17:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Kallnach&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Kallnach 2019.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Kallnach COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 196.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum von Kallnach&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Seeland|Seeland]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Seeland&lt;br /&gt;
| BFS = 0304&lt;br /&gt;
| PLZ = 3207 [[Golaten]]&amp;lt;br /&amp;gt;3283 Kallnach&amp;lt;br /&amp;gt;3283 [[Niederried bei Kallnach]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.022225&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.236113&lt;br /&gt;
| HÖHE = 445&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 17.98&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Fabian Mori ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.kallnach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kallnach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|Chouchignies}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Seeland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 wurde die südlich gelegene Gemeinde [[Niederried bei Kallnach|Niederried]] nach Kallnach eingemeindet. Kallnach fusionierte am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2019 mit [[Golaten]] zur Gemeinde Kallnach.&amp;lt;!-- Der Scherzname für die Gemeinde lautet &amp;#039;&amp;#039;Knallbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berndeutsch.ch/words/12449?q=knallbach&amp;amp;page=1 |titel=Knallbach |werk=Wörterbuch Berndeutsch-Deutsch |abruf=2023-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kallnach gilt als das längste Strassendorf der Schweiz. Es erstreckt sich am Fuss einer [[Moräne]] des Rhonegletschers am Rande des [[Grosses Moos|Grossen Mooses]] und liegt an der Strasse von [[Lyss]] über [[Aarberg]] nach [[Kerzers]]. Der Ort verfügt über eine Bahnstation an der [[Broyelinie]] (Strecke [[Bahnstrecke Kerzers–Lyss|Lyss–Aarberg–Kerzers]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind in [[Alphabetische Sortierung|alphabetischer]] Reihenfolge: [[Bargen BE|Bargen]], [[Finsterhennen]], [[Fräschels|Fräschels FR]], [[Kerzers|Kerzers FR]], [[Mühleberg]], [[Radelfingen]], [[Siselen]], [[Treiten]] und [[Wileroltigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Überreste einer [[Römerstrasse]], welche die Siedlungen [[Aventicum]] und [[Vicus Petinesca|Petinesca]] verband, wurden im &amp;#039;&amp;#039;Aspi&amp;#039;&amp;#039; gefunden. Ausgrabungen im Jahre 1989 förderten Strukturen zutage, die als römische Raststätte, Zollposten oder Pferdewechselstation interpretiert werden können. Noch im Frühmittelalter, während des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, lebten auf dem Gebiet des heutigen Kallnach Romanen, was anhand von Fundgegenständen und Grabbeilagen festgestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Kallnach im Jahr 1225 als &amp;#039;&amp;#039;Callaho&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Vereinzelt finden sich auch abweichende Formen, wie Kalnacht oder Kalchnach.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kallnach.ch/geschichte Geschichte] der Gemeinde Kallnach, abgerufen am 20. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Dorf aus Versehen von französischen Bomben getroffen, es kam jedoch zu keinen Personen- und äusserst geringen Materialschäden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://doc.rero.ch/record/166736/files/1918-01-10.pdf &amp;#039;&amp;#039;Les bombes de Kallnach.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Nouvelliste|Journal et Feuille d’Avis du Valais]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Januar 1918, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Juri Jaquemet: [https://blog.nationalmuseum.ch/2023/01/bomben-auf-kallnach/ &amp;#039;&amp;#039;Bomben auf Kallnach&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 6. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsadel ===&lt;br /&gt;
Kallnach hatte, zumindest zeitweise, einen eigenen Ortsadel. So taucht beispielsweise ein Ritter Berthold von Kallnach urkundlich in den Jahren zwischen 1255 und 1265 in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Archiv des [[Historischer Verein des Kantons Bern|Historischen Vereins des Kantons Bern]], Band 9–10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Adelsgeschlecht taucht nochmals im Jahre 1363 auf, als eine Christina von Kallnach zusammen mit ihrem Mann Heinrich von Schünen einen jährlichen Zins von 3 Schilling an das Dominikaner-Kloster in Bern von einer halben Hofstatt in Bern in der Herrengasse stiftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10006404?page=44 &amp;#039;&amp;#039;Das Dominikaner-Kloster in Bern von 1269 bis 1400.&amp;#039;&amp;#039;] Huber &amp;amp; Comp., Bern 1857, S. 34 (archiviert vom [[Münchener Digitalisierungszentrum]] MDZ).&amp;lt;/ref&amp;gt; Einkünfte aus der zweiten Hälfte dieser Hofstatt wurden bereits ein Jahr zuvor von Albrecht [[Geben-Schueser#Urkundliche Erwähnungen Schäfer-Bern|Schäfer]] und seiner Frau zum Seelenheil gestiftet, was auf ein mögliches Verwandtschaftsverhältnis der beiden Familien hindeuten könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichenfuhr Kallnach, 1986.jpg|mini|Eichenfuhr Kallnach, 1986]]&lt;br /&gt;
Einmal pro Generation – alle 20 Jahre – organisieren die unverheirateten Kallnacherinnen und Kallnacher die &amp;#039;&amp;#039;Eichenfuhr&amp;#039;&amp;#039;; ein Grossanlass mit Umzug durch das Dorf, Tanz und Festwirtschaft. Ursprünglich in der Tradition anderer Tannen- oder Trämelfuhren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edmund Stadler |Hrsg=Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern |Titel=Bernische Theatergeschichte |Ort=Bern |Datum=2018 |Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welche im Seeland von der Fasnachtszeit in den Frühling/Sommer verlegt wurden, zieht der uralte magisch-kultische Brauch jeweils Besucher in Scharen ins Seeländer Dorf an. In Kallnach fanden Eichenfuhren 1889, 1898, 1907, 1926, 1946, 1966, 1986 und 2006 statt, wobei erst ab 1926 auch Frauen auftreten durften. Im Zentrum steht die Eiche, ein besonders schöner Baum der Burgergemeinde wird gefällt und mit Blumen und Zweigen geschmückt durch das Dorf gefahren. Neben den vielen neueren Umzugssujets treten bis heute Maskenfiguren auf, die so genannten Dorffiguren: der «Schnäggähüseler», der «Plätzlima», der «Chartäma», der «Mieschma» und der Bär mit der Bärenführerin, sowie Reifenschwinger. Den krönenden Abschluss des Festes bildet jeweils die Versteigerung des Baumstamms durch den «Eichenpfarrer», wobei der Erlös später den Beteiligten eine gemeinsame Reise finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Müller |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sgv-001%3A1948%3A38%3A%3A4#70 |titel=Trämelfuhren im Seeland (Kt. Bern) |werk=[[Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde|Schweizer Volkskunde]] |hrsg=38. Jg., Nr. 5 |datum=1948 |seiten=65–72 |abruf=2023-06-21 |kommentar=archiviert in [[E-Periodica]] der [[ETH Zürich]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/c4062b44-02dc-477d-ba66-0c7b4488b097 |titel=Kallnacher Eichenfuhr |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF Antenne]] |datum=1966-05-09 |abruf=2022-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die [[Exekutive]] besteht aus dem sechsköpfigen [[Gemeinderat]]. Die parteipolitische Zusammensetzung für die [[Legislaturperiode]] 2025–2028 ist folgendermassen: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 4 und [[Grünliberale Partei|glp]] 2. [[Gemeindepräsident]] ist Fabian Mori (SVP; Stand: 2025)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bernerzeitung.ch/wahlen-kallnach-die-svp-gewinnt-das-praesidium-und-vier-sitze-655351192975 |titel=Gemeindewahlen Kallnach: SVP gewinnt das Präsidium und vier Sitze |datum=2024-10-20 |sprache=de |abruf=2025-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Kallnach (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): SVP 47,28 % (+5,96), [[Die Mitte|Mitte]] 11,12 % (−3,46), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 10,92 % (+0,22), glp 8,97 % (+1,68), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 6,45 % (−2,60), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 4,50 % (−1,50), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 3,87 % (+0,04), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 2,43 % (−0,07), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,71 % (+0,30).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das am 6. Februar 1945 offiziell vom Regierungsrat anerkannte und bestätigte Wappen [[Blasonierung|zeigt]] &amp;#039;&amp;#039;In Blau ein silberner Glockenklöppel, begleitet von zwei goldenen Sternen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kallnach.ch/geschichte |titel=Geschichte. Das Kallnacher Dorfwappen |werk=Kallnach |hrsg=Einwohnergemeinde Kallnach |abruf=2023-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschloss Kallnach - Bauzeichnung 1911.jpg|mini|Wasserschloss Kallnach, Bauzeichnung 1911]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde reicht vom Zusammenfluss von [[Saane]] und [[Aare]] bis weit ins [[Grosses Moos|Grosse Moos]]. Kallnach liegt im Prinzip westlich der Aare, aber mit dem Bau des unterirdischen Kanals vom [[Stausee Niederried]] zum [[Kraftwerk Kallnach]] fliesst ein Teil der Aare direkt unter dem Dorf. Die Gemeinde hat zwei grosse Flusskraftwerke; das Kraftwerk Kallnach seit 1913 (technische Erneuerung 1980) und dasjenige von [[Wasserkraftwerk Niederried-Radelfingen|Niederried]] seit 1963. Um das Wasser der Aare zum Kraftwerk unterhalb des Dorfes zu leiten, wurde bei Niederried ab 1909 ein Staudamm gebaut mit unterirdischen Verbindung zum Schieberhaus Kallnach, dem heutigen Wasserschloss. Damit entstand oberhalb von Niederried ein Stausee, welcher 1966 unter Naturschutz gestellt und seit 1992 ins Register der Auen von nationaler Bedeutung aufgenommen wurde, dazu gehört seit der Gemeindefusion mit [[Golaten]] auch die &amp;#039;&amp;#039;Oltigenmatt&amp;#039;&amp;#039; bei der Saanemündung. Der &amp;#039;&amp;#039;Unterwasserkanal&amp;#039;&amp;#039; mündet bei [[Walperswil]] in den [[Hagneckkanal]], welcher das Wasser der Aare in den Bielersee leitet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Niederried-Stausee.jpg|mini|Naturschutzgebiet Stausee Niederried]]&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Kraftwerke war die erste [[Juragewässerkorrektion]] mit dem Bau des Hagneckkanals und für den Gemüseanbau war es die Entsumpfung im [[Grosses Moos|Grossen Moos]]. Die damals gebauten Binnenkanäle dienen noch heute der Be- und Entwässerung und sind essentiell für die intensive Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obschon die künstlich angelegten Kanäle und Flussläufe ihre Aufgaben, wie den Schutz vor Überschwemmung oder die Gewinnung von Wasserkraft auch im 21. Jahrhundert noch erfüllen, treten im Grossen Moos wieder Probleme auf; der Boden sackt weiter ab&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Egli, Holger Gärtner, Claudia Röösli, Jan Seibert, Guido Wiesenberg, Vladimir Wingate |Titel=Landschaftsdynamik im Gebiet des Grossen Mooses - Moorböden, Wassermanagement und landwirtschaftliche Nutzung im Spannungsfeld zwischen Produktivität und Nachhaltigkeit |Sammelwerk=Physische Geografie, Schriftenreihe |Nummer=68 |Verlag=Geographisches Institut der Universität Zürich |Datum=2020 |ISBN= |Online=https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/190633/1/2020_Physische-Geografie_Schriftenreihe_68_GrossesM.pdf |Abruf=2022-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird bei Starkregen an vielen Stellen geflutet, die Binnenkanäle und das Grundwasser sind mit Fremdstoffen belastet und vermehrt unterhöhlen Biber mit ihren Bauten die Uferbefestigungen. So wird im Seeland über eine dritte Juragewässerkorrektion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pro Agricultura Seeland |Titel=Dritte Juragewässerkorrektion |Datum=2018 |Online=https://proagricultura.ch/wp-content/uploads/2018/03/Arbeitspapier-Dritte-Juragewässerkorrektion-Medien.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diskutiert. Zudem plant die Gemeinde zusammen mit dem [[BKW Energie|BKW]] Ökofond eine Ausweitung des Naturschutzgebietes beim &amp;#039;&amp;#039;Büeltigenweiher&amp;#039;&amp;#039; und eine Verbindung des Unterwasserkanals mit dem Hauptkanal im Grossen Moos (Baubeginn 2026). Damit wird zum dritten Mal in der Geschichte wieder Wasser direkt von der Aare in den Broyekanal und damit in den Neuenburgersee fliessen. Dies geschah zuerst nach dem Abschmelzen des Rhonegletscher bis etwa 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und dann von 1647 bis 1663 mit dem Aarbergerkanal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Hirt |Titel=Der Aarberger Kanal – ein direkter Wasserweg zwischen der Hauptstadt Bern und der Romandie im 17. Jahrhundert |Sammelwerk=Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde |Band=65 |Nummer=2 |Datum=2003 |Online=https://www.bezg.ch/img/publikation/03_2/hirt.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Fräschels-Weiher.jpg|mini|Naturschutzgebiet Fräschels-Weiher]]&lt;br /&gt;
Bereits 1966 wurde das &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Lättloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die nie aufgefüllte Lehmgrube bei der Ziegelei [[Fräschels]], vom Kanton Bern angekauft und ist heute als Fräschels-Weiher im Register der Flachmoore von nationaler Bedeutung aufgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. L. Schmalz |Titel=Naturschutztätigkeit im Kanton Bern: 1966 |Sammelwerk=Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern |Band=24 |Ort=Bern |Datum=1967 |DOI=10.5169/seals-319552 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der Jahrtausendwende wurden der &amp;#039;&amp;#039;Unterwasserkanal&amp;#039;&amp;#039; und die Aare bei Niederried als Teil des Projektes &amp;#039;&amp;#039;Energieinfrastrukturlandschaft am Aare-Hagneck-Kanal&amp;#039;&amp;#039; renaturiert, welche vom Landschaftsschutz Schweiz 2017 als Landschaft des Jahres ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landschaft des Jahres 2017:&lt;br /&gt;
Energieinfrastrukturlandschaft am Aare-Hagneck-Kanal |Verlag=Stiftung Landschaftsschutz Schweiz |Ort=Bern |Datum=2017 |Online=https://www.sl-fp.ch/admin/data/files/page_landscape/documentation/1/ldj2017_doku_250417.pdf?lm=1566485872 |Abruf=2022-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 194.JPG|Ortseingang von Kallnach&lt;br /&gt;
 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 206.JPG|Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 199.JPG|Fachwerkhaus im Ortszentrum&lt;br /&gt;
 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 201.JPG|Kirche&lt;br /&gt;
 2012-07-18-Regiono Arbergo (Foto Dietrich Michael Weidmann) 202.JPG|Innenansicht der Kirche&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Kallnach-LBS H1-016966.tif|Luftbild (1954)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturgüter in Kallnach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kallnach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Kallnach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|175|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Seeland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4578401-2|VIAF=247384905}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kallnach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1225]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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