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	<title>Kallimachos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:20:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kallimachos&amp;diff=138046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Ausgaben ergänzt; Literaturangaben vervollständigt; Wikilinks aktualisiert; weitere Formalien</title>
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		<updated>2026-01-29T13:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ausgaben ergänzt; Literaturangaben vervollständigt; Wikilinks aktualisiert; weitere Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Kallimachos von Kyrene. Für andere Träger des Namens Kallimachos siehe [[Kallimachos (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kallimachos von Kyrene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Καλλίμαχος ὁ Κυρηναῖος|Kallímachos ho Kyrēnaíos}}, [[Latinisierung|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;Callimachus Cyrenius&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;um 305 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Kyrene]]; † um 240 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Alexandria]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Blum |Titel=Kallimachos: the Alexandrian Library and the origins of bibliography |Verlag=University of Wisconsin Press |Ort=Madison, Wisconsin |Datum=1991 |ISBN=978-0-299-13173-9 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Hellenismus|hellenistischer]] Dichter, Gelehrter und alexandrinischer Bibliothekar.&amp;lt;!--Lebensdaten nach Der Neue Pauly Supplemente 2: Geschichte der antiken Texte. Werklexikon 2007. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als der Begründer der wissenschaftlichen [[Philologie]] und setzte sich dichterisch mit der [[Ätiologie (Erzählung)|Ätiologie]] auseinander, das heißt mit den [[Mythos|mythischen]] und [[Legende|legendären]] Ursprüngen von Namen, Kulten und Bräuchen. Sowohl seine wissenschaftlichen Leistungen wie auch der Anspielungsreichtum, die Verspieltheit und Ironie seines literarischen Werks machten ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Kultur unter den [[Ptolemäer]]n in Ägypten und des Hellenismus überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kallimachos stammte aus einer vornehmen Familie in Kyrene im heutigen Libyen, die sich vom Gründer und ersten König der Stadt, [[Battos&amp;amp;nbsp;I.]] herleitete. Er wuchs in Alexandria am Hof der Ptolemäer auf und erhielt dort eine umfassende literarische Erziehung. In der &amp;#039;&amp;#039;[[Suda]]&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Byzantion|byzantinischen]] Enzyklopädie mit einem ausführlichen Artikel zu ihm, wird erwähnt, er sei Schullehrer in Eleusis, einem Vorort Alexandrias gewesen, was sich aber weder mit seiner vornehmen Herkunft noch mit seiner bald erreichten hohen Stellung am Hof der Ptolemäer vereinbaren lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Suda|kappa|227|Kallimachos|gr=Καλλίμαχος}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere erhaltene Gedichte auf [[Ptolemaios&amp;amp;nbsp;II.]] und dessen zweite Frau [[Arsinoë&amp;amp;nbsp;II.]] erweisen Kallimachos als engen Vertrauten dieses Königspaars. Außerdem arbeitete er an der [[Bibliothek von Alexandria|alexandrinischen Bibliothek]]. Zurückgehend auf eine Angabe bei [[Johannes Tzetzes]], der sich seinerseits auf eine überlieferte Anmerkung ([[Scholion]]) zum römischen Dichter [[Plautus]] beruft, wird er oft als dritter Leiter dieser Bibliothek genannt, eine Funktion, für die er bestens qualifiziert war. Die &amp;#039;&amp;#039;Suda&amp;#039;&amp;#039; weiß davon aber nichts, und ein in [[Oxyrhynchos]] gefundener [[Papyrus]] mit einer Liste der Bibliotheksleiter führt ihn nicht auf. Da einige Gedichte seiner reifen Jahre auf Kyrene als Wohnsitz weisen, wurde erwogen, dass Kallimachos dort möglicherweise aufgrund politischer Spannungen zwischen Alexandria und Kyrene Zuflucht suchte oder die Ptolemäer diplomatisch vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Cameron: &amp;#039;&amp;#039;Callimachus and His Critics&amp;#039;&amp;#039;, Princeton 1995, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Spärliche Überlieferung ===&lt;br /&gt;
Kallimachos werden von der &amp;#039;&amp;#039;Suda&amp;#039;&amp;#039; Werke im Umfang von etwa 800 Büchern (das heißt antiken Papyrusrollen) zu unterschiedlichen Themen zugeschrieben, die jedoch größtenteils verloren oder nur fragmentarisch erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett erhalten sind lediglich&lt;br /&gt;
* sechs &amp;#039;&amp;#039;[[Hymne]]n&amp;#039;&amp;#039; an die [[Olympische Götter|olympischen Götter]]: an [[Zeus]], [[Apollon]], [[Artemis]]; auf die Insel [[Delos]]; auf [[Athene]] und [[Demeter]]. Die ersten beiden dienten dem Lob Ptolemaios’&amp;amp;nbsp;II., alle sechs vergegenwärtigten einem Lesepublikum lebhaft und zugleich vieldeutig Kulthandlungen, an denen es nicht mehr teilnahm. So handelt der Hymnus auf &amp;#039;&amp;#039;Das Bad der Pallas&amp;#039;&amp;#039; (Athene) von der rituellen Waschung einer Athenestatue in [[Argos (Stadt)|Argos]]. Während die Zuschauer warten, dass sie die Statue zu Gesicht bekommen, wird erzählt, wie der Seher [[Teiresias]], als er einmal Athene beim Bad überraschte, geblendet wurde.&amp;amp;nbsp;– Erhalten sind auch&lt;br /&gt;
* 63 &amp;#039;&amp;#039;[[Epigramm]]e&amp;#039;&amp;#039; (in der &amp;#039;&amp;#039;[[Griechische Anthologie|Griechischen Anthologie]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben können Kallimachos etwa 740 Fragmente sicher oder einigermaßen sicher zugeschrieben werden. Teils handelt es sich dabei um Zitate bei antiken Autoren oder in der &amp;#039;&amp;#039;Suda&amp;#039;&amp;#039;, teils um Papyrusfunde. Bereits im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stieß man auf ein&lt;br /&gt;
* größeres Fragment des [[Epyllion]]s (kleinen [[Epos]]) &amp;#039;&amp;#039;Hekale&amp;#039;&amp;#039;. Es erzählt von den Abenteuern des [[Theseus]], seiner Einkehr bei einer alten Frau, nach der der Text benannt ist, und seinem Gespräch mit einer Krähe nach ihrem Tod. Zahlreiche kleinere Zitate hatten schon vorher die weite Verbreitung und Beliebtheit des Textes belegt, das genannte größere Textzeugnis diente wohl dem Schulunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funde, vor allem in Oxyrhynchos, erlaubten seither in Umrissen die Rekonstruktion der&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039; („Ursprungsgedichte“, von altgriechisch {{lang|grc|αἴτιον|aition}} „Ursprung, Schuld, Ursache“; {{lang|grc|αἴτια|aitia}} wörtlich: „Ursprünge“), eines vierbändigen Werks in Gedichtform über die Entstehung verschiedener [[kult]]ischer Bräuche. Es dürfte circa 5000 einzelne Verse&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Harder. Callimachus. Aetia. Vol.&amp;amp;nbsp;1., S.&amp;amp;nbsp;14. Oxford UP. 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; (in [[Elegie|elegischen]] [[Distichon|Distichen]]) umfasst haben und in zwei Stufen entstanden sein. Die ersten zwei Bücher sind als Dialog mit den [[Muse (Mythologie)|Musen]] gestaltet, als deren zehnte Arsinoë&amp;amp;nbsp;II. genannt wird, was auf eine Zusammenstellung kurz nach 270 v.&amp;amp;nbsp;Chr. deutet. Das dritte und vierte Buch werden von Gedichten zu Ehren [[Berenike II.|Berenikes&amp;amp;nbsp;II.]] eingerahmt, die als Gemahlin [[Ptolemaios III.|Ptolemaios’&amp;amp;nbsp;III.]] 246 nach Alexandria kam. Auf die programmatische Einleitung des Gesamtwerks, in der Kallimachos darstellt, wie er im Traum am [[Helikon (Gebirge)|Helikon]] die [[Muse (Mythologie)|Musen]] befragt&amp;amp;nbsp;– darin den Beginn von [[Hesiod]]s &amp;#039;&amp;#039;Theogonie&amp;#039;&amp;#039; variierend&amp;amp;nbsp;– kommt er im Epilog noch einmal zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Callimachus, Coma Berenices, papyrus.jpg|mini|Kallimachos, &amp;#039;&amp;#039;Das Haar der Berenike&amp;#039;&amp;#039;. Papyrusfragment in Florenz, [[Biblioteca Medicea Laurenziana]], PSI&amp;amp;nbsp;1092 (1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P.Oxy. XI 1362.jpg|mini|Ein Papyrus von Kallimachos’ &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039; aus dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Insgesamt sind 45 „aitiologische“ Erzählungen nachweisbar, wobei die kleineren Fragmente keinen Eindruck davon geben, wie Kallimachos seine Erzählungen verschachteln konnte. Im Einleitungsgedicht des dritten Buchs über einen Sieg der Berenike bei den [[Nemeische Spiele|Nemeischen Spielen]] (im Wagenrennen) wird die Gründung dieser Spiele durch [[Herakles]] genannt, aber zur Haupthandlung gerät, wie Herakles bei dem Bauern Molorchos einkehrt und ihm gegen seine Mäuseplage hilft&amp;amp;nbsp;– und schließlich werden als Hauptsache die &amp;#039;&amp;#039;aitia&amp;#039;&amp;#039;, die „Gründungssagen“ für zwei Typen von Mausefallen geboten. [[Markus Asper]] bescheinigt Kallimachos „wilde Lust am Fabulieren, am Re-Kontextualisieren, am listigen Verfremden bekannter und am stolzen Einbau neuer Elemente“ und den &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039; „eine merkwürdige Art von Humor oder Ironie.“&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Asper: Einleitung, in: Markus Asper (Übersetzung): &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos. Werke. Griechisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 2004, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlussgedicht der &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039; erzählt das [[Haar der Berenike]], das im Herbst 245 v.&amp;amp;nbsp;Chr. vermutlich mit ebendiesem Gedicht als Sternbild etabliert wurde, in einem [[Katasterismos]], wie es an den Himmel gelangte, nachdem Berenike es geopfert hatte, um ein Gelübde zu erfüllen. Jahrhundertelang war das Gedicht nur in der lateinischen Übersetzung [[Catull]]s bekannt (&amp;#039;&amp;#039;c.&amp;amp;nbsp;66&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;c.&amp;amp;nbsp;65&amp;#039;&amp;#039; als Kallimachos-Übersetzung angekündigt), erst im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden in Oxyrhynchos größere Teile des griechischen Originals wiederentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarische Fehden? ===&lt;br /&gt;
Kallimachos gilt als Meister der minutiös-perfektionistischen Kleinmalerei. Dass er umfangreiche Dichtungen in der Art der Epen in der Tradition [[Homer]]s deshalb grundsätzlich abgelehnt und sich mit seinem Schüler [[Apollonios von Rhodos]] überworfen haben soll, wurde lange behauptet, wird jedoch neuerdings in Frage gestellt. Seine herbe Kritik galt der &amp;#039;&amp;#039;Lyde&amp;#039;&amp;#039; des [[Antimachos von Kolophon]], aber nicht einmal den anderen Werken dieses Autors.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Cameron: &amp;#039;&amp;#039;Callimachus and His Critics&amp;#039;&amp;#039;, Princeton 1995, S.&amp;amp;nbsp;303–338.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in diesem Zusammenhang gern zitierte Satz: „Ein großes Buch ist ein großes Übel“ (altgriechisch {{lang|grc|μέγα βιβλίον μέγα κακόν|méga biblíon méga kakón}}) dürfte sich auf seine Arbeit als Bibliothekar bezogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Texte ===&lt;br /&gt;
Die bedeutendste [[Prosa]]schrift des Kallimachos war das 120-bändige Autorenverzeichnis (griechisch {{lang|grc|πίνακες|pínakes}} „Verzeichnisse“), worin er zu einer Auswahl griechischer Autoren aus der Bibliothek von Alexandria jeweils eine Kurzbiografie und ein Werkverzeichnis aufführte und damit den ersten „wissenschaftlichen“ [[Bibliothekskatalog]] der Welt schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;The Alexandria Library and its aftermath.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Library History&amp;#039;&amp;#039; 15, 1999, S.&amp;amp;nbsp;5–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthew Battles |Titel=Die Welt der Bücher: eine Geschichte der Bibliothek |Verlag=Artemis und Winkler |Ort=Düsseldorf |Datum=2003 |ISBN=3-538-07165-9 |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus schrieb er mehrere [[Enzyklopädie]]n über &amp;#039;&amp;#039;Ortstypische Ausdrücke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Barbarische Bräuche&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gründungsgeschichten von Inseln und Städten sowie Umbenennungen&amp;#039;&amp;#039; usw., außerdem literaturkritische Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kallimachos’ Forschungen, die sich auf den ganzen Raum erstreckten, aus dem sich die neue griechische Einwohnerschaft Alexandrias rekrutierte, standen im Dienst der Herausbildung eines gemeinsamen kulturellen Gedächtnisses dieser Griechen. Ägyptisches sprach er nicht direkt an, aber einer These Daniel Seldens zufolge löst sich der Eindruck der Bizarrheit von Kallimachos’ Texten oft auf, wenn man sie vor dem Hintergrund der ägyptischen Mythologie, Königs-(das heißt Pharaonen-)ideologie und Ikonographie betrachtet; Kallimachos hätte hier doppelte Lektüren und symbolische Transfers nahegelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Zu Kallimachos’ Schülern zählten mehrere spätere Leiter der alexandrinischen Bibliothek, neben dem bereits genannten Apollonios von Rhodos auch [[Eratosthenes|Eratosthenes von Kyrene]] und [[Aristophanes von Byzanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreich gefundenen [[Papyrologie|Papyri]] mit seinen Schriften und seine häufige [[Zitat|Zitierung]] lassen vermuten, dass Kallimachos einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit war. Vor allem auf die Dichtung der römischen [[Neoteriker]] (Catull) sowie auf [[Properz]] und [[Ovid]] hatte er großen Einfluss, sie griffen ihn mit Übersetzungen und Nachdichtungen auf. Im griechischsprachigen Bereich wurde er im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von [[Gregor von Nazianz]] geschätzt, und noch im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besaß [[Michael Choniates]] die &amp;#039;&amp;#039;Aitia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben, Übersetzungen und Kommentare ==&lt;br /&gt;
* Zsolt Adorjáni: &amp;#039;&amp;#039;Der Artemis-Hymnos des Kallimachos. Einleitung, Text, Übersetzung und Kommentar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Texte und Kommentare]].&amp;#039;&amp;#039; Band 66). Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2021, ISBN 978-3-11-069842-8.&lt;br /&gt;
* Zsolt Adorjáni: &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos’ ›Ektheosis Arsinoes‹ in der Tradition griechischer Herrscherenkomiastik. Einleitung, Text und Kommentar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 158). Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-137100-9.&lt;br /&gt;
* [[Markus Asper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werke. Griechisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004. ISBN 3-534-13693-4 (genaue Prosaübersetzung)&lt;br /&gt;
* Annette Harder: &amp;#039;&amp;#039;Callimachus, Aetia.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Introduction, Text, and Translation&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Commentary&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2012.&lt;br /&gt;
* [[Adrian S. Hollis]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Callimachus: Hecale.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Clarendon Press, Oxford 2009 (mit Einführung und Kommentar). – Rezension von Peter Habermehl in H-Soz-u-Kult [https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-13267 16. November 2009].&lt;br /&gt;
* [[Ernst Howald]], [[Emil Staiger]] (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Die Dichtungen des Kallimachos. Griechisch und deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Artemis, Zürich 1955 (gelungene metrische Übersetzung)&lt;br /&gt;
* Alexandros Kampakoglou (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Callimachus: select longer fragments and epigrams&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aris and Phillips classical texts&amp;#039;&amp;#039;). Liverpool University Press, Liverpool 2025, ISBN 978-1-80207-861-9.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pfeiffer (Philologe)|Rudolf Pfeiffer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Callimachus&amp;#039;&amp;#039;. Clarendon Press, Oxford 1949–1953 (maßgebliche Ausgabe)&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Fragmenta&amp;#039;&amp;#039;, 1949, Nachdruck 1985, ISBN 0-19-814115-7&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hymni et epigrammata&amp;#039;&amp;#039;, 1953, Nachdruck 1985, ISBN 0-19-814116-5&lt;br /&gt;
* [[Konrad Schwenck]]: &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos Hymnen übersetzt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Eduard Weber, Bonn 1821 ([https://books.google.de/books?id=7kpWAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Susan A. Stephens]], [[Benjamin Acosta-Hughes]] (Hrsg., Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Callimachus, The Epigrams.&amp;#039;&amp;#039; Edited with Introduction, Translation, and Commentary (= &amp;#039;&amp;#039;Trends in Classics, Supplementary Volumes.&amp;#039;&amp;#039; Band 174). Walter de Gruyter, Berlin 2025, ISBN 978-3-11-077045-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen und Einführungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Albin Lesky]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 3., neu bearbeitete Auflage, Saur, München 1999, ISBN 3-598-11423-0, S. 787–807&lt;br /&gt;
* Doris Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bernhard Zimmermann (Philologe)|Bernhard Zimmermann]], [[Antonios Rengakos]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der griechischen Literatur der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-61818-5, S. 64–84&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Annemarie Ambühl: &amp;#039;&amp;#039;Kinder und junge Helden. Innovative Aspekte des Umgangs mit der literarischen Tradition bei Kallimachos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hellenistica Groningana&amp;#039;&amp;#039; 9). Peeters, Leuven/Paris u. a. 2005, ISBN 90-429-1551-X (material- und umfangreiche Darstellung einiger wesentlicher Motive bei Kallimachos, die über das im Titel angegebene Thema hinaus einen Eindruck von der Kohärenz des so fragmentierten Werks vermittelt)&lt;br /&gt;
* Markus Asper: &amp;#039;&amp;#039;Gruppen und Dichter: Zu Programmatik und Adressatenbezug bei Kallimachos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Antike und Abendland&amp;#039;&amp;#039; 47, 2001, S. 84–116&lt;br /&gt;
* [[Peter Bing]]: &amp;#039;&amp;#039;The well-read muse. Present and past in Callimachus and the Hellenistic poets&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1988, ISBN 3-525-25189-0.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Blum (Philologe)|Rudolf Blum]]: &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos und die Literaturverzeichnung bei den Griechen. Untersuchungen zur Geschichte der Biobibliographie&amp;#039;&amp;#039;. Buchhändler-Vereinigung, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-7657-0659-0 (Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte des Buchwesens&amp;#039;&amp;#039; 18)&lt;br /&gt;
* [[Alan Cameron]]: &amp;#039;&amp;#039;Callimachus and His Critics&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Princeton 1995, ISBN 0-691-04367-1&lt;br /&gt;
* Marco Fantuzzi, [[Richard Hunter]]: &amp;#039;&amp;#039;Tradition and Innovation in Hellenistic Poetry&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-83511-9&lt;br /&gt;
* [[Oleg Dmitrijewitsch Nikitinski|Oleg Nikitinski]]: &amp;#039;&amp;#039;Kallimachos-Studien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur klassischen Philologie&amp;#039;&amp;#039;, 98). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1996, ISBN 3-631-30070-0&lt;br /&gt;
* Daniel L. Selden: &amp;#039;&amp;#039;Alibis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Classical Antiquity&amp;#039;&amp;#039; 17/2, 1998, S. 289–412 (erörtert Fremdheit als grundlegende Erfahrung aller Bewohner des unter Alexander neu gegründeten Alexandria, der Kallimachos in seinem Werk auf allen Ebenen Rechnung trage)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rezeption&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 7|407|420|Kallimachos|Annemarie Ambühl}}&lt;br /&gt;
* Richard Hunter: &amp;#039;&amp;#039;The Shadow of Callimachus. Studies in the Reception of Hellenistic Poetry at Rome&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2006, ISBN 0-521-87118-2&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Luigi Lehnus]]: &amp;#039;&amp;#039;Nuova bibliografia callimachea (1489–1998)&amp;#039;&amp;#039;. Ed. dell’Orso, Alessandria 2000, ISBN 88-7694-416-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118518488}}&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/hellenisticbibliography/hellenistic/callimachus Kallimachos in der Hellenistic Bibliography] von Martine Cuypers, [[Trinity College Dublin]]&lt;br /&gt;
* [https://www.theoi.com/Text/CallimachusHymns1.html Kallimachos: Hymnen] 1–3 mit Anmerkungen aus der [[Loeb Classical Library]], Übersetzung von Alexander William Mair (vermittelt eine Vorstellung vom Inhalt, aber nicht von der Sprache des Kallimachos, für die die hervorragenden deutschen Übersetzungen von Asper und Howald/Staiger herangezogen werden sollten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118518488|LCCN=n80040584|VIAF=99454635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Kyrene)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kallimachos&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Callimachus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Dichter und Gelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 305 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kyrene]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 240 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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