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	<title>Kallidromo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:54:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kallidromo&amp;diff=1127236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Osenji: /* Geschichte */ Information zu Natura 2000 mit Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2023-10-16T04:08:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Information zu Natura 2000 mit Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Kallidromo (Καλλίδρομο)&lt;br /&gt;
|BILD=Small lake at Anopea Atrapos Path.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Kleiner See im Kallidromo-Massiv&lt;br /&gt;
|HÖHE=1419&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=GR&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG=(Kallidromo-Gipfel)&lt;br /&gt;
|LAGE=Regionalbezirk [[Fthiotida]], [[Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=Kallidromo-Gebirge&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=38.733333&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=22.566667&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=GR&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kallidromo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Καλλίδρομο}}; [[Katharevousa]] &amp;#039;&amp;#039;Kallidromon&amp;#039;&amp;#039; Καλλίδρομον, selten auch &amp;#039;&amp;#039;Kallidromos&amp;#039;&amp;#039;) ist ein maximal 1419&amp;amp;nbsp;m hohes [[Bergmassiv]] im Süden und Südwesten des Regionalbezirks [[Fthiotida]] in der griechischen Region [[Mittelgriechenland]]. Der Name des Gebirges bedeutet ‚guter Weg‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Kallidromo-Massiv beginnt im Norden am Unterlauf des [[Sperchios]], welcher in seinem Tal an dessen südlicher Begrenzung liegt. Von Norden ziehen die Höhenzüge des Kallidromo nach Südosten entlang der Küste des [[Golf von Malia|Golfs von Malia]] und des [[Golf von Euböa|Golfs von Euböa]]. Die Längsachse des Kallidromo-Massivs verläuft von Nordwest nach Südost und hat eine maximale Ausdehnung von 38 bis 40&amp;amp;nbsp;km. Die senkrechte Querachse hierzu von Nordost nach Südwest hat an der breitesten Stelle einen Durchmesser von ca. 16&amp;amp;nbsp;km, an der schmalsten Stelle von ca. 10&amp;amp;nbsp;km. Die östliche und südliche Begrenzung des Kallidromo wird durch den Fluss [[Kifisos (Böotien)|Kifisos]] und dessen Tal bzw. Ebene vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden läuft das Kallidromo-Massiv in Richtung Ebene des Sperchios mit dem Gipfel [[Elafovouni]] mit knapp 1100&amp;amp;nbsp;m Höhe aus. Elafovouni liegt genau nördlich des Kallidromo-Hauptgipfels in ca. 4&amp;amp;nbsp;km Entfernung. In der Mitte der Längsachse des Kallidromo erstrecken sich Ausläufer nach Südwesten auf die nordöstlichen Ausläufer des [[Parnass]]os zu. Die Verbindung beider Bergketten wird durch den entlang der Westflanke des Kallidromo verlaufenden Kifisos mit einem engen Tal unterbrochen. Diese Stelle markiert die Trennung zwischen dem oberen Kifisos-Tal im Nordwesten und dem unteren Kifisos-Tal im Südosten mit der aufgeweiteten Ebene des trockengelegten [[Kopaïs|Kopaïs-Sees]]. An der Stelle der Passage zwischen dem Kallidromo im Norden und den Ausläufern des Parnassos liegt die Stadt [[Amfiklia]]. Nach Süden läuft des Kallidromo-Massiv mit dem Berg [[Varvas]]. Nach Nordosten zum Meer hin erstreckt sich der Ausläufer namens Knimis oder [[Knimidos]] (926&amp;amp;nbsp;m Höhe) bis nahe an die Küste. Nach Südosten erreichen die Ausläufer des Kallidromo noch eine Höhe von 841&amp;amp;nbsp;m in der Nähe des Klosters Profitis Ilias nördlich von Elatia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südöstliche Nachbargebirge bzw. Berg ist der [[Chlomo]] südlich der Kleinstadt [[Atalandi]] (Atalanti). Nach Süden und Südwesten hin ist der Parnassos das Nachbargebirge des Kallidromo, von Westsüdwesten bis Westen das [[Vardousia]]-Massiv, von Westen bis Nordwesten das [[Iti (Gebirge)|Oite-Massiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Antike lagen die Ausläufer des Kallidromo noch deutlich näher am Meer. Der Nordteil des Kallidromo bildete die landseitige Begrenzung des [[Thermopylen]]-Pass zwischen dem Tal des Sperchios und [[Böotien]] sowie [[Attika (Landschaft)|Attika]]. Durch die erheblichen Sedimenteinschwemmungen des Flusses Sperchios in den malischen Golf ist es im Verlaufe der Jahre seit der Antike zu einer zunehmenden [[Verlandung]] gekommen, sodass der Thermopylen sich heutzutage mehrere Kilometer breit darstellt. Weiter südlich zwischen den Ortschaften [[Kamena Vourla]] und [[Agios Kostandinos]] reichen die Ausläufer des Kallidromo bis auf 500&amp;amp;nbsp;m an den nördlichen Golf von Evvia heran und stellen somit einen verkehrstechnischen Engpass der Gegenwart (und auch der Vergangenheit) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese strategische Position als „Begrenzungswall“ des Thermopylen-Pass hat das Kallidromo-Massiv zu einem in der Geschichte mehrfach bedeutenden und erwähnenswerten Bergmassiv gemacht. Die wiederholten kriegerischen Auseinandersetzungen am Thermopylen-Pass fanden immer „zu Füßen“ des Kallidromo statt. Bei der [[Schlacht bei den Thermopylen (Perserkriege)|ersten Schlacht bei den Thermopylen]] 480 v. Chr. im Rahmen des Griechenlandfeldzugs des [[Persisches Reich|persischen Reiches]] unter Xerxes umgingen Teile der persischen Streitmacht die griechischen Abwehrstellungen unter dem spartanischen König Leonidas auf einem Weg über die Höhen des Kallidromo-Massivs, um anschließend den Griechen in den Rücken zu fallen. Auch die Abwehrschlacht der Griechen gegen die Kelten 279 v. Chr. im Rahmen deren Einfalls nach Griechenland sowie die sogenannte [[zweite Schlacht bei den Thermopylen]] 191 v. Chr. und der Abwehrkampf der griechischen und alliierten Truppen im [[Balkanfeldzug|Zweiten Weltkrieg]] Ende April 1941 gegen die deutsche [[Wehrmacht]] wurden zu Füßen des Kallidromo ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die strategische Lage des Kallidromo wie auch die unmittelbar angrenzenden fruchtbaren Ebenen des Kifissos, des Sperchios und des Kopais-Sees haben die Gegend schon in der Antike zum Ort vieler menschlicher Siedlungen gemacht. Am Fuße des Kallidromo-Massivs im unteren Kifissos-Tal lag die antike Stadt [[Elateia (Phokis)|Elateia]] (Elatia). Im oberen Kifissos-Tal, allerdings dem Kallidromo gegenüber am Fuße des Parnassos liegend, befand sich die antike Stadt [[Lilaia (Polis)|Lilaea]] beim heutigen [[Lilea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kallidromo-Massiv war in der Antike (siehe Karte) ein Trenner zwischen vier antiken Landschaften. Im Nordwesten und Norden [[Malier|Malis]], im Westen und Südwesten [[Doris (Griechenland)|Doris]], im Süden und Südosten [[Phokis]] und im Südosten und Osten [[Lokris]]. Die [[Phoker]] besaßen einen schmalen Durchgang zur Küste zu ihrem Hafen [[Alpenoi]] und trennten somit die Lokrer im Osten von den [[Malier]]n und [[Dorer]]n im Westen ab. Weitere Siedlungen und Städte im Kallidromos-Massiv oder dessen unmittelbarer Umgebung waren [[Herakleia Trachinia]], [[Antikyra (Phokis)|Antikyra]], [[Anthele]] und [[Skarphia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebirge ist unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Oros Kallidromo&amp;#039;&amp;#039; als [[Natura 2000]] Schutzgebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=votaniki |url=http://votaniki.gr/prostasia/diktio-natura-2000/oros-kallidromo-gr2440006/ |titel=Όρος Καλλίδρομο (GR2440006) |werk=Βοτανική |datum=2019-01-11 |sprache=el |abruf=2023-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In der Gegenwart ist das Kallidromo-Massiv und seine Umgebung recht dicht besiedelt. Im Norden liegen die Ortschaften Ano und Kato Damasta. Entlang der östlichen Flanke des Kallidromo am Meer liegen die Ortschaften Agia Triada, Skarfia, Agios Serafim, Kenourgio, Longos, Goulemi, Kalypso und Arkitsa. Städte sind Molos, Kamena Vourla, Agios Kostandinos und am südöstlichen Ende des Kallidromo Livanates sowie [[Atalandi]] (Atalanti). An der Westflanke landeinwärts liegen die Städte Elatia, Kato Tithorea und Amfiklia sowie die Ortschaften Katalima, Lefkochori, Panagitsa, Modi, Xyliki, Tithronio, Drymea, Paleochori, Bralos, Ano Bralos, Skamnos und Eleftherochori. In den Höhen des Kallidromo-Massiv selbst gibt es nur die Dörfer Kallidromo, Mendenitsa, Karavidia und Reginio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die verkehrstechnisch herausragenden Position des Kallidromo und seiner Umgebung in der Antike hat sich in die Gegenwart trotz der Verlandung und damit Aufweitung des Thermopylen-Passes nichts geändert. Sowohl im Landesinneren auf der Westseite als auch am Meer entlang auf der Ostseite verlaufen um das Kallidromo-Massiv herum die wichtigsten Verkehrsachsen von Nord- nach Südgriechenland. Auf der Westseite des Bergmassivs verläuft aus [[Lamia (Griechenland)|Lamia]] kommend die [[Nationalstraße 3 (Griechenland)]] (Europastraße 65) über den Bralos-Pass zwischen Kallidromo und [[Iti (Gebirge)|Oiti]] sowie Giona und Parnassos über Amfiklia nach Livadia und [[Thiva]] (Theben). Der Verlauf der Straße führt dabei nach dem Bralos-Pass durch das obere und untere Tal des Kifissos entlang der Westseite des Bergmassivs Kallidromo. Auf der östlichen Seite am Meer entlang verläuft die Nationalstraße 1 (Griechenland) (Europastraße 75) von Thessaloniki über Lamia entlang der Küsten an den Thermopylen und dem Knimidos-Berg vorbei nach Athen Im Zuge des Ausbaus der Nationalstraße 1 zur Autobahn 1 sind die Streckenabschnitte bis [[Livanates]] und Atalandi bereits in den 1990er Jahren als Autobahn mit zwei Richtungsfahrbahnen ausgebaut worden. Die verkehrstechnische Bedeutung wird noch weiter zunehmen, weil die ab Oktober 2007 in Bau befindliche [[Autobahn 3 (Griechenland)|Autobahn 3]] &amp;#039;&amp;#039;(Odos Kendrikis Elladas)&amp;#039;&amp;#039; von Panagia an der [[Autobahn 2 (Griechenland)|Autobahn 2]] über [[Kalambaka]], [[Trikala]] und [[Karditsa]] an Lamia westlich vorbei nach [[Anthili]] nördlich des Kallidromo und südlich von Lamia führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Piräus–Thessaloniki]] führt über den Bralos-Pass von Lamia aus in das obere Kifissos-Tal und anschließend entlang der westlichen Flanke des Kallidromo nach Livadia und weiter nach Athen. Im Zuge des Ausbaus dieser Strecke zur [[Mehrgleisigkeit|zweigleisigen]] Schnellfahrstrecke wurde ergänzend eine neue [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] gebaut ([[Bahnstrecke Tithorea–Domokos]]), die nicht mehr über den Brallos-Pass führt, sondern entlang der Küste von Lianokladi über die Thermopylen bis Molos. Bei Molos schwenkt die Trasse nach Süden auf das Kallidromo-Massiv zu und verschwindet in dem 9210&amp;amp;nbsp;m langen [[Kallidromo-Tunnel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Griechenland&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Köln 2018. ISBN 978-3-89494-148-2, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit getrennten Röhren für jede Fahrtrichtung. Auf der Westflanke des Kallidromo tritt sie aus dem Tunnel aus und schwenkt bei Kato Tithorea wieder auf die ursprüngliche Trasse ein. Dieser Streckenabschnitt ist seit Februar 2018 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Griechenland&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Köln 2018. ISBN 978-3-89494-148-2, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sterea Ellada. 1:250.000. Road Editions, Athen, ISBN 960-8481-16-3&lt;br /&gt;
* Marco Polo Autokarte Griechenland. 1:750.000. MAIRDUMONT, Ostfildern; Auflage: Laufzeit bis 2008 (Januar 2005), ISBN 3-8297-3020-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4998268-0|VIAF=245865020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittelgriechenland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Osenji</name></author>
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