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	<title>Kalkwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-06T19:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname = Kałkojce&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Calau&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/46/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/59/31/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe = 68 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = &lt;br /&gt;
| Einwohner = 82&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2020-06-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Calau vom 18. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1974-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Saßleben]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 03205&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 03541&lt;br /&gt;
| Bild = Kalkwitz Dorfmitte 2022.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Ortszentrum von Kalkwitz – links die ehemalige Dorfschule&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalkwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Kałkojce}}, ist ein Gemeindeteil im Ortsteil [[Saßleben]] der Stadt [[Calau]] im [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]] in [[Brandenburg]]. Vom 1. Februar 1974 bis zum 26. Oktober 2003 war Kalkwitz ein Ortsteil der damals eigenständigen Gemeinde Saßleben, davor war Kalkwitz selbst eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Kalkwitz liegt in der [[Niederlausitz]] östlich des [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken|Naturparks Niederlausitzer Landrücken]], rund viereinhalb Kilometer nordöstlich von Calau und 24 Kilometer westlich von [[Cottbus]]. Umliegende Ortschaften sind [[Dubrau (Vetschau/Spreewald)|Dubrau]] im Nordosten, [[Koßwig]] im Osten, Saßleben im Süden, [[Mlode]] und [[Rochusthal]] im Westen sowie [[Bischdorf (Lübbenau/Spreewald)|Bischdorf]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Ortsjubiläum Kalkwitz 2022.jpg|mini|Gedenkstein am nördlichen Ortsende]]&lt;br /&gt;
Kalkwitz wurde erstmals in einer Urkunde vom 22. Dezember 1460 als &amp;#039;&amp;#039;Kolgwitz&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Im Jahr 1495 taucht Kalkwitz in einem [[Bistum Meißen|Meißner Bistumsmatrikel]] als &amp;#039;&amp;#039;Kolkewitz&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-8305-4297-1, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird angenommen, dass es bereits 1460 den Familien [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritz]] und [[Zieckau]] gehörte. Der Ortsname kann auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Kołk&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt werden, wie es auch bei &amp;#039;&amp;#039;[[Kulkwitz]]&amp;#039;&amp;#039; bei Leipzig möglich ist. Die Herleitung wie bei dem Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Calau&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Kał&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Sumpf&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Kałk&amp;#039;&amp;#039; stößt auf bildungsmäßige Schwierigkeiten. Im Jahr 1761 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Kalkojze&amp;#039;&amp;#039; und 1843 als &amp;#039;&amp;#039;Kałkojce&amp;#039;&amp;#039; genannt. In Kalkwitz wurde wie in den benachbarten Orten die wendische (niedersorbische) Sprache im Laufe des 19. Jahrhunderts von der deutschen Sprache verdrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Niedersorben Wendisch (2003), S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte zur [[Herrschaft Cottbus]], die als [[Mark Brandenburg|kurfürstlich-brandenburgischen]] Exklave vollständig von böhmischem bzw. ab 1635 sächsischem Gebiet umgeben war. Kalkwitz war wiederum eine Exklave der Herrschaft Cottbus, alle umliegenden Dörfer gehörten zu Sachsen. Das Rittergut Kalkwitz wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fast vollkommen zerstört. Im Jahr 1756 brannte der Ort bis auf drei Häuser ab. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurden auch die Nachbardörfer von Kalkwitz preußisch und der Ort kam zum [[Landkreis Calau|Kreis Calau]] in der [[Provinz Brandenburg]]. Die Grafen zu [[Lynar (Adelsgeschlecht)|Lynar]] übernahmen 1829 die Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kalkwitz zum 1952 neu gegründeten [[Kreis Calau]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und wurde am 1. Februar 1974 nach Saßleben eingemeindet. Mitte der 1980er-Jahre lag Kalkwitz im [[Bergbauschutzgebiet]] und war durch den geplanten [[Tagebau Calau-Nordost]] bedroht. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurden die Planungen zur Öffnung des Tagebaus verworfen. Die Gemeinde Saßleben kam mit ihren Ortsteilen am 6. Dezember 1993 zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz und wurde am 26. Oktober 2003 mit den Gemeinden [[Mlode]], [[Groß Mehßow]], [[Kemmen]], [[Bolschwitz]] und [[Werchow]] in die Stadt Calau eingegliedert. Kalkwitz ist seitdem ein Gemeindeteil des Ortsteils Saßleben ohne eigenen Ortsbeirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Einwohnerentwicklung in Kalkwitz von 1875 bis 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Oberspreewald-Lausitz |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |abruf=2023-09-20 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 175&lt;br /&gt;
| 1925 || 155&lt;br /&gt;
| 1946 || 180&lt;br /&gt;
| 1971 || 148&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 182&lt;br /&gt;
| 1933 || 146&lt;br /&gt;
| 1950 || 178&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 137&lt;br /&gt;
| 1939 || 133&lt;br /&gt;
| 1964 || 166&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Kalkwitz SW 2022.jpg|mini|Dorfkirche Kalkwitz]]&lt;br /&gt;
Die ursprünglich gotische [[Dorfkirche Kalkwitz]] wurde im frühen 15. Jahrhundert erbaut. Aus der Erbauungszeit sind Wandmalereien und der Fußboden aus Lesesteinen erhalten. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche im Stil des [[Barock]] umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Der Turm wurde nachträglich angebaut. Bis auf das Fundament besteht er vollkommen aus Holz und ist mit Schindeln aus [[Lärche]] eingedeckt. Ab den 1980er-Jahren war die Kirche vom Verfall bedroht und konnte nicht mehr genutzt werden. Am 7. Mai 1995 wurde sie nach vierjähriger Bauzeit wieder eingeweiht. Die Kirche gehört zu den [[Liste der Baudenkmale in Calau|Denkmalen der Stadt Calau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Kalkwitz liegt an einer Gemeindestraße zwischen Saßleben und Dubrau. Die Landesstraße 54 zwischen Calau und [[Vetschau/Spreewald|Vetschau]] liegt etwa zwei Kilometer entfernt. Nördlich von Kalkwitz verläuft die [[Bundesautobahn 15]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1990er-Jahre wurden in Kalkwitz Obstplantagen betrieben. Heute existiert im Ort ein Spargelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]| Titel=Die Ortsnamen der Niederlausitz | Verlag=VEB Domowina-Verlag | Ort=Bautzen | Jahr=1975 | ISBN= }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Niedersorben Wendisch. Eine Sprach-Zeit-Reise.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kalkwitz/Kałkojce}}&lt;br /&gt;
* [https://www.calau.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=64532 Saßleben und Kalkwitz] auf der Website der Stadt Calau&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160304085056/https://www.lr-online.de/storage/med/pdf/ortsportraet/154513_Sasslebn.pdf Ortsporträt in der Lausitzer Rundschau vom 30./31. Mai 2009] (PDF; 934&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Calau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Calau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1460]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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