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	<title>Kalkwerk Miltitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:51:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalkwerk_Miltitz&amp;diff=858499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: /* Siehe auch */ gelöscht, kein Bezug erkennbar</title>
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		<updated>2024-07-02T02:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; gelöscht, kein Bezug erkennbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AltesKalkbergwerkMiltitz.JPG|mini|Schild am Eingang des Kalkbergwerkes]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalkwerk Miltitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein heute als [[Besucherbergwerk]] genutztes, stillgelegtes [[Kalkstein|Kalk]]-[[Bergwerk]] bei [[Miltitz (Klipphausen)|Miltitz]], Gemeinde [[Klipphausen]], in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Miltitz gehört geologisch zum &amp;#039;&amp;#039;Wilsdruff-Nossener Schiefergebirge&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus verschiedenen [[Tonschiefer]]n mit eingelagerten [[Kalkstein|Kalklinsen]]. Im [[Karbon]] drang von unten glutflüssiges Magma in den Schieferkörper ein und wandelte die Gesteine durch Hitze und Druck um. Bei Miltitz wurden die eingelagerten Kalklinsen in kristallinen Kalkstein, [[Marmor]], umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:03434-Miltitz-1903-Kalkwerk-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Historische Aufnahme des Kalkwerks Miltitz (1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:11794-Miltitz-1910-Kalkwerk, Natürliche Säulen aus Kalkstein-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Historische Aufnahme der untertägigen Abbaubereiche im Kalkwerk (1910)]]&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich schon vor 1400 wurde in Miltitz Kalkstein für Bau- und Düngezwecke [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]]. 1571 wurde das [[Bergwerk]] erstmals urkundlich erwähnt. Anfangs geschah die Förderung nur oberirdisch im &amp;#039;&amp;#039;Blauen Bruch&amp;#039;&amp;#039;, mit Beginn des 19. Jahrhunderts begann auch der Abbau im [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]]. In den folgenden Jahrzehnten dehnte sich der Abbau des Kalksteins über 4 Sohlen bis in eine [[Teufe|Tiefe]] von 60 Metern aus. In jener Zeit entstanden auch die eindrucksvollen [[Weitungsbau]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1865 wurde mit einem [[Stollen (Bergbau)|Seitenstollen]], dem &amp;#039;&amp;#039;Adolf-von-Heynitz-Stolln&amp;#039;&amp;#039; eine an die Kalklinse angrenzende [[Silber]]erzlagerstätte aufgefahren. Wegen geringer Ausbeute wurde der Stollen schon 1885 wieder aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren die [[Bauwürdigkeit (Bergbau)|abbauwürdigen]] Vorräte weitgehend erschöpft. Während des Ersten Weltkrieges [[Tagesbruch|brach]] ein Teil der Grube von der Erdoberfläche bis zur vierten [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] zusammen, wobei vier Todesopfer zu beklagen waren. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Abbau des Kalksteins noch einmal kurz aufgenommen. Im Oktober 1924 ist die Förderung im &amp;#039;&amp;#039;Alten Kalkbergwerk&amp;#039;&amp;#039; endgültig eingestellt worden und die Grube lief mit Grundwasser voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Abbau in einer benachbarten [[Lagerstätte]] im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Kalkbergwerk&amp;#039;&amp;#039;, welche bis 1962 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], in den Jahren 1944 und 1945 diente die Alte Grube als Verlagerungsobjekt für eine Benzinfabrik unter den [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte|Decknamen]] Molch III und IV. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden die nötigen Destillationsanlagen von KZ-Häftlingen aufgebaut. Zu einem Produktionsbeginn kam es jedoch offenbar vor Kriegsende nicht mehr. 17 zu Tode getriebene Häftlinge sind heute auf dem Friedhof von Miltitz bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurden umfangreiche Sicherungsarbeiten an den alten [[Grubenfeld|Abbaufeldern]] durchgeführt. Vor allem im Bereich der Bahnlinie wurden sämtliche Hohlräume mit Kies verpresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherbergwerk ==&lt;br /&gt;
Im Juli 2000 eröffnete die damalige Gemeinde Triebischtal im &amp;#039;&amp;#039;Alten Kalkbergwerk&amp;#039;&amp;#039; ein Besucherbergwerk, in dem man mit entsprechender Qualifikation auch eigenständig Tauchen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manuel Lapp et al.: &amp;#039;&amp;#039;Das Kalkwerk Miltitz – Eine vier Jahrhunderte alte Bergbaugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; in: Manfred Kupetz, Stephanie Wittwer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kalkstein im Nossen-Wilsdruffer Schiefergebirge bei Dresden. Geologie, Montanhistorie und Bergbauzeugen.&amp;#039;&amp;#039; Exkursionsführer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften. Heft 266, Berlin 2021. S. 64–79. ISBN 978-3-86944-209-9&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schanze: &amp;#039;&amp;#039;Längst ist die letzte Schicht gefahren. Altbergbau zwischen Triebisch- und Elbtal.&amp;#039;&amp;#039; Klipphausen 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kalkbergwerk.de Website des Besucherbergwerks]&lt;br /&gt;
* [https://www.dombrowsky-marionetten.de/Miltitz.htm Marionettentheater im Bergwerk]&lt;br /&gt;
* [https://www.geopfad-triebischtal.de/ Geopfad Triebischtal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaubergwerk in Deutschland|Miltitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Klipphausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klipphausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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