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	<title>Kalksandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:16:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalksandstein&amp;diff=1146967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Literatur sortiert. Kapitel Geschichte abgetrennt und ergänzt.</title>
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		<updated>2026-03-30T09:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur sortiert. Kapitel Geschichte abgetrennt und ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt künstlich hergestellte Werksteine. Zum gleichnamigen, natürlich entstandenen Sedimentgestein siehe [[Sandstein]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Dämmstoff&lt;br /&gt;
| Name = Kalksandstein&lt;br /&gt;
| Bild = Kalksandsten.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Rohstoffe = &lt;br /&gt;
| Primärenergieverbrauch (Herstellung) = &lt;br /&gt;
| Wärmeleitfähigkeit λ = 0,56 – 1,30&amp;amp;nbsp;W/(m·K)&lt;br /&gt;
| Spezifische Wärmekapazität c = ca. 1&amp;amp;nbsp;kJ/(kg·K)&lt;br /&gt;
| Rohdichte ρ = 1200 bis 2200 kg/m³&lt;br /&gt;
| Dampfdiffusionswiderstand μ = &lt;br /&gt;
| Brandschutzklasse = A1&lt;br /&gt;
| Einsatzbereiche = &lt;br /&gt;
| Materialkosten = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalksandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kalksandziegel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sandsteinziegel&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein künstlich hergestellter [[Mauerstein]] aus [[Sand]] sowie [[Calciumsilicathydrat|Kalksilikathydraten]] als [[Bindemittel]]. Zu den ältesten Produktionsstandorten von Kalksandstein in Deutschland zählt [[Niederlehme]] in [[Brandenburg]]. In Deutschland werden Kalksandsteine häufig unter der Verbundmarke &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KS*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vertrieben&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ks-original.de/de/ks/die-marke-ks&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Erfinder des Herstellungsverfahrens künstlichen Kalksandsteins gilt der Arzt und Naturwissenschaftler [[Anton Bernhardi]].&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv&lt;br /&gt;
 | url = http://www.ks-original.de/ueber-ks-original/die-geschichte.php&lt;br /&gt;
 | wayback = 20140112182106&lt;br /&gt;
 | text = Ein Blick zurück: Die Ursprünge der Traditionsmarke KS-ORIGINAL. – Die Kalksandsteinindustrie – Wegbereiter des innovativen Mauerwerksbaus&lt;br /&gt;
}} In: &amp;#039;&amp;#039;ks-original.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser war auf der Suche nach einem preiswerten Baumaterial für den [[Sozialer Wohnungsbau|Sozialen Wohnungsbau]] und die Landwirtschaft. 1856 verfasste er eine konkrete Anleitung dazu. Ein erstes Patent für die Erzeugung eines Kalksandsteines wurde 1880 in Berlin an „Dr. Michaelis“ erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Breitenanwednung erfolgte in den 1920er Jahren im Zusammenhang mit Großsiedlungsbauten (beispielsweise in der [[Jarrestadt]], Hamburg) und zog 1927 eine erste Normung in der [[DIN 106]] nach sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Sebastian Hoyer: &amp;#039;&amp;#039;Kalksandstein – Ein innovativer Werkstoff mit unbekannter Tradition und Verbreitung?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bautechnikgeschichte. Positionen und Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsband der Sechsten Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte, 11. bis 13. Juni 2023 in Berlin (=&amp;amp;nbsp;Schriftenreihe der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte. Band 5). Imhof Verlag, Petersberg 2025, ISBN 978-3-7319-1546-1, S. 233–234, hier S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielfach bestand die frühe Kalksandsteinverwendung bei Außenwänden als unsichtbare, tragende Schale, der [[Klinkermauerwerk]] vorgeblendet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Bei der industriellen Fertigung von Kalksandsteinen werden Branntkalk ([[Calciumoxid]]) und [[Sand]] (überwiegend Quarzsand) im Verhältnis 1:12 unter Zugabe von [[Wasser]] gemischt und in Reaktoren geleitet. Wenn der Branntkalk mit Wasser zu [[Kalkhydrat]] umgewandelt ist, wird das Gemisch im Nachmischer auf Pressfeuchte gebracht und anschließend mittels hydraulischer Pressen zu Steinrohlingen geformt. Die Rohlinge werden in speziellen Dampfdruckkesseln, den [[Autoklav]]en, bei Temperaturen von ca. 200&amp;amp;nbsp;°C unter [[Sattdampfdruck]], also bei einem Druck von ca. 16&amp;amp;nbsp;bar, für einen Zeitraum von 4 bis 8 Stunden hydrothermal gehärtet. Dies und die basische Ca(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Umgebung führen zu einem Ablösen der Kieselsäure von der Oberfläche der Sandkörner, die dann mit dem Kalkhydrat in Reaktion tritt. Je nach Mengenanteil von CaO, SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O bilden sich [[Tobermorit]] und/oder andere Kalksilikathydrat-Phasen (abgekürzt CSH-Phasen genannt; x&amp;amp;nbsp;CaO&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;y&amp;amp;nbsp;SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;z&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O). Es entstehen keine Schadstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produziert werden die Kalksandsteine in Dünnformaten (DF) und Normalformaten (NF), wobei eine zusätzliche Unterscheidung in Abhängigkeit ihrer Steinhöhe und ihres Querschnittes vorgenommen wird (z.&amp;amp;nbsp;B. in Voll-, Loch- oder Blocksteine). Großformatige Kalksandsteine werden als Planelemente bezeichnet. Sie werden in Längen von 998 mm und Höhen von bis zu 623 mm hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden sowohl Steine für Normalmörtel (Lagerfugendicke 12&amp;amp;nbsp;mm) als auch Plansteine und -elemente für [[Dünnbettmörtel]] (Lagerfugendicke 1–3&amp;amp;nbsp;mm) angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung der Kalksandsteine erfolgt nach DIN 106 in Abhängigkeit von der Steinsorte, der DIN-Hauptnummer, der Steinart, der Druckfestigkeitsklasse, der Rohdichteklasse und dem Format-Kurzzeichen (zum Beispiel: Kalksandstein DIN 106 – KS 16 – 1,8 – 2 DF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederlehme6 Wasserturm Autobahn.JPG|mini|[[Niederlehme#Wasserturm|Niederlehmer Wasserturm]], 1902 komplett aus Kalksandstein errichtet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalksandstein wird im [[Rohbau (Bauwesen)|Rohbau]] für Innen- und Außenwände verwendet. Er ist vergleichsweise schwer (hohe [[Rohdichte]]klasse, RDK) und daher gut schalldämmend und wärmespeichernd. Aufgrund seiner hohen [[Wärmeleitfähigkeit]] weisen einschalige (monolithische) Wände einen hohen [[Wärmedurchgang]] und [[Wärmedurchgangskoeffizient]] auf – üblich ist daher die Kombination mit [[Dämmstoff]]en. Der nicht brennbare [[Baustoff]] (Baustoffklasse A1 nach Brandschutznorm DIN 4102-4) ist als [[Brandwand]] bereits ab 17,5&amp;amp;nbsp;cm Dicke bei einer Rohdichteklasse ≥ 1,8 in der DIN 1996-1-2/NA klassifiziert. Durch die hohen [[Steindruckfestigkeitsklasse]]n (SFK) ist das KS-Mauerwerk hochbelastbar und kann bereits in 11,5&amp;amp;nbsp;cm Dicke tragend ausgeführt werden. Kalksandsteine nach [[DIN 106]] weisen herstellbedingt eine geringe Maßtoleranz auf. Für Steinformate ≥ 2DF dürfen Abweichungen von Einzelwerten höchstens ± 4 mm betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deutsches Institut für Normung |Hrsg= |Titel=DIN V 106:2005. Kalksandsteine mit besonderen Eigenschaften. |Auflage= |Verlag=Beuth Verlag |Ort=Berlin |Datum=2005 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als frostwiderstandsfähige Kalksandsteine werden KS-[[Verblender]], KS-Vormauersteine und Riemchen eingestuft. Sie werden vor allem für Sichtmauerwerk bei Außen- und Innenwänden eingesetzt. Sämtliche Steineigenschaften (Steinarten, Formate, Abmessungen, Stein[[festigkeitsklasse]]n, Rohdichteklassen) werden in der DIN 106 geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalksandsteinaußenwände werden in der Regel als mehrschichtige Außenwandkonstruktionen ([[Funktionswand]]) ausgeführt. Jede Schicht erfüllt dabei gezielt die an die Wandkonstruktion gestellten Anforderungen. Die Funktionen [[Tragfähigkeit (Technik)|Tragfähigkeit]] (Statik), [[Schallschutz]], [[Brandschutz]] sowie sommerlichen [[Hitzeschutz]] werden durch das schwere KS-Mauerwerk erfüllt, Anforderungen an den winterlichen [[Wärmeschutz]] werden durch die leichten Wärmedämmstoffe erfüllt. Damit entstehen Funktionswände, die auf das gewünschte Anforderungsniveau eingestellt werden können, ohne durch einseitige Optimierung (z.&amp;amp;nbsp;B. Wärmeschutz) Einbußen in anderen Bereichen (Schallschutz) hinnehmen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalksandstein-Mauerwerk kann Wärme und Feuchtigkeit vorübergehend puffern und zeitverzögert wieder abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verblender gibt es den Kalksandstein in den Oberflächenstrukturen:&lt;br /&gt;
* glatt&lt;br /&gt;
* [[Bossenwerk|bossiert]]&lt;br /&gt;
* [[bruchrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei starker Hitze sind sehr trockene Steine vorzunässen, damit der Mörtel beim Auftragen nicht „verbrennt“ (d.&amp;amp;nbsp;h. die Feuchtigkeit des [[Mörtel]]s zu schnell in den sehr saugfähigen Stein wegzieht). Und umgekehrt ist, wie bei allen Mauersteinen, das frische Mauerwerk vor zu starker Durchfeuchtung und Frost zu schützen, z.&amp;amp;nbsp;B. durch Abdecken mit Planen. Durch Frost geschädigtes Mauerwerk ist vor dem Weitermauern abzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Verblender]] werden teilweise mit werkseitiger Vor[[imprägnierung]] geliefert. Damit wird Verschmutzungen während des Transportes, der Lagerung bis zur Verarbeitung weitgehend entgegengewirkt. Die Imprägnierung des Mörtels kann erst im fertigen Mauerwerk erfolgen. Bei nachträglicher Imprägnierung der KS-Verblendschale sind die Empfehlungen des Lieferwerkes zu beachten, um die Verträglichkeit mit einer evtl. vorhandenen Vorimprägnierung sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach VOB/C ATV DIN 18330 ist der Einsatz von säurehaltigen Reinigungswässern nicht zulässig, da dies die Struktur des Kalksandsteins schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
* hohe Drucktragfähigkeit für problemloses Verankern schwerer Lasten&lt;br /&gt;
* gute Ökobilanz (geringer Energieeinsatz, geringer Ressourcenverbrauch)&lt;br /&gt;
* gute baubiologische Eigenschaften, weil feuchteregulierend und wärmespeichernd&lt;br /&gt;
* hoher Schallschutz&lt;br /&gt;
*hohe Wasserdampfspeicherfähigkeit&lt;br /&gt;
*nichtbrennbarer Baustoff (Baustoffklasse A1)&lt;br /&gt;
*hohe Wärmespeicherung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baustoffwissen.de/baustoffe/baustoffknowhow/fassade_und_massivbau/kalksandstein-hohe-waermespeicherung-geringe-waermedaemmung/ |titel=Kalksandstein: Details zu Dämmung und Wärmeleitfähigkeit |datum=2013-04-02 |sprache=de-DE |abruf=2022-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
* hoher Wärmedurchgang (Einsatz von Wärmedämmstoffen notwendig)&lt;br /&gt;
* hoher Reinigungsaufwand (Verwendung von üblichen Mitteln für keramische Baustoffe nicht möglich)&lt;br /&gt;
*ungleiches Farbbild bei verschiedenen Produktionschargen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fly Ash Bricks.jpg|mini|Flugaschesteine]]&lt;br /&gt;
== Flugaschesteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie [[Porenbeton]] und [[Zement]] werden Kalksandsteinen variierende Mengen an [[Flugasche]] hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Ländern ist es üblich, Mauersteine herzustellen, die überwiegend aus Flugasche bestehen und zusätzlich Beimengungen von [[Sand]], [[Gesteinsmehl]] sowie Zement oder [[Weißkalk|Kalk]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Fall „Xella“ ==&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Xella#Kritik&lt;br /&gt;
|4=Kalksandstein#Der_Fall_„Xella“&lt;br /&gt;
|2=September 2022|1=[[Benutzer:Karsten11|Karsten11]] ([[Benutzer Diskussion:Karsten11|Diskussion]]) 10:54, 21. Sep. 2022 (CEST)}}&lt;br /&gt;
Laut Ausgabe Nr. 29 vom 10. Juli 2008 der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; hat Haniel Bau-Industrie (seit 2002 [[Xella]]) in drei Werken rund acht Jahre lang minderwertige Kalksandsteine produziert und laut &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; bis 2006 unter der Marke „KS“ vertrieben; diese seien später in etwa 45.000 Häuser verbaut worden. Der beim Produktionsprozess notwendige Branntkalk sei zumindest teilweise durch ein Bindemittel ersetzt worden, das bei der [[Rauchgas-Entschwefelung]] von Kraftwerken entsteht – dies, obwohl der [[Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden|Bundesverband Kalksandstein]] davor gewarnt hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauskandal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url = https://www.stern.de/wirtschaft/news/bauskandal-die-spur-der-steine-631468.html&lt;br /&gt;
 | titel = Bauskandal: Die Spur der Steine&lt;br /&gt;
 | autor = Rolf-Herbert Peters&lt;br /&gt;
 | werk = [[Stern (Zeitschrift)|stern.de]]&lt;br /&gt;
 | datum = 20. Juli 2008&lt;br /&gt;
 | abruf   = 2015-02-13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gutachten eines Sachverständigen im Auftrag von Haniel/Xella aus dem Jahr 2008 kommt, wie die Stellungnahme des &amp;#039;&amp;#039;Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1987, zu dem Ergebnis, dass Wände, die mit diesen Kalksandsteinen hergestellt wurden, als Folge einer starken Feuchtigkeitseinwirkung ihre Tragfähigkeit soweit einbüßen könnten, dass sie die auf sie als Teil des Gesamttragwerks entfallenden Lasten nicht mehr sicher ableiten können und schließlich auch das Gesamttragwerk des Gebäudes nicht mehr in der Lage sein kann, durch Lastenumlagerung dauerhaft eine hinreichend große Gesamtstabilität zu gewährleisten. Nach diesem Gutachten kann es also bei ausreichendem Feuchtigkeitseintrag in das Mauerwerk zur völligen Zerrüttung der betroffenen Wände kommen mit der Folge, dass die Standsicherheit des gesamten Gebäudes gefährdet sein kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;du-ra&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.du-ra.de/aktuell_broeselstein.html |wayback=20100603072015 |text=Ihr Haus aus Kalksandstein - von HANIEL/Xella mit „Bröselsteinen“ gebaut? |archiv-bot=2025-09-25 09:26:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auf eine [[Bauwerksabdichtung|Abdichtung des Kellers]] gegen Feuchtigkeit oder [[Horizontalsperre]]n verzichtet wurde, kann es zu gefährlichen Rissen im Mauerwerk kommen, räumte Xella ein. Die vom &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; genannte Zahl von 45.000 Häusern will Xella bislang nicht bestätigen. Im Winter 2011 gab Xella eine Zahl von 382 bisher geschädigten Häusern an. 2013 sprach der Gutachter Dekra von insgesamt 430 Fällen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Peters |url=https://www.nrz.de/region/niederrhein/article6185183/broeselnde-kalksandsteine-gesetzliche-frist-fuer-schadenersatz-laeuft-ab.html |titel=Bröselnde Kalksandsteine - gesetzliche Frist für Schadenersatz läuft ab |werk=Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-12-21 |abruf=2018-05-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Meßing |url=https://www.waz.de/wirtschaft/article402049361/haniel-stoppt-zahlungen-fuer-neue-broeselstein-geschaedigte.html |titel=Haniel stoppt Zahlungen für neue Bröselstein-Geschädigte |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-04-08 |abruf=2018-05-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die schadhaften Kalksandsteine ausschließlich in drei Werken am Niederrhein produziert worden sind und üblicherweise nur auf kurzen Strecken transportiert werden, sind Schäden am Niederrhein, dem westlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Münsterland zu erwarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derwesten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Hautkapp |url=https://www.nrz.de/nrz-info/article1074733/die-akte-kalksandstein.html |titel=Die Akte Kalksandstein |werk=Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2008-07-09 |abruf=2015-02-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;doit-tv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url = http://www.doit-tv.de/index.php?Itemid=1033&amp;amp;id=6267&amp;amp;option=com_content&amp;amp;task=view&lt;br /&gt;
 | titel = Baustoffhersteller verkaufte jahrelang minderwertige Kalksandsteine&lt;br /&gt;
 | werk = doit-tv.de&lt;br /&gt;
 | datum = 2008-07-09&lt;br /&gt;
 | abruf   = 2015-02-13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;handelsblatt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | url = https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/xella-hinterlaesst-haniel-geschaeftsrisiken;2010760&lt;br /&gt;
 | titel = Xella hinterlässt Haniel Geschäftsrisiken&lt;br /&gt;
 | autor = Christoph Schlautmann&lt;br /&gt;
 | werk = [[Handelsblatt|handelsblatt.com]]&lt;br /&gt;
 | datum = 2008-07-11&lt;br /&gt;
 | abruf   = 2015-02-13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vereinzelt wurden Schäden auch in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauskandal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Werkstoffe ==&lt;br /&gt;
* [[Gipswandbauplatte]]&lt;br /&gt;
* [[Porenbeton]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Benedix: &amp;#039;&amp;#039;Bauchemie für das Bachelor-Studium. Modern – Kompetent – Kompakt&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Springer Vieweg, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-18495-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DIN V 106:2005. Kalksandsteine mit besonderen Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin 2005.&lt;br /&gt;
* Harald Knoblauch, Ulrich Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Bauchemie&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Werner Verlag, Neuwied 2006, ISBN 978-3-8041-5174-1.&lt;br /&gt;
* Thea Köster-Hegmans: &amp;#039;&amp;#039;Die Kalksandstein-Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Köln, 1929; Böckelmann, Betzdorf an der Sieg 1927.&lt;br /&gt;
* Günter Neroth, Dieter Vollenschaar (Hrsg.):&amp;#039;&amp;#039; Wendehorst Baustoffkunde. Grundlagen – Baustoffe – Oberflächenschutz&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8351-0225-5.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Scholz, Wolfram Hiese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baustoffkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Werner-Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-8041-5227-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kalksandstein.de/ Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.ecspa.org/ European Calcium Silicate Unit Producers Association (E.C.S.P.A.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4029333-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauerstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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