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	<title>Kalkbergstadion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalkbergstadion&amp;diff=498527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: −Kategorie:Veranstaltungsstätte in Schleswig-Holstein; ±Kategorie:Freilichtbühne→Kategorie:Freilichtbühne in Schleswig-Holstein</title>
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		<updated>2025-01-26T12:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Veranstaltungsst%C3%A4tte_in_Schleswig-Holstein&quot; title=&quot;Kategorie:Veranstaltungsstätte in Schleswig-Holstein&quot;&gt;Kategorie:Veranstaltungsstätte in Schleswig-Holstein&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Freilichtb%C3%BChne&quot; title=&quot;Kategorie:Freilichtbühne&quot;&gt;Kategorie:Freilichtbühne&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Freilichtb%C3%BChne_in_Schleswig-Holstein&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Freilichtbühne in Schleswig-Holstein (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Freilichtbühne in Schleswig-Holstein&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Eingang zum Thingplatz am Kalkberg.jpg|mini|In den Stein geschlagene Tafel beim alten Nord-West-Zugang zum Kalkbergstadion mit dem Schriftzug „Thingplatz“ sowie dem [[Bad Segeberg#Politik|Wappen von Bad Segeberg]] und dem [[Wappen Schleswig-Holsteins]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlmayspiele22.jpg|mini|Das Kalkbergstadion als Kulisse der Karl-May-Spiele]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalkbergstadion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Freilichtbühne]] im Zentrum von [[Bad Segeberg]], auf der seit 1952 alljährlich [[Karl-May-Spiele]] stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-s-h.de/?s=Kalkbergstadion&amp;amp;submit.x=14&amp;amp;submit.y=6 Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte – Kalkbergstadion]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen für die Schaffung dieses für eine Kleinstadt wie [[Bad Segeberg]] überdimensionierten [[Amphitheater]]s waren gegeben durch die Grube, die durch den jahrhundertelangen Gipsabbau am [[Segeberger Kalkberg]] entstanden war. In den 1860er und 1870er Jahren war mehrfach versucht worden, die unter dem [[Anhydrit]] des Gipsberges lagernden Salzmassen zu erschließen. Bohrungen waren fündig geworden, aber die Schächte, die zum Zweck des Abbaus hinabgetrieben wurden, liefen immer wieder voll Wasser, dessen man auch mit Hilfe großer Dampfpumpen nicht Herr wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde der Gipsabbau beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] wurde die unschöne Tagebaugrube zu einem Platz für Massenversammlungen umgestaltet und zunächst für nationalsozialistische [[Thingspiel]]e genutzt.&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister von Bad Segeberg, Eberhard Jeran,&amp;lt;ref name = &amp;quot;ndr&amp;quot; /&amp;gt; bewarb sich um den Bau, und nach Plänen des Regierungsbaumeisters [[Fritz Schaller]] (damals Berlin), der Pläne des Garten- und Landschaftsgestalters [[Wilhelm Heintz]] von 1927 aufgriff, errichteten ab dem 29. Mai 1934&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Bosse |url=https://thingstaetten.info/de/bad-segeberg-d-info/ |titel=Bad Segeberg D Info |werk=Thingstaetten |datum=2020-05-11 |abruf=2020-06-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiwillige des [[Reichsarbeitsdienst|Nationalsozialistischen Arbeitsdienstes]] (NSAD) und ab 1935 Dienstverpflichtete des [[Reichsarbeitsdienst]]es das zunächst „Thingstätte“ genannte Stadion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Kalkbergstadion ist damit einer von den vielen Thingplätzen, welche für das Thingspiel bzw. die [[Thingplatz (Thingbewegung)|Thingbewegung]] errichtet wurden (darunter auch die [[Berliner Waldbühne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Besucherränge wurden weitere Segmente aus dem Gestein gebrochen und amphitheatralische Stufen aufgeschüttet, die alten Salzschächte sowie Höhlungen verfüllt und Reste eines Pumpenhauses abgebrochen. Zuletzt verarbeitete eine ortsansässige Tiefbaufirma über tausend Tonnen optisch ähnlichen schlesischen Granits in die Zuschauerränge, da der wasserlösliche Anhydrit des Bergs sich für eine Verbauung nicht eignete. Am 10. Oktober 1937&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wurde das Stadion unter dem Namen „Feierstätte der Nordmark“ von [[Joseph Goebbels]] und mit der Aufführung des Stücks &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht der weißen Schiffe&amp;#039;&amp;#039; von [[Henrik Herse]] vor großem Publikum eröffnet; die [[Wochenschau]] berichtete von 20.000 jubelnden Zuschauern bei der Eröffnung.&amp;lt;ref name = &amp;quot;ndr&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Von-Goebbels-zu-Winnetou-Kalkbergstadion,kalkberg103.html Von Goebbels zu Winnetou: Das Kalkbergstadion], vom: 5. Juli 2017; abgerufen am: 8. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Stadion für nationalsozialistische Massenkundgebungen der [[Hitlerjugend]] (HJ) und noch 1944 des [[Bund Deutscher Mädel|Bundes Deutscher Mädel]] (BDM) genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1945 wurde Bad Segeberg kampflos durch britische Soldaten besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Vortrag-ueber-das-Kriegsende Bad Segeberg Vortrag über das Kriegsende], vom: 8. Dezember 2015; abgerufen am: 8. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Tag der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai]] feierten die britischen Soldaten in Bad Segeberg im Kalkbergstadion das Ende des Zweiten Weltkrieges.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Vortrag-ueber-das-Kriegsende Bad Segeberg Vortrag über das Kriegsende], vom: 8. Dezember 2015; abgerufen am: 8. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Von-Goebbels-zu-Winnetou-Kalkbergstadion,kalkberg103.html Von Goebbels zu Winnetou: Das Kalkbergstadion], vom: 5. Juli 2017; abgerufen am: 8. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gastierte im Kalkbergrund beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;Zirkus Brumbach&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt war unsicher, was mit dieser Hinterlassenschaft aus der [[Zeit des Nationalsozialismus]] anzufangen sei, bis dann 1952 mit den [[Karl-May-Spiele Bad Segeberg|Karl-May-Spielen]] eine Lösung gefunden wurde, die sich bewährte. Aber auch [[Freiluftkonzert]]e finden dort statt. Geboten werden 7700 Sitzplätze, die – ebenso wie die Bühne – nicht überdacht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karl-may-spiele.de/nav-main/aktuell |titel=Karl-May-Spiele Home |titelerg=Erleben Sie Abenteuer in einem der schönsten Freilichttheater Europas! |werk=Internetauftritt Karl-May-Spiele Bad Segeberg |hrsg=Kalkberg GmbH Bad Segeberg |abruf=2023-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TV ==&lt;br /&gt;
* 2017: [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]]-Dokumentation; &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=zviwbBW6aPI Als Winnetou in den Norden kam.]&amp;#039;&amp;#039; (Sendung vom 5. Juli 2017, NDR 20.15–21.45 Uhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Zastrow, Hans-Werner Baurycza: &amp;#039;&amp;#039;Vom Steinbruch zum Freilichttheater. Vor 75 Jahren wurde die Nordmark-Feierstätte eingeweiht&amp;#039;&amp;#039;. (= Segeberger Blätter; Band 5). EPV, Duderstadt 2012, ISBN 978-3-943403-26-8 (94 S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kalkbergstadion Bad Segeberg|Kalkbergstadion}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-segeberg.de/Tourismus-Kultur/Tourismus/Kalkberg-Flederm%C3%A4use-und-Noctalis Offizielle Seite für das Stadion]&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichte-s-h.de/vonabiszindex.htm Website der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/56/7.5/N |EW=10/19/3.5/E |type=landmark |dim=500 |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freilichtbühne in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thingbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Segeberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fritz Schaller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kreis Segeberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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