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	<title>Kalisalz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalisalz&amp;diff=322277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kalisalz.jpg|mini|[[Sylvinit]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalisalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine fossile Ablagerung verschiedener Salzminerale mit einem hohen Gehalt an [[Kalium]]verbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Minerale im Kalisalz sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Halit]]: NaCl&lt;br /&gt;
* [[Sylvin]]: KCl&lt;br /&gt;
* [[Carnallit]]: KMgCl&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
* [[Kainit]]: KMg[Cl|SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;]&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
* [[Kieserit (Mineral)|Kieserit]]: MgSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
Davon werden [[Kaliumchlorid]] (Sylvin) und [[Magnesiumsulfat]] (Kieserit) wirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum in der Regel farblosen [[Steinsalz]], das fast ausschließlich aus [[Halit]] besteht, hat Kalisalz oft eine orangerote bis hellbraune Farbe, hervorgerufen durch eingelagerte [[Eisen(III)-oxid|Eisenoxide]] und [[Eisenhydroxide|-hydroxide]]. Nach dem Hauptbestandteil wird zwischen kieseritischem, [[sylvinit]]ischem und carnallitischem Kalisalz unterschieden. Die meisten weltweit abgebauten [[Lagerstätte]]n weisen einen sylvinitisch oder carnallitisch ausgeprägten Rohstoff auf. Ausgedehnte Kieseritvorkommen gibt es hauptsächlich in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Abraumsalze}} Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kalisalze wurden erstmals 1857 in Deutschland [[Entdeckung der Staßfurter Kalisalzlagerstätte|entdeckt]], und zwar beim [[Abteufen]] der Schächte &amp;#039;&amp;#039;von der Heydt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Manteuffel&amp;#039;&amp;#039; des königlich preußischen Salzbergwerkes in [[Staßfurt]]. Sie störten bei der Steinsalzgewinnung, wurden als Bitter- oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abraumsalze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und auf Halde geschüttet. Nachdem erkannt wurde, um welchen wertvollen Rohstoff es sich dabei handelte, werden sie seitdem nach dem wichtigen Bestandteil Kalium als Kalisalze bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Rudolf von Carnall |Titel=Steinsalzbergbau |Sammelwerk=Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen in dem Preussischen Staate |Band=Sechster Band |Verlag=Wilhelm Hertz |Ort=Berlin |Datum=1858 |Seiten=255 |Online={{Google Buch |BuchID=7IMLAAAAYAAJ |SeitenID=RA1-PP17 |Hervorhebung=Bittersalz}} |Zitat=Westlich vom Manteuffelschacht hat man unmittelbar im Liegenden der mit Bittersalz [das sind die später als überaus wertvoll geschätzten, vorerst aber auf [[Halde]] geschütteten Kalisalze] stark verunreinigten Abraumssalze auf der hangenden Steinsalzbank [[Strecke (Bergbau)|streichend]] nach Norden und Süden ausgelenkt und zwar in ersterer Richtung einen 23&amp;lt;big&amp;gt;½&amp;lt;/big&amp;gt; Ltr. [= Lachter], in der letzteren 22&amp;lt;big&amp;gt;¼&amp;lt;/big&amp;gt; Ltr.; man stellte jedoch gegen Ende des Jahres diese Strecken wegen der starken Verunreinigung des hier anstehenden Steinsalzes mit bitteren Salzen wieder ein.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:MKL1888:Abraumsalze|1885]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evaporite}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniensalz Sondershausen 1.jpg|mini|450px|Salzschichten im Zechsteinsalinar von Sondershausen, tektonisch verformt]]&lt;br /&gt;
Die Kalisalzlagerstätten Mitteleuropas entstanden vor gut 250 Millionen Jahren im [[Zechstein]] ([[Lopingium|Oberperm]]) und [[Tertiär]] (Oberrheingraben: [[Wittelsheim]]er Becken im Oberelsass und bei [[Buggingen]] in Südbaden). Im Bereich der heutigen Kalilagerstätten befanden sich zu dieser Zeit flache Randmeere (sogenannte [[Epikontinentalmeer]]e) oder Meeresarme und das Klima in der Region war [[Arides Klima|trocken und heiß]], wodurch viel Meerwasser in relativ kurzer Zeit verdunsten konnte. Infolge tektonischer Bewegungen wurden diese Meere bzw. Meeresarme vom offenen Ozean abgeriegelt, sodass sie auszutrocknen begannen. Aus einem so immer salziger werdenden Gewässer kristallisieren nach ihrer Löslichkeit nacheinander prinzipiell folgende Stoffe aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Kalkstein]]/[[Dolomit (Gestein)|Dolomit]],&lt;br /&gt;
# [[Gips]]/[[Anhydrit]] (Eindunstung auf mindestens ca. 25 % der Ausgangsmenge),&lt;br /&gt;
# Steinsalz (Eindunstung auf mindestens ca. 10 % der Ausgangsmenge),&lt;br /&gt;
# Kalisalz (Eindunstung auf weniger als 1 % der Ausgangsmenge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wurde diese Abscheidungsfolge aber aufgrund des Verschwindens der Barriere oder einer Klimaänderung bereits im Stadium der Gips- oder Steinsalzabscheidung unterbrochen oder beendet. Kalisalzlagerstätten sind deshalb relativ selten. Die einmal auskristallisierte Salzabfolge wurde nachfolgend durch andere Sedimente (zum Beispiel [[Ton (Bodenart)|Ton]]) überdeckt. Oft stellten sich aber die für die Austrocknung günstigen Bedingungen wieder ein und die Eindunstung und Abscheidung begann von neuem. Durch gleichzeitige, langsame, kontinuierliche Absenkung des Untergrundes des Meeresbeckens konnten sich so im Laufe einiger Millionen Jahre bis zu mehrere tausend Meter mächtige Gips- und Salzschichten bilden. Im [[Zechsteinbecken]] im Untergrund Mittel- und Westeuropas werden mindestens fünf solcher Serien unterschieden, die auch Zechsteinzyklen genannt werden. Drei dieser Zyklen (&amp;#039;&amp;#039;Werra&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Staßfurt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Leine&amp;#039;&amp;#039; genannt) enthalten Kalisalzschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann änderten sich die klimatischen oder geographischen Verhältnisse aber dauerhaft dahingehend, dass keine Salze mehr abgeschieden wurden. Die Ablagerung anderer Sedimente (zum Beispiel [[Sand]], der sich nachfolgend zu [[Sandstein]] verfestigte) setzte sich aber fort und so wurde das Salz durch wiederum tausende Meter mächtige Gesteinsschichten überlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Salz aber eine geringere Dichte hat als die meisten anderen Gesteine und unter Druck zudem beginnt, zäh zu fließen, sammelte es sich an bestimmten Stellen und begann von dort in Richtung der Erdoberfläche aufzusteigen. Bei diesem als [[Halokinese]] bezeichneten Vorgang entstanden schließlich [[Salzstock|Salzkissen, -mauern und -stöcke]]. So gelangte das Kalisalz zusammen mit dem Steinsalz in Oberflächennähe, wo es heute für Menschen erreichbar ist und in [[Bergwerk]]en abgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylvinite.jpg|mini|Sylvinitprobe mit weißem und blauem Halit und kleinen rötlichen Sylvineinsprenglingen aus dem [[Uralkali]]-Bergwerk SKRU-2 in [[Solikamsk]], [[Region Perm]], Russland.]]&lt;br /&gt;
Die größten Kalisalzvorkommen außerhalb Deutschlands finden sich in [[Russland]], [[Belarus]] und der [[Ukraine]], in [[Kanada]], den [[USA]] sowie im chinesischen [[Lop Nor]]. Auch aus [[Salzsee]]n wie dem [[Totes Meer|Toten Meer]] werden von Israel und Jordanien bedeutende Mengen gewonnen. Die [[Deutschland|deutschen]] Vorkommen liegen im Raum [[Gorleben]]-[[Braunschweig]]-[[Hannover]] in [[Niedersachsen]], in der [[Altmark]] und der [[Griese Gegend|Griesen Gegend]], im Raum [[Magdeburg]]-[[Halle (Saale)|Halle]] in [[Sachsen-Anhalt]] ([[Zielitz]]) sowie in Süd[[Baden (Land)|baden]] (in den 1970er Jahren stillgelegt), im [[Solling]], Süd[[Harz (Gebirge)|harz]] (größtenteils stillgelegt, [[Bleicherode]] und [[Sondershausen]]) und [[Dün]] und im [[Werra]]-[[Fulda (Fluss)|Fulda]]-Bereich in [[Hessen]] und [[Thüringen]] ([[Neuhof (bei Fulda)|Neuhof-Ellers]], [[Werra-Kalirevier]] mit Werken in [[Heringen (Werra)|Heringen]], [[Philippsthal (Werra)|Philippsthal]] und [[Unterbreizbach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kalibergbau}}&lt;br /&gt;
Kalisalze werden in Deutschland in [[Untertagebau|untertägigen]] [[Salzbergwerk|Bergwerken]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bergmännische [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] erfolgt entweder konventionell durch [[Schießen (Bergbau)|Bohr- und Schießarbeit]] oder maschinell mittels [[Teilschnittmaschine|Teil-]] und [[Tunnelvortriebsmaschine|Vollschnittmaschine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit gibt es Versuche, Kalisalze (Carnallite) ähnlich wie [[Steinsalz]] durch [[Solung|Bohrlochsolung]] (Heißlaugung) zu gewinnen. Ein derartiger Solbergbau findet z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Bleicherode]] und [[Kehmstedt]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die globalen Abbaumengen gibt folgende Tabelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMLRT&amp;quot;&amp;gt;[https://www.world-mining-data.info/wmd/downloads/PDF/WMD2022.pdf &amp;#039;&amp;#039;World Mining Data 2022.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB) [[Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus]], S. 142–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Liste der Länder nach Kalisalzproduktion&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Rang&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Land&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; |Abbaumenge in t K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!2016&lt;br /&gt;
!2017&lt;br /&gt;
!2018&lt;br /&gt;
!2019&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{CAN}}&lt;br /&gt;
|10.789.662&lt;br /&gt;
|12.562.695&lt;br /&gt;
|14.023.931&lt;br /&gt;
|12.643.318&lt;br /&gt;
|13.881.665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{RUS}}&lt;br /&gt;
|6.480.000&lt;br /&gt;
|7.300.000&lt;br /&gt;
|7.055.000&lt;br /&gt;
|7.368.000&lt;br /&gt;
|8.167.300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{BLR}}&lt;br /&gt;
|6.180.100&lt;br /&gt;
|7.101.800&lt;br /&gt;
|7.346.096&lt;br /&gt;
|7.348.293&lt;br /&gt;
|7.562.153&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{CHN}}&lt;br /&gt;
|5.783.000&lt;br /&gt;
|5.534.000&lt;br /&gt;
|5.452.000&lt;br /&gt;
|5.902.000&lt;br /&gt;
|5.530.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{DEU}}&lt;br /&gt;
|2.750.841&lt;br /&gt;
|2.963.561&lt;br /&gt;
|2.754.085&lt;br /&gt;
|2.615.284&lt;br /&gt;
|2.874.026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{ISR}}&lt;br /&gt;
|2.093.100&lt;br /&gt;
|2.126.700&lt;br /&gt;
|2.149.300&lt;br /&gt;
|2.043.500&lt;br /&gt;
|2.415.600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{JOR}}&lt;br /&gt;
|1.222.140&lt;br /&gt;
|1.415.260&lt;br /&gt;
|1.485.960&lt;br /&gt;
|1.516.460&lt;br /&gt;
|1.598.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{CHL}}&lt;br /&gt;
|1.303.840&lt;br /&gt;
|1.238.630&lt;br /&gt;
|991.180&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{USA}}&lt;br /&gt;
|510.000&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{ESP}}&lt;br /&gt;
|672.246&lt;br /&gt;
|557.468&lt;br /&gt;
|635.490&lt;br /&gt;
|547.100&lt;br /&gt;
|455.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{LAO}}&lt;br /&gt;
|198.600&lt;br /&gt;
|307.600&lt;br /&gt;
|343.500&lt;br /&gt;
|286.900&lt;br /&gt;
|442.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{BRA}}&lt;br /&gt;
|316.429&lt;br /&gt;
|306.296&lt;br /&gt;
|201.181&lt;br /&gt;
|269.300&lt;br /&gt;
|276.600&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{UZB}}&lt;br /&gt;
|83.000&lt;br /&gt;
|114.900&lt;br /&gt;
|176.900&lt;br /&gt;
|198.400&lt;br /&gt;
|210.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{GBR}}&lt;br /&gt;
|482.800&lt;br /&gt;
|297.400&lt;br /&gt;
|291.100&lt;br /&gt;
|84.000&lt;br /&gt;
|99.260&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{IRN}}&lt;br /&gt;
|10.500&lt;br /&gt;
|15.300&lt;br /&gt;
|32.900&lt;br /&gt;
|37.200&lt;br /&gt;
|37.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{TKM}}&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|15.200&lt;br /&gt;
|11.100&lt;br /&gt;
|16.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |{{BOL}}&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|1.700&lt;br /&gt;
|17.800&lt;br /&gt;
|4.400&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Summe&lt;br /&gt;
!38.876.258&lt;br /&gt;
!42.321.610&lt;br /&gt;
!43.475.523&lt;br /&gt;
!42.082.195&lt;br /&gt;
!44.996.384&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbereitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DE Bokeloh aerial.jpg|mini|Luftbild der Abraumhalde (rechts im Bild) des [[Kaliwerk Sigmundshall|Kalibergwerks Sigmundshall]] in [[Bokeloh (Wunstorf)|Bokeloh]] bei [[Hannover]].]]&lt;br /&gt;
Da das Rohsalz einen durchschnittlichen Wertstoffgehalt von 20 bis 35 Prozent hat, ist eine [[Aufbereitung (Kalibergbau)|Aufbereitung]] in [[übertägig]]en Fabrikanlagen notwendig. Als Aufbereitungsverfahren kommen die [[Flotation]], das [[Heißlöseverfahren|Heißverlösen]] oder die [[elektrostatische Trennung]] in Frage. Je nach Aufbereitungsverfahren wird das Produkt anschließend getrocknet und veredelt, beispielsweise durch [[Granulare Materie|Granulierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Schwierigkeit liegt in der Entsorgung der bei der Aufbereitung anfallenden Restlaugen mit hohen Gehalten an Magnesiumsalzen und Natriumchlorid. Diese werden zum Teil in poröse Schichten des oberen Muschelkalk [[Verpressung|verpresst]], zum Teil gehen sie als [[Abwasser]] in die [[Vorfluter]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Werra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Kalisalze werden hauptsächlich zu [[Mineraldünger]] verarbeitet. Für gewöhnlich hat Kalidünger eine Reinheit von mehr als 90 Prozent. Weil dies einem Kaliumanteil von rund 60 Prozent entspricht, wird er auch als „60er Kali“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kali-gmbh.com/dede/fertiliser/products/mop_fine.html?display=ShortText Datenblatt 60er Kali], [[K+S]] AG.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hochreine 99er Kaliumchlorid oder Industriekali findet in der chemischen Industrie und Medizin Verwendung. Bei chlorid-sensiblen Agrarpflanzen wird Dünger verwendet, der hauptsächlich aus Kaliumsulfat besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://datasheets.k-plus-s.com/ehswww/site6/result/openSingleRep_main_fs.jsp?P_LANGU=D&amp;amp;P_SYS=6&amp;amp;C001=PDB&amp;amp;C003=D&amp;amp;C005=K0016&amp;amp;C900=PDB-KALI3 |text=Datenblatt KALISOP}} K+S Deutschland GmbH.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung als Dünger ==&lt;br /&gt;
Der [[Mineralstoff]] [[Kalium]] ist ein [[Hauptnährelement]] der [[Pflanzenernährung]] und verstärkt bei Pflanzen die Stoffwechselprozesse: Die [[Photosynthese]] wird intensiviert, die Umwandlung von Traubenzucker (Glucose) in Stärke und der Aufbau von Proteinen beschleunigt. Dadurch wird das Wachstum der Pflanzen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ion ist das wichtigste Ion im Stoffwechsel der Pflanze zur Erhöhung des [[Osmose|osmotischen Druckes]] und Quellungszustandes. Eine ausreichende Kalidüngung bewirkt eine bessere Anpassung der Pflanze an [[Trockenstress|Trockenheit]] und erhöht die [[Frosthärte]]. Indirekt wird die Standfestigkeit der Pflanzen verbessert. Kalimangel führt zur [[Welke (Pflanze)|Welketracht]], [[Chlorose]]n an älteren Blättern sowie dem Absterben vom Blattrand (Randnekrose).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von stillgelegten Bergwerken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Salzplan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Walther E. Petrascheck]] &amp;amp; Walter Pohl&lt;br /&gt;
   |Titel=Lagerstättenlehre&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. Schweizerbarth’sche Verlagsbuchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-510-65105-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Otto F. Geyer, Manfred P. Gwinner&lt;br /&gt;
   |Titel=Geologie von Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. Schweizerbarth’sche Verlagsbuchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-510-65126-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ludwig Baumann, Igor Nikolskij, [[Manfred Wolf (Geologe)|Manfred Wolf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Einführung in die Geologie und Erkundung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1979}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilfried Hacker&lt;br /&gt;
   |Titel=Geowissenschaften und Bergbaugeschichte in der Dreiländer-Region Hessen, Thüringen und Niedersachsen&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Universitätsverlag Göttingen&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-940344-03-8&lt;br /&gt;
   |Online=http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2007/hacker_bd2.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4163054-3}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://media.k-plus-s.com/pdf/wachstum_erleben_kapitel_5.pdf |text=Unternehmensbroschüre der Kali+Salz AG |wayback=20130208013208}} (PDF-Datei; 4,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4163054-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Düngemittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Sedimentgestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
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