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	<title>Kalinowo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalinowo&amp;diff=1454869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-16T15:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort im Powiat Ełcki, Polen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Kalinowo (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ełcki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ełcki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Kalinowo&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Kalinowo&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 25&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 22&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 40&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 18&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 19-314&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 419}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 87&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NEL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 16|Dk16]]: [[Grudziądz]]–[[Olsztyn]]–[[Mrągowo]]–[[Orzysz]]–[[Ełk]] ↔ [[Augustów]]–[[Sejny (Landgemeinde)|Ogrodniki]] (–[[Litauen]])&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 661|DW661]]: [[Cimochy]]/[[Droga wojewódzka 655|DW655]]–[[Wierzbowo (Kalinowo)|Wierzbowo]] → Kalinowo&lt;br /&gt;
| Straße3            = [[Dorsze (Kalinowo)|Dorsze]]–[[Iwaśki]]/[[Marcinowo (Kalinowo)|Marcinowo]] → Kalinowo&lt;br /&gt;
| Schienen1          = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalinowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Kallinowen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Dreimühlen&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf im [[Powiat Ełcki]] der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] in [[Polen]]. Es ist Sitz der [[Gmina Kalinowo|gleichnamigen Landgemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2805032}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2805032}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Kalinowo liegt im östlichen [[Masuren]], 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich der Stadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Kallinowen entstand vermutlich im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Vermutlich stammt er vom slawischen Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;kalina&amp;#039;&amp;#039; für einen Hügel ab, zugleich ist aber Kalina auch ein Vorname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1499 durch einen Pfarrer Mathias in &amp;#039;&amp;#039;Calinowo&amp;#039;&amp;#039;, was als offizielles Gründungsdatum der Gemeinde Verwendung findet, so auch 1999 zur 500-Jahr-Feier der Gemeinde. Aufgrund dieser ersten Erwähnung eines Pfarrers ist anzunehmen, dass zu diesem Zeitpunkt schon eine Kirche im Ort bestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 fielen die mit Polen verbündeten [[Tataren]] in weite Teile Masurens und damit Kallinowen ein und sorgten für eine nahezu vollständige Zerstörung des damals [[Herzogtum Preußen|preußischen]] Dorfes. Ein großer Teil der 800 Personen umfassenden Dorfbevölkerung kam dabei ums Leben oder wurde für Zwecke der [[Sklaverei]] in die [[Tatarei]] verschleppt. Überliefert ist, dass es dem damaligen Pfarrer Baranowski gelang, mit seiner Frau und einem zweijährigen Sohn zu fliehen. Dieser wurde dann aber in [[Cichy (Świętajno)|Czychen]] ({{plS|Cichy}}) von einbrechenden Tataren gefangen genommen, verschleppt und versklavt. Er verstarb als Galeerensklave auf [[Kreta]]. Sein für tot gehaltener Sohn wurde in Czychen gefunden, nach Lyck verbracht und überlebte. Der ebenso in die Tatarei verschleppte Kallinower Lehrer Zaborovius konnte von dort entkommen, kehrte nach langem Fußmarsch nach Kallinowen zurück und wurde als Nachfolger von Baranowski Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Kallinowen gehörte, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Kallinowen stimmten 380 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreußischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt; In anderen Berichten stimmten 375 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen und 3 Einwohner für den Anschluss an Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Weber |Titel=Die Landgemeinden des Kreises Lyck |Verlag=Verlag Dieter Broschat |Ort=Hohenwestedt/Holstein |Datum=1988 |ISBN=978-3-924256-30-2 |Seiten=99}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945, dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], gehörte Dreimühlen (Kallinowen) zu [[Ostpreußen]] im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und fiel dann an [[Polen]], in dessen Grenznähe es sich schon vorher befand. Die ursprünglich hier ansässige Bevölkerung wurde, soweit sie nicht geflüchtet war, nach 1945 größtenteils vertrieben, während Neubürger aus anderen Teilen Polens – insbesondere aus der Region [[Rączki (Nidzica)|Rączki]] – hier angesiedelt wurden. Dreimühlen erhielt seinen alten masurischen Namen in der polnischen Form „Kalinowo“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 bis 1998 gehörte Kalinowo zur [[Woiwodschaft Suwałki]]. Im Rahmen einer polnischen Gebietsreform entstand zum 1. Januar 1999 neu die Woiwodschaft Ermland-Masuren, die territorial im Wesentlichen der ehemaligen [[Provinz Ostpreußen]] – ohne den als [[Oblast Kaliningrad]] Russland zugehörigen Nordteil – entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Kallinowen/Dreimühlen (1874–1945) ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1874 kam es zur Bildung des [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]] Kallinowen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/dreimueh.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Kallinowen/Dreimühlen]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den elf Landgemeinden [[Stare Cimochy|Alt Czymochen]], [[Dorsze (Kalinowo)|Dorschen]], [[Ginie|Gingen]], [[Iwaśki|Iwaschken]], Kallinowen, [[Kokoszki|Kokosken]], Kowahlen, [[Maże|Maaschen]], [[Marcinowo (Kalinowo)|Marczynowen]], [[Piętki|Pientken]] und Trentowsken (11 Gemeinden). Er wurde zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Marczynowen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 kam es zu einer Gemeindereform, in der die Dörfer Kowahlen und Trentowsken einem anderen Amtsbezirk zugeschlagen wurden, so dass neun Dörfer weiter im Amtsbezirk Kallinowen verblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde das darin befindliche an Kallinowen angrenzende Dorf Pientken in Blumental umbenannt. 1928 erfolgte die Umbenennung von Marczynowen in Martinshöhe. 1929 bekam Alt Czymochen den neuen Namen Finsterwalde. 1931 wurde der Amtsbezirk Kallinowen neu strukturiert mit den nun dazugehörigen Dörfern [[Piętki|Blumental]], [[Długie (Kalinowo)|Dluggen]], [[Dorsze (Kalinowo)|Dorschen]], [[Stare Cimochy|Finsterwalde]], [[Ginie|Gingen]], [[Kokoszki|Hennenberg]], [[Iwaśki|Iwaschken]], Kallinowen, [[Koleśniki|Kolleschnicken]], [[Krzyżewo (Kalinowo)|Kreuzborn]], [[Maże|Maaschen]], [[Marcinowo (Kalinowo)|Martinshöhe]] und [[Prawdziska|Prawdzisken]]. Der bisher in [[Marcinowo (Kalinowo)|Marczynowen]] (Martinshöhe) ansässige Amtsvorsteher von Kallinowen hatte seinen Sitz fortan in Dluggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1938 erfolgte die Umbenennung der Ortschaft Kallinowen in Dreimühlen. Weitere Dörfer des Amtsbezirks mit masurischen Ortsnamen wurden eingedeutscht bzw. umbenannt: Dluggen in Langenhöh, Iwaschken in Hansbruch, Kolleschnicken in Jürgenau, Maaschen in Maschen und Millewen in Millau. Am 15. November 1938 erfolgte auch die Umbenennung des dazugehörigen Amtsbezirks Kallinowen in Amtsbezirk Dreimühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche Kallinowen}}&lt;br /&gt;
Mit dem Wiederaufbau nach 1656 entstand im Zentrum des Ortes eine neue [[Holzkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=16/ Kirche und prominente Pfarrer in Kallinowen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese brannte in den Kampfhandlungen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] komplett ab. Von 1924 bis 1926 entstand an deren Stelle nach Plänen von Architekt und Kirchenbaumeister [[Arthur Kickton]] ein Neubau&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreussischer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 123, Abb. 569–570&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]], die bis heute weitgehend unverändert erhalten ist, bis auf die 1945 vorgenommene Umwidmung von einer [[Evangelische Kirche|evangelischen]] in eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalinowo, kościół 02.jpg|mini|Die Kirche in Kalinowo von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalinowo, kościół ołtarz 02.jpg|mini|Blick auf den Altarraum der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelisch ====&lt;br /&gt;
Ein Kirchdorf war Kallinowen bereits in vorreformatorischer Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 493&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[lutherisch]]e [[Reformation]] hielt hier sehr bald Einzug, und es amtierten bis 1906 zwei Geistliche gleichzeitig. Zum [[Kirchspiel]] Kallinowen waren zahlreiche Ortschaften in der Umgebung eingepfarrt, und 1925 zählte die Pfarrei 3.600 Gemeindeglieder. Sie gehörte bis 1945 zum [[Ełk#Kirchenkreis Lyck|Kirchenkreis Lyck]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] machten die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinde hier nicht mehr möglich. Die heute hier lebenden nur wenigen [[evangelisch]]en Kirchenglieder halten sich zur Kirchengemeinde in der Kreisstadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Filialgemeinde]] der Pfarrei in [[Pisz]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Johannisburg&amp;#039;&amp;#039;}}) in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Römisch-katholisch ====&lt;br /&gt;
Vor 1945 lebten in der Region Kallinowen nur sehr wenige [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]]. Sie waren der Pfarrei [[Prawdziska]] (&amp;#039;&amp;#039;Prawdzisken&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Reiffenrode&amp;#039;&amp;#039;) im [[Dekanat]] Masuren II (Sitz: [[Pisz|Johannisburg]]) im [[Bistum Ermland]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 besteht nun in Kalinowo eine eigene Pfarrei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://parafiakalinowo.pl/ Parafia Kalinowo]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehört zum [[Ełk#Dekanate Ełk|Dekanat Miłosierdzia Bożej in Ełk]] im [[Bistum Ełk]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die nach mittelalterlichem Vorbild 1924 bis 1926 errichtete Feldsteinkirche in Kalinowo, die im Inneren eine bemalte Holzdecke des Künstlers [[Ernst Fey]] aus [[Berlin]] aufweist. Der Altarschrein weist die Figur des gekreuzigten Heilands, der [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und des [[Johannes der Täufer|Johannes]] als Werk eines Bildhauers aus [[München]] auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalinowo, kościół tablica.jpg|mini|Gedenktafel für Pfarrer Michael Pogorzelski]]&lt;br /&gt;
Neben der Kirche befinden sich das Grab und eine zweisprachige Gedenktafel für den früheren Pfarrer [[Michael Pogorzelski]], der hier von 1780 bis 1798 in [[Deutsche Sprache|Deutsch]] wie [[Masurisch]] predigte. Dieser wurde in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Zauberer Gottes&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Fechter]] aus [[Elbląg|Elbing]] beschrieben.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es dort eine Gedenktafel für Bernhard Rostock, der von 1739 bis 1759 Pfarrer in Kallinowen war und das Kirchenlied &amp;#039;&amp;#039;Das Feld ist weiß, die Ähren neigen sich&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 führte von Lyck (Ełk) nach [[Turowo|Turowen]] (1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Auersberg&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|Turowo}}) mit einem Bahnhof in Kallinowen (Kalinowo) eine Schmalspurstrecke der [[Lycker Kleinbahnen]], die seit 1992 auch unter Denkmalschutz steht. Der reguläre Personenverkehr wurde 2001 von der Polnischen Staatsbahn (PKP) eingestellt. Eine Wiederherstellung der Strecke zumindest zwischen [[Ełk]] und [[Sypitki]] (&amp;#039;&amp;#039;Sypittken&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Vierbrücken&amp;#039;&amp;#039;) wird für touristische Zwecke durch einen privaten Verein betrieben. Eine Verlängerung nach Kalinowo ist dabei in Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Kalinowo mit einer Fläche von 285,2&amp;amp;nbsp;km² gehören das Dorf selbst und 41 weitere Dörfer mit [[Sołectwo|Schulzenämtern]] (sołectwa).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Kalinowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalinowo, rondo.jpg|mini|Verkehrskreisel: Einmündung der DW 661 in die DK 16]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kalinowo liegt an der verkehrspolitisch bedeutenden polnischen Ost-West-Achse [[Droga krajowa 16|Landesstraße DK16]] (überwiegend deutsche [[Reichsstraße 127]]), die die drei [[Woiwodschaft]]en [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern|Kujawien-Pommern]], Ermland-Masuren und [[Woiwodschaft Podlachien|Podlachien]] verbindet. Innerhalb Kalinowos trifft die in Nord-Süd-Richtung verlaufende [[Droga wojewódzka 661|Woiwodschaftsstraße DW661]] auf die Landesstraße DK16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene internationale Flughafen ist [[Flughafen Danzig|Danzig]] und liegt für den Zubringerverkehr in weiter Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Kalinowo (Kallinowen/Dreimühlen) geboren:&lt;br /&gt;
* Julius Kiehl (1808–1868), Pfarrer in [[Dźwierzuty|Mensguth]]&lt;br /&gt;
* Karl Schellong (1805–1868), Pfarrer in [[Orzysz|Arys]]&lt;br /&gt;
* Louis Schellong (1827–1897), Superintendent in [[Olecko|Marggrabowa]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Schellong]] (1836–1912), Richter am Preußischen Oberverwaltungsgericht&lt;br /&gt;
* Heinrich Schellong (1838–1898), Schulrat in [[Königsberg (Preußen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Schellongs wurde Kallinowen auch &amp;#039;&amp;#039;Schellongowen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kalinowo, powiat ełcki|Kalinowo}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kalinowo.pl/ Website der Gemeinde] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften der Landgemeinde Kalinowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4495693-9|VIAF=245826014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kalinowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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