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	<title>Kalininer Front - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalininer_Front&amp;diff=976097&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-05-25T08:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalininer Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Калининский фронт}}) war eine militärische [[Front (Großverband)|Formation]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Sie wurde nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] auf Weisung der [[Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers|Stawka]] am 17. Oktober 1941 aus dem rechten Flügel der [[Westfront (Rote Armee)|Westfront]] mit der [[22. Armee (Rote Armee)|22.]], [[29. Armee (Rote Armee)|29.]] und [[30. Armee (Rote Armee)|30. Armee]] gebildet. Am 10. Oktober 1943 wurde die Front in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Baltische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalininer Front ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IS Konev 01.jpg|mini|hochkant|Generaloberst I.S. Konew]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 1941 begann die deutsche &amp;#039;&amp;#039;[[Heeresgruppe Mitte]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Schlacht um Moskau]], wobei sie große Teile der sowjetischen &amp;#039;&amp;#039;[[Westfront (Rote Armee)|Westfront]]&amp;#039;&amp;#039; (Generaloberst [[Iwan Stepanowitsch Konew|I.S. Konew]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Reservefront]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Marschall der Sowjetunion]] [[Semjon Michailowitsch Budjonny|S.M. Budjonny]]) einkreiste und aufrieb (→ &amp;#039;&amp;#039;[[Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk]]&amp;#039;&amp;#039;). Um die Verteidigung zu reorganisieren, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Reservefront&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit den Reserven der &amp;#039;&amp;#039;Westfront&amp;#039;&amp;#039; angegliedert (10. Oktober) und am 12. Oktober [[Armeegeneral]] [[Georgi Konstantinowitsch Schukow|G.K. Schukow]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegführung aus der Sicht der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;, in: {{bibISBN|3421060983|Seite=763f|format=Literatur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der seines Postens enthobene Gen.Ost. Konew blieb zunächst Schukows Stellvertreter, bevor dieser ihn nach [[Twer|Kalinin]] entsandte. Der Ort lag abseits des Hauptoperationsgebietes, sodass Schukow dort eine „Zweigstelle“ des Frontkommandos einrichten wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;G.K. Schukow: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1969, S. 320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Wehrmacht]] am 14. Oktober Kalinin eingenommen hatte, wurden die sowjetischen Truppen der &amp;#039;&amp;#039;Westfront&amp;#039;&amp;#039; in diesem Raum, die 22., 29. und 30. Armee sowie die [[Nikolai Fjodorowitsch Watutin|Gruppe Watutin]], am 17. Oktober dem einheitlichen Kommando Konews unterstellt. [[Chef des Stabes|Stabschef]] wurde I.I. Iwanow und Mitglied des Kriegsrates der [[Politoffizier#Politkommissare in der Sowjetunion|Korpskommissar]] D.S. Leonow.&amp;lt;ref&amp;gt;P.N. Pospelow (Hrsg.): [[Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion]]. Bd. 2, Berlin (Ost) 1963, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Stab hatte die eben erst aufgestellte 10. Armee abgeben müssen. Eine zusätzliche Verstärkung erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Front&amp;#039;&amp;#039; durch die Zuführung von 5 Schützendivisionen der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwestfront (Rote Armee)|Nordwestfront]]&amp;#039;&amp;#039; und aus Reserven der Stawka.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Reinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Wende vor Moskau – Das Scheitern der Strategie Hitlers im Winter 1941/42&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1972, S. 80, Fn. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war die &amp;#039;&amp;#039;Kalininer Front&amp;#039;&amp;#039; gebildet worden und die genannten Armeen schieden damit aus dem Bestand der &amp;#039;&amp;#039;Westfront&amp;#039;&amp;#039; aus. Am 23. Oktober trat auch die 31. Armee unter das Kommando der &amp;#039;&amp;#039;Kalininer Front&amp;#039;&amp;#039; über. Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Front&amp;#039;&amp;#039; sollte die Rückeroberung von Kalinin sein, was im weiteren Verlauf der Schlacht um Moskau am 16. Dezember 1941 gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 301 An attack.jpg|miniatur|Truppen der Kalininer Front im Angriff, Februar 1942]]&lt;br /&gt;
Die Front war Ende 1941/Anfang 1942 zusammen mit den Truppen der Westfront an der [[Schlacht von Rschew]] und an der [[Kalininer Operation]] beteiligt, wo am 16. Dezember die Rückeroberung von [[Twer|Kalinin]] erreicht werden konnte. In der [[Rschew-Sytschowka Operation]] (30. Juli bis 1. Oktober 1942) sollten die Truppen die Rückeroberung von [[Rschew]] und [[Subzow]] erreichen. Die [[30. Armee (Rote Armee)|30. Armee]] stieß am Stadtrand von Polunino auf starken Widerstand. Vom 7. bis 10. August fand am Rande der Flüsse [[Wasusa]] und Gschat schwere Kämpfe statt, auf welcher von beiden Seiten bis zu 1.500 Panzer eingesetzt wurden. Aufgrund der Erfolge der Westfront konnte sich auch die 30. und [[29. Armee (Rote Armee)|29. Armee]] in der zweiten Augusthälfte näher an Rschew heranschieben. Am 23. August befreiten die Truppen der [[31. Armee (Rote Armee)|31. Armee]] mit Hilfe der 29. Armee Subzow und die Truppen der [[20. Armee (Rote Armee)|20. Armee]] den Ort Karmanowo. Im November 1942 beteiligten sich die Fronttruppen auch an der ([[Operation Mars]]), erreichten aber nirgends die Angriffsziele, erfolgreicher schlug sich gleichzeitig die rechte Flügel der Front in der [[Schlacht von Welikije Luki]]. Dazu wurde die [[3. Stoßarmee]] der Kalinin-Front unterstellt, die am 24. November die [[3. Panzerarmee (Wehrmacht)|3. Panzerarmee]] bei [[Welikije Luki]] angriff. Am nächsten Tag stürmten Einheiten der Kalininer Front und die Westfront die deutschen Stellungen im ganzen Abschnitt Rschew. An der Offensive waren die [[41. Armee (Rote Armee)|41.]], 22., [[39. Armee (Rote Armee)|39.]], [[31. Armee (Rote Armee)|31.]], [[20. Armee (Rote Armee)|20.]] und die 29. Armee beider Fronten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Halbjahr 1943 war die Front an der [[Smolensker Operation]] beteiligt. Am 20. Oktober 1943 wurde sie in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Baltische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Baltische Front ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1szy nadbałtycki.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Die Truppen der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Baltische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; rückten ab 24. Dezember 1943 unter Führung des [[Armeegeneral]] [[Howhannes Baghramjan]] während der [[Neweler Offensive]] südlich dieser Stadt etwa 80 km vor, eroberten [[Haradok|Gorodok]] und unterbrachen die Eisenbahnlinie zwischen [[Witebsk]] und [[Polozk]]. Die Fronttruppen waren im Sommer 1944 maßgeblich am Erfolg der [[Operation Bagration]] beteiligt. Nach dem sowjetischen Plan sollte die Front die nördliche Flanke gegen die [[Heeresgruppe Nord]] sichern. Gemeinsam mit der [[3. Weißrussische Front|3. Weißrussischen Front]] gingen die [[4. Stoßarmee]], die [[6. Gardearmee (Rote Armee)|6. Gardearmee]], die [[43. Armee (Rote Armee)|43.]] und [[39. Armee (Rote Armee)|39. Armee]] am 22. Juni 1944 in Richtung Witebsk vor, um die Stadt großräumig einzukreisen, was auch gelang. Das deutsche [[LIII. Armeekorps (Wehrmacht)|LIII. Armeekorps]], das Witebsk verteidigen sollte, wurde im Laufe der Kämpfe nahezu vollständig vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 nahm die Front an der [[Baltische Operation|Baltischen Operation]] teil. Teile der Front belagerten im Winter 1944/45 [[Klaipėda|Memel]], während andere an den [[Kurland-Kessel|Kurland-Schlachten]] teilnahmen. Am 24. Februar 1945 wurde die Front aufgelöst; der größte Teil der unterstellten Verbände wurde als &amp;#039;&amp;#039;Samland-Gruppe der Streitkräfte&amp;#039;&amp;#039; dem Kommando der [[3. Weißrussische Front|3. Weißrussischen Front]] unterstellt, der Rest auf andere Fronten verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontkommando ==&lt;br /&gt;
=== Kalininer Front ===&lt;br /&gt;
* [[Generaloberst]] [[Iwan Stepanowitsch Konew]] (Oktober 1941 bis August 1942)&lt;br /&gt;
* [[Generalleutnant]] [[Maxim Alexejewitsch Purkajew]] (August 1942 bis April 1943)&lt;br /&gt;
* Generaloberst [[Andrei Iwanowitsch Jerjomenko]] (April–Oktober 1943)&lt;br /&gt;
* Korpskommissar D. S. Leonow ([[Mitglied des Militärrats]], Oktober 1941 bis Oktober 1943)&lt;br /&gt;
* [[Generalmajor]] I. I. Iwanow (Chef des Stabes, Oktober–November 1941)&lt;br /&gt;
* Generalmajor [[Jewgeni Petrowitsch Schurawljow|Je. P. Schurawljow]] (Chef des Stabes, November 1941)&lt;br /&gt;
* [[Oberst]] A. A. Kaznelson (Chef des Stabes, November–Dezember 1941)&lt;br /&gt;
* Generalmajor [[Matwei Wassiljewitsch Sacharow]] (Chef des Stabes, Januar 1942 bis April 1943)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Wladimir Wassiljewitsch Kurassow]] (Chef des Stabes, April–Oktober 1943)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Baltische Front ===&lt;br /&gt;
* Armeegeneral [[Andrei Iwanowitsch Jerjomenko]] (Oktober–November 1943)&lt;br /&gt;
* Armeegeneral [[Howhannes Baghramjan]] (November 1943 bis Februar 1945)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant D.S. Leonow (Mitglied des Militärrats, Oktober 1943 bis November 1944)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant M.W. Rudakow (Mitglied des Militärrats, 1944 bis Februar 1945)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant W.W. Kurasow (Chef des Stabes, Oktober 1943 bis Februar 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung 1944 ===&lt;br /&gt;
Frontkommandeur: Armeegeneral Howhannes Baghramjan&lt;br /&gt;
* [[4. Stoßarmee]] (Generalleutnant [[Pjotr Fjodorowitsch Malyschew|P.F. Malyschew]])&lt;br /&gt;
** 83. Schützenkorps (Generalmajor [[Nikolai Lawrentjewitsch Soldatow|N. L. Soldatow]]) – 4 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 14. Schützenkorps (Generalmajor Artjuschenko) – 3 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
* [[6. Gardearmee (Rote Armee)|6. Gardearmee]] (Generalleutnant [[Iwan Michailowitsch Tschistjakow|I.M. Tschistjakow]])&lt;br /&gt;
** 2. Gardeschützenkorps (Generalleutnant [[A.S. Ksenofontow]]) – 3 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 22. Gardeschützenkorps (Generalmajor [[A.I. Rutschkin]]) – 3 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 23. Gardeschützenkorps (Generalleutnant [[A.N. Jermakow]]) – 3 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 103. Schützenkorps (Generalmajor [[I. F. Fedjunkin]]) – 2 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 8. Kanonen-Artillerie-Division&lt;br /&gt;
** 21. Durchbruchs-Artillerie-Division&lt;br /&gt;
* [[43. Armee (Rote Armee)|43. Armee]] (Generalleutnant [[Afanassi Pawlantjewitsch Beloborodow|A.P. Bjeloborodow]])&lt;br /&gt;
** 1. Schützenkorps (Generalleutnant [[Nikolai Alexejewitsch Wassiljew|N. A. Wassiljew]]) – 2 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 60. Schützenkorps (Generalmajor [[Anissim Stefanowitsch Ljuchtikow|A. S. Ljuchtikow]]) – 2 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 92. Schützenkorps (Generalleutnant [[Nikolai Boleslawowitsch Ibjanski|N. B. Ibjanski]]) – 2 Schützendivisionen&lt;br /&gt;
** 1. Panzerkorps (Generalleutnant [[Wassili Wassiljewitsch Butkow|W. W. Butkow]]) – 3 Panzerbrigaden&lt;br /&gt;
* 3. Luftarmee (Generalleutnant [[Nikolai Filippowitsch Papiwin|Nikolai F. Papiwin]])&lt;br /&gt;
** 11. Flieger-Korps (Generalmajor [[Georgi Alexandrowitsch Iwanow|G. A. Iwanow]]) – 2 Flieger-Divisionen&lt;br /&gt;
** 5 weitere Fliegerdivisionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John Erickson: &amp;#039;&amp;#039;The Road to Stalingrad&amp;#039;&amp;#039;, London 2003.&lt;br /&gt;
* [[David M. Glantz|David Glantz]]: &amp;#039;&amp;#039;Colossus Reborn – The Red Army at War 1941–43&amp;#039;&amp;#039;, Kansas 2005.&lt;br /&gt;
* [[Steven Zaloga]]: &amp;#039;&amp;#039;Bagration 1944&amp;#039;&amp;#039;, London 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fronten der Roten Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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