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	<title>Kalikokrebs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:49:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalikokrebs&amp;diff=1225860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lorenz Seebauer: /* Lebenszyklus */  Bild eingefügt</title>
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		<updated>2025-09-02T21:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lebenszyklus: &lt;/span&gt;  Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kalikokrebs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Faxonius immunis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Hermann August Hagen|Hagen]], 1870)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Faxonius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cambaridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Flusskrebse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Astacoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Großkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Astacidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pleocyemata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Orconectes immunis Kalikokrebs calico crayfish.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Faxonius immunis&amp;#039;&amp;#039; Männchen (Form I)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalikokrebs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Faxonius immunis&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;K. A. Crandall &amp;amp; S. De Grave: &amp;#039;&amp;#039;An updated classification of the freshwater crayfishes (Decapoda: Astacidea) of the world, with a complete species list.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Crustacean Biology&amp;#039;&amp;#039;, Band 37, Nummer 5, 2017, S. 615–653, [[doi:10.1093/jcbiol/rux070]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Orconectes immunis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein aus [[Nordamerika]] stammender [[Flusskrebse|Flusskrebs]].&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| align       = right&lt;br /&gt;
| Richtung    = horizontal&lt;br /&gt;
| Kopfzeile   = &lt;br /&gt;
| Kopfzeile_align = center&lt;br /&gt;
| Kopfzeile_Hintergrund = &lt;br /&gt;
| Fußzeile    = &lt;br /&gt;
| Fußzeile_align = center&lt;br /&gt;
| Fußzeile_Hintergrund = &lt;br /&gt;
| Breite      = &lt;br /&gt;
| Hintergrund = &lt;br /&gt;
| unten       = &lt;br /&gt;
| center      = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild1       = FMIB 53465 Cambarus immunis spinirostris Faxon Young female Pontoosue Lake, Lanesboro, Mass Aug 12, 1911.jpeg&lt;br /&gt;
| Untertitel1 = Junges weibliches Exemplar (1911)&lt;br /&gt;
| Breite1     = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Bild2       = FMIB 53466 Cambarus immunis spinirostris Fason Male Pontoosue Lake, Lanesboro, Mass, Aug12, 1911.jpeg&lt;br /&gt;
| Untertitel2 = Männliches Exemplar (1911)&lt;br /&gt;
| Breite2     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FMIB 53487 Cambarus immunis, var spinirostris Fax Male, form II Obion Co, Tenn.jpeg|mini|Männliche &amp;#039;&amp;#039;Form II&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(Walter Faxon, 1885)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Faxonius immunis Schere.jpg|mini|Schere des Kalikokrebs mit roter Spitze, „Dorn“ am beweglichen Scherenfinger und Haaren am Ansatz des beweglichen Scherenfinger]]&lt;br /&gt;
Der Kalikokrebs besitzt einige Ähnlichkeiten mit dem – ebenfalls für Europa [[Biologische Invasion|invasiven]] – [[Kamberkrebs]]. Beide Arten sind etwa gleich groß, Kalikokrebse erreichen meist etwa neun Zentimeter Körperlänge, sehr selten etwas mehr. Allerdings ist der Kalikokrebs gegenüber gleich großen Kamberkrebsen dominant. Charakteristisch für Kalikokrebse sind Haarbüschel auf der Innenseite des Scherengelenkes der großen Scheren und am ersten Laufbeinpaar. Der bewegliche Scherenfinger trägt einen Dorn mit einer Einkerbung. Er besitzt ein Paar Augenleisten. Die Rückenfurchen auf dem [[Carapax]] laufen eng zusammen, berühren sich aber nicht. Hinter den Nackenfurchen sitzt mindestens ein Dorn. Die Färbung ist meist beige-braun, selten auch blau oder rosa. Die Unterseite ist heller als der Rücken. Marmorfärbungen kommen vor. Wie beim Kamberkrebs sind die Spitzen der Scheren orange-rote gefärbt, jedoch fehlt dem Kalikokrebs die dunkle Binde hinter dieser Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
Der Kalikokrebs ist im Gegensatz zu den europäischen Flusskrebsen ein ausgeprägter [[Fortpflanzungsstrategie|r-Stratege]], also mit hoher [[Reproduktion (Biologie)|Reproduktionsrate]] (bis zu 500 Eier pro Weibchen) und weist einen für mitteleuropäische Verhältnisse extrem raschen [[Lebenszyklus (Biologie)|Lebenszyklus]] auf: Die Eier werden nach der Paarung im Spätherbst gelegt und die Jungtiere schlüpfen ab April, manchmal auch schon im März des Folgejahres. Bereits nach drei bis vier Monaten können die Jungtiere selbst [[Geschlechtsreife|geschlechtsreif]] werden. Die Lebenserwartung beträgt dabei für Flusskrebse verhältnismäßig geringe drei Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Chucholl (2012): &amp;#039;&amp;#039;Understanding invasion success: life-history traits and feeding habits of the alien crayfish Orconectes immunis (Decapoda, Astacida, Cambaridae)&amp;#039;&amp;#039; in Knowl. Managt. Aquatic Ecosyst. Number 404, 2012. 22 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalikokrebspaarung.jpg|mini|Kalikokrebse bei der Paarung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calico crayfish with eggs.jpg|mini|Weibchen des Kalikokrebses mit Eiern. Der Krebs ist bekannt für seine hohe Reproduktionsrate.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Kalikokrebse werden als „sehr zäh“ bezeichnet: Sie überleben Wassertemperaturen bis 30 ° Celsius, kommen dabei auch mit niedrigen Sauerstoffgehalten in den Gewässern zurecht; trocknen diese aus, können sie sich bis zu zwei Meter tief in die Erde eingraben und dort längere Zeit überdauern – damit, mit ihrem tiefen Höhlenbau sowie ihrer Existenz auch in flachen Gewässerbereichen sind sie allen (in Deutschland) heimischen Arten überlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesschau.de 17-5-023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pascal Kiss SWR |url=https://www.tagesschau.de/wissen/klima/kalikokrebs-102.html |titel=Invasive Art: Können die Kalikokrebse noch gestoppt werden? |sprache=de |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensraum, Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich bewohnt der Kalikokrebs die Gewässer im Einzugsgebiet des [[Mississippi River|Mississippis]] von [[Montana]] bis zur Mündung in den [[Golf von Mexiko]]. Eingeführt wurde er in die nordöstlichen Staaten der USA;&amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt; in Europa wurde die Art zuerst 1993 in Südwestdeutschland entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ka-news.de 2018-06-01 Heike Schwitalla&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/gefahr-fuer-die-heimische-tierwelt-amerikanischer-killerkrebs-breitet-sich-am-rhein-weiter-aus-art-2225184 |titel=Gefahr für die heimische Tierwelt: Amerikanischer Killerkrebs breitet sich am Rhein weiter aus {{!}} ka-news |datum=2018-06-01 |sprache=de |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutschland ====&lt;br /&gt;
Außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets tritt die Art als [[Neobiota|Neozoon]] mittlerweile wohl infolge von [[Aquarium|Aquarienaussetzungen]] oder als vergessener oder hinterlassener Angelköder&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesschau.de 17-5-023&amp;quot; /&amp;gt; auch in der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] und in [[Rheinland-Pfalz]] auf und breitet sich sehr rasch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Orr (2014): &amp;#039;&amp;#039;Der Kalikokrebs Orconectes immunis (Hagen, 1870) - ein noch wenig beachtetes Neozoon (AIS) mit erheblichem Gefährdungspotenzial für die aquatischen Lebensgemeinschaften der Rheinaue (Crustacea, Decapoda, Cambaridae).&amp;#039;&amp;#039; Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz, Bd. 12, Heft 4: 1403-1416.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei erreicht er oft sehr hohe [[Populationsdichte]]n und verdrängt z. B. den [[Kamberkrebs]] aus seinen bevorzugten [[Habitat]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Chucholl, C. &amp;amp; Dehus, P. (2011): &amp;#039;&amp;#039;Flusskrebse in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg (FFS), Langenargen, 92 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Bewegung und Wanderung über Land dringt der Krebs auch in Teiche und Seen vor, die nicht direkt mit Gewässern des Rheinsystems verbunden sind; dabei kommen sie z. B. auf dem Landweg auf einer Wiese bis zu 30 m in einer Stunde voran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die [[Biologische Invasion|invasive Art]] erstmals im Südwesten 1993 in [[Sinzheim]]-Schiftung entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ka-news.de 2018-06-01 Heike Schwitalla&amp;quot; /&amp;gt; Zeitweise kam sie auf etwa 100 Kilometern zwischen [[Mannheim]] und [[Achern]] im [[Rhein]] vor; inzwischen (2023) ist sie nach Norden bis [[Mainz]], [[Düsseldorf]] und [[Wiesbaden]] vorgedrungen, sie lebt auch in [[Altwasser (Fluss)|Altarmen]] des Rheins, in benachbarten Kanälen und in [[Baggersee]]n. 2009 wurde ein Exemplar nordwestlich von Offenburg in [[Willstätt]] gefunden; bei [[Kehl]] existiert jenseits der [[Kinzig (Rhein)|Kinzig]] in einem Tümpel am Rhein ein isoliertes Vorkommen (2023); ausbreiten kann sie sich wohl im Zug menschlicher Verschleppung  mittlerweile auch aus einem Teich in [[Böblingen]], und so gibt es auch Funde im [[Schwarzwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung ===&lt;br /&gt;
Kalikokrebse fressen [[Insekten]] wie [[Libellen]] sowie [[Laich|Froschlaich]] bzw. [[Kaulquappe]]n,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ines Alender |Titel=Warum ist der Kalikokrebs gefährlich? - Erklär&amp;#039;s mir |Sammelwerk=Badische Zeitung |Datum= |Online=http://www.badische-zeitung.de/warum-ist-der-kalikokrebs-gefaehrlich |Abruf=2018-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; darüber hinaus [[Alge]]n, [[Insektenlarve|Insekten-]] sowie kleine Fischlarven und [[Wasserpflanze]]n, an Land auch [[Schnecken]]. Dabei sind sie geschickt, kleinere mobile [[Beutetier|Beuten]] zu fangen, um ihren im Vergleich zu heimischen Arten übergroßen Hunger zu stillen; bei Nahrungsmangel fressen sie auch Exemplare der eigenen Art (&amp;#039;&amp;#039;→ [[Kannibalismus]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/dieser-invasive-krebs-erweist-sich-auch-in-suedbaden-als-ueberlebenskuenstler-und-oekokatastrophe--280069964.html |titel=Dieser invasive Krebs erweist sich auch in Südbaden als Überlebenskünstler und Ökokatastrophe |datum=2023-08-16 |sprache=de |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Schäden ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer massenhaften Vermehrung sowie der qualitativ wie quantitativ sehr vielfältigen bzw. umfangreichen Nahrungsaufnahme wird die Art auch als „biologischer Staubsauger“ bezeichnet – in entsprechend befallenen Tümpeln „hinterlassen sie nach kurzer Zeit eine braune Brühe“&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt; – in einem lediglich 40 Meter langen Tümpel wurden z. B. über 60.000 Kaliko-Krebse gefunden. Als Neozoon dringt die Art aufgrund ihrer Mobilität und Vermehrung in Bereiche vor, in denen sonst keine Krebse vorkommen und hat dort keine natürlichen Feinde; dabei leiden vor allem [[Amphibien]] und [[Libellen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesschau.de 17-5-023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berg in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] (Hinweis: das Projekt befindet sich in Neuburg am Rhein, RLP, sowie im elsässischen Lauterbourg – jedoch nicht Berg) gefährden Kalikokrebse ein [[Wiederansiedlung]]sprojekt der am Rhein ausgestorbenen [[Sumpfschildkröte]]n des [[Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt|Senckenberg-Forschungsinstituts]], weil sie einen Teil der entsprechend wichtigen Lebensräume zerstören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesschau.de 17-5-023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Seit 2017 erforschen [[Biologe]]n an der [[PH Karlsruhe]] (darunter Andreas Stephan, Alexander Herrmann und Prof. Andreas Martens),&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt; ob bzw. wie man die Bestände des Kalikokrebses wieder reduzieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;ka-news.de 2018-06-01 Heike Schwitalla&amp;quot; /&amp;gt; bzw. deren Ausbreitung eindämmen könnte, z. B. mittels mechanischer Barrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 16-8-023 Klaus Riexinger&amp;quot; /&amp;gt; 2020 wurden Maßnahmen als erfolgreich beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissenschaft.de 2020-07-31 Nadja Podbregar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Podbregar |url=https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/erfolgreicher-kampf-gegen-den-kalikokrebs/ |titel=Erfolgreicher Kampf gegen den Kalikokrebs |datum=2020-07-31 |sprache=de-DE |abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Andreas Martens und seinen Mitarbeitern gesammelten Kalikokrebse werden im [[Zoo Karlsruhe]] verfüttert.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Soldt: &amp;#039;&amp;#039;Ungebetene Gäste&amp;#039;&amp;#039;, in: F.A.S., 11. Juli 2021, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Debatte ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 2018 und 2019 gab es eine [[kleine Anfrage]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/presse/hib/2020_01/675356-675356 |titel=Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Kleine Anfrage — hib 717/2018  03.01.2023 |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen [[Antrag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/presse/hib/2020_01/675356-675356 |titel=Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Antrag — hib 4/2020  03.01.2023 |sprache=de-DE |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[AfD]], den Kalikokrebs in die „[[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung]]“ aufzunehmen. Der [[NABU]] hingegen zitiert Robin Wegner vom Kalikoteam der Universität Karlsruhe mit der Aussage: „Langfristig müssen wir den Kalikokrebs als neuen Mitbewohner akzeptieren lernen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/krebse/21127.html |titel=Kaliko-Team im Einsatz gegen invasiven Krebs {{!}} Biodiversitätsbotschafter/-innen engagieren sich |sprache=de |abruf=2024-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer dem Kalikokrebs befinden sich bereits alle derzeit in Deutschland etablierten gebietsfremden Flusskrebse auf der sogenannten Unionsliste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://neobiota.bfn.de/unionsliste/art-4-die-unionsliste.html |titel=Neobiota: Art. 4: Die Unionsliste |abruf=2024-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Neozoen in Deutschland#Krebstiere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orconectes immunis|Kalikokrebs}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.forum-flusskrebse.org/dat/kaliko.htm |text=Artbeschreibung - im forum-flusskrebse.com |wayback=20100119050630}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 153925&lt;br /&gt;
|ScientificName= Orconectes immunis&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor=  Adams, S., Schuster, G.A. &amp;amp; Taylor, C.A.&lt;br /&gt;
|Download= 19. Januar 2014}}&lt;br /&gt;
* [[Bestimmungsschlüssel]]: [http://www.edelkrebsprojektnrw.de/docs/bestimmungsschlussel.pdf edelkrebsprojektnrw.de] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1048755738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusskrebse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neozoon (Krebstier) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lorenz Seebauer</name></author>
	</entry>
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