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	<title>Kalifornischer Mohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalifornischer_Mohn&amp;diff=469235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kowsalat: Sätze thematisch sortiert; Grammatik</title>
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		<updated>2026-03-24T09:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sätze thematisch sortiert; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kalifornischer Mohn&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Eschscholzia californica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Adelbert von Chamisso|Cham.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Eschscholzia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Papaveroideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Mohngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Papaveraceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hahnenfußartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ranunculales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Eschscholzia californica (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kalifornischer Mohn (&amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschscholzia californica i01.jpg|rechts|mini|Botanische Illustration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschscholtzia californica 004.JPG|mini|rechts|Aberrante Blüte mit 6 Kronblättern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalifornische Mohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldmohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalifornischer Kappenmohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlafmützchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Mohngewächse]] (Papaveraceae). Ihren Ursprung hat diese Art in [[Kalifornien]] und anderen südwestamerikanischen Bundesstaaten. Inzwischen ist sie auch in [[Australien]], [[Südafrika]] und [[Europa]] verbreitet. Sie war [[Giftpflanze des Jahres]] 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Botanischer Sondergarten Wandsbek |titel=Giftpflanze des Jahres 2016 |url=http://www.hamburg.de/wandsbek/gdj-2016-schlafmuetzchen/ |zugriff=16. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschscholzia californica 0.4 R.jpg|mini|Noch geschlossene Blüte mit erweitertem Blütenboden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalifornische Mohn ist eine kahle, [[Einjährige Pflanze|einjährige]] oder [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen bis zu 60&amp;amp;nbsp;cm erreicht.&lt;br /&gt;
Er hat aufstrebende, verzweigte, an der Basis leicht verholzte [[Stängel]]. Er bildet eine tiefe Pfahlwurzel.&lt;br /&gt;
Die in einer grundständigen [[Blattstellung|Rosette]] stehenden [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind grau-grün, dreifach fiederteilig in viele feine, lineare Segmente mit stumpfen Spitzen unterteilt und bis zu 14&amp;amp;nbsp;cm lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bildet end- oder blattachselständig jeweils eine, auf langen Stielen aufrecht sitzende, erst fast kugelförmige, später kegelförmige Blütenknospe. Die untertassenähnlichen [[radiärsymmetrisch]]en [[Blüte]]n erreichen einen Durchmesser von 2 bis 12&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
Die Basis der Blüte, der Blütenboden (Receptaculum), verfügt über einen ausgeprägten erweiterten Rand (siehe Abbildung rechts).&lt;br /&gt;
Darüber stehen zwei [[Kelchblätter]] und die vier leuchtend gelben bis orangefarbenen (selten auch weißen oder rötlichen), sich überlappenden [[Kronblätter]]. Meistens haben die Kronblätter einen orangefarbenen Fleck an der Basis. Die beiden Kelchblätter umschließen anfangs die Blüte vollständig in Form einer altertümlichen Schlafmütze ([[Kalyptra]]), sie werden beim Aufblühen der Kronblätter abgestreift und fallen als Ganzes ab. Daher auch der Name Schlafmützchen. Um den oberständigen, aus zwei fadenförmigen Fruchtblättern bestehenden Fruchtknoten herum sitzen dicht die vielen [[Staubblätter]]. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Samen reifen von August bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden lange dünne, fast zylindrische, in der Mitte etwas verdickte, bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm lange [[Schote (Frucht)|Schoten]] gebildet. Die kahlen, einkammerigen Schoten haben zehn Längsrippen und öffnen sich nach der Reifung an zwei Seiten der Länge nach. Aus der Schote werden dann zahlreiche, netzförmig gemusterte, braune bis schwarze, elliptische Samen von 1,5 bis 1,8&amp;amp;nbsp;mm Länge entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Alle Teile der Pflanze sind giftig, da sie in den Wurzeln bis zu 1,6 % und im Kraut etwa 0,3 % [[Alkaloide]] enthält. Dabei enthält die Wurzel hauptsächlich [[Allocryptopin]], während im Kraut [[Californidin]] dominiert. Weiterhin sind dort noch Allocryptopin und etwas [[Escholzin]] enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gift&amp;quot;&amp;gt;B. Bös: [http://www.giftpflanzen.com/eschscholzia_californica.html GIFTPFLANZEN.COMpendium] Zugriff Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Inhaltsstoffe sind die Alkaloide [[Protopin]] und [[Chelerythrin]] sowie [[Flavonoide]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Rutosid]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.pharmazie.uni-mainz.de/AK-Stoe/DB/Gruppe11/eschscholzia_californica.htm | wayback=20070611131535 | text=Beschreibung bei Pharmazie der Uni. Mainz}} Zugriff Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflanze enthält im Gegensatz zu den anderen [[Mohngewächse]]n keinen [[Milchsaft]], sondern eine farblose wässrige Flüssigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl ist 2n = 12.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschscholtzia az.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mexicana&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
Der Kalifornische Mohn ist sehr variantenreich. Insgesamt sind mehr als 90 Variationen der Art beschrieben worden. Dabei wurden nicht nur Unterschiede zwischen Standorten und Pflanzentypen gemacht, Pflanzen wurden nach Farbe und Größe der Blüten unterschieden. Heute sind nur noch zwei Unterarten anerkannt:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=220004967 Beschreibung bei &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America&amp;#039;&amp;#039;] Zugriff Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;californica&amp;#039;&amp;#039;: mit einem ausgeprägten erweiterten Rand des Blütenbodens und zweifach gelappten Keimblättern. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet sind die offenen grasigen Flächen [[Kalifornien]]s (Binnentäler), [[Oregon]]s, [[Nevada]]s und [[Washington (Bundesstaat)|Washingtons]] sowie die [[Niederkalifornien|Baja California]] in [[Mexiko]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;mexicana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Greene) C. Clark}}: mit kaum ausgeprägtem erweitertem Rand des Blütenbodens und ungelappten Keimblättern. Sie kommt in Wüsten von [[Arizona]], [[Kalifornien]], [[New Mexico]], [[Nevada]], [[Texas]], [[Utah]] und in der [[Sonora-Wüste]] von [[Mexiko]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cal poppy.jpg|mini|Mohnfeld im Antelope Valley California Poppy Reserve]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antelope poppy reserve.jpg|mini|Eingang des Antelope Valley California Poppy Reserve]]&lt;br /&gt;
Diese Art gilt als „Überlebenskünstler“ bei Dürre, denn der Samen kann in trockenen Böden jahrelang überdauern. Bei geeigneter Witterung keimen und blühen die Pflanzen rasch und überziehen das Land mit einem Blütenmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In trockenen Gebieten oder bei kalten Wintern wächst der Kalifornische Mohn als einjährige Pflanze. Bei günstigeren Bedingungen bildet sich eine Pfahlwurzel und er gedeiht dann als ausdauernde Pflanze über mehrere Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniFlorida&amp;quot;&amp;gt;Hrsg. Dr. J. Curtis Clark {{Webarchiv | url=http://www.flmnh.ufl.edu/flowerpower/poppy.html | wayback=20100708045840 | text=California State Polytechnic University}} Zugriff Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; In heißen Sommern sterben die oberirdischen Teile der Pflanze ab und nur die fleischige Pfahlwurzel überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimat des Kalifornischen Mohns ist der Südwesten der [[Vereinigte Staaten|USA]] und Mexiko. Dort kommt er in Höhenlagen bis 2000 Metern vor. In Kalifornien tritt er sehr zahlreich auf. Nördlich von [[Los Angeles County]], im &amp;#039;&amp;#039;Antelope Valley California Poppy Reserve&amp;#039;&amp;#039;, sind zur Blütezeit etwa 7&amp;amp;nbsp;km² mit den leuchtend orangegelben Blüten bedeckt. Er benötigt viel Licht und durchlässige, nährstoffarme Böden. Mit maritimen Lagen kommt er gut zurecht. Im Winter verträgt er Temperaturen bis zu −10&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind nur bei Sonnenschein geöffnet. Die zwittrigen Blüten werden durch [[Insektenbestäubung|Insekten]] bestäubt. Die Verbreitung erfolgt über [[Windausbreitung]] und [[Selbstausbreitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1981, MiNr 2607.jpg|mini|Briefmarke der Deutschen Post der DDR (1981) aus der Serie &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ihren wissenschaftlichen Namen erhielt diese Art vom deutschen Dichter und Entdecker [[Adelbert von Chamisso]] auf der unter dem Kommando von [[Otto von Kotzebue]] 1815 bis 1818 durchgeführten [[Rurik-Expedition]]. Auf dieser Weltumseglung wurden auch in Kalifornien unbekannte Pflanzen und Tiere dokumentiert. Adelbert von Chamisso nannte die Gattung des Kalifornischen Mohns nach seinem Freund und Kollegen [[Johann Friedrich Eschscholtz|Johann Friedrich von Eschscholtz]], einem deutsch-baltischen Mediziner, der als Schiffsarzt und Naturforscher an der Expedition teilnahm.&lt;br /&gt;
Bis zu seiner endgültigen Form &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia&amp;#039;&amp;#039; hat der Name im Laufe der Zeit einige Wandlungen durchgemacht. Der deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Escholtz&amp;#039;&amp;#039; wurde als Эшшолц &amp;#039;&amp;#039;(Ėššolc)&amp;#039;&amp;#039; ins [[kyrillisch]]e Alphabet [[Transliteration|transliteriert]]. Bei der Rückübersetzung in die Lateinische Schrift wurde daraus &amp;#039;&amp;#039;Eschscholtz&amp;#039;&amp;#039; mit verdoppeltem „sch“. Chamisso latinisierte den Namen als &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzius&amp;#039;&amp;#039;, ohne „t“.&lt;br /&gt;
In der 1820 entstandenen Beschreibung der Gattung wurde sie &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia&amp;#039;&amp;#039; genannt, so heißt sie auch in der internationalen Botanischen Nomenklatur. Allerdings lautet der Name in der Bildtafel, die die Beschreibung begleitete, &amp;#039;&amp;#039;Eschholzia&amp;#039;&amp;#039; und an anderer Stelle der Publikation &amp;#039;&amp;#039;Eschscholtzia&amp;#039;&amp;#039;. Die letzte Bezeichnung hielt sich über ein Jahrhundert und ist auch heute noch gelegentlich im Gebrauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uniFlorida&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das von Chamisso gesammelte Belegexemplar befindet sich im Herbarium des [[Botanisches Museum Berlin|Botanischen Museums Berlin]]. Als Typusfundort wird der Hafen von [[San Francisco]] angegeben.&lt;br /&gt;
Die Erstbeschreibung der Art durch Chamisso findet sich in [[Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck]], Horae Phys. Berol.: 74 (1820). Synonyme der Art sind &amp;#039;&amp;#039;Chryseis californica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cham.) Lindl.}} und &amp;#039;&amp;#039;Omonoia californica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cham.) Raf.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Kalifornische Mohn wurde in den letzten Jahrhunderten weit verbreitet, entweder als Gartenpflanze oder durch die Verschleppung. Nach dem Ende des [[Kalifornischer Goldrausch|Kalifornischen Goldrauschs]], als sich viele Goldsucher von [[San Francisco]] einschifften, um ihr Glück in Chile, Neuseeland und Australien zu suchen, nahmen die Schiffe Sand der Ufer von San Francisco als Ballast auf. So kam der Kalifornische Mohn in diese Länder, wo er zu einem verbreiteten Unkraut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uw&amp;quot;&amp;gt;Susan Mahr: {{Webarchiv | url=http://www.hort.wisc.edu/mastergardener/Features/flowers/CA%20poppy/CA%20poppy.htm | wayback=20040629150419 | text=Beschreibung bei „University of Wisconsin“}} Zugriff Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Gartenpflanze findet häufig den Weg in die freie Natur. So wird er inzwischen in Deutschland als ein in Einbürgerung befindlicher [[Neophyt]] angesehen. 1825 gelangte diese Art in englische Gärten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jane Owen, Diarmuid Gavin, Gardens through time London, BBC-Books 2004, 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalifornische Mohn wurde 1903 offiziell zur [[Liste der Staatsblumen der Bundesstaaten der Vereinigten Staaten|Staatsblume]] von Kalifornien. Seine goldenen Blüten wurden ein Symbol für den „Golden State“. Der 6. April wird in Kalifornien als „California Poppy Day“ gefeiert. Dass es ein kalifornisches Gesetz gebe, welches das Abschneiden oder sonstige Entfernen des Kalifornischen Mohns verbiete, ist ein weit verbreiteter Mythos. Allerdings verbietet ein Gesetz das Entfernen der Vegetation entlang der Provinz- und Staatsautobahnen, außer durch von der Regierung autorisiertes Personal.&amp;lt;ref&amp;gt;Cal. § 384a Strafgesetzbuch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fortgeschrittenen Aufklärung der molekularen Struktur der Blüte des Kalifornischen Mohns wird er als [[Modellorganismus|Modellpflanze]] in der Erforschung von Blütenpflanzen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Uni. Bremen: {{Webarchiv | url=http://www.uft.uni-bremen.de/uft/Flyer/Abteilung%208.pdf | wayback=20040921063739 | text=Forschungsprojekte}} (PDF-Datei; 105&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders geeignet ist der Kalifornische Mohn für trockene Steingärten mit sandigem Boden. Als Schnittblume ist er ungeeignet, die Blüte verliert bald nach dem Abschneiden ihre Kronblätter. Es gibt inzwischen einige Sorten von Zierpflanzen in den Farben orange, rot und weiß. Der Kalifornische Mohn wird auch als [[Bienentrachtpflanze|Bienenweide]] und zur Begrünung von Straßenrändern genutzt. In [[Frankreich]] wird er für pharmazeutische Zwecke kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Heilmittel ==&lt;br /&gt;
Die Blätter des Kalifornischen Mohns wurden von den amerikanischen Ureinwohnern für medizinische und spirituelle Zwecke genutzt. Insbesondere wurde er als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel verwendet. Die abgekochten Blüten wurden gegen Läuse in die Haare gerieben. Die Frauen der [[Cahuilla]] sollen die Pollen als Kosmetika verwendet haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhaltsstoffe finden heute vorwiegend in der [[Pflanzenheilkunde]] und [[Homöopathie]] Verwendung. Trotz der nahen Verwandtschaft zum [[Schlafmohn]] &amp;#039;&amp;#039;(Papaver somniferum)&amp;#039;&amp;#039; hat &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia&amp;#039;&amp;#039; eine deutlich andere Wirkung auf das Zentrale Nervensystem.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Herbal_-_HMPC_assessment_report/2015/05/WC500186550.pdf Final assessment report on Eschscholzia californica Cham., herba.]&amp;#039;&amp;#039; 6. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel]] der [[Europäische Arzneimittel-Agentur|Europäischen Arzneimittel-Agentur]] hat das Kraut des Kalifornischen Mohnes als [[traditionelles pflanzliches Arzneimittel]] bei leichten Symptomen von mentalem Stress sowie als [[Schlafmittel]] bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Herbal_-_Community_herbal_monograph/2015/05/WC500186552.pdf Final European Union herbal monograph on Eschscholzia californica Cham., herba.]&amp;#039;&amp;#039; 6. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Kalifornische Mohn auch für die moderne Pharmaindustrie von Interesse ist, zeigt die Patentanmeldung des Unternehmens [[Boehringer Ingelheim]] zur Nutzung als [[Droge (Pharmazie)|pharmazeutische Droge]] zur Behandlung von Depressionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=WO| V-Nr=0027412| Code=A1| Typ=Patentanmeldung| Titel=Verwendung von Extrakten von Eschscholzia Californica zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen| A-Datum=1999-09-25| V-Datum=2000-05-18| Anmelder=Boehringer Ingelheim Int| Erfinder=Anke Esperester}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Andere gelbe Mohngewächse, welche in Mitteleuropa auftreten, sind der [[Gelber Hornmohn|Gelbe Hornmohn]] (&amp;#039;&amp;#039;Glaucium flavum&amp;#039;&amp;#039;) sowie der [[Wald-Scheinmohn]] (&amp;#039;&amp;#039;Meconopsis cambrica&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Frohne: &amp;#039;&amp;#039;Heilpflanzenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsanstalt, Stuttgart 2006, ISBN 3-8047-2316-0.&lt;br /&gt;
* K. Hiller, M. F. Melzig: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Eschscholzia californica|Kalifornischer Mohn (&amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6781|Kalifornischer Mohn}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Mohngewaechse/kappenmohn.htm#Kalifornischer%20Kappenmohn Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://www.heilkraeuter.de/lexikon/goldmohn.htm Beschreibung bei heilkraeuter.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.awl.ch/heilpflanzen/eschscholzia_californica/kalifornischer-mohn.htm Der Goldmohn als Heilpflanze]&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/1297818689439/Begehrte-Substanzen-Das-Geheimnis-der-Mohnblume Goldmohnenzym BBE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=24000077|WissName=Eschscholzia californica|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:30043364-2 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Eschscholzia californica&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Giftpflanze des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4163051-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mohngewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kowsalat</name></author>
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