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	<title>Kalich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ronnygei: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-06-01T10:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME = Kalich&lt;br /&gt;
|BILD = Kalich 2019-04-19 Od jihu.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick auf [[Třebušín]] mit dem Kelchberg&lt;br /&gt;
|HÖHE = 536&lt;br /&gt;
|LAGE = Tschechien&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = Böhmisches Mittelgebirge&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/36/16/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 14/12/22/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CZ&lt;br /&gt;
|TYP = Klingsteinberg, Kegelberg&lt;br /&gt;
|ALTER = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG = Kelchburg, erbaut im 13. Jh.&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kelchberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 536 m hoher Berg in [[Nordböhmen]], auf dessen Gipfelplateau die Reste der einstigen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kelchburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu finden sind. Markant sind die senkrechten 40 m hohen Felsklippen aus Klingstein (&amp;#039;&amp;#039;[[Phonolith]]&amp;#039;&amp;#039;) am Gipfel, von denen eine gute Aussicht besteht. Sein südlicher Hang nach [[Třebušín]] &amp;#039;&amp;#039;(Triebsch)&amp;#039;&amp;#039; bildet einen Absatz, der früher eine ackerbauliche Nutzung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Kelchberg befindet sich 9 km nordöstlich der Stadt [[Litoměřice]] (Leitmeritz) im [[Elbe|rechtselbischen]] Teil des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirge]]. An seinem Fuße befindet sich die Gemeinde [[Třebušín]] (&amp;#039;&amp;#039;Triebsch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde wahrscheinlich in der Mitte des 13. Jahrhunderts vom [[Deutscher Orden|Deutschritterorden]] zum Schutze ihrer [[Kommende]]n in [[Býčkovice|Pitschkowitz]] und später auch in [[Třebušín|Triebsch]] errichtet. Sie bestand aus einem Wohngebäude auf dem südwestlichen Gipfelfelsen und in den Fels gehauenen Räumen. Im Sattel zwischen den Gipfelfelsen lag der Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hussiten]]kriege wurde sie von [[Jan Žižka]] belagert, der sie Ende Mai [[1421]] einnahm und zu seinem Sitz machte. Zwar belehnte König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] am 5. Februar 1422 seinen Vasallen Sigismund [[Wartenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Wartenberg]] auf [[Tetschen]] mit der Burg, jedoch blieb dieser Akt formeller Art, da der tatsächliche Besitzer Žižka blieb. Eine von Wartenberg bereits im August 1421 erfolgte Belagerung blieb ebenso wie spätere Versuche ohne Erfolg. Žižka baute die Burg massiv aus, ihr Name geht auf den [[Hussitenkelch]] als Symbol der Bewegung der Hussiten zurück. Er errichtete auf einem der Felsen einen Wartturm und auf dem anderen einen steinernen [[Wohnturm]]. Nach der Form des Turmes mit einem vorkragenden Obergeschoss nannte er sich fortan Žižka vom Kelch (&amp;#039;&amp;#039;Žižka z Kalicha&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Tode des Hussitenführers im Jahre 1424 verblieb der Kelch im Besitz seiner Geschwister Jaroslav und Anežka.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalich hrad.jpg|mini|Reste der Burg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Kelchberg.JPG|mini|Blick vom Panna zum Kelchberg]]&lt;br /&gt;
Nach der vernichtenden Niederlage der Hussiten in der [[Schlacht von Lipan]] am [[30. Mai]] [[1434]] gelangte sie in den Besitz des Wilhelm von [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|Ileburg]] auf der [[Ronov|Ronburg]]. Während der [[Wartenberger Fehde]] beteiligte sich Ilburg an den Einfällen der Wartenberger in die Gebiete der Städte [[Zittau]] und [[Görlitz]]. [[1437]] erstürmten die Truppen des [[Oberlausitzer Sechsstädtebund]]es die Kelchburg und brannten sie nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter urkundlich nachweisbarer Herr auf dem Kelch war 1470 Jeschek Swoganowsky von Boskowitz. 1575 wurde die Ruine Teil des neu gebildeten Gutsbezirkes Triebsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind noch Reste der Befestigungsmauern und des Burgtores erhalten. Die Lage des eingestürzten Brunnens ist durch einen Krater deutlich sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell finden Ausgrabungen im Bereich der Burg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem 2 km nordöstlich gelegenen 593,8 m hohen Berg [[Panna (Berg)|Panna]] (&amp;#039;&amp;#039;Jungfrau&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Řepčice]] (&amp;#039;&amp;#039;Rübendörfel&amp;#039;&amp;#039;) liegen die Ruinen einer weiteren Burg, deren Geschichte eng mit dem Kelch verknüpft ist. Eine Sage nach soll zwischen der Jungfrau und dem Kelch ein unterirdischer Verbindungsgang bestanden sein, den es jedoch wegen der geologischen Beschaffenheit der Gipfel nie gegeben haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Herkunft der am Süd- und Osthang des Berges befindlichen Steinwälle gibt es keine gesicherte Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts befand sich auf dem Kelch auch ein Berggasthaus, welches heute jedoch nicht mehr existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Floristische Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Beachtenswert ist die Frühlingsflora des Berges, typisch sind: &amp;#039;&amp;#039;[[Wohlriechendes Veilchen]], [[Leberblümchen]], [[Buschwindröschen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
Der Blick schweift vor allem über die Berge der näheren Umgebung, zu nennen sind hier [[Trojhora]] (&amp;#039;&amp;#039;Dreiberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Panna (Berg)|Panna]], [[Dlouhy vrch]] (&amp;#039;&amp;#039;Langer Berg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sedlo (Böhmisches Mittelgebirge)|Sedlo]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoher Geltsch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
* Über den Berg führt ein örtlicher Rundwanderweg, dieser beginnt in Třebušín am Friedhof. Recht steile Wege führen zu den Resten der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen und Schlösser in Tschechien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kalich}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hrady.cz/index.php?OID=396 Beschreibung der Burg] (CZ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Třebušín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Okres Litoměřice)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ronnygei</name></author>
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