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	<title>Kaliakra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaliakra&amp;diff=560617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: /* Heute */ 100 nationale touristische Objekte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heute: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/100_nationale_touristische_Objekte&quot; title=&quot;100 nationale touristische Objekte&quot;&gt;100 nationale touristische Objekte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=43/22//N |EW=28/28//E |type=landmark |region=BG}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt das Kap an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Kaliakra (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BGKaliakra2003.jpg|mini|Silberküste bei Kaliakra]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaliakra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kɐlˈiakrɐ}}] ({{bgS|Нос Калиакра|Nos Kaliakra}}) ist neben dem [[Kap Emine]] das bekannteste Kap [[Bulgarien]]s an der nördlichen bulgarischen [[Schwarzes Meer|Schwarzmeerküste]] in der Region [[Dobrudscha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltschik Küste 1.JPG|mini|Blick von [[Baltschik]] in Richtung Kaliakra]]&lt;br /&gt;
Seit der Antike befand sich hier, entlang der [[Via Pontica]] eine Festung. Sie trug bei den [[Thraker]]n den Namen &amp;#039;&amp;#039;Tirisis&amp;#039;&amp;#039;, unter den [[Römisches Reich|Römern]] &amp;#039;&amp;#039;Akra&amp;#039;&amp;#039; und unter den [[Byzantinisches Reich|Byzantinern]] &amp;#039;&amp;#039;Akres Kastelum&amp;#039;&amp;#039;. Im Mittelalter trug die strategisch wichtige Festung den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kaliakra&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde im 13. Jahrhundert im [[Despotat Dobrudscha]] zur Hauptstadt des [[Geschichte Bulgariens#Zweites Bulgarisches Reich|Zweiten Bulgarischen Reichs]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region war schon immer Zankapfel der Anlieger wie auch der am Schwarzen Meer interessierten großen Mächte. So wurde auch Kap Kaliakra wiederholt befestigt: Die ältesten Wehrbauten stammen von den [[Thraker]]n und datieren etwa aus dem 4. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. Zu späterer Zeit übernahmen die Griechen die Region und über 200 Jahre lang, die Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Teilung des [[Römisches Reich|Imperium Romanum]] wurde die Region [[Byzantinisches Reich|byzantinisch]]. Im 13. Jahrhundert gab es kurzzeitig infolge des [[Vierter Kreuzzug|vierten Kreuzzuges]] und des in [[Konstantinopel]] errichteten [[Lateinisches Kaiserreich|Lateinischen Kaiserreiches]] ein autonomes Staatswesen eines &amp;#039;&amp;#039;Fürsten Dobrotitsch&amp;#039;&amp;#039;, von dem auch die Landschaft ihren Namen hat. Dann wurde Byzanz wiederhergestellt, fiel aber bald an die [[Osmanisches Reich|Osmanen]], die 1791 die [[Seeschlacht am Kap Kaliakra]] gegen russische Kriegsschiffe unter [[Fjodor Fjodorowitsch Uschakow|Admiral Uschakow]] verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1878 bulgarisch geworden, gehörte Kaliakra in der Zeit von 1913 bis 1940 zu Rumänien und erst seit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wieder zu Bulgarien, wo es im Rahmen des [[Warschauer Pakt]]s von der [[Sowjetunion]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1988 wurde mit dem Aufbau einer großen [[Sender Kaliakra|Sendeanlage]] für Mittelwellenrundfunk begonnen, die aber nie in der gewünschten Form in Betrieb ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 weihte man zum Gedenken an den Sieg 1791 das [[Uschakow-Denkmal am Kap Kaliakra]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kap ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cape Kaliakra (23905370366).jpg|mini|Kap Kaliakra]]&lt;br /&gt;
Die rund 70 Meter hohen rötlichen Felsen sind stark zerklüftet und ausgehöhlt. Eine der Höhlen ist zu einem Museum ausgestaltet, in dem vornehmlich Funde aus der antiken Festung Tetrasiada zu sehen sind – weitere Dokumentationen finden sich vor allem in den Museen in [[Warna]], aber auch in [[Baltschik]] und Kawarna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Kavernen haben sich [[Robben]]kolonien angesiedelt. Von der Höhe des Kaps aus sind Meeresvögel und jenseits der [[Riff (Geographie)|Riffe]] oft auch [[Delfine|Delphine]] zu beobachten. Im Norden grenzt Kaliakra an die Lagune Taukliman (Vogelbucht) und das Sumpfgebiet Bolata, Naturreservate mit vielen und seltenen Tier- und Pflanzenarten, alleine über 150 Vogelarten leben dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legenden ===&lt;br /&gt;
Als sich anno 323 v. Chr. nach dem Tod [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]] dessen Statthalter [[Lysimachos]] im Kampf um die Macht ganz [[Thrakien (Landschaft)|Thrakiens]] bemächtigte, soll seine Flotte mit dem geraubten Staatsschatz vor Kaliakra im Sturm gesunken sein. Dabei dürfte es sich ebenso um eine Sage handeln wie bei der Überlieferung von dem Mädchen Kaliakra und ihren 39 blondbezopften Schicksalsgenossinnen, die sich angesichts der türkischen Eroberung Bulgariens von den steilen Klippen ins Meer gestürzt haben sollen, um nicht in einem [[Harem]] enden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute ist das zerklüftete Kap ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Der Leuchtturm von 1901 ist nicht zugänglich, ebenso der oberste Teil des Felsens. Unweit des Felsens wurden ein großer Windpark und eine Mittelwellensendeanlage errichtet. Für den Besuch des Kaps ist Eintritt zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausgrabungsgebiet an der Festung zählt zu den [[100 nationale touristische Objekte |100 nationalen touristischen Objekten]] Bulgariens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Oppermann (Archäologe)|Manfred Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thraker, Griechen und Römer an der Westküste des Schwarzen Meeres.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Zaberns Bildbände zur Archäologie]]&amp;#039;&amp;#039;, Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3739-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kaliakra}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bnr.bg/de/post/100871023/kap-kaliakra-eine-einzigartige-architektur-und-naturoase Kap Kaliakra – eine einzigartige Architektur- und Naturoase]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kap (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische bulgarische Hauptstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:100 nationale touristische Objekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kawarna]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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