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	<title>Kalbsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cosal: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2023-07-11T00:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Rittergut Kalbsburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Kalbsburg&lt;br /&gt;
|Bild = Kalbsburg Herrenhaus (2).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Das Herrenhaus von 1911/13 (2015)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1197&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Talhangburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ortsadel&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Kalbsburg, [[Großenenglis]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/5/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/16/5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 230&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalbsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Rittergut]] in der Gemarkung des Ortsteils [[Großenenglis]] der Stadt [[Borken (Hessen)|Borken]] im [[Schwalm-Eder-Kreis]] in [[Nordhessen]].  Sie liegt 4 km südlich von [[Fritzlar]] am Nordrand der [[Großenengliser Platte]], der Anhöhe über der [[Eder]]ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainzisches Amt Fritzlar - Karte von Nikolaus Person, 1694.jpg|mini|links|Die Kalbsburg (oben) auf einer Karte des kurmainzischen Amts Fritzlar von 1694]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Orts erfolgte 1197, als Papst [[Coelestin III.]] dem [[Kloster Spieskappel]] Einkünfte zu „Bunebach“ bestätigte (damals noch nicht Kalbsburg genannt). 1320 gewährte das [[Fritzlarer Dom|Stift Fritzlar]] dem Kloster dort weitere Lehnsgüter. 1386 gehörten diese Besitzungen zumindest teilweise dem [[Kloster Haina]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalbsburg Trafostation.jpg|mini|hochkant|links|Trafostation, gebaut im Stil eines Wartturms, auf der Kalbsburg]]&lt;br /&gt;
Nach den entscheidenden Siegen des hessischen Landgrafen [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] über Erzbischof [[Konrad von Dhaun|Konrad III.]] von [[Kurmainz|Mainz]] im [[Mainzisch-Hessischer Krieg (1427)|Mainzisch-Hessischen Krieg von 1427]] in den Schlachten bei Großenenglis (23. Juli 1427) und bei Fulda (10. August 1427) verloren das Erzbistum Mainz und seine Lehnsmannen in Nordhessen große Teile ihres Besitzes an die [[Landgrafschaft Hessen]], darunter auch das Gut Hohenenglis. Schon 1431 ließ Landgraf Ludwig I. einen Wachturm an der hessischen Grenze zum mainzischen Fritzlar, in unmittelbarer Nähe der heutigen Kalbsburg, bauen und in die [[Landwehr]] seines [[Amt Borken|Amts Borken]] gegenüber dem [[Kurmainz|mainzischen]] [[Fritzlar]] einbeziehen. Die [[Warte auf der Landwehr]], die erst nach 1757 abgebrochen wurde, war zunächst als „Turm auf dem Bonebach“ nach der dortigen Siedlung Bunebach (Bonebach) benannt; erst seit der Mitte des 16. Jahrhunderts erscheint der Name Kalbsburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalbsburg ehem. Herrenhaus.jpg|mini|links|Das ehemalige Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
Sein Enkel [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]] gab diesen Wachturm 1448 an Philipp von [[Borken (Adelsgeschlecht)|Borken]] und nach dessen Tod 1457 an Henne II. von [[Wehren (Adelsgeschlecht)|Wehren]]. 1497 übertrug Landgraf [[Wilhelm I. (Hessen)|Wilhelm I.]] den Landwehrturm als Mannlehen an seinen [[Amt Borken|Borkener]] [[Amtmann]] Philipp von [[Wildungen (Adelsgeschlecht)|Wildungen]], und dessen Nachfolger erweiterten dieses Lehen mit umliegenden Wäldern und Feldern. Die von Wildungen bauten das Gut aus und hielten es bis 1596, als Burkhard von Wildungen es an seinen Schwager Melchior [[Hanstein (Adelsgeschlecht)|von Hanstein]] und danach an dessen Sohn Kaspar verpfändete. Kaspar, hochverschuldet, trat die Kalbsburg schon 1616 an Landgraf [[Moritz (Hessen-Kassel)|Moritz]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] ab, der sie 1626 seinem Sohn aus zweiter Ehe [[Friedrich (Hessen-Eschwege)|Friedrich]] (aus der [[Rotenburger Quart|Rotenburger Linie]]) schenkte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalbsburg Torinschrift.JPG|mini|Portalbeschriftung an der Hofeinfahrt]]&lt;br /&gt;
1644 wurden ein [[Geheimrat]] von Pohlheim und 1657 dessen Vetter Wilhelm Pohlheim mit der Kalbsburg belehnt. Letzterer verkaufte sie an Jost Philipp von [[Meysenbug (Adelsgeschlecht)|Meysenbug]]. Die weitere Geschichte ist eine Folge von Verkäufen und Käufen an Gutsbesitzer, die bis 1956 dort Landwirtschaft betrieben. Lediglich die 1779 in den Reichsadelsstand erhobene Familie des späteren Regierungsdirektors von Kassel [[Otto von Porbeck]] (1764–1841) hielt das Gut über längere Zeit, von 1778 bis 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige „Herrenhaus“ ist eine Villa aus den Jahren 1911–1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 kam die Anlage in den Besitz der [[Hessische Landgesellschaft|Hessischen Heimat]], die dann im Laufe der Jahre die Villa, die Wirtschaftsgebäude und das ehemalige Herrenhaus an private Eigentümer verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon des Landes Hessen (HOL)&amp;#039;&amp;#039;: Fritzlar-Homberg, S. 169 f.&lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Ortsgeschichte. &amp;quot;Die Kalbsburg&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Alte Folge 8 (1860), S. 392–395.&lt;br /&gt;
* L. Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Der Hof auf der Warte bei Großenenglis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschollen&amp;#039;&amp;#039; 6 (1926), S. 3–5.&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;Parlamente in Hessen 1808–1813&amp;#039;&amp;#039;. Biographisches Handbuch der Reichsstände des Königreichs Westphalen und der Ständeversammlung des Großherzogtums Frankfurt (Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen 7), Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1991, S. 174.&lt;br /&gt;
* Werner Ide, &amp;#039;&amp;#039;Von Adorf bis Zwesten: Ortsgeschichtliches Taschenbuch für den Kreis Fritzlar-Homberg.&amp;#039;&amp;#039; Bernecker, Melsungen, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63400106004|titel=„Kalbsburg, Schwalm-Eder-Kreis“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Borken (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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